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Haydnplayers Innenräume

27.02.2010 | 07:36

Glaube, Liebe, Hoffnung

Es gibt viele Menschen, deren Unbehagen an unserer Zeit und ihren oft schwer erträglichen Widersprüchen durch Frau Käßmann intensiv zum Ausdruck gebracht wurde; und die ihr alles verzeihen wollten, nur um auch weiterhin durch ihre Stimme vertreten zu werden.

Sie hat ihren Rücktritt von ihren hohen kirchlichen Ämtern mit dem Lied Nr.533 des Evangelischen Gesangbuches verbunden:

„Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand,
die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.

Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod
Doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.

Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit
Und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit.“

Die Substanz dieser Verse von Arno Pötsch, geschrieben im Kriegsjahr 1941, erschließt sich aus aktuellem Anlaß auch dem Nichtgläubigen in besonderer Weise.

 
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Kommentare
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.02.2010 um 09:52
Für mich sind die Pforten der Erkenntnis verschlossen. Es liest sich wie ein Trost. Besser, wie das übliche Gefasel von manchen Amtsträgern der evangelischen Kirche. Immer die selben Sprüche. Das kenne ich schon von diversen Beerdigungen.
:(
digitus schrieb am 27.02.2010 um 10:31
"Es gibt viele Menschen, deren Unbehagen an unserer Zeit und ihren oft schwer erträglichen Widersprüchen durch Frau Käßmann intensiv zum Ausdruck gebracht wurde; und die ihr alles verzeihen wollten, nur um auch weiterhin durch ihre Stimme vertreten zu werden."

Das hast Du schön formuliert. Margot Käßmanns Stimme wird der Christenheit in diesem unserem Lande sehr fehlen ... aber ich kann auch verstehen, dass sie sich selbst treu bleiben musste. Der Rücktritt ist betrüblich aber konsequent.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.02.2010 um 11:59
@ Digitus
Ach, aus der Kirche ist Frau Käßmann auch ausgetreten?

Noch schlimmer wals die von mir erlebten Trauerreden von evangelischen Pastoren, war die Trauerrede von so einem freien Redner. Humanist oder so was.
Wir mußten lachen. Wirklich. Das hat dann aber auch wieder gut getan.

Den besten Spruch ließ der Witwer dann anschliessend los. Im Wirtshaus: "Wir haben nicht getrunken. Wir haben gesoffen. Prost!"

Die Verstorbene war in der Vergangenheit mal zur "Miss Dornkaat" gewählt worden. Sie war die Werbefigur. So was wie "Clementine", oder "Miss Tilly" oder aktuell: "Sarah Conner" für Damenbinden.

Naja,... dass fand der gemietete Trauerredner jedenfalls nicht erwähnswert.
digitus schrieb am 27.02.2010 um 12:48
Du willst mich missverstehen :-)

Es ist ein kleiner Unterschied, ob eine Bischöfin oder Ratsvorsitzende ein Statement abgibt oder eine einfach Pfarrstellen-"Verweserin" ...
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.02.2010 um 12:51
@ Digitus
Siehst Du, dass hätte ich ja auch erwartet. Und dann so ein Statemant von der Frau Käßmann.

Und jetzt, wo sie aus der Kirche ausgetreten ist, macht sie Werbung für Damenbinden? Ne, dass kann nicht sein. Oder doch?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 27.02.2010 um 12:51
a = e
Statement.
Dreizehn schrieb am 27.02.2010 um 12:22
Glaubwürdigkeit und authentisches Auftreten sind kostbar, das wird auch im Rücktritt Frau Käßmanns von ihren Ämtern deutlich.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 27.02.2010 um 17:55
Gerade wegen ihrem Rücktritt wird sie von der wirklichen Kraft geleitet nach der sie bisher gelebt hat. Ansonsten denke ich Magda's Mann hat recht...
Alien59 schrieb am 28.02.2010 um 05:39
Du hast ja recht - aber musst du deshalb die deutsche Sprache misshandeln? ;-)
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