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Neben einem großen 5,- DMark Symbol war der Werbeslogan „Spiegelleser wissen mehr“ einst das Aushängeschild des Hamburger Magazins.
Heute interpretiert man das wohl speziell bei Spiegel-online vor allem dadurch, daß man mehr oder minder wichtige Informationen durch Verdoppelung verdichtet, wie dieser Schnellschuss zum Ableben von Nicolas Hayek zeigt:
. . .
Ja, danke, jetzt nach dem zweiten Mal haben es dann auch die im PISA-Test durchgerasselten Schwachbacken verstanden.
Verstanden?
Verschwanden?
Nein!
Verhalfen!!!
. . .
. . .
Nein, liebes SPON-Team, nicht immer verhilft verdoppelte Information zu verbessertem Verständnis bei der bildungsfernen Leserschaft.
Manchmal ist es auch nur lächerlich.
Oder, wie hier, einfach unwürdig. Vor allem, wenn man bei dieser Qualität an die ruinösen Kioskpreise für das fast gleichnamige und ähnlich dreckfuhlerverseuchte Printmedium denkt.
Sechs. Setzen!
Gleiches gilt für die LVZ, die mal eben Scientology-Werbung verbreitet.
G. Westerby
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Eine neue Textsorte vielleicht?
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yes/dpa/AFP
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Notiz für später im Leben: Unbedingt darauf achten, daß der Schrittmacher nicht von Swatch ist.
Wieder was gelernt. |
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Swatch out!
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Nachdenklich: War das mit "Lifetime Warranty" gemeint?
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Doppelzeilige Doppelschreibung auf doppelbödigen Doppelseiten für den Leser mit Doppelkinn ohne Doppelabitur in einer Doppelrolle im Doppelbett; immerhin noch ohne Doppelmoral. Eher ein doppelter Doppelfehler als ein Doppelerfolg. Wahrscheinlich spekuliert man auf den Dopplereffekt ohne Doppelsteckdose. Wenn das nicht nach Verdopplung stinkt, dann aber Doppel noch mal!
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schrieb am
29.06.2010 um 00:20
Warum kein 'versehentliches Poddeldosting'?
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Der Poddel an sich dostet ja nicht, selbst wenn der Dost mal poddelt.
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Herr G.Westerby,
leider habe ich nicht verstanden, was sie mir sagen wollten. Wem verhalfen durchgerasselte Schwachbacken zu was? Ist was Schlimmes passiert? |
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ja. der spiegel hat ne agenturmeldung reinlaufen lassen und der westerby sah darin, weil diese nicht sonderlich toll war, einen riesenskandal. furchtbar das alles.
mfg mh |
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schrieb am
29.06.2010 um 09:46
ja, ja, all diese "aktualisierungen" ;-))
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Journalisten sind auch nur Menschen, gewollt oder ungewollt.
Wie sieht eigentlich die Karriereleiter aus? Provinzblatt (MZ/LVZ/TA) -> BILD -> SPIEGEL Ist das der Traum eines Schreiberling? Ist doch interessant, wer bei den Provinzblättern (MZ/LVZ/TA) die "überparteilichen" Richtungen ansagt. |
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Man muss das schon doppelt schreiben, denn eine andere (einfache) Biografie sagt, dass Hayek zwar die Fusion der zwei schweizer Uhrenfimen SSIH und Asuag vorschlug, dann auch in den neuen Konzern investierte, dass das Konzept für die "swatch" dort aber schon vorhanden gewesen sei. Was eben der Grund für seine Investition war. Das tut ja der Karriere des erfolgreichen Unternehmers keinen Abbruch: Wer sein Geld in eine Idee investiert, dem gehört sie auch.
--- interessant finde ich auch Folgendes: "Geboren wurde 1928 Hayek im libanesischen Beirut. 1940 emigrierte er nach Frankreich..." Mir 12 Jahren schon so autonom und selbstbestimmt, dass er einfach emigrieren konnte. Da kammer sich nur in Ehrfurcht verneigen. Es könnte aber auch stimmen, dass Hayek 1949 nach der Heirat mit einer Schweizerin vom Libanon in die Schweiz auswanderte... Bekannt ist nur, dass Hayek die weniger wundervolle, eigentlich realistischer wirkende Biografie zu verhindern versuchte... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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