hannelore

Hannelores 2 Cent

Blogbeiträge

16.03.2009 | 16:41 hannelore

Amoklauf - unverwelklicher Ruhm (2)

Fortsetzung von Teil 1: Held - wesentlicher Teil unseres patriarchalen Gesellschaftssystems Der psychologische Hintergrund Suizid-Attentäter geraten außer sich, in blinde Wut, in einen extremen Zustand aggressivster  Raserei. Sie müssen das, sonst... >> mehr
16.03.2009 | 16:36 hannelore

Amoklauf - unverwelklicher Ruhm (1)

Es passiert mitten unter uns. Leute wie du und ich sind daran beteiligt, waren dabei, kannten die Opfer, den Täter. Und doch versteht es niemand. "Viele Erklärungen, keine Antwort" titelt der Freitag, und drückt damit die Fassungslosigkeit der ganzen Welt aus.... >> mehr
27.01.2009 | 21:59 hannelore

Was wirst du vermissen, wenn die Zeitungen verschwunden sind?

Seth Godin fasst in einem kurzen Artikel (englisch) zusammen, was passiert, wenn es keine Zeitungen mehr gibt. Ja, das wird kommen. "Years and years after some pundits began predicting the end of newspapers, the newspapers themselves are finally realizing... >> mehr

Kommentare

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Raus aus der Warteschleife

Politik | 06.04.2009 | 13:00 Lutz Herden
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06.04.2009 | 17:16 hannelore
Nachtrag: Als ich vorhin meinen Kommentar schrieb, hatte ich diesen Beitrag noch nicht gelesen: Obama will die Beziehungen zur Türkei ausbauen www.liferadio.at/news/view/article//obama-legte-kranz-in-atatuerks-mausoleum-nieder/
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Family Amok

06.04.2009 | 14:07 Axel Garbelmann
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06.04.2009 | 16:32 hannelore
-- Fortsetzung -- Die "Väter" stehen historisch außer- und oberhalb dieser Gruppe; ihnen gehört das Ministerium, sie haben die Definitionsmacht. (Es spielt keine Rolle, ob daran heute auch Frauen teilnehmen; sie verhalten sich ebenfalls dem Gesetz entsprechend "väterlich", patriarchal.) Ich rede hier von "Vater" (lat. pater) als politisches Konzept, nicht vom biologischen Vater (lat. genitor)! Solange es noch Familien gibt, wo der Vater selbstverständlich das größte Stück Fleisch bekommt. Wo ihm die Kinder/die Frau die Zeitung und sein Bier bringen. Wo das christliche Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren" gelebt wird (Solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst...) und die Mutter dieser Gewaltenhierarchie zuarbeitet, indem sie kuscht, solange werden Väter wild um sich schlagen, in dem Moment, wo seine "Herrschaft" in Frage gestellt oder verweigert wird. Eine Mutter, die nicht mehr kuscht (versucht sich scheiden zu lassen oder ins Frauenhaus flüchtet), ist in höchster Lebensgefahr - mit samt ihren Kindern, denn die sind ihre "empfindliche Stelle". Durch Gewalt an den Kindern versucht der Mann in seiner Verzweiflung die Frau gefügig zu machen. Dies ist ein Grund, warum so viele Frauen bei einem gewalttätigen Mann bleiben und die Situation nach außen vertuschen: sie haben Angst. Berechtigt, denn der Staat hilft ihnen ja nicht. Im Gegenteil: wenn eine Mutter ihre Kinder freiheitlich aufwachsen lassen will (ungetauft, ohne Schulzwang, nackt, usw.), bekommt sie gesellschaftlichen Druck, die Polizei oder das Jugendamt auf den Hals. Die Nachbarn und die Verwandtschaft wollen nichts damit zu tun haben. Ist Privatsache. (Und die Medien halten sich ebenfalls zurück, wie du in deinem Beitrag bemerkt hast.) Daher ist es schwer für solche Mütter, zu verhindern, dass der Sohn wie der Vater wird (erlebte Gewalt wird weiter gegeben). Was heute geschieht, können diejenigen nicht verstehen, die nicht wissen, was gestern geschah. Was wir mit der Demokratie übernommen haben, ist den meisten nicht bewusst. Die Vorväterzeiten, aus denen wir stammen, stellen jedenfalls ein düsteres, leidvolles und noch kaum aufgearbeitetes, vielmehr verdrängtes Erbe dar. Zum Weiterlesen: 3-teilige Artikelserie zu Familie/Demokratie/Rechtsprechung: rette-sich-wer-kann.com/diversa/artikelserie/familie-ein-ueberholtes-modell-oder-fehlkonstruktion-von-anfang-an/
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Family Amok

06.04.2009 | 14:07 Axel Garbelmann
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06.04.2009 | 16:31 hannelore
Sehr guter Beitrag! Ich sehe den Unterschied in den genannten Verbrechen, dass sie jeweils von Söhnen und Vätern begangen wurden. Wenn ein Sohn ein Blutbad anrichtet, das dem Ansehen der Familie/des Vaters schadet, dann ist es ein gesellschaftliches Vergehen, eine Tat, die nicht den Normen und Werten unseres Rechtsstaates entspricht. Wenn der gleiche Sohn als Soldat in ein Kriegsgebiet geschickt wird und dort ein Blutbad anrichtet, ist es in Ordnung, evtl. einen Orden wert. Wenn ein Vater die Mitglieder seines Hauses straft, missbraucht, einsperrt, umbringt, dann wird das - bis heute - gewissermaßen "geduldet", weil es den Normen unseres Rechtsstaates entspricht, die auf dem römischen Gesetz der patria potestas beruhen. D.h. die uneingeschränkte Macht des pater familias: die Macht über Tod und Leben. Die Familie ist in der Antike wie auch heute für den Lebensunterhalt unentbehrlich. Vor allem für die Altersversorgung waren die Familienmitglieder aufeinander angewiesen. Der Hausvater hat für Schutz und Verteidigung der Familie zu sorgen; im 5. Jahrhundert v.u.Z. übernimmt der Staat diese Aufgaben (Beginn der Demokratie). Dass wir bis heute innerhalb der gleichen Sozialstrukturen leben, sagt schon der Name des entsprechenden Bundesministeriums: Es ist zuständig für den Schutz der Familie, Senioren, Frauen und Jugend. -- siehe Fortsetzung --
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Raus aus der Warteschleife

Politik | 06.04.2009 | 13:00 Lutz Herden
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06.04.2009 | 15:13 hannelore
Obama hat von vorne herein klar gemacht, dass er a) den Terrorismus bekämpfen will und b) bereit ist mit allen ins Gespräch zu kommen. Obama ist ein Stratege - er hat zu den arabischen Führern schon sehr früh nach Amtsantritt Gesprächskontakt aufgenommen, aber das reicht nicht. Und er kann es nicht alleine. Also zieht er Europa in die Verantwortung. Denn wenn große Konflikte beigelegt werden sollen, gelingt das leichter, wenn kleinere Unstimmigkeiten im Vorfeld ausgeräumt werden. Frieden gelingt nur durch Annäherung. Wäre doch schön, wenn Deutschlands Regierung sich gut mit der türkischen verstehen würde; das wäre vorbildlich für innerstaatliche Ruhe und Harmonie. Vorurteile müssten die Politiker/innen dafür natürlich schnellstmöglich abbauen.
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31.03.2009 | 18:50 kay.kloetzer
Das Besondere am Print ist ja nicht nur die Darreichungsform, sondern unbedingt auch der Prozess, in dem Texte geplant, recherchiert, geschrieben, redigiert und gedruckt werden. Was dabei entsteht, is...
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31.03.2009 | 20:09 hannelore
@kay.kloetzer "der Prozess, in dem Texte geplant, recherchiert, geschrieben, redigiert und gedruckt werden" - gilt das nicht auch für's Online-Publizieren? Ich arbeite für meine Websites/Blogs immer so, nur dass ich anstatt auf "drucken" auf "veröffentlichen" (publish) klicke.
>> mehr
hannelore
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