wer den segelschein haben will, muss die wende können.
was auf dem politischen spielfeld hierzulande vorgeführt wird, erinnert mich nicht ans segeln, sondern ans bolzen, d.h. an die art, wie wir schüler fußball spielten. die ganze horde rannte hinter dem ball her, den irgendein spieler ins offene feld geschossen hatte. hinter der rackernden horde stieg eine staubwolke auf, denn wir spielten nicht auf englischem rasen.
mrs mörkel hat den ball weit in die gegnerische hälfte befördert, und nun hecheln alle dorthin, ins angeblich atomstromfreie. doch
1. sieht eine abkehr vom atomstrom anders aus als das, was hier geschieht. nicht nur laufen noch mehrere akw zehn jahre weiter.
2. ist die urananreicherungsanlage (uaa) in gronau vollkommen ausgeblendet.
3. sind die bürokratischen hürden vor der zu sanierenden asse so hoch, dass es jetzt heißt, die atommülltonnen können erst 2036 rückgeholt werden.
jetzt wird aber in berlin schwarzgelb in die hänbde gespuckt. 4000 km hochspannungsleitung soll dem land angetan werden für kleine 20 milliarden euro oder so. nordseestrom soll die bayern erleuchten.
wieviel material und kapital und strom dabei auf der strecke bleibt, spielt keine rolle. wir, die bürger, habens ja, und die da, die polit- und andern agenten, verteilens gern. jetzt wird geklotzt und nicht gekleckert. besonders bei den kürzungen der solarfördermittel. da strömt zusammen, was zusammengehört.
hast du schon mal hauptstädter getroffen, die der dezentralisierung das wort redeten? meinen strom macht die sonne, und ich brauche keine lange leitung vom dach ins haus.