„Getroffene Hunde bellen“, sagt ein Sprichwort.
Heute plustern sich Medien und in der Politik vor allem die CDU, aber auch die SPD und vor allen anderen ZDF-Indendant Schächter gar gewaltig auf und wettern gegen die Worte von Nikolaus Brender im SPIEGEL.
Die Art und Weise, wie dies geschieht, ist schrill, laut und hektisch und mit Behauptungen, insbesondere von Schächter, die Behauptungen bleiben und keine Begründung erfahren. Dazu sind sich in der Sache CDU und SPD ausnahmsweise einig. Schon das allein ist ein starkes Verdachtsmoment.
Und so kommt man unweigerlich auf das obige Sprichwort.
Der Treffer muss wohl sehr sehr weh getan haben.
Der gilt aber nicht nur für das ZDF sondern im Grunde für alle öffentlich-rechtlichen Sender, denn das Klima ist überall das gleiche, eben „der Schoß ist fruchtbar noch...“.
Forderungen aus Kreisen der Politik, „Brender müsse aufpassen, daß er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk keinen Schaden zufüge...“, klingen verlogen. Schließlich ist Brender nur „der Kronzeuge“, wie es der SPIEGEL nannte. Den Schaden haben Leute wie Beck, Koch und Co. und ihre vielen Vorgänger doch schon lange angerichtet, bevor Brender erstmals sein Chefredakteursbüro betrat.
G. Westerby
Ausgabe 07/12
16.02.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen