Schon über 400.000 Unterschriften gegen Zensur im Internet - Informationsfreiheit ist ein Grundrecht
Möglicherweise ist durch Wikileaks nicht einmal ein Gesetz gebrochen worden. Trotzdem haben US-Top-Politiker WikiLeaks als terroristische Vereinigung bezeichnet und Kommentatoren sogar die Ermordung ihrer Mitarbeiter angedroht.
Die Konzerne Amazon und Google haben ohne (offensichtliche) staatliche Anweisung Informationen und Links zu Wikileaks entfernt und EveryDNS.net hat den Name Service für Wikileaks abgeschaltet. Sogar die Library of Congress blockiert Wikileaks und PayPal und MasterCard haben die Überweisungen gesperrt. Auch außerhalb der USA gab es (zwecklose) Versuche die Wikileaks Daten in der Schweiz unerreichbar zu machen.
In Erinnerung an die Schmutzkampagne der Zensursula-Befürworter vor 2 Jahren, die jeden Kritiker von Netzsperren als potentiellen Kinderschänder betitelten, gilt es jetzt energisch für Informationsfreiheit und gegen Zensur aufzutreten.
Unglaublich - über 400.000 Unterschriften für eine Petition für die Pressefreiheit wurden in nur einem Tag gesammelt!
Es sollen noch mehr werden www.avaaz.org/de/wikileaks_petition
Auch die Kampagne der Electronic Frontier Foundation (EFF) gegen Zensur im Internet kann man/frau unterstützen.
Mehr dazu bei www.aktion-freiheitstattangst.org/de/themen/zensur-a-informationsfreiheit/1738-20101208-fuer-informationsfreiheit-und-netzneutralitaet
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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