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In einem bemerkenswerten ARD-Interview wiederholte Sicherheitsexperte Schily, die 2001 von Condi Rice und G.W. Bush, wider besseren Wissens, präsentierte These, man habe 9/11 nicht antipizieren können:
" Ich glaube, niemand hat einen Anschlag wie am 11. September vorausgesehen. "
Nee klar, das konnte sich niemand vorstellen. Abgesehen von einigen duchgeknallten Drehbuchautoren der Serie The Lone Gunman, die im März 2001 Millionen FOX-Zuschauer mit folgendem bizarren Szenario konfrontierten:
" One retrospectively interesting aspect of this pilot episode is that the airliner has been hijacked (via remote control of the plane's autopilot) and, by the end, both Byers and his father have boarded the plane to try to stop the hijacking. Through the aid of the other Gunmen, they are able to regain control of the plane and just miss crashing into the World Trade Center with the airliner. This, of course, was before the actual 9/11 attack against the World Trade Center later that year. Similar to actual conspiracy theories posited about the events of 9/11, the episode's plot indicates that the hijacking was committed as an act of voracity by a greedy American arms manufacturer to ultimately increase its weapons sales by invoking U.S. retaliation against a scapegoated anti-American extremist dictator."
Auch die fleißigen Strategen des North American Aerospace Defense Command (NORAD) hegten düstere Phantasien, die Schily und der Welt verborgen blieben:
" WASHINGTON — In the two years before the Sept. 11 attacks, the North American Aerospace Defense Command conducted exercises simulating what the White House says was unimaginable at the time: hijacked airliners used as weapons to crash into targets and cause mass casualties.One of the imagined targets was the World Trade Center."
Ganz im Geheimen, die FAZ berichtete, hüteteten diverse Nachrichtendienste schier unglaubliche Hinweise auf bevorstehende Kapitalverbrechen:
" Westliche und nahöstliche Nachrichtendienste sollen nach dieser Zeitung vorliegenden Informationen schon seit mehr als sechs Monaten Hinweise darauf erhalten haben, dass Attentäter mit entführten Flugzeugen Anschläge auf “ herausragende Symbole amerikanischer und israelischer Kultur “ nicht nur in den Vereinigten Staaten planten. Aus Kreisen deutscher Sicherheitsbehörden hieß es, entsprechende Warnungen hätten amerikanischen, israelischen und angeblich auch britischen Geheimdiensten vorgelegen.(…) Richard Tomlinson, ein ehemaliger Mitarbeiter des britischen Auslandsgeheimdienstes MI 6 (…) sprach von einem “ offenkundigen völligen Versagen der Geheimdienste."
„Nobody in our government at least, and I don't the think the prior government, could envisage flying air planes into buildings (George W.Bush)„I don't think anybody could have predicted that ... they would try to use an airplane as a missile, a hijacked airplane as a missile." (Condoleezza Rice)
„There were no warning signs that I'm aware of that would indicate this type of operation in the country." (FBI Director Robert Mueller)
"Who controls the past, controls the future: who controls the present controls the past." (1984)
Eine umfangreiche Sammlung von Zeitungs-und Onlineartikeln über die Verwicklungen westlicher Geheimdienste im muslimischen Extremismus, die Vertuschungen der US-Regierung nach den Anschlägen, das Vorabwissen diverser Nachrichtendienste, die Behinderung der 9/11 Commission und die physikalisch schwer vermittelbaren Einstürze der 3 WTC-Gebäude, findet sich hier:
Der zehnte Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001
Bildquelle:secunet
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Kwatsch, was dieser Schily schwafelt ... Vorhersehung ist etwas für "schriftengebundene" Glaubensgenossen. Es gab eine Gruppe von Wissenden ... nur die famosen Geheimdienste waren außen vor. Versagt.
Trauer und Mitleid um und mit den Toten ... die Zwillingstürme waren 10 Jahre vorher Ziel eines terr. Angriffs ... BinLaden hat die Wirkung bestimmt genau analysiert. |
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Die Geheimdienste waren mittendrin.
Abendblatt,5.6.2002: "UNGLAUBLICHE Pannen bei Amerikas Geheimdiensten CIA und NSA. Sie wussten von geplanten Terroranschlägen. In den USA werden immer neue Fehlleistungen der Geheimdienste bei der Terrorbekämpfung bekannt. Während US-Präsident George W. Bush den Geheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI erstmals öffentlich zu besserer Arbeit ermahnte, bestätigte ein CIA-Mitarbeiter Medienberichte, nach denen die CIA Informationen bezüglich der Terrorgruppe Al Kaida von Osama bin Laden ignoriert hat. So besaß die CIA bereits am 10. September 2001, einen Tag vor den verheerenden Anschlägen in den USA, Mitschnitte von Gesprächen. Darin redeten Al-Kaida-Mitglieder kaum verschlüsselt von einem bevorstehenden großen Terrorangriff. Ägyptens Präsident Husni Mubarak sagte, sein Geheimdienst habe die USA bereits eine Woche vor den Anschlägen gewarnt. Derweil sich der US-Kongress seit Anfang dieser Woche - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - in einem Untersuchungsausschuss mit den Versäumnissen von CIA und FBI beschäftigt, scheint eine der beteiligten Behörden bisher völlig vergessen worden zu sein: Die mächtige NSA (National Security Agency), der geheimste aller US-Geheimdienste. Das ist seltsam, wenn man bedenkt, dass es die herausragende Aufgabe der Geheimdienstorganisation vor den Toren Washingtons ist, "Amerika vor Überraschungsangriffen von außen zu schützen". (...) Wie Mitglieder des Geheimdienstausschusses im Senat erklärten, hörte die NSA bis August 1998 alle von bin Laden geführten Gespräche per Satellitentelefon ab. So erfuhren sie über die geplanten Angriffe auf US-Botschaften in Afrika. Selbst die Telefonnummer, unter der man den Al-Kaida-Chef damals anwählen konnte (873 682 505 331), war bekannt. Doch wurden die US-Botschaften in Daressalam (Tansania) und Nairobi (Kenia) nie gewarnt. Die gleichen Versäumnisse werden der NSA, die mit einem Jahresetat von mindestens (der genaue Etat ist geheim) sieben Milliarden Dollar der mit Abstand teuerste US-Geheimdienst ist, jetzt vorgeworfen. Nach der langen Stille um die Arbeit der NSA nach dem 11. September 2001 ließen Politiker genauer nachforschen und stellten fest, dass keineswegs nur FBI und CIA Koordinationsschwierigkeiten hatten, sondern dass auch die NSA nicht durch Kooperationsbereitschaft glänzte. Experten glauben, dass man auf Grund der von bin Laden und Al Kaida abgehörten Gespräche "lange vor dem 11. September" von den geplanten Anschlägen hätte erfahren können." |
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Tja schreib ich doch, dass die Geheimdienste reaktionär sind. Die wissen etwas und deren Reaktion besteht darin, dann zu reagieren, wenn das Wissen zur Gewissheit geworden ist.
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Vor ein paar Tagen gab es eine wunderbare zweiteilige Reportage zum Thema 9/11 auf Arte.
In diesem Bericht wird u.a. klar, dass es beim CIA im Vorfeld des Anschlags nicht nur zu unglaublichen Schlampereien gekommen ist, weil einige Herren ihre Profilneurose statt Sicherheit und Informationsweitergabe als oberste Priorität hatten. Im zweiten Teil ist die Rede davon, dass es wohl von "oberster Führung" Anweisungen gegeben haben soll, bestimmte Kenntnisse der CIA nicht ans FBI weiterzugeben. Hmm.. wer ist "oberste Führung"?.... Teil1: Straßen des Terrors Teil 2:Straßen des Terrors |
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>>" Ich glaube, niemand hat einen Anschlag wie am 11. September vorausgesehen. "<<
Der Schily sagt, er glaubt. Das ist brav, wenn bald der Papst kommt: Da ist ein starker Glaube das Richtige. --- Pannen, "unvorstellbare" Schlampereien, Profilneurosen Die Leute wurden von Psychologen nach diesen Einstellungskriterien ausgesucht: Entweder debil, oder organistorisch unfähig oder an einer Profilneurose leidend. Wer keines dieser Einstellungskriterien erfüllt, hatte nie eine Chance bei der CIA oder NSA. Glaubt jemand wirklich den Quatsch? Oder kann sich jemand vorstellen, dass es ähnlich ist wie bei Politikern: Die sind ja auch stets hochgradig debil wenn mal eine ihrer Schweinereien bekannt wird? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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