Helmut Beckmann

(m)eine Meinung

Blogbeiträge

10.06.2010 | 23:42 Helmut Beckmann

Top-down und Bottom-up

Als ich eben nach dem Verbleib meiner 5 Spargroschen schaute, entdeckte ich folgende Aussage: »Aktives Portfoliomanagement nutzt die Ineffizienzen der Märkte Die Märkte sind nur schwach effizient. Deshalb betreibt die MEAG einen aktiven Ma... >> mehr
11.05.2010 | 23:45 Helmut Beckmann

Politischer Aschermittwoch

Der Wahlabend in NRW wird in der Rückschau einer der spannendsten Abende dieses Jahres sein. Und einer der Entblößenden. Politik und Medien lagen sich wieder einmal in den Armen – man kann nicht mehr ohne den anderen sein. Das ist aber ei... >> mehr
01.11.2009 | 01:49 Helmut Beckmann

Furchen im linken Gesicht

  Dass die Linken noch kein Gesicht haben, erfuhr ich aus der Presse: Die Partei hat beschlossen, sich endlich ein Programm zu geben. Links wählen hieß also bisher, eine Ideologie zu wählen, die sich jeder in seiner Vorstellung selbst aus... >> mehr
01.10.2009 | 22:29 Helmut Beckmann

Liberalisierung: Der trügerische Schein des Wettbewerbs (3)

Die Liberalisierung des Gasmarktes: Gas steht unter Druck   Der Gaspreis ist noch um eine Stufe emotionaler als der Strompreis, und das wegen der teilweise enormen Preissprünge aufgrund der Ölpreisbindung. Notwendigkeit und Nutzen der Ölp... >> mehr
30.09.2009 | 20:50 Helmut Beckmann

Liberalisierung: Der trügerische Schein des Wettbewerbs (2)

Die Liberalisierung des Strommarktes: Keine Spannung beim Wechselstrom? Das große Getöse um die billigsten DSL-flat rates sind zweitklassige Inszenierungen im Vergleich zur medialen Debatte um die Energiepreise. Der Tenor ist unisono: Sie sind zu... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Politischer Aschermittwoch

11.05.2010 | 23:45 Helmut Beckmann
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12.05.2010 | 11:37 Magda
Hallo Helmut, schön, dass man mal wieder was von Dir liest. Aber, was die Wahlergebnisse betrifft, so interpretiere ich sie anders und teilweise auch nicht so "harsch". Was den Slogan der "Linken" ...
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12.05.2010 | 22:36 Helmut Beckmann
Hallo Magda, Du interpretierst die Aussagen differenzierter als ich sie darlegen wollte. Am Montag sagte ich zu Kollegen bei Tische: CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke - das sind für mich nur Namen. Ich wähle auch die Linke, wenn sie mir Inhalte vermittelt, die eine gute Schnittmenge mit meinen Überzeugungen bilden. Für mich ist auch Verstaatlichung kein Unwort, wenn es denn dem Gemeinwohl dient - dazu gehört z.B. auch, existenzbedrohende Finanzkrisen zu verhindern. Nichts ist schlimmer als in einer Marktwirtschaft Unternehmen zu "entmachten", denn dann können sie ihre Aufgabe nicht erfüllen. Westerwelle sagte am Montag im ZDF, liberal sein bedeute nicht, den Dingen ihren Lauf zu lassen, sondern die nötigen Leitplanken einzuziehen, und dafür brauche es einen starken Staat. Alle meine Zitate ranken sich um den Eindruck, dass mit Parolen geworben wurde, die entweder nicht die eigentlichen Bedürfnisse der Bürger reflektieren oder von der Landespolitik wenig oder gar nicht beeinflusst werden können. Ich fordere einfach nur Ehrlichkeit ein an Stelle von Mogelpackungen. Davon habe ich durch meinen sachnahen Umgang mit Regulierungsbehörden und Kommissionen genug, und daher rührt wohl auch meine Sensibilität. Wie kann ich denn für die Linke stimmen, wenn sie mich plakativ bei der Landtagswahl NRW auffordert, Hartz IV abzuwählen? Haben die noch alle Tassen im Schrank? Ich fordere mehr Respekt vor der Intelligenz des Wählers, ich bin doch kein blödes Stimmvieh. Was die grassierende Billiglohnseuche anbetrifft, hast Du mir doch hoffentlich nicht unterstellt, ich würde das verharmlosen, nur weil ich die Lösung des Problems nicht bei Frau Kraft in Düsseldorf sondern in Berlin (und Brüssel) sehe. Mein harscher Ton spiegelt natürlich auch die Verdrossenheit wider. :-) Viele Grüße
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Mut zur Alternative

Politik | 09.05.2010 | 20:35 Philip Grassmann
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11.05.2010 | 15:41 B.V.
Wenn die SPD es nicht hin bekommt rot-rot-grün zu machen, dann wird ihr leichtes erstarken sie gleich wieder in den Keller bringen. Es gibt noch den Versuch von der PDL einen Überläufer zu bekommen. I...
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12.05.2010 | 01:41 Helmut Beckmann
Ich akzeptiere Überläufer als Mittel zur Herstellung von Mehrheiten nicht. Das ist Etikettenschwindel und Betrug am Wähler und schadet dem ohnehin nicht hohen Ansehen der Politik weiter. Damit ist uns genauso wenig gedient wie der Ablehnung der Euro-Hilfen für Griechenland, so ungerecht wie das auch empfunden wird.
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Mut zur Alternative

Politik | 09.05.2010 | 20:35 Philip Grassmann
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12.05.2010 | 01:32 Helmut Beckmann
Leider bewegt sich dieser Kommentar zur NRW-Wahl auf dem gleichen flachen Niveau wie die Berichterstattung in den Medien. Wer in diesem Land gewonnen oder verloren hat, bestimmt sich nach relativen Veränderungen, nicht nach Inhalten. Wer das schlechteste Ergebnis der SPD seit 50 Jahren als sensationelles Comeback bezeichnet, muss - mit Verlaub gesagt - nicht alle Tassen im Schrank haben. Rüttgers hat es vergeigt, und vielleicht auch die Umstände, aber Frau Kraft hat nichts bewegt. So wie auch der Absturz der SPD überhaupt nichts mit ihrem Profil und ihren politischen Zielsetzungen zu tun hatte, sondern tief in persönlichen parteiinternen Auseinandersetzungen wurzelte.
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Best of Nothing

23.12.2009 | 10:42 Magda
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24.12.2009 | 13:44 Helmut Beckmann
Es ist die Vergänglichkeit, die uns zum Bewahren treibt, weil wir sie nur ungern akzeptieren. Ich hatte auch mal einen Anfall in die Richtung und habe mir die Schlager besorgt, die in den 50er Jahren aus dem Radio in der Küche klangen. Die Zeit holt man sich damit nicht zurück, eher ein wenig Wehmut. Der Mensch braucht seine festen Bezüge zur Vergangenheit, weil er sonst im stetigen und immer schnelleren Wechsel untergeht. (Das gilt insbesondere auch für ehem. DDR-Bürger :-)) So eine Best-of-DVD zum Tod ist nur was für Atheisten :-) Liebe Grüße Helmut
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24.11.2009 | 19:02 Helmut Beckmann
Schade, dass man nicht nachlesen kann, was der Ursprung dieses Beitrags ist. Geht es um Erfahrungsaustausch, Unterschiede, oder haben sich hier nur zwei zufällig getroffen, die mal im Forum des Literaturcafés verkehrt haben? Als Gemeinsamkeit von Literaturforum und Freitag-Community sehe ich die Selbstdarstellung. Diese ist in einem Literaturforum weitaus ausgeprägter als in einer Blog-Community; hier geht es um Meinungen, Sachverhalte und Informationen, in einem Literaturforum um Bewertung: Du schreibst schlecht. Das verletzte Selbstwertgefühl reagiert verschnupft bis aggressiv. Die Kränkungen, von denen Magda schrieb, sind aber weniger die Kritiken, sondern die nachfolgenden Verunglimpfungen. Aus dieser - durch der Anonymität der Nutzer noch geförderten - Aggressionskultur heraus entstanden durch bewusste Provokationen regelrechte Forenkriege. Später erkrankte das LC-Forum an einem Virus: Die Zahl der Spaßvögel nahm ständig zu, darunter auch durchaus intelligente ›Scherzkekse‹. Durch das veränderte Gruppenklima blieben schließlich auch die ungemein spannenden Diskussionen über politische und gesellschaftliche Vorgänge aus (zu denen Magda gerne auch mal kontroverse Beiträge lieferte). Durch ein technisches Versagen der Foren-Software blieb es Wolfgang Tischer erspart, seinem Forum aktive Sterbehilfe zu leisten. Das von Magda verlinkte Forum ist nur äußerlich mit dem Forum des Literaturcafés vergleichbar. In dem verlinkten Forum bedarf es m.W. nach der Registrierung des Nutzers einer Freischaltung durch die Administration, die auch Streitfälle unterbindet. Im Literaturcafé-Forum gab es nur einen einzigen Bereich mit Freischaltung (Textwerkstatt), ansonsten ungeschützten Verkehr mit sporadischen Eingriffen von oben, wenn es wieder einmal auszuufern drohte. Soweit meine Anmerkungen und Ergänzungen. Mit herzlichem Gruß
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Helmut Beckmann
Nachdenklicher Schweiger, lebenserfahren (kokette Umschreibung fuer alter Sack). Letzteres ist kein eigener Verdienst, das gibt es gratis. Im Kapitalismus gross geworden.
Ort:
Essen
Mitglied seit:
2 Jahre 46 Wochen
Zuletzt aktiv:
10.06.2010
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 6
Kommentare: 10
Logbuch
00:13
luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:10
xxm hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:09
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:09
luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
koslowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

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wir müssen reden

Augstein und Blome

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