Georg von Grote

Blog von Georg von Grote

26.01.2012 | 12:38

Der Film verliert einen seiner bedeutendsten Regisseure

Theodoros Angelopoulos ist tot.

Gestorben ist er vergangenen Dienstag bei Dreharbeiten zu seinen neuen Werk "Das andere Meer".  Ein Motorrad erfasste ihn und er erlag den schweren Verletzungen des Unfalls.

Dahingegangen ist mit ihm aber nicht nur eine Ikone der Cinéasten, sondern auch auch ein visionärer Vertreter des anspruchsvollen Kinos.

Geboren in Griechenland, aufgewachsen in den Wirren des 2. Weltkriegs und des Bürgerkriegs danach, studierte er erst Jura, brach ab, wanderte nach Frankreich aus, aber seine Liebe, seine Wurzeln zu Griechenland und den Balkan treiben ihn 1964 wieder zurück in die Heimat. Er wollte etwas erzählen und das perfekte Medium dafür war für ihn der Film.

Filme, die etwas abverlangten, von ihm, aber auch vom Zuschauer. Keine leichte Kost.

Sein Anliegen: Die Vergangenheit und die Gegenwart Griechenlands und des Balkan.

Begonnen hat es 1968 mit einem Drehbuch zu "Epkombi", der internationale Durchbruch kam 1975 mit "O thiasos" - Der Wanderschauspieler.

Es folgten Filme über Alexander den Großen (O megalexandros, 1980), er befasste sich mit der griechischen Presselandschaft, mit den Zeiten der Militärdiktatur. Für die Griechen galt er als so etwas, wie das sehende Gewissen. In den 90ern griff er das Thema Migration auf.

"Die Reise nach Kythera" (1984) )"Der Blick des Odysseus" (1995), "Die Ewigkeit und ein Tag" (1998) mit Bruno Ganz, waren Meisterwerke. Auf den Festivals in Cannes, Venedig, Berlin war er auf Preise fast schon abonniert.  Nur einer ärgerte ihn gewaltig. Für das "Auge des Odysseus" bekam er in Cannes 'nur' den Preis der Jury, nicht aber die erhoffte Goldene Palme. Die bekam er dann für "Die Ewigkeit und ein Tag" drei Jahre später.

Angelopoulos Filme fordern dem Zuschauer einiges ab. Er etablierte sich im Laufe der Zeit als Meister des poetischen Realismus. Der Zuschauer muss sich auf diese langsame Erzählweise einlassen können. Melancholisch fließen die Gedanken manchmal dahin, unterstützt von langen ruhigen Kamerafahrten und Bilderfolgen.

Seine Charaktere sind oft gebrochen, einsam, frustriert, manchmal tragisch. Es geht um Sterbende, oft auch um Menschen, die keine Visionen mehr haben. Auf so etwas muss sich der Zuschauer einlassen wollen und können. Angelopoulos Credo war, und das hörte er auch nicht auf, immer wieder zu betonen: "Ich mache Filme für mich, nicht für die anderen."

Wer das Glück und das Vergnügen hatte, ihn zu treffen, mit ihm einen Kaffee zu schlürfen, was sich über Stunden hinziehen konnte, der merkte schnell, dieser Mann ist wie seine Filme. Wenn man viel Glück hatte, durfte man ihn auch Theo nennen.

Ruhig, fast bedächtig, seine Sätze wählend. Wissend, seine Worte wohl zu setzen. Pausen zu lassen, um dem Gegenüber Gelegenheit zu geben, nachzudenken, ihn zu verstehen.

Eine Bemerkung wird mir immer in Erinnerung bleiben: "Fangen Sie gar nicht erst an zu ergründen, was ich wollte und warum ich gerade diesen Film gemacht habe. Horchen  Sie auf Ihr Herz, folgen Sie ihm. Entweder verstehen Sie dann oder Ich konnte Ihr Herz nicht berühren."

Dem vermag man nichts mehr hinzuzufügen.

 

 

 

 
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Kommentare
abghoul schrieb am 26.01.2012 um 12:50
Gut geschrieben George.
Nun habe ich ein schlechtes Gewissen das ich seine Filme nicht kenne... aber die Sache mit dem Herzen verstehe ich,.. denke ich mal...
Georg von Grote schrieb am 26.01.2012 um 13:52
Grins, Ich frage mich gerade, die Diskussion kocht ja momentan so schön hoch :-), ist das nun print-tauglich, oder nur online? Oder einfach nur geistige Selbstbefriedigung eines Neu-Bloggers :-)
abghoul schrieb am 26.01.2012 um 13:58
Vielleicht ist "nur online" gar nicht so abwertend wie du denkst, du print-junkie...
hehehe hehe hhehehehe *cough* hehe
greets from the pit
abghoul
Magda schrieb am 27.01.2012 um 10:56
Lieber Herr von Grote,
Sie schreiben: Wer das Glück und das Vergnügen hatte, ihn zu treffen, mit ihm einen Kaffee zu schlürfen, was sich über Stunden hinziehen konnte, der merkte schnell, dieser Mann ist wie seine Filme. Wenn man viel Glück hatte, durfte man ihn auch Theo nennen.

Das verwirrt mich etwas und ich frage:

1. Kannten Sie ihn persönlich?

2. die Aussage, dass manche Freunde ihn Theo nennen durften, fand ich in einem entsprechenden Focus -Beitrag, aber auch bei SPON.
Hier ist der Link zu Focus bit.ly/yCxHpC

Sie zitieren ihn:
Fangen Sie gar nicht erst an zu ergründen, was ich wollte und warum ich gerade diesen Film gemacht habe. Horchen Sie auf Ihr Herz, folgen Sie ihm. Entweder verstehen Sie dann oder Ich konnte Ihr Herz nicht berühren.

"Horchen" hätte er vielleicht nicht verwendet, vielleicht "hören".

Diese Bemerkung scheint mir aber abgewandelt aus einer ähnlichen, die schon bei SPON - den verlinke ich jetzt nicht - und Focus verwendet wurde.

Ich erwarte nicht von Dir, dass Du das verstehst, was ich mit meinen Filmen meine. Ich erwarte von Dir, dass Du das verstehst, was Deine Seele aus diesen Filmen versteht. Es ist eben wie Dichtung", sagte er immer wieder. So heißt es dort.

Also, entweder Sie kannten ihn, dann hätten Sie nicht auf diese allgemeinen Infos zurückgreifen müssen oder Sie kannten ihn nicht, dann ist das verwirrend und nicht eindeutig.
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 11:36
@Magda

Ich weiß nicht, was bei SPON steht und Sie mir da netterweise unterstellen möchten, aber sie dürfen getrost davon ausgehen, dass ich ihn kannte und wir uns mehrfach getroffen haben. Die Interviews sind auch alle veröffentlicht worden.
Auf die Idee, dass die sogenannten "allgemeinen" Infos vielleicht daher stammen könnten, sind sie wohl nicht gekommen, oder?
Üblicherweise sagen die talents auch nicht in jedem Interview etwas anderes. Ich bin auch wohl nicht der einzige, der Theo sagen durfte.

Also bitte künftig mit solchen Unterstellungen ein wenig zurückhaltender sein, Frau Magda.
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 11:37
sorry, ein "was" vergessen :-)
Magda schrieb am 27.01.2012 um 12:00
Ich bin gern zurückhaltend und frage respektvoll nach: Wo sind sie denn veröffentlicht worden. ?
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 12:11
In Zeitungen, im print. Die TV-Interviews zwangsläufig dort.
Möchten Sie jetzt gerne meinen Lebenslauf? Brauchen Sie Referenzen? Wenn Sie ein wenig stochern im Netz finden sie bestimmt was, wenn auch nicht alle Publikationen ihre Archive freigeben. Andere, wie Wochenpost oder Die Woche existieren gar nicht mehr. Da werden Sie wohl nix mehr finden.
Und ich bitte um Verzeihung, dass ich "écoutez" nicht mit hören sondern horchen übersetzt habe. Wird nie wieder vorkommen. :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 13:51
Hast du auf dem Filmfestival von Venedig mit Kenneth Branagh gesprochen?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 13:54
"One content - all media ist mein Job." Von der Arbeit nur für eine Tageszeitung, "kann man gerade mal die Miete zahlen". Doch er hätte erlebt, dass viele Medienunternehmen, die zum Beispiel Fernsehen und Online-Angebote unter einem Dach vereint hätten, noch gar nicht auf diese Flexibilität eingestellt wären. Wenn er anbiete, von einem Interview für einen Online-Dienst statt des puren Textes gleich einen Videoclip zu produzieren, werde er sofort gefragt: "Was kostet uns das?" von Grote kritisierte in diesem Zusammenhang die teilweise fehlende Kompetenz von Online-Redaktionen.

:o)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 13:59
Ich hab mit Kenneth Branagh öfter gesprochen, ob es auch in Venedig war, müsste ich nachschauen.

Sorry, ich bin gerade ziemlich stinkig ob der obigen Unterstellungen, weil es in der Filmkritikerbranche öfters Unregelmäßigkeiten bei Zustandekommen von Interviews und Artikeln gab.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:01
Das "teilweise" haben die dir boshafterweise untergeschoben, oder?
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 14:01
Katzer wo haste das denn her?
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 14:03
nee das teilweise kann durchaus stimmen. Als Anwalt ist man gewohnt, manches etwas dezenter zu formulieren :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:09
Hey, Magda ist bestimmt genau so überrascht wie ich. Wer hätte auch ahnen können, dass die Angaben, die du oben rechts über dich selbst machst, stimmen könnten :o)

Ich munter dich ein bisschen auf und erzähle dir einen Schwank aus meinem Leben:

Meine Schwester, ich und ihre Freundin sitzen im Auto und fahren hinter einem anderen Wagen her. Die Freundin fragt plötzlich: "Höh? Was hat der vor uns denn auf dem Aufkleber da stehen? "Je ollé, je dollé?" Was soll das denn heißen?"

Da stand aber: "Je oller, je doller!" :o)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 14:09
Haste den link katzer? Das kann eigentlich nur annodunnemals auf den Medientagen gewesen sein
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:10
Ich habe dich gegooglet :o)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 14:13
Ich google mich nicht, ich kenn mich schon, lach
abghoul schrieb am 27.01.2012 um 14:22
google me google you... aha
Selbsterkenntnis durch google meditation,.. hehehehe, das ist ein krasses Bild aber mag in ein paar Jahren gar nicht so abwegig sein.
Self Googlin, selbst google kurse im burnout sanatorium,... oh wei jetzt hats mich wieder schwer verschlage,.. ich rauch mir besser erstmal eine ;)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:25
Toll, jetzt hab ich bestimmt den ganzen Tag über ABBA im Ohr, abghoul. Fünf Strene hab ich dir trotzdem gegeben. Ich mag ABBA :o)
P.S.: Wie, du setzt ab beim rauchen?
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 14:40
Aber Jungs, ich danke Euch :-)

War nämlich gerade dabei, eine vermutliche Peinlichkeit zu begehen um mich von Magdas unterschwelligen Vorwürfen zu entlasten. :-)
Muss ich jetzt wohl nicht mehr :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:44
Nichts zu danken.
Obwohl, doch! Du schuldest uns ja was! Gibt es einen youtube-Link? Bestimmt, oder? :o)
abghoul schrieb am 27.01.2012 um 14:47
@george Keine sorge George, wir fühlen mit dir ;)
ich war auch schon kurz davor dich, herbeizugoogln, weil ich schon gahnt hab das Magda da ins Leere schießt.
@Kratzie ich nutz das rauchen als form von "arme leute" meditation, atmungs-mental reflex durch zigarettenkonsum.
Bewusst betrieben, kann das durchaus wirksam sein, auch ohne,.. spezielle Inhaltsstoffe.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 14:57
Mit diesen "speziellen Inhaltsstoffen" bin ich in 33 Jahren (aktiv) maximal fünf mal in Berührung gekommen. Immer irgendwelche Katastrophen. Weiße Kaninchen und dergleichen.
Nee nee, mein Gerauche bekomme ich auch an jeder handelüblichen Pall-Mall-Tanke. Stangenweise (dann gibt's das Feuerzeug gratis dazu). Man spart ja, wo man kann :o)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 15:02
Übrigens schreibe ich gerade an einem Blog über die SPD. Gibt es spezielle Wünsche? Soll ich irgendwas berücksichtigen?
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 15:03
Hatte ich Glück, irgendwie bin ich gegen THC immun, zumindest was die euphorische Wirkung angeht. Hatte aber auch Nachteile, meine Kumpels lagen bekifft in der Ecke und lachten sich schlapp und ich war der einzige Nüchterne. War irgendwie auch nicht der hit.

Aber clip, okay
Dem Andenken geschuldet, einer aus einem seiner Filme.
Die Ewigkeit und sein Tag

Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 15:07
Nö, bin aus der SPD ausgetreten, danach hatte ich nen längeren Schriftwechsel mit Jochen Vogel, aber der konnte mich auch nicht mehr überzeugen :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 15:18
@Schorsch

Dann wird das genau der richtige Text für dich :o)

Den Filmausschnitt finde ich klasse. Werde diese Bildungslücke schnellstmöglich schließen. (Als der mit der roten Fahne ankam, war mir ganz mulmig. Toll, was Farben können. Super Szene. Gonna watch out.)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 15:26
Auf den Blog bin ich mal gespannt :-)
Wollte einen eigentlich über Kino schreiben, aber nach der Geschichte heute, denke ich noch mal nach :-)
Ist auch keine Bildungslücke. Die Filme waren schwer, liefen oft nur in ganz kleinen Kinos. ich kenne auch genügend Kollegen aus der Branche die damit nicht zurecht kamen.

Noch ein Ausschnitt aus Der Blick des Odysseus mit Harvey Keitel

Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 15:41
"Wollte einen eigentlich über Kino schreiben, aber nach der Geschichte heute, denke ich noch mal nach :-)"

Ey, hör opp. Welche Geschichte?
Ich denke, man ist es einfach nicht mehr gewohnt, im Netz die Wahrheit erzählt zu bekommen. Irgendwie scheinen alle davon auszugehen, dass alle nur so tut, als ob. So 'ne Art erfahrungsbasierter Netz-Argwohn.
Hömmal, mach disch nit verrückt, Schätzelein :o)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 18:55
Verrückt mache ich mich nicht, aber ich frage mich schon dabei, wo ich hier bin. In einen der üblichen internet-Foren oder in einer Community einer Zeitung mit Anspruch, in der die Mitglieder nicht nur selbst von sich behaupten Anspruch zu haben, sondern auch redaktionell mitarbeiten wollen.
Und ich weiß, wie solche "Unterstellungen" wirken und sich verselbständigen, zumal das ähnliche ja nicht nur hier, sondern auch in einem anderen Blog behauptet wird.
Unter diesen Umständen überlegt man sich dann schon, ob man Lust hat noch irgendwas Konstruktives hier einzubringen.
Zumal ich hier nicht mit Pseudonym unterwegs bin.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 19:10
Ja. Ich bin auch nicht unter Pseudonym unterwegs. Nur so halb, "Herr" ist nicht mein richtiger Vorname :o)

Ich habe es an anderer Stelle gerade richtig bereut, mich aus der Fassung gebracht haben zu lassen. Da habe ich aus lauter Wut was angezettelt, das dann dankenswerterweise (!) wieder ausgezettelt wurde.

Ich kann nachvollziehen, was du sagst. Mir könnte das ja nicht passieren, ich bin Elektroniker, da ist Verdacht auf Hochstapelei nahezu ausgeschlossen :o)
(Ich war zwar 1995 mal für ein paar Tage in den USA, aber auch nur, weil ich ein Maggi-Preisausschreiben gewonnen hatte)
miauxx schrieb am 27.01.2012 um 23:11
@Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 15:26

Stimmt, "Der Blick des Odysseus" ... Jetzt hat's endgültig klick gemacht! Der Video-Frame zeigt bei mir gerade den bildgehauenen Lenin auf dem Schiff; da musste ich das Video gar nicht anklicken, reichte bereits als Erinnerungsstütze.
Ist aber wahrscheinlich der einzige Film, den ich von ihm gesehen habe.
Großer Film!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 31.01.2012 um 19:51
Sie neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeerven!

Aber der Reeeeeeeeeeeeeeeeeedaaaaaaaaaaaaktion scheinnnnnnnnnnnnnnnnt es zuuuuuuuuu gefalllllen!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 31.01.2012 um 19:56
gemeint ist von Grote!

"Grins, Ich frage mich gerade, die Diskussion kocht ja momentan so schön hoch :-), ist das nun print-tauglich, oder nur online? Oder einfach nur geistige Selbstbefriedigung eines Neu-Bloggers :-)"

Ich bleib dabei, das klingt so trollig!
Grüße an die große, weite WELT!
Georg von Grote schrieb am 31.01.2012 um 20:21
Lach! Zum Glück, dass da jetzt trollig, statt drollig steht :-)

Nur der Rest beider Kommentare ist mir noch nicht wirklich klar :-)
abghoul schrieb am 31.01.2012 um 20:31
So richtig schön zwischen verbissenen Zähnen hindurchgejagt,
ist Kommentar von Helena.
Richtig von Herzen, und ganz ohne falsches Lächeln ;)
Streifzug schrieb am 26.01.2012 um 12:51
Sehr schade.
Ist es das Schicksal "berühmter" Persönlichkeiten, durch fahrende Gegenstände, seien es nun Autos, Motorräder oder Rasenmäher, zu Tode zu kommen?
Georg von Grote schrieb am 26.01.2012 um 13:06
James Dean? :-)
Streifzug schrieb am 26.01.2012 um 13:13
Auch sehr traurig:

Otl Aicher
verstarb am 1. September 1991 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er wurde bei der Gartenarbeit (Rasenmähen) vor seinem Haus von einem Motorrad angefahren.
Lesetipp:
analog und digital: schriften zur philosophie des machens
gehen in der wüste
(Er schrieb klein)
koslowski schrieb am 26.01.2012 um 22:58
Angelopoulos – das sind für mich Trauer, Melancholie und lange Einstellungen, Harvey Keitel und Bruno Ganz und die Musik von Eleni Karaindrou.
DandelionWine schrieb am 27.01.2012 um 00:27
Das hast Du schön geschrieben, Georg... ich kenne diesen Regisseur nicht, habe jetzt aber Interesse an seine Filme bekommen.
Uwe Theel schrieb am 27.01.2012 um 15:24
@ Grote & Katzer

Lieber Herr Grote,

ihre "stinkige" (O-Ton Grote) gegenüber Magda war voll daneben.

Magda hat gar nix unterstellt, sondern nur neugierig gefragt.

Aber etwas anderes wird deutlich:

Für die Diskusssion Print-Online - auch anläßlich des Berliner Treffens - springt herraus, dass der typische Blogger mit seiner Camouflage eben nur blogtauglich ist. Im Print zählt aber nur das Klare, die harte Fakten- und Meinungslage. Dahinter muß in aller Regel ein Klarname stehen. Alles andere ist Dekoration und die ist schnell brüchig.
Uwe Theel schrieb am 27.01.2012 um 15:26
Korrektur von Uwe Theel am 27.01.2012 um 15:24

Es muß heißen:

ihre "stinkige" (O-Ton Grote) Reaktion gegenüber Magda war voll daneben.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 16:49
Oh ja. Ich bin auch immer für gute Kommunikation. Gibt nichts Wichtigeres.

Bei Kritik konkrete Adressen setzen, nie mit Begriffen wie "der typische Blogger" arbeiten. Und immer für sich selbst sprechen, so keine anderweitige Legitimation vorliegt. Ein Mindestmaß an Regeln ist für gute Kommunikation unentbehrlich, da werden wir uns schnell einig.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 16:54
@Uwe Theel

Ich bin einigermaßen fassungslos, dass über dem Text "@ & Katzer" drübersteht. (sehe es gerade erst)
Ich würde Sie bitten, meine Kommentare noch einmal gründlich zu lesen und mir zu zeigen, an welcher Stelle ich Magda zu wenig in Schutz genommen habe. Denn das war es, was ich tat. Etwas anderes herauszulesen ist nahezu unmöglich. Mit Bitte um Erklärung.
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 17:48
Hmm Herr Theel,

bin doch ein wenig überrascht.
"Stinkig" ? Habe ich den Begriff jemals benutzt?
Ja, habe ich, aber nur um meine momentane, aber nur kurz andauernde Gemütslage zu beschreiben.

Und glauben Sie mir, Herr Theel, ich bin durchaus auch in der Lage, zwischen den Zeilen zu lesen ud 2 und 2 zusammen zu zählen.
Vielleicht ist es Ihnen entgangen, dass Frau Magda, die ich weder kenne, weder irgendwann einmal "angegriffen" habe oder sonst wie "verletzt" haben könnte, mir nicht nur hier unterstellt, ich würde mir Texte oder Interviewpassagen aus dem Internet zusammenklauben um sie dann zu "verdichten".
Zumal sie offenbar auch mich nicht kennt, was ich ihr durchaus nachsehe.
Und sorry, Herr Theel, das lasse ich mir als Journalist nicht gefallen. Schon gar keine Camouflage. Ich brauche hier keinen Decknamen. Wer was von mir oder über mich wissen will, kann mich fragen oder meinetwegen auch das netz durchstöbern
Und wenn ich hier etwas sage in irgendeinem Blog, dann ist das meine Meinung, vielleicht auch geprägt durch ein wenig mehr Erfahrung, aber selbst, wenn das, was ich sage, manchen nicht gefällt, dann ist das noch lange kein Grund, sich irgendwelche Unterstellungen auszudenken um mich unglaubwürdig zu machen.
Ich muss mir keine Geschichten hier erfinden.
Vielleicht können Sie und manche andere sich mal mit dem Gedanken vertraut machen, dass es Menschen gibt, die ein anderes Leben leben wollten als der Durchschnittsspießbürger.
Magda schrieb am 27.01.2012 um 19:39
Verehrter Herr von Grote,
ich habe Ihnen - in der Tat - nichts unterstellt. Ich bestreite auch gar nichts oder bezweifle was.

Aber so ein selbstverliebter Kommentar:
"Grins, Ich frage mich gerade, die Diskussion kocht ja momentan so schön hoch :-), ist das nun print-tauglich, oder nur online? Oder einfach nur geistige Selbstbefriedigung eines Neu-Bloggers :-)"

hat mich schon erheitert und neugierig gemacht.
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 20:17
Liebe Frau Magda,

erheiternd war es auch gedacht, selbstverliebt eher weniger, vielleicht eher ein wenig provokativ :-)

Ich bin nicht nachtragend und hoffe, die Sache hat sich auch für Sie insoweit geklärt.
Vielleicht mag es ja auch ein wenig daran liegen, dass sie die internen Kenntnisse nicht haben, wie die Branche manchmal funktioniert oder was sich hinter den Kulissen abspielt.
Magda schrieb am 27.01.2012 um 20:35
Nein, ich habe so gar keine Ahnung. :-)
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 20:40
Soso, das smiley läßt mich aber anderes vermuten :-)
DandelionWine schrieb am 27.01.2012 um 22:12
Tja... alles, wie im richtigen Leben. Man tut so als ob man freundlich lächelt. Dabei lächelt man nicht wirklich, sondern nur tut so als ob. Damit Gift spucken wie ein Lächeln aussieht.

Ich finde, Lächeln ist ein hohes Gut... und wenn zwischen Gesprächspartner so geht, dass sie anders nicht können als Gift spucken, dann eben direkt... dabei so zu tun als würde man lächeln ist für mich keine Höfflichkeitsgeste, sondern ein Missbrauch und Entwertung des Lächeln im Allgemeinen.
abghoul schrieb am 27.01.2012 um 22:39
Ghoulies alway smile for real!
DandelionWine schrieb am 27.01.2012 um 22:52
Das ist süüüüüüüüüüßßßßß... :)))) (die Smiley sind echt!).

Magie in Farbe der Rose? Das ist etwas, was in unserem politischen Spektrum dringend notwendig ist! Alle Wege führen ins Parlament...
abghoul schrieb am 27.01.2012 um 22:59
Ach liebe Lara
manchmal weiß ich einfach doch den richtigen Zauber :)
Ich versuche es mal für uns alle mit ein wenig fröhlicher Nekromantie:
"Horchen Sie auf Ihr Herz, folgen Sie ihm." hat der kluge Mann der leider verstorben ist weiter oben gesagt, ich denke wir sollten ein wenig von ihm lernen... oder doch zumindest ihm zu ehren auf das Gift des Alltags verzichten.
Magda schrieb am 27.01.2012 um 23:01
Liebe DandelionWine - Sie haben mir - vor einiger Zeit - diese wunderbaren Gurtschenko-Videos verlinkt. Seitdem bin ich Ihnen - aus reiner Berechnung - nicht böse, auch wenn es immer mal wieder in mir und überhaupt.

mit vorzüglicher Hochachtung
DandelionWine schrieb am 31.01.2012 um 19:39
Das ist jetzt eine interessante Auffassung. Ich brauche keine Berechnung für die Videos, die ich verlinkt habe... aber nur mal so am Rande bemerkt: Seitdem ich diese Videos verlinkt habe, ist schon jede Menge passiert, Sie haben sich mehrfach über mein "naiven Scheiß" und "barbarisches Russland" aufgeregt (ohne dass ich Sie vorher angegriffen hätte und ohne irgendwelche Argumente für Ihre Behauptungen zu bringen). Wenn das heißt "Ich bin Ihnen nicht böse!, dann möchte ich gar nicht wissen, wie es aussieht, wenn Sie böse sind.

Weswegen waren Sie mir denn böse, wenn ich fragen darf? Und was heißt "immer mal wieder in mir und überhaupt"? Können Sie vielleicht etwas konkreter formulieren? Das sind halt solche Unterstellungen, bei denen jeder etwas anderes hinein interpretieren und alles Mögliche zusammen spinnen kann. Wenn Sie ein Problem mit mir haben, dann sagen Sie es mir bitte direkt und argumentiert.
DandelionWine schrieb am 31.01.2012 um 19:49
P.S.: Ljudmila Gurtschenko ist vor 10 Monaten gestorben. Sie war für so viele eine Identifikationsfigur... sie war große Persönlichkeit und geniale Schauspielerin. Sie fehlt.



Für diesen Link brauche ich keine Berechnung.
Uwe Theel schrieb am 27.01.2012 um 22:35
@ Katzer & Grote

Lieber Herr Katzer,

ich bezog meine Bemerkung hinsichtlich des m.E. überzogenen Vorwurfs gegenüber Magda nicht auf Ihre Äußerungen.

Ihr Beiträge kamen nur ins Spiel soweit sie in Ihrem kleinen Gespräch mit Grote zu dem Gesamtzusanmmenhang mir beide, sicherlich unbeabsichtigt, dokumentierten, dass es immer nur um das Problem "publish or perish" zu gehen scheint.

Aber ich will die Sache gar nicht so hoch hängen, außer dass ich Magda ein wenig zur Seite treten wollten, die ich ein wenig kenne, im Gegensatz zu Ihnen

lieber Herr Grote.

Dass Sie keine Camouflage betreiben, das sieht selbst ein Blinder und damit habe ich auch keine Probleme.

Nichts für ungut

mfg

Uwe Theel
Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 22:57
Ist schon okay Herr Theel,

würde mich jetzt nur interessieren, wie Sie "publish or perish" verstehen, denn ich kenne da mehrere Situationen, in denen man diesen Begriff benutzen kann.

Wenn es die Fülle und schnelle Abfolge von Kommentaren sein sollte, die für einen nicht involvierten Dritten eher unverständlich erscheinen können, dann will ich Ihnen da gar nicht widersprechen.
Magda schrieb am 27.01.2012 um 23:03
@ Uwe Theel - "Aber ich will die Sache gar nicht so hoch hängen, außer dass ich Magda ein wenig zur Seite treten wollten, die ich ein wenig kenne, im Gegensatz zu Ihnen"

Tritt nur lieber Uwe, tritt nur. :-)))))
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.01.2012 um 23:27
Jemand Lust über die SPD zu reden?
SuzieQ schrieb am 27.01.2012 um 23:47
SPD?
Ist das auch so ne Krabbelgruppe, bei der die Mitglieder öffentlich kuscheln müssen, so aus Spaß an der Freud, man gönnt sich ja sonst nichts?!
Klammer zu, Klammer zu, Klammer zu....
Georg von Grote schrieb am 28.01.2012 um 00:10
Gleich Herr Katzer,

vorher muss ich jetzt einfach mal was los werden auch wenn ich es vielleicht hinterher bereuen muss.

Denn Beitreten ist okay, warum jemand ständig nachtreten muss, mir eher unverständlich.

@Magda, ich habe null Ahnung, in welchem journalistischen Bereich Sie gearbeitet haben und deshalb mal etwas aus meiner Sicht dazu als einer, der fast von Anfang an als freier Filmkritiker tätig war, also nicht mit festem Gehaltscheck.
Wenn man davon leben möchte, muss man streuen, denn die Honorare variierten gewaltig und waren früher noch halbwegs akzeptabel, heutzutage sind sie unterirdisch.
Aber von taz, Wochenpost oder Boulevardzeitungen allein konnte man nicht leben, da blieb nur zu streuen. Die einen machten das mit mehreren Pseudonymen ohne ihre Abnehmer aufzuklären. Mir war das einmal zu stressig, aber auch zu riskant und habe deshalb immer mit offenen Karten gespielt. Sprich, die Abnehmer wussten, dass ich streue, konnten aber sicher sein, dass sich die jeweiligen Publikationen wder inhaltlich noch vom Verbreitungsgebiet ins Gehege kamen. Gab es mal Überschneidungen, habe ich mit den Redaktionen Erst- und Zweitverwertung abgesprochen. Sagte eine nein, wollen wir in dem Fall nicht, dann blieb es auch dabei. So konnte man beruhigt Kritiken oder Interviews einmal bei TV-Movie oder Cinema unterbringen und dann zum Start des Film in der Tageszeit, natürlich jeweils dem entsprechenden Medium angepasst.

Sie googeln gerne nach ähnlich lautenden Passagen, aber die Schlüsse, die sie offenbar daraus ziehen sind falsch.
Ich habe keine Ahnung, wieviel Interviews sie schon gemacht haben, vor allem nicht in welcher Form, noch unter welchen Bedingungen.
Ich habe Hunderte hinter mir. Unter den verschiedensten Bedingungen, ob nun zwischen Tür und Angel auf Festivals, oder in beschaulicher Atmosphäre oder auch mitten in China in einem Keller, der wie ein Gefängnis wirkte.
Und Sie wollen was wissen von Ihrem Gesprächspartner, welcher Mensch das ist, wie er denkt, wie er fühlt.
Und die Situationen ändern sich während so einem Gespräch. Da können Sie bequem auf der Terasse in Venedig sitzen, in einem intensiven Gespräch und plötzlich ist der Regisseur abgelenkt, weil am Nebentisch seine Hauptdarstellerin gerade ein TV-Interview versaut, weil sie ständig aufspringt und irgendwelchen Gästen zuwinkt. Dann fängt er auch noch an zu lästern und plötzlich erfahren Sie Sachen, die man sonst nie hört. Und dann überlegt man sich, will ich das wirklich gedruckt sehen? Will ich ihn oder Sie so bloßstellen?
Seit den letzten Jahren sehen Interviews ganz anders aus. Da bekommen vielleicht Spiegel, Zeit, Stern, SZ noch ein Einzel, der Rest hockt zu zehnt oder mehr an einem Tisch, für 30 Minuten.
Klar dass, da am Ende irgendwo das gleiche rauskommt. Zu so was hatte ich aber keine Lust mehr.

So, ich habe fertig! zum Korrekturlesen habe ich jetzt keine Lust mehr.
Magda schrieb am 28.01.2012 um 09:48
Das ist doch sehr interessant. Sowas zu erzählen fände ich spannend. So ein bisschen "Hinter den Kulissen". Und dafür sind Blogs ja auch gut.

Meine eigene Streubreite ist kleiner gewesen. Interviews gehörten auch dazu. Mehr politische.
Ich google Ihnen nicht nach, das war ein reiner Zufall.
Dass der Journalismus eine Branche ist, von der man, wenn man keine "Edelfeder" ist oder nicht fest angestellt, kaum noch leben kann, weiß ich. Ich vermarkte mich ja - in diesem Umfeld - auch nicht mehr und blogge gern. Deshalb finde ich solche Anmerkungen wie die Ihre auch nicht gerade von großer Fairness bestimmt.

Deshalb nochmal: Erzählen Sie doch mehr. Und missachten Sie die Bloggerei nicht so demonstrativ. Und - ändern Sie mal den Fehler in der Überschrift.

In diesem Sinne
Nichts für ungut
Georg von Grote schrieb am 28.01.2012 um 13:08
Dann mal ein Nichts für ungut zurück,

sorry, wenn ich vielleicht überragiert habe, aber das lag wohl auch an sehr unguten Situationen in der Vergangenheit, in denen immer wieder geafkte Interviews aber auch Kritiken auftauchten, was irgendwann die ganze Kritikerbranche vielleicht nicht anrüchig machte, aber doch einem schwebenden Verdacht aussetzte.
Ich könnte ne Menge darüber schreiben, möglicherweise auch einigen ihrer Illusionen berauben, aber ich habe dabei auch immer noch ein ungutes Gefühl, die Szene wird auch ganz schnell mit Stars und Glamour in Verbindung gebracht, da muss man manchmal auch Namen nennen um es begreifbar zu machen, wie absurd manches ist und dann kann man so etwas auch als Profilierungsneurose eines Bloggers missverstehen.
Ich missachte die Bloggerei auch gar nicht so demonstrativ, ich bin nur noch nicht mit mir einig ob ich nun einer bin, oder sein will.

Danke übrigens für den Hinweis. Mich hat da immer was gestört bei Hinsehen, bin aber beim besten Willen nicht draufgekommen.
Uwe Theel schrieb am 28.01.2012 um 14:34
@ Georg von Grote schrieb am 27.01.2012 um 22:57

"würde mich jetzt nur interessieren, wie Sie "publish or perish" verstehen, "

Im Zusammen des Threads und des weiteren in der FC insgesamt, referierte ich hier auf die virulente Diskussion zum Thema "wie können mehr Blogtexte in den Print gelangen", die mir in der rein mechanischen Weise, aber auch weitergehend die Disskussion "Wir müssen reden!" als dominierendes Thema zum Aspekt der verzahnung von online und Print zu oft zu majoriesieren scheint.

Für mich geht es um einen Dialog zwischen beiden, der Ergebnisse unterschiedlichster Art hat, aber nicht die Schwelle journalistischer Entscheidung und Kompetenz durch die Redaktion beliebig unterlaufen sollte, um einen Blog zur Print-Veröffentlichung kommen zu lassen.

Da scheint mir in Teilen der Diskussion etwas zu freihändig mit den Unterscheiden zwischen allgemeinem Bloggertum und Journalismus umgegangen zu werden und insbesondere übersehen zu werden, dass die Printveröffentlichung m.E. notwendig in aller Regel unter Klarnamen zu erfolgen hat.

Ich werde dazu vielleicht einmal einen eigenen Blog machen, aber der muß erst noch sich ein wenig entwickeln.
Georg von Grote schrieb am 28.01.2012 um 15:12
Okay,
dem stimme ich aus meiner Sicht auch voll zu.
Eine Diskussion, also ein Blog darüber, wäre gar nicht so verkehrt.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 28.01.2012 um 17:44
@Uwe

Dem was du inhaltlich sagst, kann ich zustimmen. Aber auch wenn ich das hier nicht könnte, hielte ich deine Meinung in allen Ehren.

Was mich stört, ist nicht deine Überzeugung, sondern die Art und Weise, wie du diese in vorauseilende Frontal-Opposition stellst.

Damit unterstellst du doch a priori, dass der "typische Blogger" deiner Erfahrung nach nicht deiner Meinung sein kann.
Aber dann bin - beispielsweise ich - eben nicht der "typische Blogger". Mag sein dass du es nicht gewohnt bist, aber bei mir rennst du in den o.g. Punkten offene Türen ein.

Grüße
Uwe Theel schrieb am 28.01.2012 um 19:22
@ Herr Katzer schrieb am 28.01.2012 um 17:44

Lieber herr Katzer,

Diskussion (Kritik) heißt, zunächst in Opposition zu gehen. Dies von schräg hinten zu machen, widerstrebt mir.

Was den "typischen Blogger" betrifft so würfe ich ihm nicht vor, dass er anderer meinung sei , als ich, sondern hier, ganz konkret ist nur gemeint, dass er fälschlich annimmt, er könne, mit welchem Text auch immer, im Print einer Zeitung sich als Autor hinter einem Nick verbergen, ohne damit sich dem Leser für den er schreibt, nicht auch schon wieder zu entziehen.

Pseudonyme im Journalismus existieren immer nur begrenzte Zeit und das ist i.d.R. von Ihren Trägern eingeplant. Der "typische Blogger" als mehrheitliches Phänomen dagegen will "ewig" unerkannt bleiben.

Das will ich ihm als Blogger auch nicht verwehren, wohl aber als Zeitungsautor.

Ebensolche Grüße

Uwe Theel
Ehemaliger Nutzer schrieb am 02.02.2012 um 00:44
Tja, Lieber Her Theel!
"Pseudonyme im Journalismus existieren immer nur begrenzte Zeit und das ist i.d.R. von Ihren Trägern eingeplant. Der "typische Blogger" als mehrheitliches Phänomen dagegen will "ewig" unerkannt bleiben."

So isses!

Wie immer mit einem beherzten
Salut
Ihre
HN
Ehemaliger Nutzer schrieb am 02.02.2012 um 00:40
Prima geschrieben!
"Horchen Sie auf Ihr Herz, folgen Sie ihm. Entweder verstehen Sie dann oder Ich konnte Ihr Herz nicht berühren."

Das isses!
Georg von Grote
Journalist und Cosmopolit. Ach ja, auch noch Jurist und Hobbykoch. Über die restlichen erlernten Fähigkeiten hänge ich vorerst lieber den Mantel des Schweigens. :-)
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