Gold Star For Robot Boy

Gold Star For Robot Boy

29.06.2011 | 21:45

Mercedes C-Klasse Coupé Spot:Land unter in Venedig

Wenn ein sorgloses Yuppie-Pärchen auf dem Bett fläzend über den nächsten Urlaubstrip sinniert und ihm Venedig nicht zusagt, weil er dort keine Autorennen fahren kann, dann ist das nicht lustig, sondern zum einen die Arschkarte für Millionen Menschen, die sich weder Luxuskarren noch kostspielige Auslandsaufenthalte leisten können und zum anderen ein sicheres Indiz für das geistlose Schaffen einer Kreativbranche, die sich in den Dienst eines steuerbegünstigten, CO2 intensiven Luxuskarrenproduzenten und Rüstungsexporteurs stellt, der prächtig an Hitlers Fuhrpark und Kriegsmaschinerie verdient hat und zu den  größten Parteispendern in Deutschland gehört.

Image and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPicImage and video hosting by TinyPic

Gut, dass es Social Media Monitoring gibt: " Einsatz von systematischen Ansätzen des Sozial Media Monitoring, die dediziert den Dialog im Social Web analysieren und ein zielgerichtetes Reagieren ermöglichen."

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
KalleWirsch schrieb am 29.06.2011 um 22:17
"Wenn ein sorgloses Yuppie-Pärchen auf dem Bett fläzend "

Fläzen und räkelt tut sich in dem Spot ja nur sie, zu seinen Füßen, Süßigkeiten naschend. Und natürlich auf das Amen für ihre lasziven Vorschläge von dem Angebeteten hoffend.
glaubdir schrieb am 29.06.2011 um 22:31
@zusammen, ich zitiere kurz mal einen satz aus oben verlinkten studie www.kpmg.com/CH/de/Library/Articles-Publications/Documents/Branchen/pub_20110201_Soziale_Medien_Netzwerke_Automobilbranche_DE.pdf
"Die allgemeine Nutzung von Social Media ist für die meisten befragten IT-Leiter jedoch kein Differenzierungsansatz, sondern eher ein Hygienefaktor."

das kann ich mir gut vorstellen. bei viel dreck am stecken, muß man auch viel verstecken. ;-)
Gold Star For Robot Boy schrieb am 29.06.2011 um 22:32
Sie isst Erdbeeren,sehr subtil.
Gold Star For Robot Boy schrieb am 29.06.2011 um 22:38
Gold Star For Robot Boy schrieb am 29.06.2011 um 22:45
Fehler im Spot: Wenn Männer in Serpentinen zu schnell fahren gibts Zoff mit der Beifahrerin und keine ekstatischen Freudenausbrüche.
KalleWirsch schrieb am 29.06.2011 um 22:52
Weißt du, was in der Erdbeere war?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 29.06.2011 um 22:51
Ich finde den Spot witzig, weil er so überdreht ist.
glaubdir schrieb am 30.06.2011 um 00:45
@frausmilla, überdrehte spots überdrehen die gedanken. ;-)
Gold Star For Robot Boy schrieb am 30.06.2011 um 07:03
@smilla:ja, da gibt es sicher einige Leute, die diesen Spot witzig finden. Ich meine, das ist schaler Mainstream/Werbe-Humor mit dummen Geschlechterrollen Cliches und die Venedig Pointe ist ein geschmackloser Griff ins Klo. Die meisten Werbespots sind heutzutage überdreht/schnell geschnitten und ich kann keinen Gefallen finden an Luxuskarossen,die durch Küstenlandschaften rasen.
Schau doch zur Abwechslung mal den Themenabend Schmutziges Öl, der vor 2 Tagen auf Arte lief. Wenn ich dort sehe, wie Mensch und Natur auch unserem Mobilitätswahn geopfert werden, vergeht mir die Lust auf Autowerbungen.
glaubdir schrieb am 30.06.2011 um 07:11
@frausmilla, ich wiederhole gern auch nochmal den link zu dem informativen abenteuer...denn...gutes kann nicht oft genug wiederholt werden. ;-)
www.arte.tv/de/3963136.html
Ehemaliger Nutzer schrieb am 30.06.2011 um 19:23
"@smilla:ja, da gibt es sicher einige Leute, die diesen Spot witzig finden. Ich meine, das ist schaler Mainstream/Werbe-Humor mit dummen Geschlechterrollen Cliches und die Venedig Pointe ist ein geschmackloser Griff ins Klo. Die meisten Werbespots sind heutzutage überdreht/schnell geschnitten und ich kann keinen Gefallen finden an Luxuskarossen,die durch Küstenlandschaften rasen." --

Es ist ja toll, auf Klimaschutz und Manipulation zur kollektiven Volksverblödung aufmerksam zu machen, dazu ist Aufklärung ohne Frage ein wichtiges Element.

Ein erhobener Zeigefinger kann auf etwas hinweisen, aber auch nerven. Nerven i.S. auf Erwartung einer symmetrischen Zustimmung. So betrachtet kann Öko auch zum Spiessertum werden. Ein sicheres Anzeichen dafür ist auf der strecke gebliebener Humor, da mittlerweile alles verbissen auf Öko genormt wird. Das geht dann an dem vorbei, was einfach Lebeneinstellung aus Sinn, Herz und Überzeugung geworden ist, wobei Öko dann eine gewisse Permeabilität beinhaltet, d.h. die realität mit einbezieht, um andere dort abholen zu können, wo sie stehen, ohne Vorwürfe und glaubhaft, da Öko niemandem übergestülpt werden kann.

"Schau doch zur Abwechslung mal den Themenabend Schmutziges Öl, der vor 2 Tagen auf Arte lief. Wenn ich dort sehe, wie Mensch und Natur auch unserem Mobilitätswahn geopfert werden, vergeht mir die Lust auf Autowerbungen."

Tja, sowas aber auch. Am Die- Abend habe ich CSI mit dem Caruso geguckt, da ich ab und zu gerne meine Zeit mit geistigem Fast Food verplemper. So habe ich die BP -Doku verpasst und verehre BP nach wie vor als Erfinder des besten Entspannungsbades: Öl-Schlick mit Meersalz, fast schon ayurvedisch, aber einen Tick besser, da extra aus der Tiefe des Meeres...nach dem Motto: Be Powered!

Hach....was ich noch sagen wollte:
Gibt es eigentlich Öko-Spots, die überdreht witzig sind?
Gold Star For Robot Boy schrieb am 30.06.2011 um 20:30
Autos werden jedenfalls nicht verbissen auf Öko genormt.Und Daimler's Luxuskarossen bleiben die größten CO2-Dreckschleudern der Nation.Wie gesagt, ich finde den Spot einfach nicht lustig.Das ist so klischeebehafteter Mainstreamhumor für Teenager,die nach dem Werbeblock Transformers glotzen.Sinnbefreit und mit einer geschmacklosen Pointe. Das hat nix mit Spießertum oder Öko zu tun.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 30.06.2011 um 22:55
Genau, wenn es um eine Dreckschleuder geht, wird nur emotional reagiert und eine evtl. Anerkennung für die Konzipierung des Spots grundsätzlich abgesprochen, was eine Reflexion erfordern würde.

Finde ich den Spot dagegen witzig überdreht, stellt das anscheinend für Sie eine Legitimation für Duzen und Ettikettierung dar. Diesen Film finde ich wiederum nicht lustig.

Wenn sie ökomässig auf solch´eine Grundsätzlichkeit bestehen, wie Sie hier den Anschein geben, könnten Sie konsequenterweise Ihren PC aus dem Fenster schmeißen, enthält nämlich viel Plastik- aus Öl hergestellt, BP läßt grüssen, die wollen Sie doch nicht ernsthaft unterstützen! Und Ihr Intel, auf das Sie hinweisen, benötigt u.a. Plastikträger usw.
Gold Star For Robot Boy schrieb am 10.07.2011 um 15:29
Tut mir leid, wenn ich Ihre Gefühle verletzt habe.
Mir gings hier nicht um eine Ökogrundsatzdiskussion, sondern um die Beschreibung eines Konzerns, der seine Produkte mit geschmacklosen Spots (haha,in Venedig kann er nicht Auto fahren) bewirbt. Wenn Ihnen die Machart solch "witzig überdrehten" spots gefallen,
zeigt das nur wie ausgeklügelt Werbung sein kann.
Gold Star For Robot Boy
War is Peace Freedom is Slavery Ignorance is Strength
Mitglied seit:
2 Jahre 0 Wochen
Zuletzt aktiv:
02.03.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 167
Kommentare: 1204
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
12:16
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:08
Red Bavarian hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:08
Angelia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:06
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:04
DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG