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Blog von h.vannna

12.01.2011 | 03:29

Simple Solution Solarfood - ImmerEssen vs ImmerFasten

 

 „Am Anfang war das Licht“ von Peter-Arthur Straubinger bietet Erleuchtungshunger satt

„Am Anfang war das Licht“ Regie: Peter-A. Straubinger, Allegra-Film, Österreich 2009, 89 min, bereits angelaufen

„Immer Essen“ ist der Name eines Kreuzfahrtschiffes in der Kult-Komödie Dead Men Don’t Wear Plaid (Tote tragen keine Karos, 1982), und für dieses Markenzeichen sind die Deutschen – neben den größten Weltkriegen und schwersten Kriegsverbrechen - bis heute in aller Welt bekannt. Immer Essen/Immer Gesünder Essen und Immer Essenmachen sind von Lanz bis Mälzer bei Promi-Dinnern die beliebtesten deutschen TV-Formate. „Essen ist Leben“ nannte die ARD ihre entsprechende Themenwoche, und meinte vor allem das Immer Gesünder Essen. „Mit dem Magen durch Amerika“ machte den Anfang, und tischte 8000-Kalorien-Steaks, frittierte Bullenhoden, Austern, Chips und Eichhörnchen auf – die typische Ami-Küche eben. Der NDR begegnete der Gefahr für den gesunden Volkskörper mit Titeln wie „Alle meine Pfunde“, „Ein Volk nimmt ab“ und dem Auftakt zur Reihe „Fett weg – Leben her!“ Sonntags meuchelten im „Tatort“ Lebensmittelfarbstoffe einen 15jährigen Teenager, indem sie seinen Energy-Drink verseuchten, danach betonte Dieter Moor bei Anne Will („Ist Bio besser?), dass es im Grunde „keine Alternative“ zum von ihm beworbenen biologisch-dynamischen Demeter-Prinzip mehr gibt. Phoenix erinnerte die Deutschen diskret daran, „Was früher auf den Tisch kam“, spartanische Nachkriegs-Rüben, Kohl und Kraut nämlich. Montags suchte die ARD im neuen Serienformat „Land und lecker“ die „beste Landköchin Deutschlands“ die zwischen Maas und Memel, d.h. „vom Harz bis ins Ruhrgebiet, vom Taunus an die Saar“ ihrer Scholle treu „auf und vom Land lebt“.  

Während der MDR über „Dickes Deutschland“ klagte, und der SWR/SR die „Klonschnitzel“ (natürlich: aus den USA!) anprangerte, widmete die ARD sich mit „Hilfe! Was essen wir?“ weiter der bunten Vielfalt an Pestiziden, Hormonen und künstlichen Farbstoffen. Der MDR nahm in „Hauptsache gesund“ den Schadstoff Zucker aufs Korn, und Ranga Yogeshwar brachte die wichtigste deutsche Frage (mit Tim Mälzer, Alice Schwarzer) noch mal auf den Punkt: „Was isst Deutschland?“ wurden 150 Familien gefragt. „Karotten gegen Krebs, Fisch gegen Herzinfarkt: Essen - die beste Medizin?” fragte, ohne zu lachen, Sandra Maischberger. Sie präsentierte einen durchs Immer-Rohkost-Essen gesundeten Krebskranken, der in lockerer Runde einen frisch gejäteten Kräutertrunk anrührte – ohne Zucker, künstliche Farbstoffe, Pestizide und Hormone, dafür mit Dingen wie Distel, Mistel oder Nessel.

Wer nach so viel Immer Essen & Ekeltraining nonstop das Essen ganz quittieren will, sollte „Am Anfang war das Licht“ von Peter-Arthur Straubinger im Kino auf sich wirken lassen.  Er bewirbt das Immer Fasten-Können Marke Sonnenschein, sprich: die Solardiät oder Solarnutrition. Noch sind die Lichtrohkostler wenige, doch das könnte sich bald ändern. Produzent Helmut Grasser bot schon 1993 als Regisseur des Films „Die Wahlkämpfer“ den Jüngern Jörg Haiders die Möglichkeit, ihre Weltanschauung medial zu verbreiten, weitestgehend ohne kritische Einschübe, um dem „Phänomen FPÖ auf die Spur zu kommen“ - wofür er mit dem Prix Europa für den besten Fernsehfilm des Jahres ausgezeichnet wurde.

