Georg von Grote

Blog von Georg von Grote

16.02.2012 | 04:32

music goes movies

oder ist es anders herum? movies needs music?

 

Wie oft  saßen wir schon im Kino. Lauschten den Bildern. Schlossen unsere Augen und plötzlich hörten wir das

 

Tja. Kann passieren.

 

Mein Lieblingssong aus dem Film war eigentlich der:

 

 

Würde mich mal interessieren, welcher sound Euch so begeistert hat, wenn Ihr im Kino gesessen seid.

 

 

 

 
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Kommentare
weinsztein schrieb am 16.02.2012 um 04:42
"Schnulliboy of Birdland", oder so.
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 05:35
weinsteen hab mir überlegt ob ich auf Deine stämdihen Sticheleien regieren soll. Nun mache ich es mal.
Der Ami würde zu Dir sagen: Hit the road, jerk.
Ray Charles hat es etwas sanfter ausgedrückt.



capisce, mr. weinsteen?
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 05:35
weinsteen hab mir überlegt ob ich auf Deine stämdihen Sticheleien regieren soll. Nun mache ich es mal.
Der Ami würde zu Dir sagen: Hit the road, jerk.
Ray Charles hat es etwas sanfter ausgedrückt.



capisce, mr. weinsteen?
koslowski schrieb am 16.02.2012 um 06:52
Musik von Eleni Karaindrou und im Kopf Bilder aus den Filmen von Angelopoulos.
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 18:34
Ja die beiden waren ein Team. Sie verstand Angelopoulos und zeigte es durch ihre Musik.

abghoul schrieb am 16.02.2012 um 09:05
Pffft George
Cochones!

Thats what i am going to whistle when the doomful comes, hah!
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 18:00
Das schöne daran ist ja, diese Western kennt man in und auswendig und kann sie trotzdem immer wieder ansehen.

Da darf der dann auch nicht fehlen.

wahr schrieb am 16.02.2012 um 15:11
„Magnolia“. Aimee Mann: Wise Up. Der Moment, wenn alles kumuliert und allen klar wird, dass es erst aufhört, wenn man aufgibt, daran festzuhalten. Die Luft ist danach so geladen, dass es Kröten vom Himmel regnet.


Carpenters „Assault on Prcinct 13“. Der gesamte Score ist klasse. Ich mag es, wenn Filmmusik für den Film komponiert wird und nicht der Film sich schon fertiger Musik bedient, um danach die CD zum Film verkaufen zu können:


Carpenter lässt Morricone Carpenter-Music komponieren (und haut ihm dessen ersten Entwurf als zu Morricone-mäßig um die Ohren). Nach „The Thing“ wird man lebenslang Huskys mit einer ungesunden Portion Skepsis betrachten.

wahr schrieb am 16.02.2012 um 15:13
Ups, falscher Link zu "Assault". Hier ist der richtige:
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 18:16
Wenn man mal überlegt, wieviele Genres Morricone musikalisch unterlegt hat. Große und kleine Filme. Tornatore hat auch fast regelmäßig den Score von ihm.
Dagegen sind Faltermeyer oder der ach so gehypte Hans Zimmer langweilige Tastenklopfer.
wahr schrieb am 16.02.2012 um 15:41
Einer der besten der Scientific Horror Filme der 1970er Jahre ist "Phase IV" (gerade unlängst erst als DVD veröffentlicht). Ein Forscherteam beobachtet sich plötzlich hochintelligent verhaltene Ameisen. Die Anfangssequenz mit der einsamen, als Individuum agierende Ameise, die durch die Gänge läuft, untermalt von Sythesizerflächen zu denen ein Akustikbass improvisiert, gehören zu den beeindruckendsten Filmanfängen, die ich kenne.
wahr schrieb am 16.02.2012 um 16:22
The Music of The Wicker Man

The Wicker Man beschreibt die Ermittlungen eines Polizisten, der auf einer schottischen Insel das Verschwinden eines Mädchens aufklären will. Die Musik im Film besteht aus traditionellem Folk, leicht angehallter Flötenmusik, Brauchmusik und anderem mehr, eingespielt zum Teil im Gewand und Sound, wie er Anfang der 1970er in der Luft lag. The Wicker Man wurde auch im Zuge des Folk-Revivals so um Mitte der 00er Jahre wieder vermehrt als Einfluss genannt. Man kann die Faszination der Musik im folgenden Zusammenschnitt vieleicht nur dann erfassen, wenn man den Film gesehen hat. Ich sah ihn tatsächlich erst im letzten Jahr das erste Mal und halte ihn für ein absolutes Horror-Meisterwerk, das mich auch als gestandenen Erwachsenen noch lange verfolgt hat. Christopher Lee bezeichnet Wicker Man als den besten Film, in dem er je mitgewirkt hat. Beim Kinostart ernetet der Film zum Teil verheerende Kritiken. In Wirklichkeit basiert The Wicker Man aber auf einem sorgfältigst dramatiserten Drehbuch, was man aber erst im Nachhinein so richtig versteht.

The Music of The Wicker Man
www.youtube.com/watch?v=W-flb-sD73o
wahr schrieb am 16.02.2012 um 16:26
Christopher Lee über The Wicker Man:
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 18:20
Christopher Lee hat übrigens eine ausgebildete Stimme als Opernsänger.
In London haben wir ihn mal zu "Der Herr der Ringe" dazu gebracht, aus dem Stegreif eine Arie aus La Traviata zu singen. Da hingen alle nur noch völlig geplättet an seinen Lippen.
Vaustein schrieb am 16.02.2012 um 17:10
Paris, Texas ist an sich schon ein exzellenter Film. Ergänzt durch die Musik (komponiert und interpretiert von Ry Cooder) wird er aber zum Kunstwerk.
https://www.youtube.com/watch?v=2TCRe3tkYe8

Ähnlich wie bei Alexis Sorbas ist es Musik, die die "Authentizität" des Dargestellten unterstreicht ohne dabei peinlich zu werden.
https://www.youtube.com/watch?v=2AzpHvLWFUM
Georg von Grote schrieb am 16.02.2012 um 18:28
Ry Cooder kann das. Deshalb greift auch Wim Wenders gerne auf ihn zurück. Weil er Stimmungen erzeugen und Bilder unterstützen, statt sie dröhnend zuzuknallen, wie es leider zu oft geschieht.
Ich liebe auch die Eingangssequenz von "Last Man Standing". Diese Musik passt zur Wüstenlandschaft und produziert irgendwie schon eine gewisse Drohkulisse.

Vaustein schrieb am 17.02.2012 um 15:34
Ry Cooder und Wim Wenders arbeiteten ja auch auf geniale Weise in dem Film "Buena Vista Social Club"
zusammen.

Einen Teil der kubanischen Musiker, die da mitwirkten, konnte ich irgendwann Ende der 90er-Jahre live erleben. Es war grossartig.

Als alter Analogfan hatte ich noch Gelegenheit, mir die Musik auf analog mitgeschnittenen LPs zuzulegen.

Diese Musiker live zu hören, nachdem ich den Film und die Musik kannte, war schon ein besonderes Erlebnis.

https://www.youtube.com/watch?v=Nl0Gd2hDpWQ&feature=artist

https://www.youtube.com/watch?v=INkLVwtIr_I&feature=fvwrel
Vaustein schrieb am 17.02.2012 um 15:34
Ry Cooder und Wim Wenders arbeiteten ja auch auf geniale Weise in dem Film "Buena Vista Social Club"
zusammen.

Einen Teil der kubanischen Musiker, die da mitwirkten, konnte ich irgendwann Ende der 90er-Jahre live erleben. Es war grossartig.

Als alter Analogfan hatte ich noch Gelegenheit, mir die Musik auf analog mitgeschnittenen LPs zuzulegen.

Diese Musiker live zu hören, nachdem ich den Film und die Musik kannte, war schon ein besonderes Erlebnis.

https://www.youtube.com/watch?v=Nl0Gd2hDpWQ&feature=artist

https://www.youtube.com/watch?v=INkLVwtIr_I&feature=fvwrel
Georg von Grote schrieb am 17.02.2012 um 15:41
Wunderbar! Ich setze die mal ein, wenn ich darf.

Georg von Grote schrieb am 17.02.2012 um 15:42
Georg von Grote schrieb am 17.02.2012 um 15:50
Ry Cooder ist ein musikalischer Grenzgänger.
Als ich das einmal entdeckte, war ich hin und weg



Es gibt übrigens eine tolle Dokumentation über den Niger und den Mali-Blues.
Vaustein schrieb am 17.02.2012 um 16:00
Die Musik von Ali Farka Toure und Ry Cooder ist ein exzellentes Beispiel für Cooders musikalisches Einfühlungsvermögen in die Musik fremder Kulturen.

Auch diese Platte habe ich noch als LP erwerben können. Es ist jedesmal ein Genuss, das zu hören.
Phineas Freek schrieb am 16.02.2012 um 17:30




Georg von Grote schrieb am 17.02.2012 um 03:37
Es gibt da einen Soundtrack eines Filmes, den vielleicht die meisten nicht kennen. Der ist mir abhanden gekommen, weil ich die CD einmal verliehen, aber nie zurück bekommen habe.

"Little Odessa".
Ich liebe den Film ich liebte den Soundtrack. Russische Chöre, die tief ins Herz gehen. ich finde ihn nirgendwo mehr. Selbst auf den "verbotenen" Seiten nicht.

Jetzt habe ich wenigstens ein kleines Beispiel gefunden.

Georg von Grote
Journalist und Cosmopolit. Ach ja, auch noch Jurist und Hobbykoch. Über die restlichen erlernten Fähigkeiten hänge ich vorerst lieber den Mantel des Schweigens. :-)
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