31
]
Wie viel Programm darf es sein?
Ein Streifzug durch die Grundversorgung und deren Finanzierung
im Hinblick auf die Haushaltsabgabe ab 2013
Wir danken unseren Vertretern, dass sie sich unermüdlich und immer voller Elan seit so vielen Jahren Gedanken über die bestmögliche mediale Grundversorgung des Volkes machen. Was wäre aus unserem schönen Lande geworden, wenn unsere visionären Väter bereits kurz nach dem Kriege nicht auf die glorreiche Idee gekommen wären, uns mit Rundfunk grundversorgen zu müssen? – Eine Albtraumvorstellung!
Aber was ist diese sogenannte Grundversorgung? Ist sie etwa – wie das Wort es suggeriert – eine Versorgung der medialen Grundbedürfnisse der Bevölkerung? Das könnte man meinen, ist aber falsch, wie unsere geliebten Vertreter uns glaubhaft machen wollen:
„Grundversorgung ist die Befriedigung aller nur erdenklichen medialen Wünsche eines jeden Menschen in dieser Republik.“
Das war aber nicht immer so, denn der zugrunde liegende Gedanke der Grundversorgung war durchaus bescheidener und für jeden auch verständlich. Das hat sich im Laufe der Zeit jedoch stark verändert und wir wurden von immer mehr Radio- und Fernsehsendern beglückt.
In den Achtzigerjahren kamen schließlich die privaten Fernseh- und Radiosender dazu, welche die bis dahin von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dominierte mediale Landschaft bereicherten und plötzlich in Konkurrenz zu diesen standen. Und genau aus dieser Zeit stammen viele Gerichtsurteile, die den Begriff der Grundversorgung wie ein Stück Gummi immer weiter ausdehnten. Das „Duale System“ war geboren.
Bewaffnet mit diesen Freibriefen weitet sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk seitdem wie eine Krebsgeschwulst unaufhörlich aus. Aus dem anfänglich überschaubaren Rundfunk ist heute ein Riesenapparat geworden, der nichts mehr mit dem zugrunde liegenden Gedanken der Grundversorgung gemeinsam hat:
„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist zu einem Staat im Staate geworden, dessen Einnahmen das Bruttoinnlandprodukt vieler Länder dieser Erde übersteigt!“
Zurzeit nimmt der öffentlich-rechtliche Rundfunk 7,6 Milliarden EUR im Jahr ein – ab 2013 werden diese Einnahmen auf über 8 Milliarden EUR steigen. Es sei daher die Frage erlaubt, wofür diese vielen Milliarden gebraucht werden. Fürs Fernsehen und Radiohören? Ginge es nicht etwas bescheidener?
Zurzeit (Mai 2011) zählte ich bei den öffentlich-rechtlichen 23 Fernseh- und 77 Radiosender. Das sind 100 Sender oder anders ausgedrückt, 2.400 Programmstunden täglich – ein Mensch bräuchte 100 Tage, um einen einzigen Programmtag vollständig zu „genießen“. Das nenne ich Grundversorgung!
Aber nicht genug damit, seit einigen Jahren macht sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch im Internet breit. Das führte zu der absurden Situation, dass auch internetfähige Geräte kurzerhand zu „neuartigen“ Rundfunkgeräten umdefiniert wurden. Damit wurde auf einmal fast die gesamte arbeitende Bevölkerung zu Rundfunkkonsumenten und demnach rundfunkgebührenpflichtig, denn fast jeder besitzt internetfähige Geräte wie Computer, Handys, Smartphones usw.
Ein Schnüfflerapparat rund um die Eintreibung von Rundfunkgebühren ist entstanden und es gilt, so viele Rundfunkteilnehmer wie nur möglich zu rekrutieren. Der unersättliche Geldhunger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss irgendwie gestillt werden und da schaut man nicht mehr ganz genau hin, ob alles seine Rechtmäßigkeit hat – Hauptsache der Geldfluss bricht nicht ab und es fließt immer mehr. Wozu das führt, zeigt eindrucksvoll unser Forum.
Durch die wachsende Ablehnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seitens der Bevölkerung und die Gebührenflucht durch die Möglichkeit der Abmeldung, kam das System auf die Idee, die bis dato gerätebezogene Gebühr durch eine Haushaltsabgabe zu ersetzen.
Nun wird jeder Haushalt zu einem vollen Rundfunkteilnehmer, unabhängig davon, ob man Rundfunkgeräte besitzt. Auch deren Art spielt keine Rolle mehr, so dass man immer die volle Gebühr von zurzeit 17,98 EUR bezahlen muss. Nicht genug damit, wird die Wirtschaft zusätzlich belastet, obwohl jeder Haushalt bereits gezwungen wird, die volle Gebühr zu entrichten – Selbstständige, Gewerbetreibende, Firmen usw. werden extra belastet und nochmals zur Kasse gebeten. Und wofür das Ganze? – Um 2.400 Programmstunden täglich zu horrenden Preisen zu finanzieren.
Diese Umstellung wird medienwirksam als gerechter als die jetzige Form der Gebührenerhebung präsentiert – Ist die jetzige nicht gerecht genug? Klar, jeder muss bezahlen, auch diejenigen, die sich bisher drückten. So etwas muss gerecht sein – wir leben schließlich in einer Solidargemeinschaft.
Aber es müssen jetzt auch diejenigen bezahlen, die keine Rundfunkgeräte besitzen. Ist das gerecht? Und diejenigen, die bisher nur ein Radio hatten und demnach „nur“ 5,76 EUR bezahlen mussten, dürfen ab 2013 die volle Gebühr von zurzeit 17,98 EUR bezahlen. Wie gerecht ist das denn?
„Und weil es ab 2013 gerechter zugehen wird, werden die Einnahmen auf über 8 Milliarden pro Jahr steigen.“
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Wir leisten uns einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk für jährlich mehr als 8 Milliarden EUR! Dabei vergessen wir, dass neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wir auch noch die Privaten haben. Werden wir von diesen etwa nicht grundversorgt? Und was ist mit den Printmedien? Und als ob das alles nicht bereits genug wäre, steht uns zu jeder Tageszeit das weltweite Internet zur Verfügung. Ist das nicht auch ein Stückchen Grundversorgung?
Spätestens an dieser Stelle dürften sich viele fragen, ob man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk überhaupt noch benötigt? Wie definiert sich heute im 21. Jahrhundert der Grundversorgungsauftrag? Ist dieser überhaupt notwendig, in Anbetracht dessen, dass wir immer online und stets mit der ganzen Welt verbunden sind?
Ich bin fest davon überzeugt, dass es im 21. Jahrhundert keinen Grundversorgungsauftrag mehr geben darf, denn so etwas ist schlicht und ergreifend nicht mehr notwendig. Die ganze Welt ist vernetzt und es besteht nicht mehr die Gefahr einer nationalen Meinungslenkung – die arabischen Staaten wie z. B. Ägypten zeigen uns eindrucksvoll, was ohne mediale Grundversorgung alles möglich ist.
