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Ich wage es einfach mal, auch wenn man mir später diesen Blog um die Ohren haut.
Aber nachdem die gute Maike Hank offenbar schon am 2. Berlinale-Tag leichteErmüdungserscheinungen zeigt - Hoppla Frau Hank? Da hatte Hänkiii mit ihren damals schon fast 60 noch mehr Standvermögen - und am Ende noch In The Land of Blood And Honey sehen möchte, dann bitte dranbleiben, anschauen.
Nicht wieder den 200er nehmen. Ich möchte darüber etwas lesen, da ich den Film bis jetzt leider nur in Ausschnitten kenne.
Zur Einstimmung einfach mal ein altes Interview mit Jolie.
Okay, das dürfte den hohen Ansprüchen der Community vielleicht nicht genügen, weil für Boulevard geschrieben, aber ein wenig zeigt es doch, wie die Frau tickt - Jolie , nicht Hank:
Das war zu Oliver Stones "Alexander der Große". In meinen Augen sein schlechtester Film , aber zeigt doch ein wenig, dass diese Frau ein wenig anders tickt als was man in ihr sieht.
Bin gespannt, wie ihr eigener Film geworden ist.
Also Maike Hank, nicht vorher in den 200er steigen :-)
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Solange wir auf Maikes Bericht warten: Matthias Dell hat den Film zumindest erwähnt, Begeisterung liest sich aber anders: www.freitag.de/community/blogs/mdell/die-letzte-birne-von-bosnien
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Dells Birne habe ich schon verspeist. Offenbar eine mit faulen Stellen.
Aber mal sehen, wie Maike Hank das aus ihrer Sicht beurteilt. |
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Gut gewagt, Grotes Georg!
Das Interview im letzten Spiegel klingt noch ganz ähnlich, Angelina Jolie scheint sich treu zu bleiben.... |
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Danke für den Tip, Archie. habs mir gerade runtergeladen und durchgelesen.
Nicht das das jemand falsch versteht. Ich bin kein Jolie-Fan oder Verehrer, aber ich habe einen gewissen Respekt vor dieser Frau, weil sie in meinen Augen glaubwürdig ist. Und nicht viele schaffen diesen Spagat wie sie zwischen diesem Irrsinn Hollywood, Medieninteresse und " halbwegs normalem" Leben. Mein Interview ist ja nun schon lange her, da haben wir zwar ausführlich über ihre Erlebnisse in Kambodscha gesprochen, alles andere war ja danach noch nicht passiert, aber so was bringt man in manchen Zeitungen nicht unter. Insoweit ist das Spiegel-Interview in meinen Augen sehr gelungen. Mich ärgert manchmal, wenn Kollegen so jemanden dann nur auf sein Gesicht, sein Geld, seinen möglichen Ruhm, die Kleider und meinetwegen auch auf Brad Pitt reduzieren, der übrigens ähnlich denkt wie sie. |
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Hier noch ein link, Archie.
www.berliner-zeitung.de/berlinale-2012/berlinale-interview-mit-angelina-jolie--ich-kann-zwischen-den-welten-wandern-,11463210,11628044,item,0.html Gibt es denn niemanden in Berlin beim Freitag, der in der Lage ist, solche Interviews zu machen? Oder würden die gar nicht erscheinen, weil sie nicht ins Konzept passen? |
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lieber georg,
ich lese jetzt schon seit ein paar wochen hier deine beträge mit wachsender begeisterung und komm dabei selber ins nostalgische strudeln (vor allem bei der erwähnung von frauke hank, mit der ich u.a. zwei ausgesprochen denkwürdige interviews führen durfte... höhö). tatsächlich ist diese berlinale die erste seit 20 jahren, an der ich mich nicht beteilige, und das obwohl ich vor 6 jahren eigentlich wegen der berlinale nach berlin gezogen bin. (aber dazu vielleicht an anderer stelle mehr... ) was ich aber zu frau jolie, ihrem film und ihrer anwesenheit auf dieser berlinale sagen möchte: - es ist ja nett medienwirksam, wenn kosslick jolie als vertreterin hollywoods ausweist, ihr film, seine entstehung, ja sogar die produktion hat mit hollywood überhaupt nichts zu tun. dass sie durch hollywood-produktionen zum weltstar geworden ist, hilft diesem film lediglich bei der vermarktung. - was ich bisher in keinem interview zu diesem film, ihrem autoren- und regiedebüt, gefunden habe, sind jegliche art von fragen, die sich mit mit dem eingreifen der internationalen staatengemeinschaft in BiH beschäftigen. sie klagt an, dass es so spät passiert ist. aber weiß noch irgendwer, was dann passiert ist? z.b. das de.wikipedia.org/wiki/UNPROFOR#Srebrenica übrigens ist der gesamte balkan, seine krisen und kriege ein prima beispiel dafür, wie kopflos es zugehen kann, wenn mit oder ohne un-mandat militärisch eingegriffen wird. ruanda ist ein anderes gutes beispiel. und syrien steht auf einem ganz anderen blatt. - zum anderen habe ich in allen interviews die frage vermisst, warum frau jolie einen film über die auswüchse des bosnienkrieges selbst schreiben und inszenieren musste. warum hat sie nicht einfach eine produktionsfirma aufgemacht, die einheimischen autoren und regisseuren die möglichkeit gibt, ihre filme und ihre geschichten zu erzählen? etwa weil es solche leute nicht gibt? denkste!! ich war 1999 privat und eher zufällig in sarajevo. und 2000 in der fipresci-jury beim filmfest sarajevo. de.wikipedia.org/wiki/Sarajevo_Film_Festival wir (meine zwei kollegen und ich) wurden zwar eingeladen, um einen film aus dem internationalen wettbewerb zu prämieren, haben uns aber die dreistigkeit erlaubt, den preis einem film aus der inländischen sektion zu geben. sehr zum missfallen von herrn eder und sehr zur freude der bosnischen filmemacher. ja, es werden jährlich 5-8 filme in BiH verwirklicht, mit spärlichsten mitteln! viele von ihnen erzählen mit weit mehr intensität davon, wie tief der krieg auch noch 5, 10, 15, 20 jahre danach in den knochen sitzt. und sie erzählen auch davon, wie fragil dieser staat immer noch ist, trotz diverser un-wellen. ich habe kurz vor der berlinale "in the land of blood and honey" gesehen. er ist vielleicht ein gut gemeinter, aber kein gut gemachter film. (dafür gibt es zu viele brüche in der psychologie der charaktere) und es ist mal wieder ein film, der mir sagt, wie böse und menschenverachtend kriege sind und dabei keine offene wunde, hübsch ins bild gerückt, auslässt. er ist kein "herz der finsternis", sondern kopf einer prominenten unhcr-botschafterin, die um authentizität bemüht ist, während um sie herum die realität tobt. |
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Liebe Edda!
Erstmal feste umarmen und dann abknutschen :-) Wieso bist Du nicht mehr offiziell auf der Berlinale :-) Schön, Dich zu lesen. In München geht gerade die Sonne auf :-) ich wollte eigentlich in der anderen Serie weitermachen mit Klaas. Trau mich mich aber irgendwie nicht. Oder soll ich? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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