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hab mir das zitieren nach dem vorbild von rainer kühn zu eigen gemacht. diesmal. warum jedesmal selbst etwas schreiben, wo es doch ebenso sinnvoll sein kann, ein zitat zu posten?
zu dem zweck hab ich das lesebuch aufgeschlagen, das ich als schüler in der oberstufe im deutsch-unterricht brauchte. ich zitiere aus einem text, den ich damals zur besprechung vorgeschlagen hatte.
der autor ist ludwig klages. sein aufsatz ist überschrieben:
"Mensch und Erde"
"Was der Reichsdeutsche Hochwald nennt, ist jung aufgeforstetes Stangenholz; der wirkliche Hochwald aber, der bei uns zur frommen Sage wurde, geht auf dem ganzen Erdball seinem Ende entgegen. Das zur Indianerzeit waldreichste aller Festländer, Nordamerika, muß seinen Holzbedarf heute durch Einfuhr decken. Die 'fortgeschrittenen' Völker, im ganzen genommen, brauchen alljährlich Hunderttausende Tonnen Holz zur Papierbeschaffung, damit durchschnittlich alle zwei Minuten ein Buch und nahezu jede Sekunde eine Zeitung erscheine. Man beweise uns die Notwendigkeit, daß die Menschheit mit Milliarden schlechter Zeitungen, Schmähschriften, Schauerromane überschwemmt werde; und wenn man es nicht kann, so ist die Rodung der Urwälder nackter Frevel."
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lieber rainer, nur das zitierte gilt, keine zeile mehr. als ich kein schüler mehr und auch kein fan von schopenhauer mehr war, las ich den klages, auch diesen aufsatz gegen den strich.
zu, allzu rückwärtsromantisch das ganze. klar. etwas aus dem zusammenhang zu reißen, ist oft verpönt, kann aber auch erhellend sein. das wort beim wort genommen. |
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schrieb am
28.02.2010 um 22:56
das finde ich auch, das aus dem zusammenhang reißen öffnet manchmal welten. - wissen scheint überall. sind ja alles menschen. kopf obendrauf. der aber durch ideologie gefährdet ist.
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aber doch nur solche ohne sicherung.
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zaehne hoch! und kopf zusammenbeissen
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ich sehe ein fahrrad, und mir fällt ein, dass es daran so was wie zahnräder gibt und bestimmt auch etwas mit kopf. der allerweltsschrauber fürs rad hat gleich zwei köpfe z.b.
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So retten wir die Welt: Fahrenheit 451
Dann singen wir alle: "Ja, das Schreiben und das Lesen, Ist nie mein Fach gewesen, Denn schon von Kindesbeinen Befasst' ich mich mit Schweinen, Auch war ich nie ein Dichter, Potz Donnerwetter Parapluie! Nur immer Schweinezüchter, Poetisch war ich nie! Ja - Mein idealer Lebenszweck Ist Borstenvieh, ist Schweinespeck. Mein idealer Lebenszweck Ist Borstenvieh, ist Schweinespeck." |
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lieber born2bmild, ich buchbanause musste erst mal bei wikipedia nachlesen, was es mit der verrückten temperatur im buchtitel auf sich hat. (ich hoffe, die amis haben inzwischen ihre alten thermometer durch celsiusgeeichte ersetzt).
wie du siehst, schreibe ich noch immer, und mit der schweinezucht habe ich (im gegensatz zu den bauern ringsum) als vegetarier nichts am hut. also geht mir leider das verständnis für dein posting ab. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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