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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Daniela Dahns Einschränkung

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Im Hoch und Runter der Energiediskussion wird viel zitiert, geschrieben und prognostiziert. Plötzlich wird gewendet, wenn der Wind über dem Kernkraftwerk langlebige Partikel mit großer Ausstrahlung aufnimmt, um diese in unsere Richtung zu tragen. Wir dürfen protestieren und „Abschalten!“ rufen.

Doch so richtig abschalten wollen wir eigentlich nicht, zumindest in unserem Umfeld sollte doch alles so bleiben wie bisher. Kaum eine Diskussion dreht sich um das Sparen von Energie. Wer schaltet denn in seinem Umfeld wirklich ab?
Es mag Energieextremisten geben, die meinen, man müsse nicht sparen, denn die großen Energieriesen sind nur Konzerne und die müsse man erst zerschlagen und vergesellschaften. Später können wir ja dann sparen, vergesellschaftlich brennt dann die Kerze in der Kommune.

„Freiheit durch Einschränkung“ beschreibt Daniela Dahn in Clara, der Fraktionspostille aus der Linksfraktion.

    Allein die deutschen Stand-by-Geräte verbrauchen die Leistung eines Atomkraftwerks. Priorität hätte die Einsparung von Transport. Mobilität kann stressfrei verlagert werden, von der Start- und Autobahn auf den Skype-Bildschirm. Flugkilometer sollten nicht Punkte bringen, sondern kosten. Wenn die Billigrouten an die Adria wegfielen, würde man in den heißer werdenden Sommern folgenreich darüber nachdenken, wie schön das Bad in einer kristallklaren Spree oder Elbe wäre. Bevor es sich durchsetzt, wäre das 3-Liter-Auto schon überholt, wenn der Null-Emissionswagen steuerbegünstigt würde. Wozu die enorm stromfressenden Wäschetrockner, wenn die Aufgabe kostenlos der Luft überlassen werden kann? Unverantwortlich die Heizpilze auf Bürgersteigen und Balkonen, lächerlich die Lärm und Gestank verbreitenden Laubsauger.


Das Thema steht auch bei der Linken eher auf hinteren Seiten. Mitglieder, die darüber diskutieren wollen, sitzen eher auf den hinteren Plätzen. Kandidaten, die darüber entscheiden wollen, rutschen auf den Parteilisten eher nach unten.
Für „Abschalten“ eintreten und ein „Abschalten“ auch zu leben sind 2 Dinge, die oft auf unterschiedlichen Positionspapieren zu finden sind, geschrieben im dicken BMW mit ausreichend PS.

Am Ende geht Ausstrahlung verloren.

http://kyf.net/freitag/utb.php?d=29.04.2011-1

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