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Noch nie so spät,
noch nie an einem Advent,
noch nie so weit,
noch nie so verschneit...
haben wir uns auf Weihnachtsbaumtour begeben. Am Rande vom Harz, hinter Stolberg, einige Kilometer im verschneiten Wald, hinter den 7 Bergen, konnten Schläger oder Säger sich selbstbedienen, um mit einem übergroßen Duftbaum zufrieden vom Berg zu lassen.
Eine Verkleidungsorgie der besonderen Art.
Sollten wir jeden Baum erst schütteln, um unter dem Schnee den Stamm , den Ast und Zweig, die Spitze und die besondere Geradlinigkeit zu finden?
Die Hose war naß bis zu den Knien. Wir trugen wieder Schlaghosen, ungebügelt, frisch befroren. Harte Nadeln bohrten sich härter noch durch die Kälte in die prüfende Hand.
Der Prüfer wollte den Prüfling nicht länger stehen lassen und griff kurzerfuß zur selbstmitgebrachten Säge, um den Baum dann durch schwere Schneewege zum Vernetzen bringen zu lassen. In einigen Tagen wird er vom Netz getrennt, darf sich ausbreiten, sich anwärmen, sich schmücken und beleuchten lassen, einen Duft von Wald und Harz versprühen und abchillen.
In der jahresendlichen Prüfvorschrift steht, dass der Gebrauch von Kunstlicht, Kunstschnee, Kunstbaum, Kunstduft, Kunstgrün, Kunstholz und Kunstsonstiges untersagt ist. Das jahresendliche Komitee spricht sich gegen eine Kunstweihnacht aus, die nur aus Lärm, 121 Fernsehsendern, Gutscheinschwere und Umtauschwut besteht. Es schweigt für Ruhe, Abstand, Familie, Stille, leichtes Kerzenlicht für einen kleinen Schein ins 2011.
Es ist Winter in Gedanken und Ruhe.
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Ein Weihnachtsbaumschneepilz: wie schöööön! Ist wahrscheinlich der einzige Pilz zu der Jahreszeit.
Schöne, ruhige und freundliche Feiertage wünscht cf |
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..... auf dem unteren Foto sieht man, wie weit:
so ähnlich stelle mir "the road to nowhere" vor....... Vielen Dank für die Impressionen! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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