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Irgendwo in einer kulturvollen Stadt. Im Verkaufsraum, neben dem Nougat, liegt eine
Unterschriftenliste. Dass die Bäume bleiben, soll unterprotestiert werden. Ein Platz kommt zur Umgestaltung, 5 Bäume stehen auf der Fällliste, dann wär der Platz baumleer, aber umgestaltet.
Die Mitteilung aus dem Hause "Planung" spricht von "Rückbau", um das Fällen zu humanisieren.
Menschen könnte man einfacher aus der Stadt jagen, wenn sie gerade aufgestanden, unfrisiert und ungeschminkt sich in den Tag legen.
Bäume lassen sich im Herbst schmerzloser fällen. Da sind sie glatzastig, eine Krankheit lässt sich immer finden, ein Pilz sitzt schon auf der Rinde, um für eine Begründung aus dem Hause "Planung" gut zu sein.
Wenn die Säge frißt und die Späne fliegen, liegen die Jahresringe der Jahrzehnte geschreddert nahe dem Hause "Planung".
Der Vorgang wiederholt sich im Land, die Namen sind austauschbar. Manch kulturlose Stadt ohne Nougat wird mehr Bäume aufbieten können.
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Die wachsen doch alle schief, wegen PISA.
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Meinst Du
Bonsai? |
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In den Pückler-Parks sterben allmählich die 200-jährigen,
das dauert noch eine Weile, bis diese mächtigen Kerle nachgewachsen sind: Man muss natürlich anfangen mit den Nachsetzen! www.traeume-der-lausitz.de/ |
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"baumpflegedienst" nennt sich das in meiner stadt dafür zuständige fällunternehmen, und ich bin nicht so gelassen, wenn ich ihren karren irgendwo abgestellt finde, am vorabend ...
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schrieb am
06.11.2010 um 15:18
Lass Dich doch dann von einem 'Nocut' an einen Baum fesseln...
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Achtung: nich OT:
In Frankfurt gibt es einen Wagenplatz, der nächstes Jahr einer Autobahn weichen muß, die gnadenlos zwischen unzähligen kleinen Naturschutzgebieten durchgebuddelt werden soll. Nicht nur der Wagenplatz muß weichen, auch jede Menge geschützter Viecher wie Eidechsen. Nun dürfen die Bauwägler auf einem neuen, in Verhandlung stehenden Gelände weiterleben, allerdings ohne ihre Katzen, da die Stadt all die heimatlos werdenden Kriechtiere auf demselben Grundstück ansiedeln will (mit Hilfe des BUND), weil angeblich nicht Autobahnbauer sondern Katzen der größte Feind der Eidechse sind. Interessanterweise gibt es tatsächlich sowohl Katzen als auch Eidechsen auf dem bisher bewohnten Gelände, und weder die einen noch die anderen sind deshalb ausgestorben. Aber: ein Nachbar, die Firma Zoo & Co, ein Riesentierverkaufssupermarkt hat von der unteren Naturschutzbehörde die Erlaubnis bekommen, sämtliche Bäume in der Einfahrt zu besagtem Wagenplatz fällen zu dürfen, um ihre Werbung zur Strasse hin besser sichtbar machen zu können: Da waren die dort lebenden Eidechsen egal, das Habitat ist unwiederbringlich zerstört und im Rahmen der Fällarbeiten wurde auch ordentlich mit Benzin für die Geräte der "Baumpfleger" rumgesuppt, so daß da mindestens alle auf dem Stück lebenden Eidechsen im Winterschlaf vergiftet worden sind. Das ist die Realität: Ignoranz, Gier und Dummheit! Eichen schaffen kaum mehr fünfzig Jahre, bevor sie durch Übersäuerung erkranken, aber wir machen weiter so wie immer... Augen zu und durch, cf |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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