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- die wahrheit zu flüstern;
- die verhältnisse zu kritisieren;
- sich zu engagieren;
- die aufklärung zu forcieren;
- eine akw-abschaltpartei zu wählen;
- ein paar akw abzuschalten;
- atomraketen zu verschrotten;
- den waffenhandel stark einzuschränken;
- die rüstungsindustrie zu dezimieren;
- die verschwendungswirtschaft umzustrukturieren;
- ökologische landwirtschaft zur norm zu machen;
- die gewaltigen einkommensunterschiede runterzutrimmen;
- ein paar zusätzliche kontrollen einzurichten, etwa im straßenverkehr, im lebensmittelgeschäft, im futtermittelhandel;
- demokratische maßstäbe allein im engeren politikfeld anzulegen;
- die weltgemeinschaft herbeizulügen;
- den krieg ganz abzuschaffen;
- den lärm, die kriminalität, den alkoholmissbrauch zu bekämpfen;
- die gefängnisse zu humanisieren;
- den zentralismus abzuschaffen;
- die anzahl der verkehrsopfer zu reduzieren;
- es genügt das alles und noch viel mehr nicht.
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für mich ist "genügt nicht" gleich 'ungenügend' (= 6).
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Träume (Rio Reiser)
Träume verweh'n, wenn sie nicht wissen, wo sie schlafen sollen, und bevor der Tag kommt, zieh'n sie mit dem Wind davon. Die Welten dreh'n, wer von uns weiß, wer seine Freunde sind? Wenn ein neuer Tag kommt, seh'n wir alle anders aus. Die Zeit vergeht und so viel bleibt im Straßenstaub. Wird uns fremd, wie ein Bild von daheim. Alles längst verschwunden, alles überwunden und doch war da viel mehr als ein Spiel. Träume erfrieren, wenn niemand da ist, der sie träumen will, und bevor der Tag kommt, sind sie mit der Nacht davon. Jetzt steh'n wir hier, wer von uns weiß noch, welchen Weg er geht? Wenn ein neuer Tag kommt, ist nichts, wie es einmal war. Die Zeit vergeht und so viel bleibt im Straßenstaub. Wird uns fremd, wie ein Bild von daheim. Alles längst verschwunden, alles überwunden und doch war da viel mehr als ein Spiel. ...mit Musike... |
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...der getaggte Link dreht sich mal wieder im Kreis...also: ausbuchstabiert:
en.musicplayon.com/play?v=375415 |
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doppelt danke, mcmac, für text und musik.
"war da viel mehr als ein Spiel" |
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h.Yuren: den krieg ganz abzuschaffen;
Wenn das nicht genügt, weiß ich nicht, was denn genügt! Krieg ohne Kapitalismus abzuschaffen ist doch wohl nicht möglich oder ? |
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klar, lieber goch, kapitalismus ist krieg mit anderen mitteln. wenn das eine weg ist, gibts das andere auch nicht mehr.
die von mir angeführten punkte sollen andeuten, dass sie als isolierte ziele zu kurz greifen. mir fällt hier z.b. der spruch ein: frieden schaffen ohne waffen. die voraussetzungen dazu sind schlicht unvorstellbar viele. nur der blick aufs ganze und die veränderung aller bedingungen machen sinn. und doch sollte stets jeder jeden fragen, ganz atomistisch: hast du schon den stromanbieter und die bank gewechselt? |
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Ja. Kapitalismus ist der Krieg der Besitzenden gegen die Habenichtse.
Und die Kampfmittel, die die Besitzenden einsetzen, sind die, die zu ändern wären (s.o.), um eine gerechtere Gesellschaft herbeizuführen. |
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Ja, aber impliziert deine Aufzählung nicht, dass die einzelnen Schritte nichts sind und nur das Ganze (der Systemwechsel) bringts.
Unterschlägt das nicht, dass nur die einzelnen Schritte zu der neuen Qualität führen oder führen können. Es gibt keinen großen Entwurf oder Wurf der alles anders macht, ist meine Meinung. Daher sehe ich in den einzelnen Veränderungen das Potential. Ob dass und wann das in eine neue Qualität umschlägt, ist sicherlich die Gretchenfrage. Aber wie heißt es doch so schön: der Weg ist das Ziel. Ich sehe Sozialismus nicht mehr als Ziel sondern als sich im Handeln Verändern realisierendes. |
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teils teils. wie gesagt, kann nur der notwendige systemwechsel besserung bringen. andrerseits gibt es den archimedischen punkt nicht, wo der hebel ansetzen müsste, um das ganze aus den angeln zu heben. darum bleibt uns nichts übrig, als das mögliche zu tun, wo die gelegenheit günstig ist.
verständigung und einverständnis über das ziel im ganzen ist leichter geworden durchs netz. der große entwurf oder wurf ist und klingt zu singularisch für die vielen realen ansatzpunkte. wenn wir sehen und hören, wie strukturen knistern und knicken, gewinnt die hoffnung auf veränderung an elan. |
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nein doch, lieber goch, ich will konkret sein.
wie die herrschaft vom adel zum (besitz)bürgertum wanderte, ohne die frage der herrschaft selbst anzutasten, muss in der komplizierteren welt die herrschaftsfrage neu gestellt und neu beantwortet werden. nicht mehr beliebige volksvertreter können beliebige ressorts mal eben verwalten, weil sie per parteibeschluss geeignet wurden, sondern in zukunft muss sachverstand die eine unumstößliche säule der gebietsverwaltung sein, die andere eine verkörperung des weltgewissens, damit die experten nicht wertfrei und voraussetzungslos drauflosexperimentieren. der irrationalismus der machtkranken muss jedenfalls ganz bald in den hintergrund gedrängt werden, etwa dorthin, wo die monarchie heutzutage als bloße kulisse aus der vergangenheit fortbesteht. |
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O.K die Herrschaftsfrage muss neu gestellt und neu beantwortet werden. Ist die Ablehnung von Technologien (Atomtechnologie) nicht ein Stück der Herrschaftsfrage?
Ist die Forderung nach nachhaltigen Produktionsweisen und Produkten nicht ein Eingriff in die Sphäre der Eigentümer? Ist die Kritik an den Mainstreammedien und die Gegenöffentlichkeit im Netz nicht ein Stück Abbau der Verfügungsgewalt der Eigentümer -Verleger? Ist die Open Source Bewegung nicht ein Stück andere Produktion und Verteilung, also ein Eingriff in die Verfügungsgewalt der Kapitalbesitzer? |
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"Ist die Ablehnung von Technologien (Atomtechnologie) nicht ein Stück der Herrschaftsfrage?
Ist die Forderung nach nachhaltigen Produktionsweisen und Produkten nicht ein Eingriff in die Sphäre der Eigentümer?" eindeutig. gerade eine so kostspielige und gewinnträchtige technik ist für herrschaftszwecke wie geschaffen. ökologische ziele stehen oft den interessen der konzerne und kleineren firmen entgegen. in einem solchen (nicht eben seltenen) fall neigt die besitzerkaste zur brutalität und wird in ihrem vorgehen oft durch die politische klasse und das positive recht gestützt. die kontrolle im sinne des gemeinwohls ist durch filzokratie und lobbyismus erschwert. hier fehlt a) eine kammer des sachverstands und b) eine andere kammer der ethischen prüfung. zwei instanzen, die so unabhängig sein müssen wie die justiz (im idealfall). |
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jaja, lieber streifzug, so oder so geht es ums ganze.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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