Gregor Keuschnig

Blog von Gregor Keuschnig

Blogbeiträge

08.12.2009 | 21:16 Gregor Keuschnig

Kundus und Varvarin - Mit zweierlei Maß?

In der (medialen) Öffentlichkeit ist es Konsens: Die Hinterbliebenen des Angriffs auf die beiden Tankzüge in der Nähe von Kundus in der Nacht vom 3. auf den 4. September 2009 müssen entschädigt werden. Die Einhelligkeit verblüfft.... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Der Online-Reich-Ranicki

Kultur | 09.06.2010 | 17:30 Frank Fischer
portrait
11.06.2010 | 17:02 Gregor Keuschnig
Schöner Beitrag über ein erstaunliches Phänomen. Wie schon ausgeführt wird, ist das Verhältnis in Frankreich zur Literatur ein anderes als beispielsweise in Deutschland. Hieraus vermag sich das große Echo erklären. Hinzu kommt, dass er mit seiner Verbreitung über Le Monde sozusagen institutionalisiert ist. Die Literaturportale in Deutschland (die mehrheitlich keine Blogs sind) werden von den Mainstreammedien nicht einmal ignoriert. Auch Verlage greifen lieber auf Erwähnungen in drittklassigen Tageszeitungen zurück, wenn es um Referenzen für ihre Bücher geht. Blogs und Onlinemagazine sind für das deutsche Feuilleton nicht satisfaktionsfähig. Vielleicht, wenn sie von entsprechenden, mit "ihren" Formalqualifikationen ausgestatten Personen betrieben würden. Ob Assouline mit Reich-Ranicki vergleichbar ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aus einem anderen Grund erscheint mit der Titel gewagt: Reich-Ranicki hätte sich niemals der direkten Kritik der Leser gestellt. Das Selbstverständnis des deutschen Feuilletonismus ist die Entbehrlichkeit des Diskurses mit dem Leser, was das eigene Produkt angeht. Höchstens Affirmation ist hier gestattet. Da es genug Beispiele für die Berechtigung dieser Arroganz gibt, wird sie auch für den "seriösen" Leser praktiziert.
portrait
27.03.2009 | 09:09 Gregor Keuschnig
Interessant ist, dass der Kritiker chris97 in seinem moderierten Blog Kritik an seiner Kritik in Form eines Kommentars nicht veröffentlicht. Soweit zum Thema pluralistisches und offenes Denken. Die E...
portrait
27.03.2009 | 13:39 Gregor Keuschnig
@filtor Sie haben meine Metapher nicht verstanden und wenden sie wörtlich an um ein Statement abzugeben, was mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat.
portrait
27.03.2009 | 09:09 Gregor Keuschnig
Interessant ist, dass der Kritiker chris97 in seinem moderierten Blog Kritik an seiner Kritik in Form eines Kommentars nicht veröffentlicht. Soweit zum Thema pluralistisches und offenes Denken. Die Enttäuschung der Kritiker beruht m. E. nicht zuletzt darauf, dass das links-ideologische Denken zu Gunsten offener Strukturen aufgebrochen werden soll. Da passt vielen die (politische) Richtung nicht - und dann schiebt man dann auch mal gerne technische Gründe vor. Natürlich ist die Technik hier noch optimierbar, aber die Qualität und Güte eines Textes hat zunächst einmal nichts mit der technischen Aufbereitung zu tun. Er "funktioniert" zur Not auch noch auf Papyrus. Jetzt komme ich zum Missverständnis, welches ausgeräumt werden muss. Ja, Journalismus heisst Zweifeln - das ist richtig. Das ist aber - leider - heutzutage die Ausnahme. Auch Journalisten vermitteln immer mehr das Gefühl des Wissenden. Blogger kopieren diese Hybris und potenzieren sie teilweise noch, um im allgemeinen Diskurs überhaupt eine Stimme zu erhalten. Das macht ja viele Blogs so gähnend langweilig: Ihre Meinung ist nicht nur pointiert (das wäre ja noch nichts Schlechtes), sie ist zementiert und unangreifbar. Um einen vielleicht holprigen Vergleich aus der Justiz heranzuziehen: Blogger sind Anwälte für etwas - Journalisten sollten ergebnisoffen ermittelnde "Staatsanwälte" sein (ergebnisoffen heisst: sie müssen in beide Richtungen forschen). Meine Meinung: Sich die Kritik anhören, sich ihr stellen, aber sich nicht in jedem Punkt den Kritikern ergeben. Die kochen oft genug auch nur mit Wasser.
portrait
21.03.2009 | 21:13 Gregor Keuschnig
Wissen Sie überhaupt was "Neoliberalismus" ist oder benutzen Sie das nur als Schlagwort (wie eigentlich fast alles andere auch).
>> mehr
Gregor Keuschnig
Pessimistischer Optimist
Ort:
Düsseldorf
Mitglied seit:
2 Jahre 51 Wochen
Zuletzt aktiv:
11.06.2010
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 1
Kommentare: 9
Mein Web:
Logbuch
19:03
s0cialliberalism hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:56
wahr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:55
miauxx hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:52
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:52
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Liebeshandlung - Eugenides

Berlinale

Freitag_Salon

PortletSalon_120216.png

Christoph von Marschall Was ist mit den Amis los? Herder Verlag 2012

260 Seiten. Gebunden.

18,99
 
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten >> mehr
Occupy

portlet_occupy.png

Rote Perlen

wir müssen reden

IGEL

portlet_IGEL.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Café Moskau

Ausgabe 07/12
16.02.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_05_06.jpg

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG