GeroSteiner

Fraktale des Humors

24.07.2011 | 16:46

Die Tragödie in Oslo und auf Utøya - Hintergründe (2)

Im terrororientierten Buch "2083" von Anders Behring Breivik sind Passagen aus dem Manifest des sogenannten "Unabombers" Ted Kaczynski wortwörtlich abgeschrieben, schreibt Redakteur Hans Rustad in Document.no. Dabei handelt es sich um die Punkte 6–23 aus dem Manifest des Unabombers.
Zur Erinnerung: Der als Unabomber bezeichnete Ted Kaczynski hatte in einem Zeitraum von etwa 20 Jahren drei Menschen getötet und zahllose weitere durch die von ihm verschickten Briefbomben verletzt.

Behring Breivik hat einzelne Passagen des Textes von Ted Kaczynski geändert. Unter anderem hat er das Wort "leftist" durch das Wort "cultural marxist" und den Begriff "leftism" durch "multiculturalism" und cultural communism" ersetzt. Die Kritik an den sogenannten Kulturmarxisten und die Kritik am Multikulturalismus sind zentrale Themen in Breiviks Buch.

Breivik war aktiver Kommentator in der Plattform Document.no.

Document.no macht jetzt alle Kommentare von Anders Behring Breivik der Öffentlichkeit zugänglich unter:
www.document.no/anders-behring-breivik/

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 24.07.2011 um 16:58
Danke. Klare Infos. Gut geschrieben.

LG

por
Gold Star For Robot Boy schrieb am 24.07.2011 um 17:42
Die Saat der Broders, der Sarrazins, von Politically Incorrect und der Achse des Guten, des Axel-Springer-Konzerns geht auf. Der Massenmörder Anders Behring Breivik über Henryk M. Broder:
https://plus.google.com/103530505728523689178/posts/AeuA43QCmsp

Springers WELT löscht Breiviks Kommentar zu Broder:
redblog.twoday.net/stories/34639389/
Gold Star For Robot Boy schrieb am 24.07.2011 um 17:47
The Rise of Right-Wing Extremism in Europe:

"What has contributed to the rise of right-wing sentiment? According to the Times, there are a few factors. For one, increased migration "helped lay the groundwork for a nationalist, at times starkly chauvinist, revival." Moreover, in recent years, "far-right statements have appeared to lose much of their post-World War II taboo even among some prominent political parties." Finally, there is a focus (in both Europe and the U.S.) on Islamic terrorists, which has led to overlooking domestic radicals.The jarring thing about far-right sentiment is that it has entered the political mainstream, in places such as Denmark, the Netherlands, Finland, and throughout Europe. Germany’s Chancellor Angela Merkel President Nicolas Sarkozy of France and Prime Minister David Cameron in Britain "all recently declared an end to multiculturalism. Multiculturalism 'has failed, utterly failed,' Mrs. Merkel told fellow Christian Democrats last October."

www.theatlanticwire.com/global/2011/07/rise-right-wing-extremism-europe/40330/
ed2murrow schrieb am 24.07.2011 um 18:22
In dem Zusammenhang verweise ich auch auf Franz Fuchs
de.wikipedia.org/wiki/Franz_Fuchs_(Attent%C3%A4ter)
GeroSteiner
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marvinius hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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