„Wir brauchen heute für den Katastrophenfall lediglich einen bundesweiten Fernseh- und Radiosender.“
Alles andere codiert gegen Bezahlung oder werbefinanziert, so dass jeder sich das auf seine Bedürfnisse zugeschnittene beste Angebot zusammenstellen kann.
„Dann hätte die Wirtschaft jährlich 8 Milliarden EUR mehr für sinnvolle Projekte wie Gesundheit, Bildung, Forschung usw. zur Verfügung.“
Ich möchte Sie zu unserem Forum einladen, damit wir uns mit Ihnen über dieses Thema unterhalten. Sie werden über viele Fälle staunen, Fälle die hier in Deutschland und nicht etwa in einem fernen Schurkenland stattfinden. Sie werden sehen, was mit den Gebührengeldern passiert und Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Es passiert hier, bei uns, in Deutschland und jeder ist Teil des Systems – wir sind die Lakaien, die den Staat im Staate mit unseren Gebühren am Leben halten und nur wir können diesen unermesslichen Auswuchs stoppen.
„Sie sind herzlich eingeladen, ein Stück Geschichte mitzugestalten!“
Hauptseite GEZ-Boykott: www.gez-boykott.de
Schlagzeilen GEZ-Boykott: Schlagzeilen
Forum GEZ-Boykott: www.gez-boykott.de/Forum/index.php
Facebookseite GEZ-Boykott: https://www.facebook.com/GEZ.Boykott
GEZ-Boykott bei Twitter: www.twitter.com/gez_boykott
Downloads (Logos, Flugblatt, Hausverbot): www.temuco.de/GEZ/downloads/downloads.html
|
|
Nu' ist es ja langsam gut, der neoliberale Gestus unverkennbar.
Da wird ja selbst meine Wenigkeit in der ansonsten kritischen Distanz beinahe noch zum Sympathisanten der Öffentlich-Rechtlichen. |
|
|
Das ist auch eine Meinung und ich respektiere sie. Aber was sind dann die Gegenargumente? 8 Milliarden im Jahr fürs "Fernsehglotzen" sind besser investiert als z. B. in Kindergärten, Schulen, Unis, Gesundheit, Forschung usw.?
|
|
|
<--- kugelt sich auf dem Boden vor Lachen.
Schoen das solch Neoliberaler Bloedsinn in Deutschland am austerben ist. Achja es war interessant ihre vielen WEB Seiten mal durch denic verifizieren zu lassen. Da sie ja nicht möchten das ich hier mehr dazu sage noch viel Spass bei Ihrer Lobby Arbeit. Liebe Grüße Baphomed |
|
|
Meine? Facebook und Twitter durch Denic verifiziert?
Ein sehr lustiger Beitrag. Aber hat leider mit dem Thema nichts zu tun. |
|
|
ups sollte ich mich vertan haben oder sprach ich von HPs:
nur eine die ich Fand: www.gez-boykott.de# naja aber Sie wissen ja um die anderen die jeder der recherchieren möchte auch auf Twitter und Facebok findet ja und selbst diese anderen lassen sich verifizieren und fuehren immer zur gleichen Lobbyvertretung also soll ich alles offenlegen oder versuchen sie weiter sich hier mit unsinn zu produzieren ? Liebe Grüsse Baphomed |
|
|
Vielleicht verraten Sie mir zunächst, was Sie meinen, besonders geheimnisvolles wissen zu wollen, dass es verraten werden könnte. Ihren zugegebenermaßen für mich wirren Verdächtigungen und ja, mittlerweile Drohungen, kann ich nicht folgen. Sorry, mir etwas zu hoch.
|
|
|
Lieber Baphomed,
welche Lobby meinen sie? Die EDV-Lobby? Oder gar Zeitgeist? Ich muss gestehen, dass ich ihnen nicht ganz folgen kann. Und ja, ich habe mich bei der Denic informiert. Das Impressum der Homepage hätte es übrigens auch getan. Ich würde sie bitten, keine vagen Anschuldigungen in den Raum zu stellen, solange sie sie nicht erhärten können. Beste Grüße JJK |
|
|
@JJK
Sicher sollte man nicht einfach Behauptungen in die Welt setzen, ohne sie zu belegen. Aber dass hier massiv Lobbyarbeit geleistet wird ist doch wohl kaum von der Hand zu weisen, ob da jetzt unbescholtene Privatpersonen dahinterstecken, oder andere Interessenvertreter. Und ihr habt auch eine merkwürdige Art zu rügen - gez-boykott.de hat nun auch nicht das vorbildlichste Diskussionsverhalten, sondern unterstellt Leuten unlautere Absichten oder mangelnde Intelligenz, allein weil sie nicht seiner Meinung sind: www.freitag.de/community/blogs/dirk1973/rundfunkstaatsvertrag-2013---was-werdet-ihr-dagegen-tun |
|
|
Jeder macht Lobbyarbeit für seine Interessen. Hier wurde aber die Vermutung geäußert, dass eine Lobby hinter dieser Person stehen würde. Das ist a. ein bisschen was anderes und b. eine (zumindest für mich bis dato) nicht nachvollziehbare Anschuldigung. Letztere hat auch erstmal nichts mit dem sonstigen Kommunikationsverhalten des Users zu tun.
Man muss ja auch nicht immer alles gleich in einen Topf werfen. Oder? |
|
|
Eben, Jan, und deshalb solltest du unterscheiden können zwischen Beiträgen, in denen Leute mehr oder weniger sachlich über Sachen schreiben, die sie bewegen / interessieren und aggressiver, zweifelhafter Agitation. Soweit zum Thema "Jeder macht Lobbyarbeit für seine Interessen".
|
|
|
Also ist ok, jemandem irgendetwas [sic!] zu unterstellen, weil er sich woanders aus subjektiver Sicht daneben verhält? Aufschlussreich.
|
|
|
Ich verstehe weder die Anschuldigungen, noch glaube ich, geschrieben zu haben, Leute würden unter Intelligenzmangel leiden.
Um die Lobby-Geschichte aus dem Weg zu räumen: Ich bin eine Privatperson, die vor einigen Jahren das Vergnügen hatte, eine Auseinandersetzung mit der GEZ und der für mich zuständigen LRA zu führen. Als kritische Person sind mir dabei Unregelmäßigkeiten und besonders einseitige Auslegungen von Gesetzen aufgefallen, die als einzigen Hintergrund das Mundtot-Machen und die mögliche gründliche Abschröpfung des Gebührenzahlers haben. Das führte zunächst dazu, dass ich das gesamte System auf den Prüfstand stellte und es sehr kritisch betrachtete. – Bis heute komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus, denn ich hielt bis dahin vieles für unmöglich in unserer Republik. Da ich auch Medien aus anderen Ländern und in anderen Sprachen konsumiere, blieben mir viele Unregelmäßigkeiten bei der Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht verborgen. Auch Zensur dürfte ich z. B. bei der ARD mehrmals erleben. Das ganze Entwickelte sich langsam zu einer Art Hobby und heute pflege ich nun ein Portal inkl. Forum, Facebook und Twitter, welches sich diesem Thema widmet. Ich hoffe, die Verschwörungstheoretiker geben sich damit zufrieden und akzeptieren, dass auch einzelne Privatpersonen in der Lage sind, ihre Meinung mit Nachdruck zu kommunizieren. Vielen Dank! |
|
|
@JJK
Nein, dann lies richtig: ich habe gesagt, das ist *auch* nicht ok. Nur wenn ich z.B. andernorts - allerdins von einem User mit anderem Namen - als GEZ-Agentin, die Lügen und Verdrehungen verbreitet beschuldigt werde, ist das offenbar kein Problem. Und User gez-boykott.de hat mir auch mehrfach unlautere Motivationen unterstellt, das fällt bei euch unter "das muss man aushalten" - das finde ich problematisch. |
|
|
@gez-boykott.de
Zur Erinnerung: das schrieben Sie auf einen vollig korrekten Beitrag eines Users, der einige Dinge anders gesehen hat als Sie. Nicht Intelligenz-, sondern Niveaumangel haben Sie ihm unterstellt, und Einnahme von Extrempositionen. www.freitag.de/community/blogs/dirk1973/rundfunkstaatsvertrag-2013---was-werdet-ihr-dagegen-tun#comment-329291 |
|
|
Ich hab meine Meinung bezüglich der Unterstellunng, Lobbyist im Auftrag von dieser oder jener Seite zu sein, auch in den anderen Thread gepflanzt. Und nein, das fällt bei uns nicht unter "muss man aushalten". Mir war nur bis eben gerade nicht bewusst, dass dort ähnliches passiert. My fault. Allerdings halte ich Auge um Auge, Zahn um Zahn nicht unbedingt für ein probates Mittel. Nur mal so.
|
|
|
----------
„Und User gez-boykott.de hat mir auch mehrfach unlautere Motivationen unterstellt, das fällt bei euch unter "das muss man aushalten" - das finde ich problematisch.“ ---------- Was soll unlauter sein. Die einzige Stelle, und das wissen Sie ganz genau, bezog sich auf das, was Sie selbst geschrieben haben. Als Sie sich damit nicht einverstanden erklärten, habe ich kurz darauf Stellung genommen und diesen – nochmals – von Ihnen selbst vorgetragenen Punkt nicht mehr behandelt. Ich meinerseits soll aber als Lobby-Mensch abgestempelt oder als Agitator gekennzeichnet werden, weil ich meiner Meinung Ausdruck verleihe, indem ich jeden von mir vorgetragenen Punkt sehr genau erkläre. Ein sehr merkwürdiges und vor allem einseitiges Verständnis über eine Sachdiskussion. Wenn es so weiter geht, sind wir wie im Kindergarten! Ich habe hier ein Blog geschrieben, aber keiner fand es bisher als angebracht, darüber zu diskutieren. Lieber den Menschen angreifen und versuchen, ihn zu demontieren. Schämt sich keiner? |
|
|
----------
"@gez-boykott.de Zur Erinnerung: das schrieben Sie auf einen vollig korrekten Beitrag eines Users, der einige Dinge anders gesehen hat als Sie. Nicht Intelligenz-, sondern Niveaumangel haben Sie ihm unterstellt, und Einnahme von Extrempositionen. www.freitag.de/community/blogs/dirk1973/rundfunkstaatsvertrag-2013---was-werdet-ihr-dagegen-tun#comment-329291" ---------- Polemisch, denn dieser angebliche völlig korrekte Beitrag nimmt jedes Argument und schiebt es geschickt bei Seite, als ob die Wahrheit nur schwarz oder weiß kannte. In einer Sachdiskussion sollte man erwarten, dass man korrekt und mit Argumenten auf die einzelnen Punkte antwortet. Wenn man sprachlich auf das Niveau von "Pestilenz", "Trallala", "pfeifen", "so läuft der Hase", "Schrott" usw. sinkt die Bereitschaft, darauf zu antworten. Noch schlimmer ist aber das absolute Ausblenden der mehrfach vorgetragenen Argumente, die die einzelnen vom Gesprächspartner aufgelisteten Punkt untermauern. Spätestens an diese Stelle wird es sehr mühsam, wieder jeden Punkt zum zigsten Male zu erklären. Ich erwarte vom Gesprächspartner, dass er sich mit dem Thema auseinandersetzt und nicht versucht, seinen Gegenüberstehenden mit dieser billigen Taktik zu zermürben. Darüber hinaus sind alle seine Umschreibungen wie "Pestilenz", "Trallala", "Schrott" usw. unbewiesen und der Sache nicht dienlich. Kurz gesagt: Das Gesprächsniveau wird damit herabgesetzt. Was anderes habe ich auch nicht behauptet. |
|
|
@JJK
"Allerdings halte ich Auge um Auge, Zahn um Zahn nicht unbedingt für ein probates Mittel." Völlig korrekt. Ich fand es nur schwierig, dass du für Leute in die Bresche springst, die sich ebenfalls kein Stück korrekt verhalten. Natürlich ist es auch schwierig, das alles im Auge zu behalten. Deshalb habe ich das angemerkt. |
|
|
@Popkontext
Dann sind wir uns ja jetzt einig. Was ich wirklich gut finde, da ich nicht wollte, dass der Eindruck einer ungleichen Bewertung entsteht. In den meisten Fällen ist der Grund wirklich der Umstand, dass wir mit 2 Frau/Mann unsere Augen nicht überall haben können. Vor allem, wenn noch mehr und andere Arbeit auf dem Stapel liegt. |
|
|
@gez-boykott.de
Polemisch, denn dieser angebliche völlig korrekte Beitrag nimmt jedes Argument und schiebt es geschickt bei Seite, als ob die Wahrheit nur schwarz oder weiß kannte. Dieser "angeblich völlig korrekte Beitrag" konzentriert sich auf einen (in Worten: 1) Aspekt der ganzen Sache, nämlich die von Privatsendern durchgedrückte Löschung von Sendebeiträge nach Ablauf einer Woche. Dieser Beitrag bezieht sich auch nicht auf einen vorangegangenen Kommentar von dir, sondern auf einen von "Popkontext". Logischerweise nimmt mein Beitrag www.freitag.de/community/blogs/dirk1973/rundfunkstaatsvertrag-2013---was-werdet-ihr-dagegen-tun#comment-329291 auch nicht " jedes Argument von dir auf und schiebt es geschickt beiseite. Der Beitrag nimmt überhaupt kein Argument von dir auf und schiebt es logischerweise auch nicht zur Seite, weder geschickt noch ungeschickt. In einer Sachdiskussion sollte man erwarten, dass man korrekt und mit Argumenten auf die einzelnen Punkte antwortet. Das sollte man erwarten, in der Tat. Wenn man sprachlich auf das Niveau von "Pestilenz", "Trallala", "pfeifen", "so läuft der Hase", "Schrott" usw. sinkt die Bereitschaft, darauf zu antworten. Also, zur Information nochmal die monierten Reizworte im Zusammenhang: Pestilenz: "Die Privatsender sind im Medienbereich die wahre Pestilenz und das nicht deswegen, weil in den Privatsendern dumme oder miese Menschen arbeiten würden, sondern weil dort das Programm nach den Gewinnerwartungen (Werbeeinnahmen) gestaltet ist, gestaltet sein muß ." Trallala/pfeifen: "Dieses qualitativ hochwertige Programm ist aber immerhin noch da. Ich muß erst mal ein bißchen suchen, dann habe ich die Kanäle und Programmplätze gefunden und dann kann ich auf das Trallala der Privaten (und Öffentlichen) pfeifen." So läuft der Hase/Schrott: "Aha, so also läuft der Hase, wir sind auf dem Punkt. 