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das wort lebensstil ist keine übersetzung des engl. ausdrucks lifestyle. es bedeutet vielmehr ganz allgemein die art und weise, wie wir leben. wenn niko paech das wort gebraucht, und das tut er oft, meint er z.b. die ressourcenverschwendung, die kennzeichnend ist für den lebensstil der meisten menschen in den reichen industrieländern.
der wirtschaftstheoretiker an der uni oldenburg sagt voraus, dass unsere luxurieuse art zu leben keine zukunft hat. uns würden schon bald - auf ein datum mag er sich nicht festlegen - die mittel ausgehen, die wir täglich vergeuden, etwa in der mobilität oder beim flächenverbrauch.
weltreisen in millionenauflage sind nach niko paechs einschätzung der gipfel an umwelt- und chancenzerstörung für künftige generationen. ich behaupte mal ergänzend, dass kriege heute noch verschwenderischer mit umwelt- und anderen ressourcen umspringen als vielfliegende touristen.
paech betont, er sei kein moralist, sondern wissenschaftler. wenn er aber einen neuen lebensstil fordert, ist die trennlinie zwischen wissenschaftlicher erkenntnis und daraus abgeleiteter kritik an unserer gegenwärtigen lebensweise hauchdünn. mit der ökologie schlägt (natur)wissenschaft um ins normative.
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Mensch, mir fallen auch immer wieder seltsame Fragen ein. Gibt es eigentlich in den Bundeswehrstandorten einen Beauftragten für Ökologie?
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... im Zweifel gibt es den aber im entsprechendem Amt der zivilen Verwaltungsbehörde (Umweltamt etwa), wo der jeweilige Bundeswehrstandort ansässig und in solchen Fragen unterstellt ist.
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Propagandalüge ist besser als Oxymoron, begrifflich.
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manchmal muss doppelt gemoppelt werden, luggi.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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