Wenn es irgendwann vorbei ist mit der Pressefreiheit, dann wissen wir jetzt, wer schuld war: das Internet. Das hat Mathias Döpfner, Vorstandschef von Axel Springer, auf der dem M100 Sanssouci Colloquium in Potsdam, wo sich die Großkopferten der Me...>> mehr
„Studie“ ist so ein Wort, da kriegen manche Journalisten so ein Glitzern in den Augen. Und wenn sie dann noch vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club kommt, hach, von unserem ADAC, dann kann man doch nicht anders – die muss man ver...>> mehr
Wer Gesine Schwan sprechen gehört hat, wird keinen Zweifel daran haben, dass diese Frau für das Amt der Bundespräsidentin bestens geeignet ist. Sie hat klare Ansichten, ist kommunikativ, sympathisch und rhetorisch begabt. Nur ein Manko hat sie: ...>> mehr
Wer hätte das gedacht? Die Wirtschaftskrise führt zu völlig neuen Koalitionen – und die Koalitionäre ahnen gar nichts davon.
Auf Zeit Online heißt es über CDU-Auslaufmodell Friedrich Merz:
„Er könne nich...>> mehr
Im Grunde ist das eine nette Idee zum 1. April:
Der Schweizer „Verein der Felsenputzer“ sucht dringend Freiwillige, welche die Schweizer Berge säubern. Grund: Der Vogelbestand hat kräftig zugenommen, weshalb die Berge nun vom Kot befreit...>> mehr
Natürlich ist besonders unter der nachwachsenden Jugendgemeinde die Ansicht verbreitet, das Internet (gemeint sind die Inhalte) wäre kostenlos.
Es ist natürlich üblich, bei einem Problem im Internet ...
Ich kann nicht erkennen, dass die Zahl der Geber abnimmt. Nehmen wir den iTunes Store: dort lassen die Leute viel Geld für Musik, Apps, Filme – inzwischen auch für journalistische Inhalte wie den "Spiegel". Das zeigt meines Erachtens, dass es eher eine Frage des Vertriebs ist. Natürlich bin ich nicht bereit, im Internet ein Abo für ein bestimmtes Medium abzuschließen. Denn das würde ja bedeuten, dass ich mich auf wenige Medien festlegen müsste – was meiner Vorstellung von den Chancen des Internets fundamental widerspricht. Hätten die Verlage zusammen eine Art Internet-Presse-Grosso entwickelt, also ein kluges Bezahl-Verfahren für eine Vielzahl von Medienangeboten, dann wären Menschen auch bereit, dafür zu bezahlen. Aber: Natürlich nicht so viel wie für eine Zeitung. Schließlich habe ich beim Computer-Hersteller schon fürs Medium und beim Provider schon für den Vertrieb bezahlt.
Die letzten Regierungen haben darauf hingearbeitet, dass Leiharbeit nicht nur ein Modell zur Überbrückung von Arbeitslosigkeit, sondern ein Vollbeschäftigungsmodell wird, dem über kurz oder lang, Clem...
Habe das Thema angesichts des Hungerstreiks von Leiharbeitern bei VW noch einmal im Blog aufgegriffen: www.freitag.de/community/blogs/guenter-bartsch/leiharbeit-der-wuerde-des-menschen-nicht-angemessen
Da ich noch nie in meinem Leben "bild" gekauft habe und dieses Zeugs ignoriere, lebe ich offensichtlich viel unaufgeregter.Es gibt, das will ich auch mal gern sagen, Medien, die sehr bedacht und seriö...
So einfach ist es leider nicht. "Bild" ist, da liegt Günter Wallraff ganz richtig, eine "Vernichtungsmaschine" - siehe http://www.fr-online.de/top_news/1613298_Bild-noch-immer-Vernichtungsmaschine.html. Und in deren Rädchen geraten eben nicht nur Leute, die sich für das Blatt interessieren, sondern auch – und oft: gerade – jene, die mit dem Blatt aus guten Gründen nichts zu tun haben wollen. Mir selbst wurde berichtet, wie sich in einem brandenburgischen Dorf nach einem Mord solche "Journalisten" als Polizisten ausgegeben haben, um an Bekannte des Opfers heranzukommen. Angesichts solcher Fälle, die ja von Bildblog und anderen oft genug dokumentiert werden, ist es wirklich ärgerlich, dass zum Beispiel Spitzenpolitiker, der Papst oder Udo Lindenberg mit "Bild" zusammenarbeiten. Bei den Politikern man kann sich die für die nächste Wahl ja schon mal vormerken.
Sieht man den Leserbriefen denn an, dass sie aus dem Portal heraus geschickt werden? Falls nicht, dürfte es für Journalisten ganz schön schwierig werden, einen "echten" Leserbrief von einem solchen zu...
Zugegeben: Manchmal bekomme ich auch Zweifel, zum Beispiel, wenn ich so was hier lese: http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2009/02/23/mit-misteln-gegen-krebs-die-ard-wirbt-wieder-f-252-r-pharma-unternehmen.aspx (wieso hat das eigentlich noch kaum jemand aufgegriffen? Ist das nicht ziemlich brisant?). Und trotzdem: Es gibt genug Beispiele für gute Sachen. Spontan fallen mir ein: "Türkisch für Anfänger", arte-Reportagen wie "Monsanto, mit Gift und Genen", die Serie "Kriminaldauerdienst", der eine oder andere Tatort, "Das Schweigen der Quandts", "Contergan"... Natürlich müssten sich die Öffentlich-Rechtlichen viel mehr trauen, die Polit-Magazine wieder verlängern, Kultursendungen auf gute Sendeplätze heben, dem Auslandsjournalismus mehr Aufmerksamkeit schenken... Aber die Gebühren abzuschaffen, wird das alles nicht bringen, sondern noch weiter verringern.
Günter Bartsch, Jahrgang 1979, hat bei Allgäuer Zeitung/Augsburger Allgemeine volontiert. Er hat am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin Politikwissenschaft studiert und arbeitet jetzt als Freier Journalist.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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