7 Milliarden Rundfunkgebühren weg, für die berühmten Kindergärten (sprich: Wenn die Leute keine Rundfunkgebühren mehr zahlen müssen, kann man sie anderweitig um den gleichen Betrag erleichtern), die öffentlich-rechtlichen Anstalten finanzieren sich dann ausschließlich über die Werbung und liefern dann nicht mehr einen ähnlichen, sondern exakt den gleichen Schrott wie die privaten Sender. Oder sie werden ganz abgeschafft und die Mitarbeiter wandern dann notgedrungen zum Privatfunk." Darüber hinaus sind alle seine Umschreibungen wie "Pestilenz", "Trallala", "Schrott" usw. unbewiesen und der Sache nicht dienlich. Diese "Umschreibungen" sind ersichtlich wertende, genauer: abwertende Bezeichnungen der Privatsender bzw. der von ihnen produzierten Sendungen. Sie geben meine persönliche Einschätzung dieser Sendungen wieder und sie sind - der Natur der Sache nach - nicht beweisbar. Und diese Umschreibungen sind natürlich der Sache dienlich, denn sie dienen der Begründung meiner Ablehnung einer Begünstigung der Privaten zu Lasten der Öffentlich-Rechtlichen. Daß die benutzten Worte eher grob sind, räume ich ein. Ich neige ab und zu dazu, Klartext zu reden, die benutzten Worte sind aber wiederum nicht so grob, daß deswegen eine den kleinen Finger abspreizende Kaffee-Dame ohnmächtig vom Stuhl sinken würde. Und was die nunmehr angestrebte Begünstigung der Privaten durch finanzielle Austrocknung der Öffentlich-Rechtlichen betrifft: Die Öffentlich-Rechtlichen Sender waren zuerst da, man hat dann in den achtziger Jahren die Privatsender zugelassen und ihnen gesagt "Schaut halt wie ihr zurechtkommt". Von der Struktur her erinnert mich die Sache an die Geschichte um die Tierkörperbeseitigungsanstalt in Eggenfelden. Eine Tierkörperbeseitigungsanstalt verströmt unvermeidlicherweise einen etwas unangenehmen Geruch, deshalb war sie weit außerhalb und (wegen der vorherrschenden Westwinde) östlich der Stadt gelegen. In den fünfziger Jahren begann die Stadt zu wachsen, Baugrund wurde erschlossen. Der Boden in der Nähe der Tierkörperbeseitigungsanstalt war - eben wegen des unangenehmen Geruchs - sehr günstig und so entstand dort eine Siedlung, das bißchen Geruch nahm gerne (na, vielleicht nicht gerne, aber doch achselzuckend) in Kauf. Als die Siedlung dann stand beschwerten sich die Bewohner der Siedlung über den unangenehmen Geruch und sie klagten gerichtlich gegen die bereits vor der Siedlung entstandene Tierkörperbeseitigungsanstalt. Ich erwähne dies nur, damit das Gesprächsniveau wieder etwas heraufgesetzt wird. Ciao Wolfram |
|
|
Leider Gez-boykott.de, versuchen Sie sich an einer sachlichen Erläuterung mit unsachlichen Mitteln und Methoden. Das geht daneben.
Einzig der Punkt 8 Milliarden Euro verdient tatsächlich mehr Beachtung, denn es lässt sich nachweisen, dass ein erheblicher Anteil dieses Geldes für den Starkult, den Kauf so genannter populärer Exklusiv-Rechte (obwohl es Meinungs- und Berichtsfreiheit gibt!) und eben ganz normaler, anspruchsloser Unterhaltung, wie sie auch in einem Privatfernsehen angeboten werden kann. drauf geht. Ebenso für eine besonders üppige Ausstattung weniger Angestellter oder Vertragspartner dieses Ö.-R.-Systems, die nicht einmal die Hauptarbeit des öffentlich-rechlichen Auftrags erledigen, sondern sehr oberflächlich bleiben und keineswegs Vielfalt herstellen oder gar wünschen. Die würde ja zu sehr von der "Bussi-Bussi" und "Du"-Welt ablenken, in der sich die Schönebergers und DiLorenzos (man sieht eine gewisse Bandbreite existiert auch da) des ö.-r. Systems nur allzu gerne bewegen. Die Intendanten und Fernsehratsstruktur- und Kultur ist kritikwürdig. Die Orientierung an der Quote, die verhindert, das neue kreative, intelligente und anspruchvolle Formate genügend lange, meinetwegen um 19.15 oder 20.15 Uhr lauten dürfen, bevor alles im Dämmer der Nacht verschwindet, um sich dauerhaft zu etablieren, ebenso. Auch die Rolle von Moderatoren und so genannten Talkern, die sich ihre dort eingeholte Bekanntheit vergolden lassen und entsprechende Verträge abschließen, also nichts anderes als die Verlängerung des Starsystems predigen und zum eigenen Vorteil wiederum in ihren Formaten ausleben, oder gar selbst nach einiger Zeit als unternehmerische Medienanbieter der eigenen Popularität auftreten, ist sehr kritikwürdig. Kritikwürdig ist der Versuch, sich Spartenkanäle zu entwicklen, nur um in den Hauptprogrammen noch ein wenig seichter zur Sache gehen zu können und dürfen. Zu den Gebühren hat ja "e2m" an anderer Stelle schon Einiges gesagt. Ein TV-Sender, ein Radio für den "Auftrag", das wäre allerdings überhaupt keine Alternative! Ganz im Gegenteil. Flächendeckend muss es viele regionale und lokale Angebote geben, die nicht nur von der Werbeindustrie, den Anzeigen und Sponsoren, oder etwa den Initiativen einseitiger Think-tanks abhängen. Wie die Verdummung des Publikums endet, das kann jeder, der es genau wissen will an den regionalen Medienangeboten der USA absehen und abhören und diese mit dem kanadischen System vergleichen. Ganz offen, vor einem Bertelsmann, Burda oder Random House Fernsehen, vor Fox und CNN, gar vor Daimler, Sony- und Bloomberg-Fernsehen, vor dem Schrott als öffentliche Diskussionsplattform grauste es mir. Lieber höre ich weiterhin DLF, DLR, WDR5 und HR2, etc., sehe Arte und 3sat und sogar ab und an die beiden Hauptprogramme. Wohlgemerkt auf jedem Medienkanal und mit jedem Gerät das dazu in der Lage ist. Und wenn ich z.B. die redaktionell hervorragend gemachten Web-Seiten zu den Hörfunkprogrammen der ARD anklicke und mich informiere, dann fällt doch sofort der Unterschied in Absicht und Zielsetzung auf, wie er im Kontrast zur privaten Konkurrenz sichtbar wird. Ihre Wünsche führten zur Nivellierung des Geschmacks und der Informationsinhalte aufgrund ökonomischer Überlegungen und das wäre das Ende für eine öffentliche Kultur, die sowieso schon auf dem Buchmarkt, dem Musikmarkt und vor Ort bei dem Gegensatz kommerzieller Verantaltungs- und Eventkultur zu öffentlicher und freier Kultur, zu leiden hat. Die Freiheit, für die Sie plädieren, das ist eine dumme Freiheit und ein Recht auf Dummheit und Plattheit ist gefährlich. Grüße Christoph Leusch |
|
|
Vielen Dank für die Mühe, das mal ausführlicher zu formulieren. Das würde ich auch so in etwa unterschreiben.
