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Kann man sich heutzutage noch auf einen Release freuen? Im Zeitalter des viralen Marketings, des gelebten Leaks & des real existierenden Mediafire-Sozialismus ist dies eine hochgradig philosophische Fragestellung. Ich jedenfalls beschloss, irgendwann in den grauen Burnout-Tagen der Vorweihnachtszeit, mir den Tag von Lana Del Reys zweiten Album-Release „Born to Die“ vorzumerken. Mit Freuden.
Warum auch nicht? „Video Games“, das sogenannte Internetphänomen, war ein netter Song, doch „Blue Jeans“, die B-Side der Vorabsingle, riss mich vom sprichwörtlichen Hocker. Ich bin einfach nicht der Typ für Pop-Musik - und umso heftiger verliebe ich mich dann in ein Lied, das tatsächlich einen Nerv bei mir treffen kann.
Es ist eine besondere Form von Anachronismus, die einem bei diesen Liedern beschleicht, und die Del Rey den Wikipedia-Spitznamen der „Gangsta Nancy Sinatra“ eingebracht haben. Video-Ausschnitte aus den frühen Tagen des Farbfilms illuminieren Lieder über die Vergänglichkeit von Liebe, der Sehnsucht der Trauer und den Höhen und Tiefen von Beziehungen mit Kerlen, vor denen euch euere Mütter immer gewarnt haben. Und hey, mit Texten wie „It‘s you, it‘s you, it‘s all for you / Everything I do / Tell you all the time / Heaven is a place on earth with you“ oder „I told you that no matter what you did I'd be by your side / Cause I‘m a ride or die / Whether you fail or fly / Well shit, at least you tried“ scheinen 50 Jahre Feminismus und Emanzipation zwar sehr non-chalant beiseite gewischt zu werden... aber andererseits müssen wir uns nach dem Gestöhne einer Lady Gaga oder den Balztänzen von Christina Aguilera auch irgendwann mit der unangenehmen Frage auseinandersetzen, ob dies nicht vielleicht ein erstrebenswerter Trend sein könnte - zumindest für die Pop-Industrie.
Lana Del Rey, geboren Elizabeth Grant, ist eine von diesen Neuen Stars, an deren Existenz ich mich erst noch gewöhnen muss - denn sie ist jünger als ich. Und während ich noch versoffene Posts auf Der Freitag veröffentliche, in der Hoffnung, irgendwann so etwas wie einen Durchbruch zu erleben, hat sie bereits den Plattendeal bei Universal, die Cover der Hochglanzmagazine und das, wonach sich jeder aufstrebende Stern am meisten sehnt: Eine ganz private Armee aus Feinden, Neidern, Hetzern und unbeeindruckten Kritikern.
Manchmal vermisst man die alten Tage, als man im Internet noch mit dem restlichen Aussatz der Gesellschaft alleine war. Doch heute wimmelt es hier so vom Durchschnitt, von Gewöhnlichkeit & Banalität, dass die Realität schon beinahe wieder verlockend wirkt. Es ist ein Fremdschämen, wenn man so will, angesichts der vorherrschenden Meinung, diesem großen, stillschweigenden Konsens, den alle auf irgendeinem hippen Blog aufgegabelt haben müssen, dessen URL man mir nie mitgeteilt hat.
Und so beschloss das Internet, dass Lana Del Reys Debütalbum „Born to Die“ eine nichtssagende, hohle Platte sei, aufgenommen von einer gefakten, über-hype-ten Reagenzglaskünstlerin, die uns von einem bösen Megakonzern als neuste Cash-Cow vorgesetzt wurde. Was mich, folglich, wohl zu einem Opfer von geschickter Propaganda, feinfühliger Manipulation und meinen eigenen viel zu niedrigen Standards macht.
„Aber sie hatte doch einen Auftritt bei Saturday Night Live, und da klang sie furchtbar!“ schreiben diese Kritiker, eifrig mit den Köpfen nickend. „Sie traf kaum einen Ton!“
Klar. Weil es ja auch gar keinen Grund hat, dass Live-Auftritte in Fernsehshows so gut wie immer in einer Orgie aus Playback und Overdubbing eskalieren.
Amy Winehouse ist mittlerweile kalt, tot-geschrieben von den selben talentfreien Armleuchtern, die ihre eigene Mittelmäßigkeit in Missgunst und Kritik an allem kanalisieren, was sich über ihre nichtigen Existenzen erheben konnte. Erfolg, so das Credo dieser Neuen Blöden, ist der eindeutige Garant dafür, dass es jemand nicht verdient hat.
Es ist Ausdruck dieses ewigen Kampfes zwischen Hipstern und Anti-Hipstern... oder vielleicht auch nur zwischen einer Geschmackssorte von Hipstern und einer anderen. Die einen wollen etwas identifizieren, dass „cool“, „vintage“ und „underground“ ist, und zwar möglichst lange bevor es der Rest von uns normalen, biederen Konsumenten entdeckt. Die anderen wollen einfach nur ihre Rotznasen erheben können in dem Wissen, dass sie es einem wahren Star mal so richtig gezeigt haben - in den kleingedruckten Margen eines YouTube-Comments oder den unendlichen Tiefen eines Musikforums.
Scheiß drauf. In wenigen Stunden öffnen eine Menge Geschäfte, die Lana Del Reys Major Label-Debüt gegen Bargeld eintauschen, und dann werde ich mir ein neues Album für meine Sammlung gönnen.
Auch wenn es sich schon lange auf meiner Festplatte materialisiert hat.
Denn ich habe vor langer Zeit eingesehen, dass Musikdiebstahl völlig in Ordnung ist - so lange man sich die moralische Verpflichtung eingesteht, diejenigen Künstler auch tatsächlich finanziell zu unterstützen, die einem die größte Bewunderung abringen.
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schrieb am
28.01.2012 um 01:00
jetzt kann ich mein lob - das übrigens ernst gemeint ist - präzisieren:
"Hör nicht auf Kritiken. Schreib deine eigenen. Lass dir nicht von jemand anderem sagen, dass das, was du magst, "in Wirklichkeit" schlecht ist." deshalb mag ich diesen text (und auch andere auf deinem blog draussen, das ich grad quer duchstöbert hab). ich habe keine ahnung wer lana del rey ist, habe den namen bisher nur auf halbwegs intakten plakaten gelesen, und was popmusik und das gewese darum betrifft, so ist mir beides schlicht zu egal, um es zu be"werten". aber ich schätze die art, wie bei dir form und inhalt zueinander passen. hm. |
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Dankeschön.
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Danke für den Text und insbesondere für die Leidenschaft, mit der er geschrieben wurde. Mir ist beim Lesen dieser allumfassenden Verteidigung von Lana Del Rey aufgefallen, dass ich mich kaum aus der Maschinerie herauswinden kann, zu denken eventuell vielleicht selbst mit diesem Blog einem klug inszenierten viralen Marketing aufgesessen zu sein. Ein Blick ins Bloggerprofil zeigte mir aber, dass hier jemand schreibt, der auch noch andere, kundige Beiträge für das Freitag-Forum verfasst hat.
Zu Lana Del Rey: Eigentlich wird sie schon recht positiv aufgenommen in popmusikinteressierten Kreisen: Titelgeschichte Spex, Pitchfork damals "best new track", heute las ich im Stern - ok, der Stern nicht die ganz heiße Herdplatte in der Popmusik-Rezeption - eine kleine Jubelkritik. