Die Abwehrfront gegen die an die Reichsgrenzen anbrandenden Viren, Bakterien, Taliban und Al-Kaida-Aktivisten steht ungebrochen im Felde.
In Kanada indeß rufen die Behörden eine Schweinegrippe-Impfstoffcharge von GlaxoSmithKline’s Pandemrix zurück.
Nach mit Pandemrix ausgeführten Impfungen war es in vielen Fällen zu schweren allergischen Reaktionen gekommen.
Das deutsche „Pauk-Ehrlich-Institut“ (PEI) hingegen sieht auch nach zehn Todesfällen im Zusammenhang mit dem gleichen Impfstoff immer noch kein Risiko in der Impfung. Das lässt wiedermal zumindest erhebliche Zweifel an dessen Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit wachsen, wie sie auch schon von Transparency International formuliert wurden.
Angebliche zehn Todesfälle gab es nach der Impfung gegen die „Schweinegrippe“ in Deutschland.
Offensichtlich scheint das Todesrisiko bei der Impfung nicht viel geringer zu sein, als bei der Krankheit, wenn man sie denn überhaupt bekommt. Das Risiko, auf dem Weg zur Impfung von einem zum Islam konvertierten Expolizisten auf dem Zebrastreifen überfahren zu werden, ist doch schon höher.
Bei der absolut geringen Letalität (0,4%) der „Schweinegrippe“ und den minimalen Zahlen daran Erkankter scheint es also weiterhin unklug, sich bewusst, durch Impfung, in die Todeszone zu begeben.
In der Schweiz ist im übrigen „Pandemrix“ nicht für Personen unter 18 Jahre und nicht für Schwangere, in den USA garnicht zugelassen.
Interessant wäre, zu erfahren, ab welchen Todeszahlen das PEI ein Risiko sehen wollen würde.
Bei vier Millionen vielleicht?
Will man nur einen Großfeldversuch machen, der die Zulassung des Impfstoffes in den USA vorantreiben soll, oder soll so auch die Arbeitslosenquote Deutschlands gegen Null gedrückt werden?
Zur Erinnerung, Pandemrix von GlaxoSmithKline ist der in Deutschland für die breite Masse, das Volk im allgemeinen, eingesetzte Impfstoff. Für Regierung, Bundes-tag und -wehr gibt es anderes.
Besseres?
Der Ausbruch der „Schweinegrippe“ von 1976 erfolgte übrigens in dem zur US-Armee gehörenden Fort Dix, über das es nicht wirklich viel zu erfahren gibt.
Waren also doch damals Forschungen an dem Erreger der „Spanischen Grippe“ aus dem Ruder gelaufen?
G. Westerby
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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