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(Zitat) „Das wäre doch mal ein Projekt für die linke Mitte.Was will, was kann der Bürger, was will was kann der Staat und was haben beide miteinander zu tun?“ schreibt Lydia Esche in ihrem Beitrag „Der versschwommene Staat“ vom 05.01.2009.
Schwindende Akzeptanz des politischen Systems, Staatsferne und Egozentrik der Bürger, Politik- und Wahlmüdigkeit, profane Tagespolitik, Lobbyismus und seine unvermeidlichen Folgen, das alles sind so Schlagworte, die besonders vor Wahlen durch Politikers und Bürgers Mund geistern und durch Journalists Meinungsschreibe. Danach verschwinden sie meist wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung, um zu populistischer Nutzung beim nächstpassenden Anlaß wieder hervorgeholt zu werden.
Aber schon mit dem Titel hat Lydia Esche recht, mehr als ein verschwommener Begriff vom Staat ist bei dessen Bürger heute wohl nicht mehr vorhanden.
Die Ursachen dafür sind vielschichtig und verschwinden zu Teilen bereits im Nebel der Geschichte. Eine ganz wesentliche ist sicherlich die einhellige Ablehnung des Begriffes des Deutschen Staates im geteilten Nachkriegsdeutschland, in Ost wie West gleichermaßen. Im Westen fußend auf instrumentalisierten Schuldgefühlen bezüglich des letzten Krieges auch noch in Generationen, die mit diesem längst nichts mehr zu schaffen hatten und in Folge der 68er-Illusionisten, deren konsequenteste dann eine RAF gründeten. Im Osten aus kommunistisch indoktriniertem Abgrenzungswahn und dem untauglichen Versuch, Nation durch Internationale zu ersetzen. Die „große und glückliche sozialistische Völkerfamilie Jugoslaviens“ erodierte nahezu schlagartig, als nach Tito’s Tod dessen eiserne Faust des Zusammenhaltes fehlte, weil man in erster Linie mal Serbe oder Kroate oder so war und danach erst vielleicht auch Jugoslave.
Eine zur Gänze misslungene Integrations- und Zuwandererpolitik, bei der statt heimeligen Multi-Kulti-Paradiesen nur sich untereinander fremde und abgeschottete Parallelwelten entstanden und zementiert wurden, tat ein Übriges zur heutigen Verschwommenheit des Staatsbegriffes im Kopfe seiner Bürger.
Fragt man einen Franzosen oder Engländer, dann ist der in erster Linie Franzose und Engländer und auch noch stolz drauf. Gibt ein Deutscher dieses Antwort, landet er sofort, automatisch und ungeprüft in der ganz rechten Ecke und muss sich verbal und ggf. medial prügeln lassen, für etwas, was für seinen EU-Kumpel aus dem Nachbarland völlig normal ist.
So lange dieser Punkt weiterhin der sogenannten „political correctness“ geopfert und in der öffentlichen Diskussion bewusst vermieden wird, ist alles Lamentieren über Staatsferne, Politik- und Wahlmüdigkeit, Empörung über begeistertes Votieren für Minarettverbote und ähnliches völlig unnütz. So lange eine Identifikation mit einem deutschen Staat als Übel angesehen wird, bleibt alle Verschwommenheit und wird der Nebel von Jahr zu Jahr dichter und die Chancen ihn jemals noch zu lichten, werden weniger.
Auch deshalb kann ein Projekt mit dem Titel „Was will, was kann der Bürger, was will was kann der Staat und was haben beide miteinander zu tun?“ keines für eine „linke Mitte“ sein. Diese ist Teil des Systems und damit Teil des Problems. Wie rechte Mitte und Links-, Rechts- und Religionsextremisten im übrigen auch.
Obendrein gab es bisher kein linkes Staatsmodell, das auch nur irgendwie dauerhaft funktioniert hätte, alle sind nach unterschiedlich langer Zeit mehr oder minder blutig, mit mehr oder minder großen GULAGs, im mehr oder minder großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chaos verendet und die, die noch existieren (z.B. Nordkorea, Cuba), stehen kurz vor dem Exitus.
Für Staatsmodelle im Großen fehlt der Linken also völlig die Referenz.
Im kleinen übrigens auch, der Berliner „Wirtschaftssenator Gysi" machte sich ja 2002 recht schnell wieder davon aus der Regierungsverantwortung in Berlin, wohl, damit die Konfrontation mit den politischen Realitäten des Regierungsalltags nicht seinen Nimbus zerstöre. Sein neuer bester Freund Oskar Lafontaine hatte es ihm als Kurzzeitfinanzminister ja 1999 schließlich vorgemacht.
Ein weiteres, viel gravierenderes Problem wird jedoch überhaupt nicht einbezogen. Lydia Esche zitiert es zwar mit der Anmerkung (Zitat) „...es gibt eine starke Lobby für dies und jenes, es gibt Europa und gefühlt mehr Berufsverbände als wirklich Berufe existieren...“, aber deutlich und bewusst wird es nicht.
Es fehlen die Verwerfungen.
Seit 65 Jahren herrscht in den europäischen Gesellschaften ununterbrochen Frieden. Das hat es noch nie zuvor in der Geschichte gegeben. In den vorangegangenen eintausendneunhundertfünfundvierzig Jahren der aktuellen Zeitrechnung hat jede Generation mindestens einen Krieg erlebt. Und die damit einhergehende Beschädigung, Auflösung, Umwälzung gesellschaftlicher Strukturen und Bedingungen. Es ist noch keine 100 Jahre her, als zuletzt der Krieg als „Vater aller Dinge“ bezeichnet wurde.
Vor heute gab es niemanden, der erleben konnte, daß es „mehr Berufsverbände als wirklich Berufe“ gab. Da kamen immer Feuer und Schwert, Blut und Eisen dazwischen und dezimierten die Zahl potenzieller Verbandsgründer und Mitglieder so weit, daß selbst die bestehenden Verbände ihre Not mit dem Überleben hatten.
Diese kriegsbedingten Verwerfungen beschnitten neben allen schmerzlichen Verlusten natürlich auch das Ausmaß unnützer staatlicher und gesellschaftlicher Wucherungen.
Mit dem Ergebnis eines 65 Jahre währenden ungebremsten „Staats-Wachstums“ sehen sehen sich die Bürger erstmals heute konfrontiert und können dahinter umso weniger einen Staat, der zur Identifikation taugt, erkennen.
Eher sind die Begriffe Staat, Staatsmacht, staatliche Institution negativ besetzt.
Wenn der Rotlichtblitz am Strassenrand aufflammt, denkt doch niemand an den „braven Schutzmann“, der Leib, Leben und Habe sichert, sondern nur an „blöde Bullen“ und „verdammte Abzocke“.
Ein Brief vom Finanzamt induziert doch nicht Gedanken wie Teilhabe, Gemeinschaft und „Eigentum verpflichtet“, sondern ist doch gleichfalls negativ besetzt und motiviert nur, möglichst schnell den Steuerberater anzurufen, damit der dafür sorge, daß man sich den staatlichen Forderungen möglichst weitgehend entziehen kann.
Solange indeß die deutschen Politiker aller Couleur außer mit Sonntagsreden, mit Amigo- und persönlicher Abzockerei, mit Spendensümpfen, Lobbyismus, Diätenerhöhungen und opportunistischer Feigheit vor dem Amt glänzen, wird sich daran auch nichts ändern lassen.
Ein Thomas Jurk (Vorsicht – wikipedia-link), früherer Wirtschaftsminister in Sachsen (SPD), der im Parlament eine Diätenerhöhung ablehnte und die ihm, ob des positiven Stimmverhaltens der diesbezüglichen CDU-FDP-LINKE-NPD-Einheitskoalition im sächsichen Landtag daraus dennoch zufließenden Diätenerhöhungsbeträge kontinuierlich spendete, bleibt ein weißer Rabe.
So lange in der Politik Realitätsferne (ein Großteil deutscher Bundestagsabgeordneter sind immer noch ehemalige Lehrer, Verwaltungsangestellte und Anwälte, einen echten Arbeiter sucht man auch bei der LINKEN wohl vergeblich – deren HartzIV-Vorzeigeabgeordnete (Vorsicht – wikipedia-link) musste nach der letzten Wahl gehen...) und dicke Freundschaften zu den „Lenkern“ von Staatskonzernen dominieren, die früher oder später mit ihren steuersparenden Konten in Lichtenstein (Vorsicht – wikipedia-link), und/oder Luxusausflügen ins südamerikanische Nachtleben auf Firmenkosten auffallen (Vorsicht – wikipedia-link), wird sich an dieser negativen Besetzung des Begriffes „Staat“ und seiner Abwandlungen auch nichts ändern, sondern diese sich wahrscheinlich weiter Jahr für Jahr verstärken. Wie die Verschwommenheit.
Der „Marsch durch die Institutionen“, wie er einst von den Grünen hoffnungmachend propagiert wurde, endete mit einem grünen Aussenminister in der deutschen Regierung, die erstmals seit 1939 wieder einen Angriffskrieg führte. Das ist nicht wirklich ein hoffnungmachendes Beispiel, sondern induziert eher die Frage, wo man in zwanzig Jahren steht, wenn man heute der Piratenpartei beitritt.
Krieg als „Mittel der Reingung“ fällt natürlich aus. Abseits aller humanen und ideologischen, auch aus pragmatischen Gründen.
Der aktuelle deutsche Krieg produziert keine Verwerfungen, wie seine "Vorfahren". Außer vielleicht irgendwann in 2010 im „Nacktscanner“, merkt der deutsche Bürger nichts von Krieg, um so mehr aber von dem Rotlichtblitz am Strassenrand. Gefallene werden unauffällig heim transportiert, es gibt kein „Winterhilfswerk“ (Vorsicht – wikipedia-link), um ein paar Decken für die Afghanen bettelt fern die UNO.
Ein Projekt mit dem Titel „Was will, was kann der Bürger, was will, was kann der Staat und was haben beide miteinander zu tun?“ ist innerhalb der bestehenden politischen Strukturen kaum mehr zu realisieren.
Eine populistischen Alibi-Veranstaltung unter diesem Titel, unter welchem Rechts-Links-Mitte-Etikett auch immer, allemal schon.
G.Westerby
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vive l'anarchie!
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ob das etwa der Leviathan ist, diese alte schlange?
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Feigling!
GW |
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Zu den sogen. "Kommentaren":
Hunde bellen und die Karawane zieht weiter. Was passiert bei der Karawane wohl beim fiependen Gegeifer von "Fußhupen" und "lebenden Sofa-Rollen"? GW |
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Vielleicht bellt ja auch die Karawane mal unerwarteterweise, und dafür ziehen die Hunde weiter?
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Oh, eine Karawane!
Wen haben sie denn so im Gefolge? ;) |
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Im Gefolge der Karawane sind Kara ben Nemsi, Hadschi Halef Omer ben Hadschi Abu Abbas ibn Hadschi Abdul al-Gossarah, Al-Fahb Loggar, jede Menge Hunde und G.Westerby, glaube ich.
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weinsztein:
Eigene Beiträge(=Leistung): NULL Kommentare: fünfhundertvierundsechzig GW |
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Ach Herr G.Westerby,
Sie haben ja so recht. Ich sollte bloggen lernen. Aber Baumfrevel bleibt Baumfrevel. (Ich wurde von Freitag-Forum-Samaritern gebeten, Ihren blog mit weiteren Kommentaren anzureichern. Dieses ist der Dritte.) Ich bleibe dran. Versprochen. weinsztein |
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junger mann!
Sie sind undankbar! die kommentare spannen den bogen vom tohu-va-bohu bis zu dem, was darunter lag, nämlich die urschlange Tiamat, später selbst oder als einer ihrer abkömmlinge in Leviathan umbenannt. aber mit mythen haben Sie's ja nicht so. Sie möchten lieber einfach so nen "starken" staat. stimmt's? |
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Rahab:
eigene Beiträge: 15 Kommentare: 1170 = 1,28% eigene Leistung |
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Sie schreiben:
>Obendrein gab es bisher kein linkes Staatsmodell, das auch nur irgendwie dauerhaft funktioniert hätte< - Das ist wohl so. Es gab aber bislang auch kein 'linkes Staatsmodell', das nicht dauerhaft und sofort nach seiner Entstehung von den 'rechten Staatsmodellen' (um einmal Ihre Diktion zu übernehmen) wirtschaftlich und z.T. auch militärisch angegriffen und nach Möglichkeit dadurch in den Ruin getrieben worden wäre (Sowjetunion, Nicaragua, Chile, um nur drei Beispiele zu nennen). Was also beweist das, außer daß es sehr guter Nerven und vieler Ressourcen bedarf, um ein solches 'linkes Staatsmodell' aufzubauen zu verteidigen. |
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Ida Liszt:
eigene Beiträge: 34 Kommentare: 1530 = 2,22% eigene Leistung |
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Tja, es hat halt nicht jeder Mensch das Zeug dazu, so unbekümmert draufloszuschreiben, ohne sich Gedanken darüberr zu machen, was dabei am Ende herauskommt.
Im Übrigen bleibt mir jetzt verborgen, was Sie mit Ihrer niedlichen Statistik aussagen wollen. Daß Kommentare keine eigene Leistung sind? Das ist eine sehr interessante Haltung. Ich hoffe, Sie schließen da nicht von scih selbst auf andere Blogger. |
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@ G.Westerby
Hier noch eine kleine Rechenaufgabe für fleißige Statistiker: Rechnen Sie doch mal den prozentualen Anteil von wikipedia-links an Ihrem Artikel aus! Wieviel Prozent eigene Leistung bleibt dann übrig? |
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Eigentlich ganz nett, Blogs und Kommentare ins Verhältnis zu setzen, nur: In Kommentaren steht manchmal noch viel mehr drin als in Blogbeiträegen. Machen wir es doch lieber so:
Kommentare Ida Liszt : Kommentare Jörn Kabisch 1530 : 179 Ergebnis: Kommunikationsleistung Kabisch: 11 Prozent von Ida Liszt Und jetzt verrate ich mal die Zahl der Blogbeiträge insgesamt auf freitag.de: 6.286 zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Da kann jetzt jeder selber das Gewicht seiner Stimme ausrechnen |
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Mensch, Jörn Kabisch, was sind wir geschwätzig hier!
Aber: Haben Stimmen denn Gewicht? Oder liegt das Gewicht nicht doch eher im Inhalt der Beiträge bzw. Kommentare, wie Sie selbst anmerkten? |
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Was denn für'n Inhalt?
merdeister Beiträge: 69 Kommentare: 2398 Wenn hier schon ausgepackt wird :-p |
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Schwach, merdi, bei annähernd 68.000 Kommentaren...
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@ merdeister
Du bist seit ca. 40 Jahren aktiv im Freitag-Forum. So gesehen: schwache Bilanz, Alter. |
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Liebste Ida Liszt (süßes junges Ding),
Du kommentierst zwar rund 8 x mehr als Kabisch, aber der kann besser kochen. Darauf könnt' ich wetten! weinsztein (Mein 6. Kommentar hier.) |
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n' Abend weinsztein!
Also, der Jörn Kabisch kocht sicherlich besser als ich. Das erkenne ich neidlos an. Bei mir gab's heute nur Hausmannskost: Himmel un Ääd. An so was Feines wie Schnecken aus J. Augsteins Garten komme ich einfach nicht. Aber das mit den 8x finde ich jetzt ein wenig unübersichtlich, genauso wie "mein 6. Kommentar", so in nackten, absoluten Zahlen. Vielleicht könnte unser begnadeter Statistiker Herr Westerby das ja mal in Prozent umrechnen, damit wir wissen, wieviel Prozent Kommentare Du hier in Eigenleistung im Verhältnis zur Gesamtzahl der Kommentare unter diesem Blog, zur Gesamtzahl der von Jörn Kabisch abgegebenen Kommentare und zur Gesamtzahl der von Herrn Westerby ins Verhältnis zur Gesamtzahl meiner Kommentare gesetzten Kommentare im Verhältnis zur Gesamtzahl der Westerby'schen Beiträge in intellektueller Eigenleistung abgegeben hast. |
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Liebste virtuose Ida Liszt,
Himmel un Ääd ist ein ganz köstliches Gericht, ganz original (Äpfel und Kartoffeln gekocht) dargereicht mit gebratener Blutwurst, bedeckt mit gebratenen Zwiebeln. Herrlich! Man kann es verfeinern und ergänzen, eine Rezeptanfrage beantworte ich gerne & prompt. Herzliche Grüße weinsztein (G.Westerby zum Dank für diesen analytischen blog mein Kommentar Nr.7 ) |
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Bravo weinsztein! Dein Prozentsatz erhöht sich deutlich.
Aber leider... Leider, lieber weinsztein - immer noch keine eigene Leistung, sondern nur Kommentare. Na, das ist vielleicht auch besser so. Dann braucht der Herr Westerby nicht soviel zu rechnen. Zurück zu Himmel un Ääd: Blutwurst mag bei uns außer mir niemand so recht, deshalb gab es Rostbratwurst. Für die zweitbeste Lösung war das aber auch nicht schlecht. Aber wenn Du ein leckeres Rezept hast, schick es mir doch mal per PM. |
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Ist gebongt, bezaubernde Ida Liszt,
aber mein Rezeptvorschlag würde die pn-Kapazität sprengen. Besser: Du nennst mir eine E-Mail-Adresse (per pn). Liebe Grüße weinsztein (mein 8. push-Beitrag für G.Westerby) |
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Lieber G.Westerby,
wir bringen Dich schon noch irgendwie in die topblogs. weinsztein (Nr. 9 ) |
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@G.Westerby
Du schreibst Jugoslavien. Warum? Eigene Ortografi? Gute Nacht. weinsztein (Nr. 10) |
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Er verwendet ja auch den Idiotengenitiv Tito's.
Was soll man da rechtschreiblich noch erwarten? |
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Hallo westerby,
gute Kunde am frühen Morgen (im Sinn von blog). Lähmen tut mich dies: " Auch deshalb kann ein Projekt mit dem Titel „Was will, was kann der Bürger, was will was kann der Staat und was haben beide miteinander zu tun?“ keines für eine „linke Mitte“ sein. Diese ist Teil des Systems und damit Teil des Problems. Wie rechte Mitte und Links-, Rechts- und Religionsextremisten im übrigen auch." Ein neues Projekt wäre daher auch nur "Teil des Problems" und daher nicht konstruktiv und zum Mißerfolg verdonnert?! Doch nur wenn sich das "neue Projekt" den Strukturen des bestehenden Systems unterwirft, oder?! Was, wenn das neue Projekt, die bestehenden Strukturen einfach überwindet, wie zum Beispiel eine Baumwurzel oder ein starker Sprössling, der es schafft, Asphalt anzuheben und aufzubröseln. Mit der Zeit... Da gabs doch ein Lied "Unterm Pflaster liegt der Strand" oder so. Da kann man vielleicht doch noch mal diskutieren, ob ein "neues Projekt" automatisch "Teil des Problems" ist und b l e i b e n muss, oder ob es über das bestehende System "hinauswachsen" kann! Ansonsten danke für die Historie. :) LG Feli |
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"Was an diesem Artikel führt eigentlich dazu, dass sich niemand mit seinem Inhalt auseinandersetzt?"
Das ist keine Frage des "ob" sondern des "wie". |
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Was an diesem Artikel führt eigentlich dazu, dass sich niemand mit seinem Inhalt auseinandersetzt? Oder bin ich noch zu neu in der Community, als dass sich mir das erschließen würde?
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Die Ideologiescheuklappen führen dazu, daß...
Oder schlimmeres. Oder banaleres. GW |
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Was bemängelst du die Scheuklappen vor den Augen der anderen?
Siehst due die Augenklappen vor den eigenen nicht? |
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Also, dann mal inhaltlich, lieber Westerby:
Der Linken fehlt ein Staatsmodell? Ich finde die Demokratie eigentlich ein ganz gutes. Sonst ein Vorschlag: Ersetzen wir doch den Begriff Staat durch Gesellschaft. Da würde ich Ihnen viel eher Recht geben. Jan Ross von der Zeit hat 1998 ein Buch geschrieben, da war Rot-Grün in seinen Anfängen, mit der These vom "Staat als Beute". Inzwischen haben wir es mit einer politischen Mehrheit im Land zu tun, von der man den Verdacht haben muss (Stichwort Klientelpolitik), sie hat die "Gesellschaft als Beute" im Visier. Und bitte hoffen Sie nicht auf Krieg, Verwerfungen oder eine einen anderen Deus ex macchina, dass sich was ändert. |
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Gut; machen wir an dieser Stelle mal inhaltlich weiter, was die Geschichtswahrnehmung angeht.
G.Westerby, Sie schreiben: >Seit 65 Jahren herrscht in den europäischen Gesellschaften ununterbrochen Frieden. Das hat es noch nie zuvor in der Geschichte gegeben.< - Interessant, daß sie das so konstatieren, obwohl Sie doch selbst sechs Absätze höher auf Jugoslavien [sic!] verwiesen haben. Hört für Sie die jugoslawische Geschichte mit den Erosionen nach dem Tod Titos auf? Gehört Jugoslawien für Sie nicht zu Europa? Und 2009 konnten wir noch Zeuge kriegerischer Handlungen in Georgien werden. - Gehören Georgien und Russland für Sie nicht zu Europa? G.Westerby, Sie zeigen in Ihrem u.a. ein seltsames Geschichts- und Geographieverständnis. Genauso wie Sie hier überhaupt ein seltsames Blog- und Kommentarverständnis an den Tag legen (s.o. Ihre Kommentare zu weinsztein am 12.01 um 20.04 Uhr, zu Rahab am 12.01. um 20.07 Uhr, zu Ida Liszt am 12.01. um 20.12 Uhr). Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, Ida Liszt |
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Das ist doch auch keine wirkliche Bestandsaufnahme, sondern ein Pamphlet noch dazu durchsetzt mit Sprüchen, die man als populistisch und sehr vereinfacht einstufen muss:
"Eine zur Gänze misslungene Integrations- und Zuwandererpolitik, bei der statt heimeligen Multi-Kulti-Paradiesen nur sich untereinander fremde und abgeschottete Parallelwelten entstanden und zementiert wurden, tat ein Übriges zur heutigen Verschwommenheit des Staatsbegriffes im Kopfe seiner Bürger." Ja, das ist nun Sarrazin und stimmt so auch nicht. Der Gag ist ja, dass auf die ganz normal hier lebenden integrierten Migranten überhaupt kaum jemals ein Licht fällt, nur - warum wohl - auf die Probleme. Und so geht das mit vielen der mir auch sehr vorgefertigt erscheinenden Thesen. Was soll man dazu sagen? Niente, bis wenig |
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Tja, Magda, so ist das eben, wenn man "Ideologiescheuklappen" (G.Westerby im Kommentar zu alien59 am 13.01. um 07.12 Uhr) trägt. ;-)
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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