Nach diesem Artikel auf spiegel.de droht dem OPEL-Magna-Deal das Aus.
Was sind die Konsequenzen, wenn...?
Ohne Verkauf an Magna gibt es keine Staatshilfen. Hat zumindest die alte Bundeskanzlerin gesagt. GM, oder besser das aus dem Insolvenzkurzverfahren entstandene newGM wird OPEL also in die Insolvenz rutschen lassen müssen.
Und mal ehrlich, das ist doch für newGM der beste Weg. Alle Altlasten der Vergangenheit auf einen Schlag entsorgt, alle Belastungen aus zu hohen Beschäftigungszahlen, Arbeitsverträgen und Pensionsfonds einfach weg.
Wahrscheinlich wird newGM dem Insovenzverwalter dann dreissig Silberlinge für den Markennamen OPEL bieten, falls sich nicht doch noch herausstellen sollte, daß der auch GM gehört und an OPEL bloss ausgeliehen war. Dann verschwindet eben die deutsche ExOPELnunNamenlos-AG in Rüsselsheim in der Insolvenz.

Irgendwann demnächst taucht newOPEL, die von newGM neugegründete Tochtergesellschaft auf und die ExOPELaner sind dann gern aufgefordert, sich dort neu zu bewerben. Natürlich nicht mehr zu den Traumkonditionen, wie sie bei ExOPEL herrschten. Und von langjähriger Betriebszugehörigkeit und entsprechenden Privilegien kann natürlich auch keine Rede mehr sein. Ist ja eine Neugründung, dieses newOPEL.
Praktischerweise tritt auch diese Antwort auf Westerby’s 4,5 Milliarden-Magna-Frage, eben wie die Quelle-Pleite (Westerby berichtete) auch erst NACH der Bundestagswahl zutage.
G. Westerby
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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