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16.07.2011 | 20:21 Magda
Also die Antje Schrupp gehört ja nun wirklich nicht zu den sehr radikalen Frauenrechtlerinnen. Sie ist eher konservativ, christlich Und sich Gedanken über den Rechtsstaat zu machen, das ist absolut ke...
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18.07.2011 | 18:24 Goofos
@ luzieh.fair "In der Logik der Justiz kennen nur die Extreme: Knast oder Freispruch. Aber das Leben ist so nicht." Das ist nicht ganz richtig. Richter Seidling im Fall Kachelmann sprach von ihm als potenziellen Vergewaltiger und von ihr als potenziell rachsüchtigen Lügnerin. Die einen sahen es als Freispruch 2. Klasse, Schwarzer als Freispruch 3. Klasse für Kachelmann. Man könnte auch einfach sagen sowohl potenziell frei gesprochen als auch potenziell im Knast. Also nicht Schwarz, nicht Weiß, sondern Grau. Eine Alternative welche ich mir hier vorstellen könnte, wäre einfach mal beide für ne Zeit lang zum abkühlen in den Knast zu schicken weil sie einfach nur Stress gemacht haben. Aber ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum gleich eine ganze Alternative zum derzeitigen Rechtsstaat nötig ist. Ich kann auch den Vorwurf des männlich geprägten Rechtsstaates nicht nachvollziehen. Vor allem dann wenn die weibliche Prägung oder die weibliche Definitionsmacht mit so Ideen daher kommt wie Symbolverurteilungen von vermeintlichen Tätern. Das könnte man auch so umreißen, weil Frauen manchmal höchst emotional reagieren und deshalb hin und wieder richtig Scheiße bauen, benötigen sie einen Frauenbonus vor Gericht damit der vermeintliche Täter trotzdem bestraft wird und sie nicht irgendwie dumm da steht. Hingegen Männer dürfen unter sich ihr eigenes Süppchen von Rechtsstaatlichkeit kochen und sich gegenseitig bestrafen wie sie wollen. Was ich hingegen anprangere ist schlicht das Problem der Vorurteile, Stereotype, subjektiven Meinung die jegliche Objektivität vermissen lassen und dazu führen, dass ein Richter es ganz einfach nicht für möglich hält eine Frau könne jemanden falsch beschuldigen, Indizien fälschen oder bestimmte Taten nicht begehen. Ebenso prangere ich an, dass allein die Tatsache einer Beschuldigung der Vergewaltigung das Leben eines Mannes komplett zerstören kann und von der Beschuldigung niemals wieder rein gewaschen, sondern weiterhin auch dann noch der "potenzielle Vergewaltiger" ist. Außerdem prangere ich an, dass die Strafen für Frauen milder im Gegensatz zu Männern sind, bei Frauen quasi schon nach einer Entschuldigung gesucht wird warum sie eine Tat begangen haben. Mir geht es hier nicht um eine Alternative zum Rechtsstaat, sondern vielmehr um Alternativen IM Rechtsstaat. Sowieso wenn man schaut wie lange es gedauert hat den Rechtsstaat von heute aufzubauen.
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18.07.2011 | 11:20 Jannick
@Johannes Vogel Sie erwähnen öfters, dass Mann doch bitte die Bücher von Raewyn Connell lesen sollte. Ich hab hier ein Buch dieses Menschen liegen, da steht aber ein anderer Name drauf. Ach ja, die Sp...
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18.07.2011 | 15:51 Goofos
@dame.von.welt Objektivität haben wahrscheinlich nicht nur Schwanzträger. Aber im Falle von Connell darf man sich schon fragen ob die Sicht von Connell objektiv ist wenn er/sie/es schon so grundlegende Probleme mit der eigenen Männlichkeit hat. Ich kann mich auch nicht erinnern ob Connell jemals auch irgendeine Männlichkeit für sich identifiziert hat die irgendwie positiv besetzt wäre, sondern nur Männlichkeiten die irgendwie negativ sind. Wenn das von jemandem kommt der anscheinend ein grundlegendes Problem mit Männlichkeit hat, stelle ich doch die Objektivität solcher Betrachtungen in Frage.
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16.07.2011 | 20:21 Magda
Also die Antje Schrupp gehört ja nun wirklich nicht zu den sehr radikalen Frauenrechtlerinnen. Sie ist eher konservativ, christlich Und sich Gedanken über den Rechtsstaat zu machen, das ist absolut ke...
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18.07.2011 | 15:37 Goofos
@ luzieh.fair Im Zweifel für den Angeklagten wird aber nicht von Alice Schwarzer, Magda, Angelia und auch nicht von Schrupp, Lentzsch vertreten. Was von denen vertreten wird ist im Zweifel für das vermeintliche Opfer. Allein das widerspricht Rechtsstaatlichkeit. Im Zweifel für das Opfer bedeutet, dass Gerichtsverhandlungen völlig überflüssig sind und der vermeintliche Täter gleich ins Gefängnis zum verbüßen seiner vermeintlichen Tat überführt werden kann. Vor Gericht wäre es völlig überflüssig, dass die Seite des Beschuldigten seine Sicht der Dinge darlegt. Außer vielleicht er könnte wirklich klipp und klar beweisen, dass er kein Vergewaltiger ist. Aber es gibt schon genügend Verfahren wo Aussage gegen Aussage steht. Dazu zählt auch die Nichte, die erst nach vielen Jahren zur Polizei geht um den ungeliebten Onkel anzuklagen. In diesen Fällen müsste "im Zweifel für das Opfer" nicht einmal mehr geprüft werden ob die Beschuldigung des vermeintlichen Opfers wahr ist. Die ganzen FeministInnen ruhen sich dabei meist auf der Behauptung aus, dass keine Frau jemals unbegründet, z.B. aus rachsüchtigen Motiven, eine Vergewaltigung erfinden würde. Eine Behauptung die schon sehr viele gute Unterstellungen an das weibliche Geschlecht nötig hätte, damit ausgeschlossen wäre, dass wirklich überhaupt keine Frau jemals auf die Idee käme jemanden falsch zu bezichtigen. FeministInnen ruhen sich aber auch auf der Behauptung aus es gebe nur einen ganz geringen Teil an Falschbeschuldigungen. Dabei stützen sie sich auf die Daphne-Studie die eine Rate von 3% der Verfahren feststellt, welche tatsächlich zu einer nachweisbar falschen Beschuldigung und zu einer Verurteilung wegen Falschbeschuldigung geführt hat. Auch wenn man nicht berücksichtigt, dass Verfahren wegen Falschbeschuldigung meisten erst gar nicht geführt werden oder gar nicht geklärt werden können weil eben auch nur Aussage gegen Aussage steht, sind es noch immer 74% Verfahren die zu keiner Verurteilung und hingegen nur 23% Verfahren die zu einer Verurteilung geführt haben. Und genau in den 74% würden "im Zweifel für das vermeintliche Opfer" trotzdem zu Verurteilungen führen. Es war glaube ich Fr. Schwarzer die diese 74% als Kollateralschaden bezeichnet hat. Im Zweifel für das vermeintliche Opfer bedeutet hier im Zweifel einen Unschuldigen zu bestrafen.
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17.07.2011 | 21:42 schwarzbart
So. Das habe ich gelernt: Es gibt "Den Feminismus" gar nicht. Dann hat er natürlich auch nicht fertig. Aber wenn es noch nicht einmal ein konsistentes Modell gibt, auf das man rekkurieren kann, dann m...
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18.07.2011 | 14:39 Goofos
Das ist der Sinn und Zweck dieses Arguments, die Diskussion abzuwürgen, nicht diskutieren zu wollen, bei einem Thema das nur davon lebt, dass man nicht weiter denkt und nicht darüber diskutiert. Die nächste Lektion wird sein, dass trotzdem weiter denken und weiter zu diskutieren, zutiefst frauenfeindlich, homophob und nicht zu vergessen rechtsradikal ist. Bis dahin sollten dir aber auch schon einige erklärt haben, dass du einfach nur dumm, lächerlich und aberwitzig bist, überhaupt keine Frau ab bekommst, einen ganz kleinen hast und du ein ganz verbitterter bist. So laufen halt feministische Dialoge ab.
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16.07.2011 | 20:21 Magda
Also die Antje Schrupp gehört ja nun wirklich nicht zu den sehr radikalen Frauenrechtlerinnen. Sie ist eher konservativ, christlich Und sich Gedanken über den Rechtsstaat zu machen, das ist absolut ke...
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18.07.2011 | 02:33 Goofos
Du hast aber sicherlich nicht übersehen, dass nach Angelias Text jeglicher Beschuldigung auch eine Veruteilung folgen muss, damit kein erfolgloses Verfahren geführt wird und kein vermeintliches Opfer jemals befürchten müsste ein aussichtsloses Verfahren zu führen? Die vertretene Rechtsstaatlichkeit von Angelia oder Magda sieht dann in etwa so aus: Frau passt jemand nicht, klagt ihn an, also MUSS er bestraft werden. D.h. eine potenziell rachsüchtige Lügnerin gebe es dann auch nicht mehr. Jede Anklage führt zu einer Verurteilung. Frau kann sich zu jeder Zeit dazu entscheiden vergewaltigt zu sein und einen Mann damit bestrafen. Eine Überprüfung ob es tatsächlich Vergewaltigung war oder gab, findet nicht mehr statt. Frau kann Männer der Vergewaltigung bezichtigen die sie noch nie zuvor gesehen hat und der Mann muss bestraft werden. Das ist natürlich schon ein ganz tolle Rechtsstaatlichkeit welche die zwei vertreten. Nötiger wäre wohl eher ein Projekt um FeministInnenblödsinn bloß zu stellen.
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