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Adieu DDR, adieu Wende

Politik | 18.03.2010 | 13:00 Lutz Herden
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18.03.2010 | 16:51 SchmidtH.
In diesem Zusammenhang möchte auf einen Artikel (Chronik) im Berliner "Tagesspiegel" vom 17.12.2009 hinweisen. Darin findet sich folgende "Erinnerung": Ich zitiere: [.....]Nach einer Meinungsumfra...
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18.03.2010 | 19:28 GerhardHM
Martin Walser, Ein springender Brunnen (1.Seite) "Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird. Wenn etwas vorbei ist, ist man nicht mehr der, dem es passierte. Allerdings ist man dem näher als anderen. Obwohl es die Vergangenheit, als sie Gegenwart war, nicht gegeben hat, drängt sie sich jetzt auf, als habe es sie so gegeben, wie sie sich jetzt aufdrängt. Aber solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird. Wenn etwas vorbei ist, ist man nicht mehr der, dem es passierte. Als das war, von dem wir jetzt sagen, daß es gewesen sei, haben wir nicht gewußt, daß es ist. Jetzt sagen wir, daß es so und so gewesen sei, obwohl wir damals, als es war, nichts von dem wußten, was wir jetzt sagen." Das Bedürfnis, sich an die auch eigene Vergangenheit zu heutigen Zwecken und Absichten passend zu erinnern, ist ein großes. Daran läßt sich wohl auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Die heute offizielle Wende jedenfalls habe ich so nicht erlebt. Zwanzig Jahre alter Schnee. Aber doch erstaunlich, daß er immer noch nicht weggeschmolzen ist.
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Liebe ist für alle da

12.03.2010 | 20:02 Tessa
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16.03.2010 | 13:01 GerhardHM
Was ist eigentlich im Internet ein Freund? Und: Was ist eigentlich Liebe? @Tessa "Wo Menschen einander zuhören, kann kein Ort sozialer Kälte sein." H ö r e n Menschen einander im Internet zu? Geht das überhaupt? Hat das Lesen von Wörtern und das An s e h e n von Bildern etwas mit H ö r e n zu tun? Ich denke mal eher nicht. J.-E.Berendt:"Das Dritte Ohr" Oder immer auch H.-J.Maaz:"Die Liebesfalle"
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Unter Frauen

08.03.2010 | 10:52 goedzak
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09.03.2010 | 09:04 GerhardHM
Sehr eindrucksvoll. "Denn verdienen muss man sich die Liebe, eine Grunderfahrung." An dem Satz allerdings hängt für mich eine Frage:Ist das, was man sich verdienen muß, tatsächlich die Liebe? Oder v...
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09.03.2010 | 13:59 GerhardHM
Diese so oft lebenslangen, verzweifelten Kompensationsversuche gehören wohl "irgendwie" zu uns Menschen. "Hinterm Jordan" hat man dann begriffen und fühlt es, daß es vergebliche Versuche sind. Zumindest war das mein Bild von "Übern Jordan sein". Ich denke, dieser Text sollte unbedingt in den Druck-Freitag. Aber vielleicht magst Du ja gar nicht...
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Unter Frauen

08.03.2010 | 10:52 goedzak
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09.03.2010 | 09:04 GerhardHM
Sehr eindrucksvoll. "Denn verdienen muss man sich die Liebe, eine Grunderfahrung." An dem Satz allerdings hängt für mich eine Frage:Ist das, was man sich verdienen muß, tatsächlich die Liebe? Oder verbirgt sich hinter diesem Verdienen nicht eigentlich das ganze Elend der nie zu befriedigenden, neurotischen Bedürftigkeit? All die vergeblichen "Klimmzüge" um etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung? Mein Jordan war übrigens verdammt breit. Und bin mir gar nicht so sicher, ob ich schon drüber bin.
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Der unbewegte Mann

Kultur | 08.03.2010 | 07:00 Jakob Augstein
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06.03.2010 | 23:43 wroger
Ich muß eine Bemerkung zur Aufmachung in der Printausgabe machen. Dort fiel im Einleitungstext auf S. 15 der Satz: "Noch im Jahr 1977 konnte ein Mann in Deutschland den Job seiner Frau kündigen." Sch...
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08.03.2010 | 14:07 GerhardHM
Auf zwei Urkunden in meiner Schatzkiste steht: Sieger in der Deutschen Schülermeisterschaft. Also bin ich Deutscher Meister in den Jahren 1968 und 1969 gewesen. Mitten in der DDR. Schon erstaunlich. Und, doch JA, das darf passieren. Meine ich. Denn es ist die tief in den Seelen und Köpfen verwurzelte "West-Sicht", die auf vielerlei Weise die herrschende ist. Es ist schlichtweg die siegreiche Sicht. Es wäre erstaunlich, wenn diese nicht bis in die Verästelungen des Alltages hineinwirken würde. Und in die Sprache sowieso. "Pohl: Letztlich brauchen wir eine Männerbewegung, um die herrschenden Ungerechtigkeiten wirklich zu verändern." Da denke ich mir dann:Ob wir vielleicht nicht doch eine Männer- UND Frauenbewegung für eine gerechtere Welt brauchen?
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GerhardHM 24.02.2010 | 16:10

Ja!

GerhardHM 10.09.2009 | 07:40

Jeder und jede sollte ein Minimum an Wissen über eigene tief unbewußte Absichten, Denkweisen und Verhaltensmuster haben. Und die Bereitschaft, dies immer wieder zu hinterfragen.

Woche 37/2009 Am 09.09.2009 | 14:04 fragte Jakob Augstein

Soll die Bundeswehr bis 2011 raus aus Afghanistan?

GerhardHM 09.09.2009 | 19:45

Die "Kollaborateure" müßten auch alle raus. Es würde wohl ein Gemetzel geben. Fliegt die NATO auseinander?

GerhardHM
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