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Waldrich-Wallraff ist immer noch aktiv (Letzterer grad wieder bei denen "Ganz unten" - diesmal bei den Obdachlosen auf Trebe...) und beide legten und legen tatsächlich wieder mal den Finger in die Wunde: BILD ist allzuoft unappetitlich, aber jeder ist halt das, was er/sie isst...
Manchmal frage ich mich wer BILD überhaupt liest, man denkt an sogenannte "bildungsferne Schichten" oder an das sogenannte "Prekariat", aber dann frage ich mich wieder warum so jemand wie Althaus (und seine diversen VorgängerInnen aus der Politik wie G. Schröder u.a.) unbedingt die BILD zu ihrem Verbündeten machen mussten, so ein tolles "Leitmedium" ist sie ja nun wieder doch nicht, da wäre der SPIEGEL oder DIE SÜDDEUTSCHE allemal vorzuziehen... Vermutlich wollen sie nur "die Massen" erreichen, Qualität ist da sowieso nebensächlich und auch ein Diekmann wird sich leider nicht besinnen, denn wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing und er ist ja nun mal so was wie ein brotfressendes Schmarotzertier am sexy (nackten Titel-) Körper der BILD... |
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Da ich noch nie in meinem Leben "bild" gekauft habe und dieses Zeugs ignoriere, lebe ich offensichtlich viel unaufgeregter.Es gibt, das will ich auch mal gern sagen, Medien, die sehr bedacht und seriös mit dem Thema Winnenden umgehen, die ARD zum Beispiel.
Ich bemerke "bild" immer erst, wenn sich jemand darüber aufregt. |
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So einfach ist es leider nicht. "Bild" ist, da liegt Günter Wallraff ganz richtig, eine "Vernichtungsmaschine" - siehe http://www.fr-online.de/top_news/1613298_Bild-noch-immer-Vernichtungsmaschine.html. Und in deren Rädchen geraten eben nicht nur Leute, die sich für das Blatt interessieren, sondern auch – und oft: gerade – jene, die mit dem Blatt aus guten Gründen nichts zu tun haben wollen. Mir selbst wurde berichtet, wie sich in einem brandenburgischen Dorf nach einem Mord solche "Journalisten" als Polizisten ausgegeben haben, um an Bekannte des Opfers heranzukommen.
Angesichts solcher Fälle, die ja von Bildblog und anderen oft genug dokumentiert werden, ist es wirklich ärgerlich, dass zum Beispiel Spitzenpolitiker, der Papst oder Udo Lindenberg mit "Bild" zusammenarbeiten. Bei den Politikern man kann sich die für die nächste Wahl ja schon mal vormerken. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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