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Gibt es ihn eigentlich? Den mündigen Bürger? Oder wenn ja, warum nicht?
Ich stieß heute bei Augsteins Hinweis auf den nächsten Freitagssalon auf Adorno.
Immer präsent im Hinterkopf, doch irgendwie auch wieder vergessen.
Youtube macht es möglich.
Ein langes Gespräch, hörenswert, weil in vielen Punkten sehr aktuell.
Nur eine Frage stellen sich viele.
Kann man zur Mündigkeit erziehen? Und wenn, wie?
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Teil 2
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Teil 3
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Teil 4
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Teil 5
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Falls dem einen oder anderen Adorno unbekannt sein sollte, hier eine komplette Doku über ihn.
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"Nur eine Frage stellen sich viele.
Kann man zur Mündigkeit erziehen? Und wenn, wie?" Sowohl Mündigkeit als auch Unmündigkeit sind Evolutionsmechanismen. Wenn Unmündigkeit für die Evolution nicht mehr notwendig wird, wird sie durch Mündigkeit ersetzt. Wir sind jetzt gerade in der Phase, wo diese zwei Mechanismen nebeneinander existieren und in Reiberei miteinander kommen. Wenn wir dieser Situation bewusst begegnen und sie distanziert von unseren Wünschen und Emotionen analysieren, kann die Sache gewaltig beschleunigt werden. |
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Hah,.. irgendwie rühme ich mich nun beim George einen "Trigger-Point" getroffen zu haben.
Danke für die Kollektion, ich hab mir natürlich gleich den ganzen Text gegönnt als ich vorhin Teil-5 nur kurz angehört hatte. Hat auf jeden Fall ein eigenes Blog verdient. *applause from the ghoulies:"Good job Mista Grote"* greetings from the pit abghoul |
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"Kann man zur Mündigkeit erziehen? Und wenn, wie?"
Für Immanuel Kant war die Antwort klar - s. "Was ist Aufklärung?". Und ich folge immer noch Kant - auch wenn ich manchmal verzweifle. |
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Da kannste noch so laut "Sapere Aude" aus dem Fenster rufen, die Leute antworten im vorbeigehen bloß mit "Helau"...
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@Georg von Grote
Danke für den inspirierenden Blog. Am besten ist Mündigkeit von Bürgern/innen n. m. E. dadurch zu vermitteln, indem diese alltäglich gewährt wird |
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"indem diese alltäglich gewährt wird"
Zum Beispiel wie? |
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Hmm,
ich habe keine Antwort. Aber als meine damalige Frau schwanger war, haben wir lange überlegt, wie wir das Kind, später wussten wir, es werden zwei, "erziehen" wollen. Und irgendwie habe ich es irgendwie später vergessen, aber wir beide haben oft dabei auch über Adorno gesprochen. Bei dem Freitags-Salon kam mir das wieder in Erinnerung und ich habe sie angerufen. Habe ihr von dem Thema erzählt. Und sie meinte nur, warum quatschen die so viel. Die sollen lieber was machen. Richtig machen. Und dann kamen wir irgendwann auch mal wieder auf Adorno. Nach zwei Stunden kloppten wir uns gegenseitig durchs Telefon auf die Schulter und stellten fest, unser Töchter, die jetzt bald 30 werden, sind mündige Bürger. Nicht nur wegen uns. Wir haben nur den Weg gezeigt. |
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Das ist jetzt echt putzig (insbesondere mit "auf die Schultern kloppen durchs Telephon"), ich habe die ganze Zeit geschmunzelt...
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Lach Lara,
wenn Du wüsstest, was meine Töchter so alles drauf hatten. Wie oft die versucht haben, als wir längst getrennt lebten uns auszuspielen, wenn sie bei dem einem oder anderen waren. Aber wir hatten ein gemeinsames Ziel. Die Kids waren das Wichtigste. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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