|
|
|
@Columbus
Es sei mir erlaubt, einige grundsätzliche Fragen zu stellen und einige Anmerkungen dazu zu machen: Ist Aufgabe des Staates für mediale Unterhaltung zu sorgen? Unübersehbar ist die Tatsache, dass Bildung und Information nur einen kleinen Bruchteil dessen ausmachen, was täglich ausgestrahlt wird. Wir haben nun 23 Fernseh- und 77 Radioprogramme und mehrere 100 Internetauftritte. Reine Unterhaltung, Sport und pseudo-informative Boulevards gehören heute – im 21. Jahrhundert – sicher nicht zum Auftrag der Grundversorgung dazu. Das können die Privaten sicher besser. Nun, wie viele Programme benötigt man dafür? Mir wäre es z. B. wichtig, dass der Begriff der Grundversorgung klar und eindeutig definiert wird. Diese Definition sollte dann in periodischen Abständen überprüft werden, da ansonsten sie mit der rasanten medialen Entwicklung nicht Schritt halten würde. – Man muss sich die heutige Definition anschauen... Gibt es eine überhaupt? Ach ja, das Niedersachsen-Urteil aus 1986, aus einer Zeit vor dem Internet und der großen Verbreitung der Privaten. Es dürfte eigentlich vielen klar sein, dass jährlich 8 Milliarden EUR einfach zu viel ist, um dem Volk Information und Bildung über den Äther zu bitten. Auch die Hälfte wäre noch zu viel, denn wir sind heute bereits durch die Privaten, die Druckmedien und das Internet überinformiert. Im Übrigen ich teile die Angst der einseitigen Berichterstattung und Meinungsmanipulation durch Medien à la Berlusconi nicht. Die Welt hat sich weiter entwickelt und wir brauchen nicht mehr die schützende Hülle des Staates mit seiner einzig richtigen Wahrheit. Ein gutes Beispiel dafür sind die gestürzten totalitären Regime in der arabischen Welt, dir durch Informationsaustausch übers Internet begann – andre nannten das die Facebook-Revolution. Ich stelle mir vor, die für den ÖRR zur Verfügung gestellten Ressourcen direkt in Bildung, Forschung, Gesundheit und Altersvorsorge zu stecken. Das wäre wie ein Nachbrenner für die ganze Nation, denn unser Kapital besteht aus Wissen und unseren Tugenden. Wir verfügen nicht über Bodenschätze oder andere Ressourcen, von denen wir leben und unsere Standards beibehalten könnten. Ich könnte die Wände hochkratzen, wenn ich Schulen sehe, bei denen der Putz von den Wänden fällt und die Fenster undicht sind, während auf der anderen Seite der Gesellschaft und der Wirtschaft 8 Milliarden jährlich durch Zwangsgebühren entzogen werden, um einen komplett überteuerten und überdimensionierten Rundfunk zu unterhalten. Ist es wichtiger, dass ein Gottschalk ein Schloss als adäquate Residenz unterhält, während Kinder für eine warme Mahlzeit anstehen müssen? Ist es OK, dass die Personalkosten beim SWR sich durchschnittlich auf jährlich 110.000 EUR je Mitarbeiter belaufen, während bei der Gesundheit der Menschen immer mehr gespart wird? Mir wurde hier Neo-Liberalismus vorgeworfen, aber diejenigen merken nicht einmal, dass durch die Beibehaltung dieser veralteten Dinosaurierstrukturen gerade andernorts, da wo es wirklich nötig ist, der Hahn zugedreht wird, weil die Ressourcen fehlen. Das empfinde ich als eine große Heuchelei. Ich will den ÖRR nicht abschaffen, aber doch seinen Umfang klar definieren und auf das richtige Maß verkleinern. Und ich möchte auch nicht, dass die Privaten die Überhand bekommen, sondern auch für diese klare Regeln definieren und sie beim Grundversorgungsauftrag mit einbeziehen. Es dürfte in Deutschland möglich sein, den richtigen Mix zu finden, ohne gleich in Extreme zu verfallen. |
|
|
@gez-boykott.de:
Nur mal als kleines Beispiel, wie "offen und ehrlich" Sie hier diskutieren: Sie sagen hier wie schon an anderer Stelle: "Ich will den ÖRR nicht abschaffen, aber doch seinen Umfang klar definieren und auf das richtige Maß verkleinern." Warum schreiben Sie nicht dazu, dass Ihre Vorstellung vom "richtige Maß" wiefolgt aussieht: "Ein bundesweit kostenloses empfangbares Fernseh- und Radioprogramm für die Übermittlung von Nachrichten, Information und Koordinierung im Katastrophenfall. Alle anderen Fernseh- und Radioprogramme müssen sich entweder durch Verschlüsselung, Werbung oder eine Mischung von beiden finanzieren." www.freitag.de/community/blogs/dirk1973/rundfunkstaatsvertrag-2013---was-werdet-ihr-dagegen-tun#comment-328819 Was einer Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gleichkommt. |
|
|
Ein paar Antworten.
Ja, die Unterhaltung, -Sie umfasst auch alles, was in den Augen der Liebhaber des Marktes und der Privaten als frei, ernst und diffrenziert erscheint und gar nicht geschätzt wird, weil es keinen Umsatz mit hoher Wahrscheinlichkeit verspricht- , gehört zur Grundversorgung und würde dann überhaupt nicht mehr angeboten, wenn der Schlag vom Raab sich durchsetzte. Alle sängen, tanzten und performten so schlecht wie das nette Mädchen aus Hannover, und alle müssten mit dem Moderator entweder hübsche Augen um ihr nächstes Projekt oder Liedchen machen, bzw. ihm showmäßig auf die Plautze hauen (auch Negatives geht wunderbar). Aber es gehört auch dazu, diese Unterhaltung differenzierter zu machen. Ein paar Beispiele die das besser erklären: Wenn ein Showmaster oder Talkmaster Jahrzehnte lang seine Sitzbänke und die Auftrittsnummern mit den Chart-Hit Leuten und der Bussi-Gesellschaft füllt, selbst die Bussi-Gesellschaft promoviert und ihr und ihren ephemeren Produkten weitere Bekanntheit klaglos und kritiklos vermittelt, dann ist das der Kritik würdig und gehört nicht ins ö.r.TV. Es kostet einen Haufen Geld, auch für jenes goldene Moderatorentalent auf Malle. Wenn dann die eigentlich Mächtigen, die Programmdirektoren und Indentanten sagen, das ist, was wir für unser Publikum wünschen (das platte Quotenargument), das Publikum will es, dann gehören diese Leute bei ZDF und ARD angegriffen und auch ihre Rolle, als geschäftsfürende und anschaffende Großredakteure zurecht gestutzt. - Das sind übrigens auch jene, die sich in ihren Gehältern deutlich abheben, sich aber selbst immer mit jenen vergleichen, die sie als "Stars" vors Publikum bringen. Ein anderes Beispiel: Der Tatort, das fast wöchtentliche Vorzeige-Krimi-Fernsehereignis hat es durch Gewöhnung, ein paar lang aufgebaute Schauspielstargeschichten und ab und an einem heiklen Thema neben dem Gewohnheitsmord zu einer quasi unanfechtbaren Stellung gebracht, die das Format aber auch völlig festlegt. Schauspieler mögen noch so gut, Drehbücher noch so trickreich, Regisseure noch so einfallsreich sein, das Format dümpelt im Ewiggleichen und da, wo neue Züge sichtbar werden, halten sie aufgrund der Quote meist nur eine kurze Strecke. Andere Straftaten, andere Personage außer der K-Polizei im Wiedererkennbarkeitsmodus, setzen sich in diesem besonders gut ausgestatteten Medienformat und Sendeplatz nicht durch, obwohl das doch wünschenswert wäre, bzw. man denkt gar nicht erst an eine solche Möglichkeit. II Vielleicht ist es ihrer Aufmerksamkeit entgangen, dass der Plan, das ö.r. System durch ein marktkonformes privates Fernsehen und Radio zu schwächen, von Konservativen und einem großen Teil der damaligen linken Mitte getragen wurde. Mein derzeitger Ministerpräsident (Kurt Beck) und sein langjähriger Nachbar in Hessen (Roland der Lügner) oder der Teufel aus dem Ländle, dachten da nicht anders als , Kohl, Clement und Co. So kam es z.B. zu dem berühmt berüchtigten Staatsvertrag, der den heutigen SWR schuf, so kam es zur völligen Druchdringung des HR mit einer bisslosen politischen und kulturellen Redaktion, die selbst im Skandal um die Steuerfahnder grundsätzlich nichts in der Angelegenheit zu sagen wusste, außer was eben schon in der Presse bekannt war und mittlerweile fast alles Kulturelle auf Homekultur-Niveau gebracht hat. Ganz absichtlich wurde das Medienrecht so geändert, dass privates Fernsehen möglich wurde und die Qualität der ö.r. mit hinab zog. Auf dieser Ebene wird nun sehr viel produziert, keine Frage. Aber damals war das vorgeschobene Argument, es bliebe dann mehr Geld für Qualität und Differenzierung. Tatsächlich begannen aber planten allem konservative Regierungen damit, ihren Durchgriff in den Medien zu verstärken. Dadurch entsteht der Eindruck, ö.-r. Medium sei gleich Staat. Dabei bedeutet der Rechtsstatus nur so viel, wie er auch im Bildungsbereich für die staatlichen Universitäten bedeutet. Klassische Beamte sind weisungsgebunden. Ö.r. Medien-Angestellte in den Redaktionen eigentlich frei, so wie Forscher und Lehrer! - Sie lassen sich aber trotzdem allzu häufig manipulieren und einspannen. III Ihr Internet-Beispiel ist zwar plakativ und wird immer noch so verbreitet: Der arabische Frühling sei hauptsächlich auf das Web zurück zu führen. Aber in Wahrheit ist das Twitter und Blogger-Netz vor allem als Termin und Nachrichten-Kanal einer schon sehr bewussten Opposition genutzt worden, weil andere Kanäle gefahrvoller und kontrollierter waren. Diese Leute blendeten für ihr Vorhaben, wie Sie nun in der Argumentation, aus, dass die meisten Webinhalte, jene mit den höchsten Klickzahlen, genau auf der Ebene liegen, die nicht mit Information und differenziertem Inhalt zu tun haben. - Gut, Sie können behaupten 90% der User können nicht irren, wenn sie 2% der Webseiten besonders bevorzugt nach den 3500 Jahre alten, ewiggleichen (Web-)Inhalten absuchen und sich bevorzugt genau das reinziehen, sowie Verkaufen und Kaufen ein Hauptangebot ist. Angebot und Nachfrage stehen da in einem ausgewogenen Verhältnis, aber nicht die Qualität und Differenzierung zur Zahl der Angebote. Meine These dazu: Nur jene die schon strukturierte und diffenzierte Pläne und Vorstellungen davon haben, was sie lesen, sehen und hören wollen, finden tatsächlich im Web neue Inhalte und Gedanken, können die überhaupt erkennen. Insofern wird das Web von Ihnen als gutes Beispiel überhöht. IV Ihr Ziel ist ehrenwert. Sie wollen mehr Qualität, tatsächliche Unabhängigkeit der Redakteure in den ö.-r. Medien, angesichts solcher Milliardenbeträge, und mehr Transparenz, angesichts des undurchsichtigen und einseitigen Tarif-, Vertrags-, und Leistungsurwalds z.B. beim SWR. Die Spitze des Ganzen kommt ja noch dazu. Denn der Durchschnitt der Gehälter liegt so hoch, die eigentliche Arbeit machen aber immer häufiger viel schlechter bezahlte Vertragskräfte und eben nicht abgesicherte Medienarbeiter. Die acht Milliarden schreien nach einer effizienten Finanz- und Programmkontrolle. Das Intendanz und Fernsehratssystem führt zur Qualitätsminderung und zur Entdifferenzierung, sowie zur Undurchschaubarkeit der Abhängigkeiten und Einflüsse. Wenn Sie in diese Richtung dächten, dann wäre ihre Kritik erfolgreicher. Die Vielfalt der Länderprogramme und der regionalen Angebote sollte man aber nicht beschneiden, denn z.B. ist ein OB-Beutel auf dem Rückzug aus der Stadtspitze in Mainz und Rheinland-Pfalz ein viel wichtigeres und vielfältigeres Thema, als es das je rund um Berlin sein muss. Liebe Grüße Christoph Leusch |
|
|
@Popkontext
An dieser Stelle möchte ich meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass wir alle wieder zu einer normalen Diskussion finden, in der nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, um den anderen eine zu verpassen, sondern man offen für die Ansichten des Gesprächspartners ist und versucht, den anderen einfach zu verstehen. Ja, meine Vorstellung eines minimalen aber gleichzeitig effektiven öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist so, wie von Ihnen trefflich beschrieben. Für Information und Bildung vollkommen ausreichend. Mit dieser Vorstellung stehe ich nicht alleine da, sondern ich habe ein Großteil der Jüngeren auf meiner Seite, die selbst nicht wissen, was mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk anzufangen. Auf der anderen Seite gibt es die Fraktion der Systembefürworter – in aller Regel die Nutznießer des Systems und die Älteren, die für Veränderungen zu träge geworden sind –, die sich gegen jegliche Reform zu ihren Ungunsten mit aller Macht wehren. Hier wird es klar, wie unterschiedlich die Positionen sind – Die Moderne, für die der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner jetzigen Form ausgedient hat und auf der anderen Seite, die eines Systems des 20. Jahrhunderts, dem seine Befürworter mit jedem Tag durch normale biologische Prozesse wegbrechen. Selbstverständlich bin ich für eine Diskussion über die Aufgaben des ÖRR und dessen Umfang offen. Meine Forderungen sind auch kein Dogma, sondern sie stellen meine Wunschvorstellung dar. Jedoch gegenüber der Meinung, der jetzige ÖRR wäre in seiner Größe gerade gut genug und er würde seine Aufgaben richtig wahrnehmen, bin ich nicht offen. Man muss nämlich erkennen, dass der ÖRR einen gewaltigen Umfang erreicht hat, der sich auch nicht mehr mit dem Auftrag der Grundversorgung rechtfertigen lässt. Daher ist es notwendig, die Aufgaben des ÖRR klar und unmissverständlich zu definieren und sie immer wieder auf den Prüfstand stellen. Was spricht dagegen, den Begriff der Grundversorgung klar zu definieren und darauf basieren den Auftrag an den ÖRR? Diese Frage hätte ich gerne umfassend beantwortet, denn ansonsten wird der Begriff der Grundversorgung weiter und weiter ausgedehnt, bis der Rundfunk alle möglichen Bereiche des Lebens in der Bundesrepublik umfassend abdeckt. Was kommt nach Information, Bildung, Sport, und Unterhaltung? Ich stelle mir vor, Vollprogramme in anderen Sprachen auszustrahlen. Schließlich leben hier viele Nationalitäten und wir sollten Türken, Italiener, Russen und andere nicht von der Grundversorgung ausschließen, weil sie die deutsche Sprache nicht verstehen. Sehen Sie? – Irgendwann wird das Ganze zu einer Absurdität. Ohne die klare Definition der Grundversorgung und des Auftrages an den ÖRR ist jegliche Diskussion über dieses Thema zum Scheitern verurteilt. Für mich ist ein Programm ausreichend, andere wollen mehrere Programme und wiederum andere möchten auf ihre Dritten nicht verzichten. Wo ist das richtige Mittelmaß? Ohne klare Rahmenbedingungen ein heilloses Unterfangen. Sollte sich nach der Definition der Grundversorgung herausstellen, dass man z. B. 3 TV-Programme benötigt, dann werde ich mich nicht querlegen, weil das meiner Forderung von nur einem Programm nicht entspricht. Gegen klare und nachvollziehbare Regeln habe ich nicht, nur diese gibt es zurzeit nicht. Ich wünsche mir bei der Diskussion über die Zukunft des ÖRR Objektivität und nicht einen Grabenkampf mit punktuellen Beispielen, die wirklich der Sache nicht dienlich sind. Hier meine ich u. a. die Aussage, dass man die Privaten über die Werbung bezahlt und diese daher nicht kostenlos sind. Jeder von uns weiß, dass dies nicht stimmt und dass Werbung ein legitimes Mittel ist, seine Produkte an den Mann zu bringen. Ich selbst bücke mich oft am Supermarktregal und greife ganz unten auf „Nulakta“ anstelle von „Nutella“, obwohl unsere Nationalelf nicht müde wird, uns über die Vorteile des Markenproduktes überzeugen zu wollen. Wir sind keine mündige Bürger, die willenlos durch die Straßen eilen, um beim nächsten Supermarkt wie ferngesteuert ein Glas Nutella zu kaufen. Die Privaten leben – so wie auch die Verlage – nicht von Zwangsgebühren, sondern sie müssen wirtschaften und Werbung ist das Mittel der Wahl. Deswegen sollte man aber niemanden diskreditieren. Schlimmer unter meinen Augen sind die Auswüchse im öffentlich-rechtlichen Sektor, denn gerade hier sollte man besonders gut und vorsichtig mit den Geldern der Rundfunkzahler umgehen, insbesondere wenn diese zur Finanzierung gezwungen werden. Das ist aber mitnichten der Fall, denn das Geld wird sehr oft sinn- und planlos vernichtet. Beispiele gibt es viele wie überteuerte Übertragungsrechte, Verzocke an der Börse (einfach nach „mdr skandal“ googlen), überbezahlte Moderatoren usw.. Was sagt der kleine Mann, dem 17,98 EUR im Monat wirklich viel Geld ist, wenn ein Thomas Gottschalk sich ein Schloss als angemessene Residenz mit Gebührengeldern leistet? Und ab 2013 wird die Gebührenerhebung optimiert, indem jeder Haushalt mit der vollen Gebühr zur Kasse gebeten wird. Aber auch Hör- und Sehbehinderte, die bisher von der Gebühr befreit sind, werden zur Kasse gebeten. Die Wirtschaft wird es ziemlich hart treffen, obwohl die meisten während der Arbeit ausschließlich arbeiten! Betriebe mit Filialen und/oder mit vielen Wagen werden zum Teil mit horrenden Gebühren belastet! Hier sage ich mit Recht, diese Mehrbelastung werden wir alle bezahlen müssen, denn die Wirtschaft wird diese Mehrkosten an den Konsumenten weitergeben. Während bei der Werbung ich frei entscheiden kann, ob ich ein beworbenes Produkt erstehe oder ich mein Glas Nulakta vom untersten Regal hole, habe ich bei der Kostenumlage keine Chance. Das ist hochgradig unsozial, denn wir Konsumenten werden mehrfach belastet. Einziger Gewinner bleibt der ÖRR mit seinen vielen Nutznießern und gerade an dieser Stelle möchte ich in die Runde Fragen, wer hat sich das ausgedacht und ist das wirklich der große Wurf? Ist das sozial? |
|
|
Mit Verlaub, gez-boykott.de, da beißt sich was:
"An dieser Stelle möchte ich meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass wir alle wieder zu einer normalen Diskussion finden, in der nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, um den anderen eine zu verpassen, sondern man offen für die Ansichten des Gesprächspartners ist und versucht, den anderen einfach zu verstehen." - Dialog und normale Diskussion einfordern, dann aber: "Auf der anderen Seite gibt es die Fraktion der Systembefürworter – in aller Regel die Nutznießer des Systems und die Älteren, die für Veränderungen zu träge geworden sind –, die sich gegen jegliche Reform zu ihren Ungunsten mit aller Macht wehren." Das ist eine sehr, sehr selektive und dazu auch noch rotzig einseitige Antwort. Schon im Ton ein direkter Griff ins Klo. Tatsache ist aber, dass bei einem rudimentären Bundes-Rundfunk und -Fernsehprogramm weder die lokalen und regionalen Interessen gewahrt bleiben, noch je Private bereit waren und sind, angemessen die umfangreiche und differenzierte, auch gegensätzliche Grundversorgung zu übernehmen, die z.B. auch eine Büchersendung, eine Oper, ein Theaterstück, Bildungsprogramm und Kinderprogramm jenseits des Teletubbie- Niveaus umfasst. Wie gesagt, ihre Kritik geht in die richtige Richtung, wenn Sie beklagen es hätten sich große Selbstbedienungsläden fürs ewiggleiche Personal und die Hauptverantwortlichen und deren Netze im ö.-r.System aufgebaut, es würde viel Geld ineffizient und sogar teilweise kriminell, beiseite geschafft und eine Art Fürstenhof-Medienlandschaft sei entstanden. Die politischen Parteien und ihnen nahe stehende "gesellschaftlich relevante Gruppen", haben schon ein wenig Einfluss. Aber nur die, die sich auf dieses Spiel einlassen. Nach ihrer Devise bleibt von ö.r. TV und Radio nur Reichsfunk und Reichsfernsehen als Verlautbarungssendung für Agenturmeldungen. Kein Bildungsprogramm, keine Kultur außer Charts und Sport, Sport, Sport, plus Sex, Sex, Sex. Der "mündige Bürger", der klug, weise und vor allem förderlich wählt, der wird nie so oft angesprochen, wie zum Zeitpunkt seiner Entmachtung und Verspottung. Selbst bei der Werbung gibt es heute keine "Freiheit", so, wie sie selbst die Positionierung von Supermarktartikeln treffend beschrieben haben. Die stehen aus rein ökonomischen Gründen nicht rein alphabetisch oder gemischt, nach Abteilungen und Packungsgrößen, sondern exakt nach einem Schema, das die Manipulierbarkeit des Käufers ganz in den Vordergrund stellt. Das wäre zwar nahe am emotionalen Bedarf der Bürger, jedenfalls wenn man Medien wie Waren aus dem Supermarkt betrachtet, aber es wäre das Ende der schon heute heftig angegriffenen öffentlichen Meinungsfreiheit zur Folge. - Die Wahl bestünde dann nur noch zwischen Mars und Snickers. Die Meinungsfreiheit ist, aufgrund der völligen Durchkommerzialisierung (USA) oder aufgrund politischer Einflussnahme (Italien, Ungarn) leicht in die Knie zu zwingen, weil das Publikum schon nach wenigen Jahren gar nichts mehr weiß und das TV als Dauerwerbehintergrund in allen Räumen läuft. Das wäre dann die vollendete sanfte Gehirnwäsche und wir wählten nur noch unter lauter Werbeangeboten. - Nein. Niemals so! Grüße und gute Nacht Christoph Leusch |
|
|
Wenn ich sowas schon lese:
"An dieser Stelle möchte ich meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass wir alle wieder zu einer normalen Diskussion finden, in der nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird, um den anderen eine zu verpassen,.." "Auf der anderen Seite gibt es die Fraktion der Systembefürworter – in aller Regel die Nutznießer des Systems und die Älteren, die für Veränderungen zu träge geworden sind –, die sich gegen jegliche Reform zu ihren Ungunsten mit aller Macht wehren." ist das derart manipulativ, dass ich nicht die geringste Lust habe, auf eine Diskussion einzugehen: a) das eigene Diskussionsverhalten auch anderen zu unterstellen und b) schon wieder Leuten, die das Prinzip des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verteidigen, zum tausendsten Male die Validität ihrer Argumente abzusprechen, weil sie ja persönliche Motivationen oder Schwächen haben, die sie zu dieser Ansicht quasi zwingen. So viel Scheinheiligkeit auf einen Haufen...gut @Columbus, dass Sie da mehr Geduld haben. |
|
|
@gez-boykott.de
Ist Aufgabe des Staates für mediale Unterhaltung zu sorgen? Ja. Zumindest Helmut Kohl sah das einst so, sonst hätte er nicht die Privatsender gegen erhebliche Widerstände durchgesetzt. Reine Unterhaltung, Sport und pseudo-informative Boulevards gehören heute – im 21. Jahrhundert – sicher nicht zum Auftrag der Grundversorgung dazu. Das können die Privaten sicher besser. Ob die Privaten das können oder gar besser können ist doch ganz ohne Belang. Die Öffentlich-Rechtlichen Sender hatten immer schon auch Unterhaltung (und das nicht zu knapp) in ihrem Programm. Und die Privaten sind dann dazugekommen, man hat sie nicht gezwungen, sie wollten das. Nun sind beide Varianten vorhanden und beide liefern jeweils Vollprogramme. Im Übrigen ich teile die Angst der einseitigen Berichterstattung und Meinungsmanipulation durch Medien à la Berlusconi nicht. Italien ist ein schönes Beispiel, wie sehr eine Medienlandschaft verkommen kann, wenn sie in die Hände eines privaten Monopols gerät. Als Ministerpräsident kontrolliert Berlusconi ja nicht nur die eigenen Sender, sondern weitgehend auch die RAI. Die Unterhaltung ist unter aller Kanone, die Berichterstattung geht so weit, daß für Berlusconi unangenehme Fakten wochen- und monatelang in den Medien (bis auf wenige Nischensender, die nur regional empfangbar sind) nicht etwa beschönigend dargestellt sondern überhaupt nicht erwähnt werden. Wer als Italiener keine Fremdsprache beherrscht, wirklich gut beherrscht, der erfährt viele Dinge, die in seinem eigenen Land passieren überhaupt nicht. Mir wurde hier Neo-Liberalismus vorgeworfen, aber diejenigen merken nicht einmal, dass durch die Beibehaltung dieser veralteten Dinosaurierstrukturen gerade andernorts, da wo es wirklich nötig ist, der Hahn zugedreht wird, weil die Ressourcen fehlen. Die Ressourcen sind da. Das Problem ist die Ausgabenpriorität, ich drück mich mal sehr vornehm aus. Ciao Wolfram |
|
|
@gez-boykott.de
...die Aussage, dass man die Privaten über die Werbung bezahlt und diese daher nicht kostenlos sind. Jeder von uns weiß, dass dies nicht stimmt und dass Werbung ein legitimes Mittel ist, seine Produkte an den Mann zu bringen. Was ist an dieser Behauptung jetzt falsch? Jeder Betrieb, der Werbung betreibt, muß die Kosten für diese Werbung erwirtschaften, diese Kosten gehen in die Kalkulation ein und sie werden natürlich - wie auch sonst? - auf den Preis aufgeschlagen. Ob Werbung legitim ist oder nicht ist wieder eine ganz andere Sache. Für uns ist interessant: Werbung ist , Werbung kostet und der Kunde zahlt die Werbung. Ich selbst bücke mich oft am Supermarktregal und greife ganz unten auf „Nulakta“ anstelle von „Nutella“, Oft, aber nicht immer. Manchmal bleibt dir gar nichts anderes übrig, als Markenartikel zu kaufen, weil es ein Alternativprodukt gar nicht gibt (nicht in diesem Laden) und der Aldi halt zu weit weg ist. Ciao Wolfram |
|
|
Dieses noch zum Thema Fernsehen im allgemeinen und Privatfernsehen im besonderen:
|
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen