goedzak

Механика чувственная!

26.07.2011 | 21:50

Früher Feminismus im Alltag

 

Anfänge der Männerunterdrückung

 

Polizistinnen-Übergriff, 1909

 

Frau erzwingt Aufnahme in Polizeidienst, 1920

 

Jayne Mansfield als Motorrad-Cop schikaniert Autofahrer, 1962

 

Amazonen der Moderne - Üben für den Geschlechterkrieg, 1920

 

Amazonen der Moderne - Üben für den Geschlechterkrieg, 1931

 

Fußballerinnen lernen zu simulieren, 1918

 

Fußballerinnen gucken böse, 1903

 

400-m-Weltrekord-Läuferinnen lachen überheblich, Rom 1960

 

Frau als Chauffeur - kann nicht einparken, Tokyo 1911

 

Fahrrad-Kurierin mit geklautem fixed gear bike, 1922

 

Will mehr als ein Damenfahrrad, 1921

 

Überschallpilotin mit subalternem Bodenpersonal, 1953

 

Quält einen Motor, Berlin 1920

 

Wollen unter die Haube, 1927

 

Grace Wagner nahm einem Jungen die Lehrstelle weg, 1927

 

Soldatinnen - natürlich in der Etappe, 1919

 

Erbitterte Feindin des deutschen Mannes, 1914/18

 

Sie hat Buffalo Bill entwaffnet, 1922

 

Marconi-Girl lauscht, 1922

 

Mary Pickford denkt, sie kann alles, 1916

 

Ein Hengst kuscht, 1909

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
merdeister schrieb am 26.07.2011 um 22:07
Versteh ich nicht, die sind ja alle angezogen.
goedzak schrieb am 26.07.2011 um 22:13
Die einen mehr, Jane mansfield weniger.
luzieh.fair schrieb am 26.07.2011 um 22:17
bombig!
goedzak schrieb am 26.07.2011 um 22:20
Leider scheint es für den 'Beton-Feminismus' noch keine so frühen Beispiele zu geben.
Oder ist Euch da was bekannt?
luzieh.fair schrieb am 26.07.2011 um 22:49


das Erste ist wohl zu alt...beim Zweiten, würde ich sagen, ist klar, wer da das Sagen hat. Mann hätte halt den Anfängen wehren sollen
goedzak schrieb am 26.07.2011 um 23:06
Es fing ja noch früher an, als ich dachte! - Möglicherweise gab es die Phase des Patriarchats überhaupt gar nicht?!!
goedzak schrieb am 26.07.2011 um 23:39
Untätige Bauherrin im Off, 1938

Popkontext schrieb am 27.07.2011 um 10:41
Im Zweiten Weltkrieg wird heimlich der gemeine Angriff auf den Mann und die Errrichtung des Staatsfeminismus vorbereitet:

Calvani schrieb am 26.07.2011 um 22:41
Super! Nieder mit der Männer-Memme!
goedzak schrieb am 26.07.2011 um 23:41
Männer begehren endlich auf, 1931

kay.kloetzer schrieb am 27.07.2011 um 00:13
hihi, das macht ja direkt mut für morgen, geh' ich doch gleich meine walthtraut putzen oder zumindest mal den lippenstift rauslegen.
liebe grüße
goedzak schrieb am 27.07.2011 um 08:58
Du putzt noch selber - als Frau?!!
archinaut schrieb am 27.07.2011 um 03:13
"Früher Feminismus im Alltag"
Und Sonntag?
Rahab schrieb am 27.07.2011 um 05:25
gab's früh-stück im bett!
goedzak schrieb am 27.07.2011 um 09:00
Auch Sonntage haben eine Alltagsroutine, ich meine, es unterscheiden sich Montag und Freitag auch nicht mehr als Montag und Sonntag.

Ausnahmen gibt es aber - den 8. März. Auch so ein Diktat, sogar noch kommunistisch. Wie hieß das Weib gleich noch? Clara Dingsbums...
luzieh.fair schrieb am 27.07.2011 um 14:04
Frau Zetkin hat (vermutlich nicht alleine, sondern Verschwörungsmäßig) nachweislich das Patriarchat erst erfunden, nur um einen Grund zu haben mit dem Herr- äh Frauschaftsplan so radikal wie möglich fortzufahren.
archinaut schrieb am 27.07.2011 um 22:26
Danke für die Aufklärung, liebe Rahab.....
Feministen- oder Feministinnen-Frühstück ?-))
Rahab schrieb am 28.07.2011 um 09:19
auf jeden fall, archie, mit eier im glas!
ansonsten ... vielleicht gemischtes doppel?
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 10:00
Das ihr auch immer gleich sexistisch werden müsst, Rahab, archinaut!!!

Eier im Glas - bei mir werden gleich Urängste wach...
Rahab schrieb am 28.07.2011 um 10:07
wieso?
magst du lieber spiegelei? oder omlett auf israelisch?
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 10:21
Auf jeden Fall lieber als Eier in reinem Alkohol...
Rahab schrieb am 28.07.2011 um 10:24
alkohol?
in butter und zitrone!
archinaut schrieb am 28.07.2011 um 20:59
.... sexistisch?
Aber lieber goedzak,
was gibt es Unschuldigeres als Eier,
man kann ja noch nicht mal erkennen,
ob Henne oder Hähnchen schlüpft ;-))
Magda schrieb am 27.07.2011 um 10:47
Diese Weiber - ich habs ja immer gewusst - die sind auf dem "langen Marsch".

Ganz prima Recherchearbeit, die alle aufzuspüren. Aber jetzt wissen wir Bescheid. Die mit der Haube und die mit dem gequälten Motor. Entsetzlich. Eines Tages gibts eine Enthüllung: Ein Motor ist verreckt. Das war der dann. :-))

Und unter die Haube wollen die nur, weil sie subversiv dort weiter-dekonstruieren wollen. Queer Motor eben.
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 10:09
Was diesen hightech-Bereich angeht, da hatte ich noch Valentina vergessen:

Kosmonautin (Übers.: Astronautin) mit subalternem Bodenpersonal, 1963

Susanne Lang schrieb am 27.07.2011 um 11:27
Großartig! Was mich zu der Frage bringt, welches Outfit das bessere für die kommenden Slutwalks wäre - Polizistinnenübergriff von 1909 oder Motorradcop Jane Mansfield?
goedzak schrieb am 27.07.2011 um 14:20
In einer pluralen Gesellschaft gehört beides dazu - und der Gay-Aspekt darf auch nicht fehlen.

Knüppel schrieb am 28.07.2011 um 11:10
Wenn ich gewusst hätte, dass die Freitag-Redaktion das Einbetten von schwulen Pornos zulässt ..., gar nicht auszudenken, was ich hier schon so alles gepostet hätte :-)

Anmerkung:
Es handelt sich hier um eine Zeichnung des finnischen Zeichners, der unter dem Künstlernamen "Tom Of Finland" besonders in den 1970er und 1980er Jahren seine etwas infantilen Sex-Fantasien zu Papier brachte. Merkmale seiner Figuren überdimensionale Schwänze (darf ich das schreiben? Falls nicht, bitte in Penisse ändern) und Muskelpakete; außerdem hatte er einen Uniform-Tick.

Nachdem diese Comics ursprünglich nur in Sex Shops erhältlich waren, gelten sie inzwischen als "Gay Art" und werden z.B. über den Kölner 'Taschen Verlag' vertrieben (als sauteure Kunstdruckbände) und es gibt Ausstellungen der Zeichnungen in angesehenen Gallerien (z.B. Amsterdam und Los Angeles). So ändern sich die Zeiten ... :-)
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 11:26
Danke, Knüppel, ich hab mich schon gefragt, wann Du Dich endlich meldest... :))

Ja, der Tom, "infantile Sex-Fantasien", aber gut gezeichnet. :))
Knüppel schrieb am 28.07.2011 um 11:31
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 11:26
"Danke, Knüppel, ich hab mich schon gefragt, wann Du Dich endlich meldest... :))"

Und dabei habe ich mir selbst eine Auszeit (Sommerpause) verordnet, weil ich etwas Abstand gewinnen möchte, aber dann ... kommen doch immer wieder solche "Rückfälle", wie mein heutiges Blog oder dieser Kommentar :-)
Rosa Sconto schrieb am 27.07.2011 um 12:27
Beruhigend ist zu wissen das sich die Natur liebevoll diesen ambitionierten Damen mittels dem gewöhnlichem biologischem Prozess, dem Klimakterium, annimmt. Selbst solche rvolutionsschwangeren Berufsfeministinnen wie z.B. "Bernardine Dohrn" werden dann im fortgeschrittenen Alter wieder gesellschaftsfähig.
goedzak schrieb am 27.07.2011 um 13:49
Ein anderes Beispiel ist Angela. Aber so richtig brav sind beide nicht geworden...

Columbus schrieb am 27.07.2011 um 19:05
Müsste es nicht auch heißen, lieber Goedzak, "Frühe Fantasien, was Frauen wie machen würden, wenn...." - Zumindest Bild 1 ist ja eine Wunschfantasie 1909, die Mann und Frau (Platzhalter für andere Paarungen) sich zuschicken konnten.

Wer ist die Frau mit dem Ring am kleinen Finger, und
ist es übehaupt die Hand zum Gesicht? Tausend Eide. Auch der Mann trägt einen Wundring am kleinen Finger.

Bild und Text gehören in einen Verführungszusammenhang, oder nicht? Das erhöht die Glaubwürdigkeit und Suggestivkraft.

Vielen Dank für dieses schöne Spiel mit der gestellten Wirklichkeit.

Grüße
Christoph Leusch
goedzak schrieb am 28.07.2011 um 10:40
Also, mal ganz sachlich und humorfrei betrachtet, ja, Bild 1 ist natürlich gestellt, sieht man ja gleich. Es handelt sich jedoch nicht um eine 'Wunschphantasie', schön wär's, sondern um ein Training. Das Übergriffs-Objekt ist übrigens eine als Mann verkleidete Frau. Man muss solche Fotos jedoch sehr ernst nehmen. Dass keine Bilddokumente von realen radikalfeministischen Übergriffen aus dieser Zeit vorliegen, liegt nur daran, dass die Menschen damals noch keine Multifunktionstelefone mit sich führten.
Alle anderen Fotos sind authentische Dokumente, die Namen der meisten handelnden Frauenspersonen sind dem Autoren bekannt, er entschloss sich aber zur Anonymisierung (bloß bei Grace ist ihm der Realname rausgerutscht, vielleicht nicht ganz so schlimm, denn diese Dame ist im Jahre 1998 hochbetagt und unverheiratet verstorben. Es gab keine Hinterbliebenen.)
Columbus schrieb am 28.07.2011 um 15:14
Lange nicht mehr so gelacht ;-)) (geklaut) .
Jedenfalls seit langem die beste mediale Gender-Studie, die den Kampf um Kurven und Beulen treffend erfasst. LG Christoph Leusch
Neobe schrieb am 27.07.2011 um 19:53
lange nicht mehr so gelacht ;-))
luzieh.fair schrieb am 28.07.2011 um 09:11
Bikerinnenclub (vor 1900!) ich finde, es wird immer deutlicher. Danke Goedzak, für die Aufklärung! Hätte ich doch bloß früher recherchiert...

goedzak schrieb am 28.07.2011 um 10:19
Das sieht schon richtig squad-mäßig aus, die übten damals in den Wäldern von Montana. Das haben sie heute nicht mehr nötig.
wahr schrieb am 28.07.2011 um 10:34
Danke goedzak, habe sehr gelacht über die Fotos und die Überschriften. Das fasst die Paranoia vieler Männer sehr schön zusammen.
goedzak
Человек и машина - новое подразделение!
Mitglied seit:
2 Jahre 14 Wochen
Zuletzt aktiv:
26.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 50
Kommentare: 4395
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
11:08
poor on ruhr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:06
KalleWirsch hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:04
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:02
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:00
KalleWirsch hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG