goch

Blog 4 Fastfood & Satire

03.01.2012 | 10:54

Das geheime Tagebuch von Angie3-1-12-Vorläufig gescheitert am Ab

 

Ups, war ja gar nicht so schwer meinen lieben Wuff so zu entsorgen, so dass kein Verdacht auf mich fällt.

Und was ein Pech auch, leider, leider, leider habe ich ja keinen Kandidaten mehr für den Fast-Food-Job. Tja, nicht nur die Finanzmärkte beschleunigen ihr Tempo. Da muss die Politik mithalten, wurde uns ja vorgehalten, wir würden nicht schnell genug reagieren.

 

Aber , Scherz beiseite, der Gauck wäre ja der richtige Kompromisskandidat. Hi, hi, dann ist ja nun mal kein Platz mehr für die gelbe Pest auf der Regierungsbank.

Endlich, endlich wäre ich die leidige Boygroup los. Gut, gut ich habe sie auch ein bisschen verschlissen, aber ansonsten haben die das ganz selbständig hingekriegt.Das muss man ihnen schon lassen. 10 mal hintereinander ins Messer laufen und behaupten, es gäbe keine Alternative. Ich weiß nicht wen sie damit beeindrucken wollen.

 

Ja und dann hab' ich wieder Dinner for one das ganze Jahr . Mein Peer serviert mir die Finanzen und darf mir jeden Wunsch von den Lippen lesen.

Er spielt ja so gern den Weltökonom. Hat er von dem Alten Raucherquerulanten als fixe Idee, schätze ich mal. Na seis drum. Lockenkopf darf wieder durch die Welt reisen und sich weiterbilden. Macht er ja gerne. Hat so lange bei den staubigen Akten gesessen. Gefällt ihm nun offensichtlich besser, wenn ihm andere die Akten hinterherschleppen.

 

Und ganz nebenbei dezimiere ich die Sozis wieder bis zu den nächsten Wahlen auf Handtaschenformat. Schließlich brauche ich doch jemanden, der gegenüber den Wählern die Rückschläge meiner Agenda 2100 stimmenmäßig abkriegt.

Meine Agenda wirkt ja nun mal langfristig, aber nicht so wie man denken könnte, dass damit die Krise gelöst wird, dass wäre ja der falsche Ansatz. Sie erhält uns die Krise bis 2100 und somit erübrigen sich alle lästigen Diskussionen über mehr Binnenkaufkraft, mehr Sozialstaat, Bekämpfung des Klimawandels etc.

Nur die Energiewende, sagt mein lieber Josef, die brauchen wir. Schließlich ist das der Exportschlager des 21. Jahrhunderts. Und Exportweltmeister wollen wir ja bleiben, sagt er. Nun ja, wenn ich was zu sagen hätte, würde ich vielleicht noch dies oder dass machen, aber das ist ja nicht meine Aufgabe.

Apropo meine Aufgabe. Wenn ichs mir recht überlege, ich würde dass auf einen Anrufbeantworter einer x-beliebigen Zeitung sprechen , würde das jemand drucken und selbst dann auch glauben?

 

 
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Kommentare
h.yuren schrieb am 03.01.2012 um 15:36
ja, es sieht ganz danach aus, lieber goch, dass die gerissene pastorstochter nun auch den letzten aus der herrenriege loswerden wird.
apropos pastorstochter: du kennst doch auch den spruch, der dem wuff jetzt bestimmt schon eingefallen ist: pastors kinder, müllers vieh ...
goch schrieb am 03.01.2012 um 16:35
Nein den Spruch kannte ich nicht. Und auch Googeln brachte mich nicht wirklich weiter. Was bedeutet es genau?
PsychArtist schrieb am 04.01.2012 um 08:05
....geraten selten oder nie

Schuster bleib bei .....

Mit Lieben Grüssen
Klaus
goch schrieb am 04.01.2012 um 10:43
Gut, aber was bedeutet das in bezug auf Wulf? Oder bin ich nur schwer von kape?
h.yuren schrieb am 06.01.2012 um 21:22
von wulff gesprochen bedeutet der spruch, dass mrs mörkel ihm etwas angetan hat, als sie ihn ganz nach vorne schob. sie ist die drahtzieherin in diesem marionettenstück. und wulff wird es inzwischen gemerk(el)t haben.
goch
Kapitalismus bedeutet Akkumulation von Krisen. Jede Krise bringt eine größere hervor.
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Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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