„Haben Sie schon mal von Menschen gehört, die Licht essen? Glauben Sie das?" fragt Straubinger zur Einstimmung; er möchte mit dem Film „das herrschende wissenschaftliche Denken (…) erschüttern.“[1] Und spricht damit vielen Anti-Skeptikern aus der Seele: „Mit jeder dieser Erklärung aus den Grenzwissenschaften und den Argumenten der Skeptiker wird klar, in welche Enge uns das westliche naturwissenschaftlich-geprägte Weltbild getrieben hat, das nur das dasein lässt, was dasein darf, weil es einer kausalen Erklärung genüge tut,“ wetterte ein MDR Figaro-Schreiber („Kultur und Gut“), und machte „Am Anfang war das Licht“ sendungsbewusst zum „Film der Woche.“ „Eine spirituelle Doku zwischen Skepsis und Neugierde“ lobte die österreichische Kronen-Zeitung, und beruhigte etwaige Hungerleider vorsorglich: „Wer sich voll und ganz auf den Film einlässt, der wird danach nicht auf das Essen verzichten, sondern lediglich seinen Kopf öffnen für Neues, für Unfassbares.“[2] By the way: Auch wer sich auf die Anorexia nervosa eingelassen hat, wird sich von diesem Lichtspiel den Kopf öffnen lassen können. „So unglaublich es klingt, so überzeugend ist die Fülle von Material, von Erlebnisberichten und Laborexperimenten, die Straubinger zur Erhellung des Phänomens anführt“, staunte Springers Welt[3], das Hamburger Abendblatt rundete das Fasten-Experiment eines indischen Lichtverwerters großzügig um fünf Tage auf: „Und wer die Presse in den vergangenen Monaten verfolgt hat, weiß: Hier geht es um Spektakuläres, denn immerhin wurde der Yogi inzwischen von einem großen Ärzteteam 15 Tage lang untersucht - und aß oder trank in dieser Zeit tatsächlich nichts. Die Folge intensiver Meditationserfahrungen, die sogar einen anderen Stoffwechsel ermöglichen?“

Während in Straubingers Film keiner der sich vom reinen Sonnengucken („sungazing“) nährenden Asketen die Frage beantworten kann, warum täglich bei normalen Lichtverhältnissen rund 50 000 Menschen verhungern - in Teilen der Welt, wo das exklusives Konzept der Lichtdiät eher unpopulär sein dürfte - führen bereits einige Tage Lichtrohkost aus freien Stücken bei wohlgenährten EuropäerInnen zu einem als Erweckung empfundenen Aha-Erlebnis. Die fürs „Neue“ offenen, illuminierten Bauchmenschen können erst nach dem Fasten fassen, dass Hunger und Durst Begierden sind, die sich per Willenskraft abtöten lassen, im Grunde altmodische Laster. Fast schon unhöflich wirkt es da, den meist strahlend weiß gekleideten, lächelnden Lichtgestalten mit einem so grobschlächtigen „Totschlagargument“ wie dem von weltweiten Hunger- und Durststerben zu kommen. Licht-Guru Hira Ratan Manek bleibt da cool, ihn gehen solche hässlichen Dunkelziffern nichts an. Er legt nur Wert darauf, dass seine Technik des Lichtverzehrs lediglich spirituelle Nachhilfe in kleinen Häppchen sein will, ohne ausdrückliches Ess- und Trinkverbot. Die australische Lichtdiät-Erfinderin Ellen „Jasmuheen“ Greve fühlt sich, angesprochen auf die paar Todesopfer im Zusammenhang mit ihrem revolutionären „21-Tage-Programm“, vor allem selbst als Opfer der bösen Medien, die solche raren Sonderzwischenfälle aufbauschen. Über die „Aura“ ihrer verstorbenen JüngerInnen wusste sie immerhin: „Sie war nicht rein und hatte auch nicht die reine Motivation.“ Die Zeitschrift Esotera rechnete vor, dass ein Toter nicht zu viel sei, angesichts der anstehenden, spektakulären Befreiung vom Welthunger[4] - es lebe die Licht-Revolution! Straubingers Medienpräsenz im Internet merkt dazu lapidar an: „Spektakuläre Todesfälle im Zusammenhang mit dem von ihr beschriebenen „21-Tage Lichtnahrungs-Prozess“ haben ihr viel Kritik aber auch große Medienpräsenz verschafft.“ [5]  

Die von ihm interviewten Überlebenden von Lichtdiät-Erlebnisgruppen gewöhnten sich nach 21 Tagen Entzug das Essen schamhaft wieder an, mit schlechtem Gewissen, so wie kurzfristig entwöhnte Kettenraucher sich resignierend eine Kippe anstecken. Alles eine Frage der Willenskraft, glaubt der als „Ernährungs- und Fastenspezialist“ vorgestellte Esoteriker Dr. Rüdiger Dahlke, Autor des Buches „Krankheit als Weg“. Dass alle Krankheiten durchs „falsche Bewusstsein“ selbst verschuldet sind, die Folge schlechten Karmas oder spiritueller Allergien gegen den globalisierten Materialismus, darüber sind sich die meisten Esoteriker und Parawissenschaftler einig. Und sie wissen auch, wer dahinter steckt: Geldgierige Lobbyisten der Schulmedizin, der Pharma- und Lebensmittelindustrie, die ja an all diesen Krankheiten verdienen.[6] Was liegt näher, als den globalen Glauben an Hunger und Durst grundsätzlich als Krankheit zu betrachten, ein falsches Bewusstsein, das vom rechten Wege hin zum Licht abgekommen ist? Die Sonne scheint schließlich warm auf arm wie reich. Sie scheint sogar gratis auf die zwischendrin. Tianying, eine Chinesin, die seit Jahren nahrungsreines „Bi Gu" (eine graziöse Ess-Pantomime bei Sonnenaufgang) praktiziert, räumt ein, pro Tag etwa 1,5 Liter zu trinken und „manchmal" auch zu essen[7]. Doch sie weiß, dass Immer Fasten-Können reine Willensfrage ist, die nur spirituell beantwortet werden kann. Lebensmittel-Süchtige haben ihr zufolge nur noch nicht kapiert, wie labend die rein feinstoffliche, aus dem Unsichtbar-Vollen schöpfende Himmels-Kost ist. Wenn die Armen kein Brot mehr haben, können sie – sunny side up! - immer noch das positiv erdachte Sonnenschein-Omelett genießen.

Gierig aufgerissene Konsumentenmäuler, die in rascher Schnittfolge Burger, Fritten und allerlei Heiß-Fettiges vertilgen – im Jargon der Aktion „Essen ist Leben“ allzu oft das schaurige Symptom des globalisierten „American Way of Life“. Was für ein Kontrast zum Happy Meal der Lichtrohkostler, die im Lotussitz nur alle paar Monate ein Tröpflein Tau schlürfen, dafür aber vom kosmischen Gleichgewicht mit transzendentaler surnourriture belohnt werden! Kernige Naturburschen wie „Alpen-Yogi“ Walter Rohrmoser, der am liebsten nackend in eiskalten Gebirgsbächen planscht, und sich, kraft seiner Freude am reinen Lichtgenuss, längst von allen grobstofflichen Bedürfnissen erleichtert hat: Fortschrittlich veredelte Lichtgestalten wie er defäkieren nicht mehr, und tragen so erheblich zur spirituellen Hygiene des Universums bei. Wenigstens, wenn sie den Mund halten.    

„Am Anfang war das Licht“ will künftig auch in den Schulen die jungen Köpfe für „Neues, Unfassbares“ öffnen und vorbereiten. Ist das Essenmüssen wirklich essenziell oder doch eher spirituell-optional? Straubinger empfiehlt den Schülern zu diesem, seit den Mystikern des Mittelalters beliebten Gedankenexperiment, moderne Mindmaps, Flipcharts und progressive Fishbowl-Zirkel „unter Berücksichtigung der zuvor erarbeiteten Definition von Spiritualität.“ [8] Auch die Darstellung der Parapsychologie auf Wikipedia möge, da nicht rein affirmativ, möglichst kritisch hinterfragt werden. Bei ihren Recherchen und Hausarbeiten sollen die Kids sich „mit verschiedenen Meinungen zum Thema Parapsychologie beschäftigen“ damit sie im anstehenden „Rollenspiel“ binnen 15 Minuten in die Haut von „Parapsychologe, Wissenschaftler/in, Politiker/in, Schüler/in, Hellseher/in, katholischer Priester und Physiker“ schlüpfen können. Mehr Chancengleichheit geht nicht.

Zweifellos wird die von Straubinger aufgeworfene, aufregende Frage, ob der Mensch, nur weil er Mensch ist, was zum Essen braucht, oder nicht, wird auch die Bedarfsregeln für zukünftige Hartz IV-Rollenspieler/innen erhellend neugestalten können. Watt statt Kalorien, „Licht und lecker“ spart Energie im ganzen Land. Bon Appétit!

 

[1]  kino.diepresse.com/cont/kino/film_detail.aspx?lizenz=-2757

 

 

[2]  www.krone.at/Kino/P.A._Straubingers_Doku_Am_Anfang_war_das_Licht-Seiten_gewechselt-Story-220555

 

 

[3]  www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article10585332/Nie-wieder-essen.html

 

 

[4]  de.wikipedia.org/wiki/Jasmuheen

 

 

[5]  www.amanfangwardaslicht.at/jasmusheen.html

 

 

[6] Vgl. Ralf Schröder: „Universeller Geschmacksverstärker“, Konkret 11/2010

 

[7]  www.esowatch.com/ge/index.php?title=Am_Anfang_war_das_Licht

 

 

[8]  www.austrianfilm.at/assets/Uploads/SchulmaterialLICHTWeb-2.pdf:

„Hausübung: Erstelle ein Mindmap zum Thema „Fasten“ ausgehend von den verschiedenen Formen des Fastens, die dir bekannt sind (Heilfasten, religiös-spirituelles Fasten, Diäten). Berücksichtige dabei die psychologischen und kulturellen Motivationen (Buße, Reinigung, Askese, Freiheit, Kontrolle, Zugehörigkeit) des Fastens und die physiologischen, politischen, ökonomischen Wirkungen. Ziehe die Bereiche Religion, Weltanschauung, Gesundheit ebenso in Betracht, wie die Wirtschaftszweige, die ein Interesse am Thema haben könnten (Verlagsindustrie, Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie)“

 

 
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Kommentare
Fro schrieb am 12.01.2011 um 04:03
Es gibt ziemlich viele fehlgeleitete Menschen auf diesem Planeten - ja und? Was kann man ihnen sagen? Darum sollte es doch gehen.

In dein vorheriges Blog schrieb ich sinngemäß:

Auch du spielst das Spiel der dicken hämisch anklagenden Zeigefinger. – Ist das revolutionär? – Oder ist es nicht eher eine „urdeutsche Untugend“?

In deinem Profiltext heißt es:

„Kritik der Kulturindustrie und Infantilgesellschaft.“

Soll es sinngemäß heißen: Kritik an der Kulturindustrie und Infantilgesellschaft?

Wenn ja, wo verortest du dich? Wie unterscheidest du dich von den Infantilen, was kannst du ihnen Erkenntnisreiches mitteilen, wie sie sich vom unvollkommenen Infantilen zu einem Revolutionären vom Schlage eines h.vannas entwickeln können?
goedzak schrieb am 12.01.2011 um 18:23
Belehr' doch den ollen Kant auch gleich noch: "Es muss ja heißen 'Kritik AN der praktischen Vernunft', ätschebätsche!" - Bienchen für den Fro!

Oder wie wär's mit etwas Selbstkritik AN der eigenen Urteilskraft?
Fro schrieb am 12.01.2011 um 19:46
"Ätschebätsch" ist mir egal. Ich bin mir bei h.vanna nur nicht sicher, ob er nicht ein Vertreter der“Kulturindustrie“ ist und sich hier einen Spaß mit der FC macht.
Fro schrieb am 12.01.2011 um 19:58
Mit „Infantilgesellschaft“ könnte er ja auch seine Gemeinde im sog Tabu-Blog gemeint haben. Ist vielleicht etwas weit hergeholt – aber daran musste ich denken, als ich seinen Profiltext las.
Calvin schrieb am 17.01.2011 um 00:45
@ goedzak
Salomon (oder auch Wikipedia) würde sagen: Ihr habt beide recht:

"Der Genitiv „der“ kann als genitivus objectivus wie als genitivus subjectivus gelesen werden. Kant verstand seine Untersuchung in der Tat als eine Kritik an der und durch die reine Vernunft. Als oberstes Erkenntnisvermögen kann sich die Vernunft einer Selbstkritik unterziehen. Die reine Vernunft kann sich selbst zum Gegenstand machen. Kant spricht vom „Gerichtshof der Vernunft“ (B779), vor dem die Vernunft Kläger, Angeklagter und Richter zugleich ist."

(de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_reinen_Vernunft)
merdeister schrieb am 12.01.2011 um 08:08
Ein Wort:
Thermodynmik.

Ein Link:
Link

Ein Zitat (vom Link):
"
"ein Werbeclip für Scharlatanerie" (Rheinische Post)

"ein bizarrer Spaziergang durch den globalen Esoterik-Supermarkt" (Echo)

"Selten hat man Nobelpreisträger größeren Unfug verzapfen gehört." (Frankfurter Rundschau)

"Glücklicherweise ist Straubingers Beweisführung substanzlos genug, um den weniger Unterzuckerten im Publikum aufzufallen." (Die Welt)

"Straubingers Auswahl der Fakten ist so offensichtlich suggestiv, dass Experten seinen Film gar als gefährlich für Essgestörte einstuften." (fluter)

"Im zweiten Teil des Films klären dann total echte Doktoren und Professoren über das völlig normale Phänomen "Lichtnahrung" auf. Die wissen nämlich aus der Quantenphysik, dass unser Bewusstsein das Hirn mit dem gesamten Universum verbindet. Und deswegen sind Biophotonen in der Lichtnahrung äußerst wichtig. Ist doch logisch." (Laborjournal 12/2010)"
merdeister schrieb am 12.01.2011 um 08:23
Ich persönlich vertrage Licht nicht so gut, davon bekomme ich Blähungen. Deshalb ernähre ich mich von Gravitation.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 12.01.2011 um 11:06
Erlaubst Du Dir ab und zu ein Bierchen?
Magda schrieb am 12.01.2011 um 12:05
Ich bin auch gegen Lichtpupse. Das leuchtet immer so verräterisch. :-))
weinsztein schrieb am 12.01.2011 um 12:09
Vor allem, wenn man ein Streichholz dran hält.
Magda schrieb am 12.01.2011 um 12:19
Hihi, und weil wir grad beim Blödeln sind, Wenn man sich von Gravitation ernährt, wird man schwanger. Das ist die Gravidität. Schade, fast hätte man die Gravi-Diät erfinden können.
Aufpassen, sage ich, sehr aufpassen.
Magda schrieb am 12.01.2011 um 12:19
"Erlaubst Du Dir ab und zu ein Bierchen?"

Also bei Lichtdiät geht sicherlich ein Helles in Ordnung.
merdeister schrieb am 12.01.2011 um 12:22
Erlaubst Du Dir ab und zu ein Bierchen?

Das hängt von der Masse ab.

Ansonsten möchte ich George Carlin zitieren:

"Farts are fun. Farts are shit without the mess."
merdeister schrieb am 12.01.2011 um 12:24
Vielleicht hat der Liebe Gott unsere Erde nach einer Gravidität geboren?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 12.01.2011 um 20:05
@Magda schrieb am 12.01.2011 um 12:19

"Wenn man sich von Gravitation ernährt, wird man schwanger. Das ist die Gravidität."

Ich dachte, schwanger wird man dadurch, dass man Orgasmus bekommt. Ich wusste nicht, dass es "die Gravidität" heißt...

Hier ist ein Beispiel, wie man durch die richtige Ernährung schwanger wird (der Dame vom Nachbartisch am Ende des Ausschnitts zuhören!!!):
h.vannna schrieb am 13.01.2011 um 00:31
www.youtube.com/watch?v=pwtp-NZfOIk&feature=related

der schuss kann nach..hinten losgehen
Ehemaliger Nutzer schrieb am 13.01.2011 um 07:58
Auweia... habe erst jetzt bemerkt, dass ich den Link gestern vergessen habe. Sorry.

www.youtube.com/watch?v=F-bsf2x-aeE
Rahab schrieb am 12.01.2011 um 11:16
verkappte werbung?
h.vannna schrieb am 13.01.2011 um 03:31
Aber, aber @Rahab: Wo bleibt da das "positive Denken"?
Sie wissen schon: Sunny side up!
www.moma.co.uk/web/ebay/larson.jpg
Magda schrieb am 12.01.2011 um 12:14
Nachdem h.vanna in diesem Blog www.freitag.de/community/blogs/magda/jesus-floh-nach-kaschmir
auf mein Grab pissen will, fragte ich mich erheitert, woher dieser wuchtige Zorn kommt. Und da ich noch nicht im Grabe liege, lese ich diesen Kram hier und stelle fest: Vom Hass auf irgendwelche Esos, von denen ich in meinem bescheidenen Leben noch nie was gehört habe, kommt das alles. Jetzt kenne ich die noch immer nicht, aber ich weiß wie es ist, wenn Leute andere Leute erleuchten wollen. Meist wirds da ziemlich finster.

Warum das hier so ausführlich dargestellt wird, will mir auch nicht einleuchten. Vielleicht ist es Hassfaszination.
thinktankgirl schrieb am 12.01.2011 um 16:56
@Magda

Warum das hier so ausführlich dargestellt wird, will mir auch nicht einleuchten. Vielleicht ist es Hassfaszination.

Hassfazination:
So wie dieser amerikanische Evangelikale, der gegen die Homosexualität geiferte und dann mit runtergelassener Hose im Männerklo erwischt wurde?
claudia schrieb am 12.01.2011 um 13:23
"Und deswegen sind Biophotonen in der Lichtnahrung äußerst wichtig."
Es müssen aber schon BIO-Photonen sein.
Solarium z. B. ist nicht BIO und deshalb ungeeignet.
Glühbirne ist ein bisschen mehr BIO als Energiesparlampe, weil sie schon länger auf der Welt ist und ein bisschen Lebensodem absorbieren konnte.
Noch mehr BIO ist Kerze aus Bienenwachs, aber leider ziemlich schwach.

---
Ganz ohne Photonen geht es sicher nicht. Schon wegen der (indirekt) lichtgesteuerten Zirbeldrüse. Die ist allerdings zu materiell und diesseitig, um esoterischen Ansprüchen zu genügen...
Emma in Uniform schrieb am 12.01.2011 um 17:10
:))

Gibt es zu den Lichtfressern

auch zehn angeschlossene Blogs,
in denen der Verfasser ganz alleine,
mittels multiplen Nicks,
dann festlich Stimmung macht?

Huhuhahahaha
h.vannna schrieb am 14.01.2011 um 23:49
"Ein solcher leerer Blick macht einen wehrlos. Er könnte einen dazu verführen, mehr zu sagen als man will, nur damit man diese Leere mit Verstand erfülle."

(K., B.)
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wahr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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