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"Der Wille kann dadurch gestärkt werden, dass ein Raucher sich fragt, was habe ich eigentlich davon, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre. Und am besten schriftlich auf dem Papier festhält, welche Vorteile der Rauchstopp für ihn oder sie persönlich auch bringt." (Dr. Jürgen Theissing, Psychologe bei der AOK Schleswig-Holstein)
Das ist eine alte und erfolgreiche Methode auf dem Weg zum Nichtraucher. Bevor mein Vater 1941 zur Wehrmacht eingezogen wurde, hielt er auf der Rückseite einer Streichholzschachtel das Pro und Kontra zum Rauchen fest. Sein ausschlaggebender Grund gegen das Rauchen kam zuletzt:
“Der Führer raucht nicht!”
Er zog als Nichtraucher in den Krieg. Heute findet sich sein Name neben vielen anderen Nichtrauchern auf dem Soldatenfriedhof in Kehl am Rhein.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung erledigt sich aber die heikle Frage bei einer durchschnittlichen Lebenerwartung etwa mit 65 von selbst :
"Nach 15 Jahren Rauchstopp kann man sagen, dass das Krebsrisiko nur noch geringfügig über dem Krebsrisiko eines Nichtrauchers liegt." ( Prof. Klaus-Dieter Kolenda)
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Den Tabak & die Reben, hat der Herrgott uns gegeben. Lerne beides in Maßen zu gebrauchen. Dann darfst Du trinken & auch rauchen.
Ein bißchen Gift, schadet nicht. |
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darf ich mal leise anfragen, liebe chrisamar, wie viel "ein bißchen" ist? der linguist nennt solche ausdrücke relativa.
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schrieb am
17.02.2010 um 12:54
Sucht kommt von Siechen. Bevor das mit dem Siechen anfängt, sollte man lieber aussteigen.
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Ja, geehrter Hydnplayer, innere Schweinehunde bekämpfen statt äußere, das hat schon was. Unter diesem Blickwinkel hatte ich prohibtionistische Allüren noch nicht betrachtet. Dank dafür.
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hallo ed2murrow, das klingt ja gerade so, als gäbe es viele qualmbekämpfer, die selbst tapfer weiterpaffen.
die rauch-emissionen durch straßenverkehr und schornsteine führen wahrscheinlich in millionen jahren zu anpassungen der atmungswege. durch glimmstengelquarzen kann der prozess beschleunigt werden. deine smoky-demo hier im logo macht bestimmt ein paar innere schweinehunde zu äußeren. |
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„rauch-emissionen durch straßenverkehr und schornsteine führen wahrscheinlich in millionen jahren“ setzte voraus, dass es dann noch irgendwas Rauchendes gibt, das man in die Luft pustet. Fossil schaut es da heute schon eher mau aus, mit dem Entwicklungsdruck also auch. Abhängigkeit hat viele Gesichter, da haben Sie schon recht, werter helder yurén, wie Reflexe.
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Ein wunderschöner Text. Ich habe gelacht.
Danke! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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