Vielen Dank, ich habe Ihre Buchbesprechung mit großem Interesse gelesen! Eine Frage habe ich aber dennoch: Kann man interethnisches oder ethnisches Verbot nicht passender als rassistisches Verbot bzw. Rassismus bezeichnen? Mit besten Grüßen
Ciao Wolfram! ...aber koid bedeutet doch kalt und caldo doch heiss...oder haben das meine "paesani" übersetzt... ...naja...was hat Dich eigentlich in den Mezzogiorno getrieben - die meisten Deutschen fürchten sich doch vor Italien doch so ein bisschen, so in Richtung, dass dort alles ein "wenig" zu chaotisch und unübersichtlich sei, so dass man doch traditionell zum Auswandern den Gardasee oder die Toskana bevorzugt? tanti saluti Giuseppe
Korrekturen: Der gute Mann hieß natürlich "Jean Baptiste Say"... ...desweiteren wird die Wortwahl "Diktatur des Proletariats" im Kommunistischen Manifest nicht benutzt, wie meine Erläuterung nahelegen könnte, wohl aber als Übergangszustand ("despotischer Eingriffe in das Eigentumsrecht") beschrieben...
Die zentralen Fragen der Zeit stellen Sie Marx nicht. z.B. Wenn das, was alle Menschen auf der Welt produzieren nur im Durchschnitt nur für 40% der Hartz-IV-Bezüge reicht, muß man entweder dazu beri...
Die zentralen Fragen der Zeit stellen Sie Marx nicht. z.B. Wenn das, was alle Menschen auf der Welt produzieren nur im Durchschnitt nur für 40% der Hartz-IV-Bezüge reicht, muß man entweder dazu beri...
@DandelionWine Merken Sie es nicht??? Der Widerspruch liegt in Ihrem Satz bzw. Sätzen, abgesehen von der merkwürdigen Syntax, der Inhalt der arbeitswerttheoretischen Grundlagen überhaupt wie bei Marx wird in Ihrer Darlegung in weder adäquater noch korrekter Form wiedergegeben! Und wieder gehen Sie sachlich nicht Kritik um, da Sie wieder nicht inhaltlich antworten "Ich bat Sie um gar nichts." Doch, dass taten Sie! Aber wissen Sie was: Sie haben gewonnen, ich gebe einfach auf und belasse Sie in Ihrem Glauben daran, dass Sie hier alles richtig wiedergegeben haben!
Die zentralen Fragen der Zeit stellen Sie Marx nicht. z.B. Wenn das, was alle Menschen auf der Welt produzieren nur im Durchschnitt nur für 40% der Hartz-IV-Bezüge reicht, muß man entweder dazu beri...
@DandelioWine "Der Wert eines Dings ist durch die Arbeitszeit bestimmt, die notwendig war, um diesen Ding herzustellen. Diese Zeit ist dann eine Festgroße, d.h. wenn für die Herstellung einer Ware so und so viele Stunde verwendet wurden, dann wurden sie eben verwendet, und daher bleibt der Wert davon unabhängig, ob und wie teuer die Ware verkauft wird oder nicht. Der Wert ist durch die investierte Arbeitszeit festgesetzt." Zu den Widersprüchen, in die Sie sich hier verstricken, da Sie mir ja vorwerfen, dass ich Sie quasi nur erfinden würde: "Der Wert eines Dings ist durch die Arbeitszeit bestimmt, die notwendig war, um diesen Ding herzustellen." Diese Aussage deckt sich mit der Arbeitswerttheorie allgemein und gibt mit Einschränkung den kleinsten gemeinsamen Nenner wieder, sei es bei Smith, Marx oder Ricardo wieder - wobei unterschiedliche Konklusionen und Gewichtungen bei den ökonomischen Klassikern daraus entstehen. So weit so gut! Infolge schreiben Sie: "Diese Zeit ist dann eine Festgroße, d.h. wenn für die Herstellung einer Ware so und so viele Stunde verwendet wurden, dann wurden sie eben verwendet, und daher bleibt der Wert davon unabhängig, ob und wie teuer die Ware verkauft wird oder nicht." Die Zeit ist hier natürlich keine Festgröße sondern die variable Größe und der Wert ist davon eben nicht unabhängig - diese Schlußfolgerung ist unlogisch und widerspricht im Kern jede Arbeitswerttheorie, ob bei Marx oder einem anderen Klassiker! (Das spezifische an Marx' Untersuchung ist allerdings, das es sich nicht um eine Untersuchung von Wert, Gebrauchs- und Tauschwert in vorkapitalistischen sondern in kapitalistischen Gesellschaften handelt, in denen Waren eine "gesellschaftliche Form" anhaftet, die dann im weiteren den Unterschied zur Untersuchung des Begriffs für die vorkapitalistische Zeit ausmacht.) Das Sie die Preisfindung und den Tauschwert hier im Anschluss als davon unabhängig erklären, was allerdings zu klären wäre, löst den Widerspruch nicht auf! Wie ich schon in Ihrem Blogbeitrag beschrieben habe, geht es mir nicht um Korinthenkackerei, schließlich kann sich jeder mal verschreiben, so oder so ist Ihre Erklärung in dieser Form falsch und widersprüchlich zugleich. Zu den weiteren Widersprüchen und Fehlern in Bezug auf Gebrauchswert und Tauschwert im Marxschen Kontext werde ich mich an gleicher Stelle hier noch einmal äußern. Nehmen Sie bitte zunächst einmal Stellung - sie baten mich ja darum - zum Thema "Wert" bzw. "Arbeitwert" - zum spezifischen Unterschied des Begriffs bei Marx zu den arbeitswerttheoretischen Überlegungen bei den Klassikern ist hier an dieser Stelle noch nichts gesagt - da ja der Minimalkonsens nicht richtig wiedergegeben wurde! Mit besten Grüßen
Ausgehend von der Einleitung des Kommentars - miauxx - 30.12. - 00:47 kam ich auf folgende Gedankenkette: Miauxx, aber nicht nur sie stört an Lara, daß diese so lapidar mit denen Marx und weiteren De...
@DandelionWine "Jetzt kommen Sie wieder mit der Ankündigung, dass Sie es (irgendwann) tun würden." Genau! Und zwar dann, wann ich Lust und Laune dazu habe...vielleicht gleich...vielleicht morgen...mal schauen! Das Wort "Iteration" "google" ich nicht - ich schaue im z.B. im "Bronstein" oder einem allgemeinen Lexikon nach, aber ungeachtet dessen, bemerken Sie nicht einmal, dass ich mich positiv über Sie bzw. Ihre Überlegungen an dieser Stelle äußere - stattdessen fluchen sie in mehr oder minderem Maße herum! Einen "Denkansatz", dass ein Iterationsverfahren oder die Chaostheorie in irgendeiner Weise sozialwissenschaftlich oder meinetwegen auch evolutionstheoretisch nüzlich sein könnte, liefern Sie eben nicht und zwar auch nicht in Umrissen - sie behaupten lediglich, dass es hilfreich wäre, mittels Überlegungen aus der Chaostheorie Fortschritte zu erzielen. Mittels welcher Idee (Nicht Theorie!!!) erläutern sie aber nicht und erklären gleichzeitig, dass sie es Marxisten auch nicht mitteilen würden. Mir könnten Sie es aber mitteilen, denn ich bin nämlich kein Marxist! Nun, ich wünsche weiterhin viel Spaß und Erfolg auf Ihrer Suche nach einer allumfassenden evolutionstheoretischen - anthropologischen erlösenden Theorie, ich werde mich da nicht mehr weiter einmischen, da unser Disput ein so infantiles Niveau erreicht hat und Meta-Ebenen in unserem Dialog anspricht, die mich nicht interessieren - Wie schon erwähnt: Eine Verunglimpfung la mir fern! Addio!
Gut, der Artikel. Habe ja im Initialblog kommentiert; so fasst der hiesige in meinen Augen nochmal gut zusammen, was DandelionWine im Wust hunderter Kommentare an Gegenwind entgegenblies. Vielleicht k...
@miauxx "Vielleicht kannst Du ja gar nochmal die offenbar allgegenwärtigen Wirtschaftstheorien in einem Artikel zusammenfassen, die Du ja hier zur Diskussion anbietest. Wenn du schon vom Fach bist. :-) " Das ist eine sehr gute Idee!! Allerdings wird das natürlich nicht in einem Beitrag möglich sein. Ich werde mir überlegen, wie ich solche Beiträge/Texte am besten gestalten kann. Zwar liegt manchmal in der Kürze die Würze, wenn es um journalistische Aufarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse geht, was ich übrigens durchaus für hohe Kunst halte - aber darin liegt ja immer die Gefahr, dass man wichtige Details vergißt und zu salopp wird. Manch einer, mag sich daran nicht stören, mich macht das immer unzufrieden! Beste Grüße
Student der Volkswirtschaftslehre und Angestellter eines Kreditinstitutes. Mitglied der Partei "Die Linke" mit Erfahrung in gewerkschaftlicher Arbeit im Rahmen der Betriebsratstätigkeit.
In seinem neuen Roman erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans spielt - und erschafft so zugleich eine erstaunliche, immer wieder auch komische Studie über die Zerbrechlichkeit und Vermessenheit menschlichen Handelns
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