"Während soziale Netzwerke für eine bestimmte Art der Kommunikation nützlich sein mögen (...) so sind sie nicht in de Lage, jene kollektive Leidenschaft entstehen zu lassen, die einzelne dazu bringt, sich in einer Form zu engagieren, die zu gesellschaftlichen Veränderungen führt. Es sei schlicht etwas anderes (...) bei Facebook den "Gefällt mir"-Knopf anzuklicken oder an einem Sit-In mitzumachen oder auf andere Weise gewaltlosen Widerstand zu leisten. Die Wirkung sei so verschwindend gering wie das eingegangene Risiko." Schön, dass das mal jemandem auffällt.
Da geht es mir durchaus ganz ähnlich wie Gustlik. Interessant ist aber auch, dass die -doch oftmals sehr deutsche - "Berliner Schule", teilweise versehen mit dem Etikett "Nouvelle Vague allemande", gerade in Frankreich oft auf eine größere Resonanz gestoßen ist als in Deutschland selbst. Die "große Zeit" des französischen Kinos in den sechziger und siebziger Jahren scheint hier, was die Rezeption von Filmen betrifft, möglicherweise längerfristig ästhetisch prägend gewesen zu sein - nicht unbedingt das schlechteste Vermächtnis.
Zuerst der Tod von Eric Rohmer im Januar, jetzt Claude Chabrol. Eine Ära geht zu Ende, und das ist schmerzlich. RIP Claude Chabrol, und möge es dort, wo Sie jetzt sind, immer einen gut gedeckten Tisch und einen exquisiten Rotwein geben.
Gut recherchierter Artikel zu einem ausgesprochen wichtigen Thema. Bitte mehr davon. Das Magazin des BUND hatte das Thema Biodiversität vor einiger Zeit ebenfalls als Schwerpunkt: www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/publikationen/bund_magzin/2010/01/bundmagazin_01_titelthema.pdf .
@Gustlik: Recht hast Du. Wollen wir hoffen,dass diese und die anderen Lucies den Parteikarrieristen, die in Berlin einen großen Teil der Funktionärsposten besetzen, das Leben so richtig unbequem machen. Das wird allerdings nur gelingen, wenn "die Straße" endlich wieder aktiv wird. Ohne Druck und Mobilisierung der sozialen Bewegungen ist auf Dauer auch die klügste Sozialistin aufgeschmissen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr