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>>Eichels Leistungen rechtfertigen also in keiner Weise die jetzigen 6.350 Euro, geschweige denn die angepeilten 14.550 Euro monatlich.<<
Wenn Sie Leistung und Vollbrachtes oder sogar Korruption als Maßstab für Politikerpensionen ansetzen, würde die meisten Pensionen von Politikern heute klar unter dem Existenzminimum liegen! |
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Genau das wollte ich ausdrücken. Da ich aber – im Gegensatz zu solchen Politikern und sonstigen neoliberalen Meinungsmachern – für den verfassungsgemäßen Sozialstaat bin, würde ich das Hartz-IV-Niveau auch für diese Konsumdrücker und Selbstbedienungs-Kahlschläger erhöhen. Dafür ist lediglich das Lohnniveau für die Dumping-Löhner anzuheben, an denen sich die Hartz-IV-Leistungen orientieren. Zu diesen Maßnahmen gegen Lohndumping gehören unter anderem existenzsichernde gesetzliche Mindestlöhne und zumindest gleiche Bezahlung für Leiharbeiter mit Flexibilitätszulagen für die Vorteile der Unternehmen und gegen ihren Missbrauch der Leiharbeit. Auch die Kahlschläger würden dann – als Sozialfälle - ganz plötzlich gegen das Lohndumping und für die Menschenwürde stimmen.
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schrieb am
06.11.2011 um 12:26
Geierschreck schrieb am 06.11.2011 um 11:37
>>Genau das wollte ich ausdrücken. Da ich aber – im Gegensatz zu solchen Politikern und sonstigen neoliberalen Meinungsmachern – für den verfassungsgemäßen Sozialstaat bin, würde ich das Hartz-IV-Niveau auch für diese Konsumdrücker und Selbstbedienungs-Kahlschläger erhöhen.<< Da sind wir wohl agree! Auch was die Selbstbedienungsmentalität unserer Politiker angeht. Was die sich selber für Privilegien an Altersversorgung, Diäten usw. zusichern, ist einfach unanständig! Das Problem hinsichtlich einer leistungsgerechten Besoldung für Politiker ist offensichtlich. Kurioserweise genau andersherum, als man es vermutet. M. E. müßten Politiker ähnlich hoch bezahlt werden, wie Spitzenleute in der freien Wirtschaft. Dann hätte wir auch bessere Volksvertrter in den Plenen. Heute wuseln dort überwiegend ehemalige Betriebsräte, Verwaltungshanseln, Grundschullehrer und viele gescheiterte Juristen herum. Alles 2. - 3. klassige Leute, die mit den Verantwortungen ersten Ranges für das Volk ganz offensichtlich überfordert sind. |
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Zu den mit Abstand bestbezahlten Abgeordneten gehören bzw. gehörten Guido Westerwelle (FDP), Gerhard Schröder (CDU) und Aufsichtsratskönig Friedrich Merz (FDP) mit acht Mandaten und so hohen Tantiemen, dass er trotz des großen legislative Drucks auf keinen Fall die genauen Beträge nennen wollte. Ausgerechnet diese Politiker waren besonders tüchtig bei der Umverteilung nach oben in ihre eigenen Taschen.
Es gibt aber auch Politiker, die ihr Mandat mit größtem Einsatz nur gegen Kostenerstattung wahrnehmen wie etwa Oskar Lafontaine. Er kann sich das natürlich leisten, weil er u.a. aus seiner früheren jahrzehntelangen Tätigkeit genügend Einnahmen hat. Auch Abgeordnete mit viel schwächerem Charakter sollten natürlich finanziell so unabhängig sein, dass sie nicht erpressbar sind. Was wir aber auf keinen Fall brauchen können, sind Leute die aus Gier angeblich das Volk vertreten. Glücksforscher haben herausgefunden, dass das persönliche Glück durch mehr Geld nicht mehr erhöht werden kann bei Einkommen, die nach meiner Erinnerung im Bereich der gehobenen Beamten liegen, also vielleicht bei A13 oder für Verheiratete auch bei A14. Was darüber hinaus geht, dient eher der Gier und geht auch auf Kosten der Ärmsten, die sich abrackern. Trotzdem sollte man den Abgeordneten ruhig etwas mehr zubilligen, wenn sie sich wirklich leidenschaftlich für das Wohl des Volkes einsetzen und nicht völlig ignorant an wichtigen Entscheidungen teilnehmen wie gerade erst wieder nach einer Panorama-Umfrage in Verbindung mit dem Rettungsschirm (sh. daserste.ndr.de/panorama/media/panorama3563.html) . |
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....was ich noch fragen wollte, - weshalb "Geierschreck"?
Ich werde hier oft "Sozenschreck" genannt! Schreck laß nach! Oder lieber nicht? ;-) |
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Lieber nicht!
Wir brauchen dringend solche Diskussionen, sei es gegen die Geier oder gegen die Sozen, unter denen es – wie gesagt - auch etliche Geier gibt. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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