Günter Bartsch

güb

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09.09.2010 | 11:15 Gustlik
Natürlich ist besonders unter der nachwachsenden Jugendgemeinde die Ansicht verbreitet, das Internet (gemeint sind die Inhalte) wäre kostenlos. Es ist natürlich üblich, bei einem Problem im Internet ...
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09.09.2010 | 11:45 Günter Bartsch
Ich kann nicht erkennen, dass die Zahl der Geber abnimmt. Nehmen wir den iTunes Store: dort lassen die Leute viel Geld für Musik, Apps, Filme – inzwischen auch für journalistische Inhalte wie den "Spiegel". Das zeigt meines Erachtens, dass es eher eine Frage des Vertriebs ist. Natürlich bin ich nicht bereit, im Internet ein Abo für ein bestimmtes Medium abzuschließen. Denn das würde ja bedeuten, dass ich mich auf wenige Medien festlegen müsste – was meiner Vorstellung von den Chancen des Internets fundamental widerspricht. Hätten die Verlage zusammen eine Art Internet-Presse-Grosso entwickelt, also ein kluges Bezahl-Verfahren für eine Vielzahl von Medienangeboten, dann wären Menschen auch bereit, dafür zu bezahlen. Aber: Natürlich nicht so viel wie für eine Zeitung. Schließlich habe ich beim Computer-Hersteller schon fürs Medium und beim Provider schon für den Vertrieb bezahlt.
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Scheitern als Chance

Politik | 04.02.2009 | 14:00 Tom Strohschneider
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06.02.2009 | 11:05 Sebastian Sachse
Die letzten Regierungen haben darauf hingearbeitet, dass Leiharbeit nicht nur ein Modell zur Überbrückung von Arbeitslosigkeit, sondern ein Vollbeschäftigungsmodell wird, dem über kurz oder lang, Clem...
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31.03.2009 | 19:33 Günter Bartsch
Habe das Thema angesichts des Hungerstreiks von Leiharbeitern bei VW noch einmal im Blog aufgegriffen: www.freitag.de/community/blogs/guenter-bartsch/leiharbeit-der-wuerde-des-menschen-nicht-angemessen
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17.03.2009 | 21:49 Deaktivierter Nutzer
Da ich noch nie in meinem Leben "bild" gekauft habe und dieses Zeugs ignoriere, lebe ich offensichtlich viel unaufgeregter.Es gibt, das will ich auch mal gern sagen, Medien, die sehr bedacht und seriö...
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17.03.2009 | 23:37 Günter Bartsch
So einfach ist es leider nicht. "Bild" ist, da liegt Günter Wallraff ganz richtig, eine "Vernichtungsmaschine" - siehe http://www.fr-online.de/top_news/1613298_Bild-noch-immer-Vernichtungsmaschine.html. Und in deren Rädchen geraten eben nicht nur Leute, die sich für das Blatt interessieren, sondern auch – und oft: gerade – jene, die mit dem Blatt aus guten Gründen nichts zu tun haben wollen. Mir selbst wurde berichtet, wie sich in einem brandenburgischen Dorf nach einem Mord solche "Journalisten" als Polizisten ausgegeben haben, um an Bekannte des Opfers heranzukommen. Angesichts solcher Fälle, die ja von Bildblog und anderen oft genug dokumentiert werden, ist es wirklich ärgerlich, dass zum Beispiel Spitzenpolitiker, der Papst oder Udo Lindenberg mit "Bild" zusammenarbeiten. Bei den Politikern man kann sich die für die nächste Wahl ja schon mal vormerken.
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23.02.2009 | 14:32 Günter Bartsch
Sieht man den Leserbriefen denn an, dass sie aus dem Portal heraus geschickt werden? Falls nicht, dürfte es für Journalisten ganz schön schwierig werden, einen "echten" Leserbrief von einem solchen zu...
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24.02.2009 | 10:27 Günter Bartsch
@ Wahlkampfarena: Da könnte man ja glatt auf die Idee kommen, darüber ganz andere politische Haltungen zu verbreiten ;-)
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Gebührenparanoia

23.02.2009 | 02:28 Günter Bartsch
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24.02.2009 | 00:47 Günter Bartsch
Zugegeben: Manchmal bekomme ich auch Zweifel, zum Beispiel, wenn ich so was hier lese: http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2009/02/23/mit-misteln-gegen-krebs-die-ard-wirbt-wieder-f-252-r-pharma-unternehmen.aspx (wieso hat das eigentlich noch kaum jemand aufgegriffen? Ist das nicht ziemlich brisant?). Und trotzdem: Es gibt genug Beispiele für gute Sachen. Spontan fallen mir ein: "Türkisch für Anfänger", arte-Reportagen wie "Monsanto, mit Gift und Genen", die Serie "Kriminaldauerdienst", der eine oder andere Tatort, "Das Schweigen der Quandts", "Contergan"... Natürlich müssten sich die Öffentlich-Rechtlichen viel mehr trauen, die Polit-Magazine wieder verlängern, Kultursendungen auf gute Sendeplätze heben, dem Auslandsjournalismus mehr Aufmerksamkeit schenken... Aber die Gebühren abzuschaffen, wird das alles nicht bringen, sondern noch weiter verringern.
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23.02.2009 | 18:51 Günter Bartsch
Sehr richtig, nur der Gewissensbegriff erscheint mir etwas riskant: Vermutlich handelten viele Blockwarte nicht nur aus Karrieregründen, sondern auch nach ihrem Gewissen – in Kauf nehmend, die von Ihnen Verratenen Terror, Unterdrückung und Tod auszusetzen. Übrigens: Viele Widerstandskämpfer wurden auch noch lange nach dem Krieg als "Verräter" diffamiert, wie Johannes Tuchel kürzlich anhand mehrerer Beispiele geschildert hat: http://www.zeit.de/2009/03/A-Zwanzigster-Juli
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Gebührenparanoia

23.02.2009 | 02:28 Günter Bartsch
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23.02.2009 | 16:49 data
Ich gehöre zu der angesprochenen Gruppe von Studenten. Natürlich ist es nicht praktisch überprüfen zu wollen, ob jemand seine Rundfunkempfangsgeräte nur zum Empfang bereit hält oder tatsächlich auch Ö...
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23.02.2009 | 18:03 Günter Bartsch
@ data: Sehr viele Informationssendungen und auch manches Fiktionale kann man sich rund um die Uhr im Netz ansehen. Auch mit Creative-Commons-Lizenz gibt es schon manches: http://www3.ndr.de/zuschauerservice/creative_commons/index.html - also: Ganz so unflexibel, wie Du es beschreibst, sind die öffentlich-rechtlichen Inhalte nicht. Und ganz so schlecht auch nicht. Neben "dummen Gelaber", das es zweifelsfrei gibt, bieten die Sender auch viel Hochwertiges, gerade im Radio.
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23.02.2009 | 14:32 Günter Bartsch
Sieht man den Leserbriefen denn an, dass sie aus dem Portal heraus geschickt werden? Falls nicht, dürfte es für Journalisten ganz schön schwierig werden, einen "echten" Leserbrief von einem solchen zu unterscheiden (am ehesten wohl dadurch, dass die Briefe offenbar zu keinem konkreten Artikel geschrieben werden). Und übernehmen die Leute vorgefertigte Texte? Oder schreiben sie alles selbst? Falls Letzteres der Fall ist, besteht ja eigentlich kaum ein Unterschied zu einer selbst verfassten Leser-Mail. Und werden die Briefe gefiltert – oder sofort an die Zeitungen verschickt?
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Gebührenparanoia

23.02.2009 | 02:28 Günter Bartsch
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23.02.2009 | 09:54 odradek
Wenn ich Steuern zahle, dann kann ich immerhin über die Zusammensetzung des Gremiums mitentscheiden das meine Steuergelder ausgibt. Die Zusammensetzung der Rundfunkräte der ÖR Sender dagegen wird durc...
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23.02.2009 | 10:35 Günter Bartsch
@odradek: Immerhin ist es so, dass ein großer Teil der Fernsehrats-Mitglieder von der Bundes- und den Landesregierungen sowie von den Parteien entsandt wird – insofern findet eine indirekte Vertretung durchaus statt. Dass darüber hinaus auch zivilgesellschaftliche Gruppen vertreten sind, finde ich zunächst einmal sinnvoll. Aber ich stimme zu, dass die Zusammensetzung nicht ausgewogen ist. Fraglich ist allerdings, ob Wahlen diese Situation verbessern würden. Gruppen mit geringerer Organisations- und Konfliktfähigkeit könnten ja auch daran scheitern, dass sie sich im Wahlkampf mit anderen, stärkeren Gruppen messen müssen. Johannes B. Kerner kann man übrigens sehr wohl abwählen. Wenn den weniger Leute einschalten, ist er bald weg vom Fenster – respektive von der Mattscheibe.
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Das Buch Hiob - Neuauflage

12.02.2009 | 21:03 Juli
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17.02.2009 | 10:44 Günter Bartsch
Sehr treffend formuliert. Interessant wäre, was Sinn & Konsorten mit ihren Botschaften bezwecken. Den Kapitalismus schlechtreden? Wohl kaum. Geht es also darum, ein gutes Klima dafür zu schaffen, die ...
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17.02.2009 | 19:48 Günter Bartsch
Interessant ist jedenfalls, dass sich die Vorschläge zur Bewältigung der Krise im Kern immer gleichen. Jetzt soll der Staat (respektive: die Gesellschaft) die Banken retten. Vor 7 Jahren... »SPIEGEL: Soll der Staat also niedrige Lohngruppen subventionieren? Sinn: Ich halte das für die einzige Lösung. Wir haben ein dreistufiges System entwickelt: Leute, die bedürftig sind, sollen ein Lohneinkommen für staatliche Arbeit bekommen, das so hoch ist wie die heutige Sozialhilfe. Das wird den Reiz der Sozialhilfe schon einmal deutlich reduzieren. Wer diese Arbeit ablehnt, obwohl er als arbeitsfähig eingestuft wurde, bekommt sehr viel weniger als die heutige Sozialhilfe. Und wer sich in die Marktwirtschaft integriert, wer einen Job in der Wirtschaft annimmt, bekommt auch Geld vom Staat - und zwar so viel, dass die Summe aus seinem Lohn und dem staatlichen Geld mehr ergibt als die heutige Sozialhilfe. Das System wird die Löhne im unteren Bereich senken und deshalb den meisten der jetzigen Sozialhilfebezieher private Jobs verschaffen.« Quelle: http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=20899401&aref=image027/E0148/SCSP200104901020106.pdf&thumb=false
Günter Bartsch
Günter Bartsch, Jahrgang 1979, hat bei Allgäuer Zeitung/Augsburger Allgemeine volontiert. Er hat am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin Politikwissenschaft studiert und arbeitet jetzt als Freier Journalist.
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 14 Wochen
Zuletzt aktiv:
09.09.2010
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 11
Kommentare: 11
Mein Web:
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13:02
anna T. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Stefan (Me-Ti) Ebermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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DandelionWine hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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EnidanH hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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