Danke für diese sehr aufschlussreiche Interview. Wenn Schick die Linie der Grünen vertreten würde, könnte ich mir vorstellen, die auch wieder zu wählen. Aber da habe ich Zweifel. Wie auch immer. Ein fähiger Politiker.
Fleischhauer hat wohl eine Neurose, weil er bei den Linken keine Anerkennung fand. Deshalb ging er nach rechts. Das Buch ist eine Art persönliche Vergangenheitsaufarbeitung. Der arme Kerl. Mir tut allerdings auch der Rezensent leid, der sich die 350 Seiten antun musste! Oder hast du ein bisschen geschummelt? ;-) Zum Thema: exportabel.wordpress.com/2009/05/14/unter-mutterkomplexlern/
Ein interessanter Beitrag. Ich sehe das ähnlich. Die letzten zwanzig Jahre waren eher unpolitisch. Die Generation, die in den 90er Jahren politisch sozialisiert wurde, ist eher entpolitisiert. Die denken nicht mehr strukturell, deshalb wird sich auch nichts tun. Das wären aber genau die jungen Leute, die sich jetzt artikulieren müssten.
Aber vielleicht täusche ich mich ja auch. http://exportabel.wordpress.com
Ich lese den Freitag seit Jahren online und fand ihn immer prima. Den neuen Webauftritt finde ich nach dem ersten Eindruck positiv, weil er interaktiv ist - im Gegensatz zum alten Freitag. Gut ist auch, dass Blogger und Kommentatoren in die inhaltliche Gestaltung einbezogen werden sollen. Man wird sehen, ob das klappt.
Das Interaktive bringt leider eine gewisse Unübersichtlichkeit mit sich, ein Link jagt den nächsten, die eigentlichen Artikel sind nicht mehr so gut zu finden. Vielleicht wäre es ganz gut, den Lesern die Möglichkeit zu geben, einfach die Print-Artikel online zu lesen, ohne den ganzen Firlefanz drumherum
Wichtig ist jedenfalls, den Freitag stärker in die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen einzubringen - sowohl ganz konventionell als auch interaktiv. Er ist immerhin eine der ganz wenigen Zeitungen, die in einem emanzipatorischen und unideologischen Sinn links sind.
Viel Glück!