1
]
"Google hat in der Regel nur Bruchstücke von Nutzdaten gesammelt." meint Alan Eustace, Senior VP, Engineering & Research von Google. Da ihre Autos unterwegs sind, und 5 Mal pro Sekunde der abzuhörende Kanal gewechselt wird können sie keine vollständigen Sessions mitschneiden. Ob diese Aussage beruhigend ist oder nur Frau Aigner bestätigt?
Das Verbraucherschutzministerium hat die jüngste Datenpanne beim Google-Dienst Street View als "alarmierend" bezeichnet. Der Vorgang sei ein weiterer Beleg dafür, "dass Datenschutz für Google noch immer ein Fremdwort ist".
Es ist schon schlimm genug, wenn die Namen (SSID) und MAC-Adressen von privaten W-LANs gespeichert und später staatlichen oder privaten Schlapphüten gleich mit einem Bild der Wohnung des Auszuspähenden zur gefälligen Verwendung angezeigt werden.
Mehr Infos dazu gibt's hier
|
|
Wir koennten auch mal ueber die Photos von Hausfassaden und die Luftbilder der Gaerten reden. Google Earth finden wir alle ganz nett. Man kann Luftbildarchaeologie betreiben. Zum Beispiel das alte Forst jenseits der Neisse noch erahnen. Dann wirds aber schnell lilabraun und unscharf.
Es gibt Rechtsprechung zu Photos, die Journalisten von Haeusern und Gaerten Prominenter geschossen haben. Prominente haben geklagt, weil sie Geld fuer Anwaelte und sich besonders geaergert haben, es betrifft aber grundsaetzlich jeden. Prominente haben nicht mehr Rechte. Soweit es nicht um den Kernbereich der Persoenlichkeit geht, wird abgewogen. Das Informationsinteresse der Leser an einer bestimmten Geschichte gegen den Achtungsanspruch der Klaeger. Das ging mal so und mal so aus. Aber welches Informationsinteresse haben die Kunden von Google? Da gehts jedenfalls nicht um bestimmte Geschichten, sondern nur um Vollstaendigkeit. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen