Gustlik

Blog von Gustlik

10.05.2011 | 15:04

Design einer Zeitung


Nein, ich gehe nicht aus dem Hause, ohne was im Magen und im Kopf zu haben. Ich lese also allmorgendlich noch Zeitung und belege die Toastscheiben mit Kommentaren zur Zeitung. Erst später geht es dann zur Berufung, da kommt dann noch etwas Radio hinzu.

Es wurde lange angekündigt. Schon die ersten Zentimeter, die die Zeitung aus dem Briefkasten schaut, zeigen, dass hier ein neues Design aufgetragen wurde. Der Leser, der Thüringer erhält ein Launchpaket in die Hand, neue Schriften, neue Sortierung und Aufteilung, und soll damit nun die Lesewanderschaft durch die Seiten der Thüringer Allgemeinen besser durchstehen.

Die Leser wurden befragt, sollten zum neuen Design der Regionalzeitung ihre Meinung sagen und Veränderungswünsche erbitten. „Wer gelesen werden will, muss wissen, wie Menschen lesen.“, meint der Chefredakteur Paul-Josef Raue. Schauen wir mal…

Mir ist das Format einer Zeitung wichtiger. Die LVZ ist zum Beispiel völlig ungeeignet, um in der Straßenbahn gelesen zu werden. Man würde hier mit dem Leitartikel den Gang versperren.
Wer liest aber noch in der Öffentlichkeit Zeitung? Vereinzelt trifft man eine Bild mit Beinen oder einen Kicker, aber sonst? An Haltestellen, Bahnhöfen usw. müsste doch eigentlich das Warten zum Zeitungslesen einladen? Zeiten ändern sich. Heute wird nur noch zum Fressen eingeladen.

Früher standen Leutinnen mit Zeitungen in Wartestellung, heute mit Essungen.


 
Senden Bookmarken Drucken
Gustlik
aufgedacht und nachgeschrieben
Ort:
bad frankenhausen
Mitglied seit:
2 Jahre 8 Wochen
Zuletzt aktiv:
13.04.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 667
Kommentare: 1159
Logbuch
13:39
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:36
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:33
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:33
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:33
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG