h.yuren

die seen gehn unter

09.06.2010 | 10:11

dicker breiter platter

der a 380 ist da

small is beautiful

der a 380 fliegt zur wm nach süd-afrika

small is beautiful

die kanzlerbaracke kostete eine halbe milliarde

small is beautiful

die kreuzfahrtkreuzer werden auch immer winziger

small is beautiful

das höchste staatsamt liegt ganz oben auf dem schuldenberg

small is beautiful

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
goedzak schrieb am 09.06.2010 um 11:45
Bei 'Platten' hat der Radfahrer in mir sofort sofort zugeklickt, und nun das hier!

:))
h.yuren schrieb am 09.06.2010 um 21:30
beste goedzak, bei 'platten' denke ich zur zeit an die bereits verlegten und noch bestellten wegplatten, die mir künftig im gras benetzte zehen ersparen im garten.
unterwegs mit dem rad wundere ich mich manchmal darüber, wie lange die reifen dicht geblieben sind. irgendwelche leutchen zerdeppern mit vorliebe auf radwegen gläsernes.
hast du auch schon diesen eindruck gehabt?
goeie reis met de fiets.
goedzak schrieb am 09.06.2010 um 23:23
Habe das 'Unplattbar'-Angebot einer hiesigen Fahrradwerkstatt angenommen. War teuer, aber seit dem habe ich Ruhe...
Auch Dir gute Radreise!
I.D.A. Liszt schrieb am 11.06.2010 um 00:18
Mir fielen bei diesem Titel zuerst die modernen Automobile ein, die von der Abwrackprämie auf unsere Straßen gerollt wurden.
h.yuren schrieb am 11.06.2010 um 09:46
lieber i.d.a. liszt, wahrscheinlich sind die kutschen im halbdunkel der gedanken vorbeigefahren, als ich mir den titel einfallen ließ, dachte bewusst aber an die spiele oder circenses wie wm und olympia, die scheinbaren weltereignisse für die bildschirme und bildhirne.
poor on ruhr schrieb am 09.06.2010 um 21:15
@h. yuren
Hervorragendes Gedicht! Ganz hervorragend!
Besonders gut hat mit die Zeile mit dem A380 wegen ihrer Aktualität gefallen. Der ist jetzt übrigens auf der ILA in Berlin und macht mit seinem Imponiergehabe weiter! ;)

"Small ist beautiful" :) ;) DANKE

Herzliche Grüße

rr
h.yuren schrieb am 09.06.2010 um 21:34
danke für das pötenlob, rr. zufällig sah ich heute im fernsehen, was sich sonst noch so herumtreibt auf der ila.
aber hast du nicht gesehen, dass der buprä auch was aktuelles beiträgt?
lg
h.y
Technixer schrieb am 09.06.2010 um 23:11
wir haben doch keinen mehr oder ist das eine verschwurbelte metapher. ich hab die frau doktor merkel die ila bloß eröffnen sehen, nix buprä.

totale luftnummer dieses monstrum, dafür müssen extra landebahnen bereitgestellt werden, weil die "normalen" gar nicht das gewicht aushalten. in einer doku der ard kam das die 300 von den dingern verkaufen müssen um in die schwarzen zahlen zu kommen. die massive computerisierung gestalltet das ganze system in der summe auch schön anfällig, da der pilot nicht mehr eingreifen kann. dafür hat das ding acht rechner.

die wartungsarbeiten verteuern sich dadurch. dürfte also nur eine frage der zeit sein bis so eine blechbüchse wegen virus vom himmel klatscht, nur weil nicht die neueste firmware drauf ist oder sich eine ameise an den kabeln verköstigt.
h.yuren schrieb am 09.06.2010 um 23:19
lieber technixer, hast ja recht, buprä ist in der mache im augenblick, aber gerade das macht ihn aktuell zu einem thema.
die gigaliner der lüfte werden die pisten und die bilanzen kaputtmachen. kurz bevor die letzten bohrinseln explodieren, muss so ein dicker brummer unbedingt aufsteigen mit seinem riesenkerosindurst. wer hat da bloß regie geführt?!
Technixer schrieb am 10.06.2010 um 09:58
Bestaune grad meine Rächtschraibunk, die ist auch nicht mehr das was sie noch nie war. Mist!
poor on ruhr schrieb am 10.06.2010 um 10:05
War aber doch gut zu verstehen, was Du meinst.
h.yuren schrieb am 10.06.2010 um 10:27
hast wahrscheinlich die automatische korrektur ausgeschaltet, genau wie ich. aber wir sitzen ja hier nicht mehr in der miesen bildungsanstalt, wo die rotstifte allseits angesetzt werden. uns kommt es doch auf die verständigung an, und die hat nicht gelitten bei deinem comment.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 09.06.2010 um 21:59
Ein paar Jahre habe ich in einer Platte gewohnt und hoffe, niemals Platte machen zu müssen sowie noch etliche Jahre ohne eine solche auszukommen. Aber eine Platte mache ich mir deswegen noch lange nicht. Gegen Platten hilft 100%ig Schwalbe Marathon Plus. Gegen diesen etwas platten Kommentar im Moment leider nichts. :)
h.yuren schrieb am 10.06.2010 um 08:26
lieber gerhardhm, dein plattdeutsch gefällt mir. könnte es sein, dass ich mit schwalbe marathon plus unterwegs bin, frage ich mich nach jahren ohne platten und angesichts deiner 100%-garantie. muss ich mal nachsehen.
I.D.A. Liszt schrieb am 11.06.2010 um 00:16
Klasse!

small is beautiful - das ist aber besonders doch für Einkommen oder Urlaubs- bzw. andere Freizeiten vorgesehen, oder irre ich mich da?

Und natürlich die Subventionen für Banken (neudeutsch: Rettungspakete). Die sind besonders beautiful...

;-)
h.yuren schrieb am 11.06.2010 um 09:57
ja, die lieben einkommen auch, i.d.a.
hörte eben im radio, dass die oberen etagen sich mit dem faktor 100 und der mentalität von "darf es etwas mehr sein?" bedienen gegenüber den untersten chargen. der moderator erinnerte daran, dass der faktor mal im zehnerbereich lag.
neu ist daran nichts, wie mensch weiß. vor 2000 jahren soll jemand vergeblich versucht haben, einen reichen durch ein nadelöhr zu zwängen. und büchners aufruf ist auch noch nicht ganz vergessen, was die hütten und paläste betrifft. und der titel "Small is beautiful" erschien '73 im original, '77 auf deutsch. auch schon eine weile her.
h.yuren
Netzstützpunkt FC
Ort:
haddorf
Mitglied seit:
3 Jahre 0 Wochen
Zuletzt aktiv:
27.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 299
Kommentare: 4084
Logbuch
08:55
heyeohka hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:53
wahr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:23
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:19
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:14
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG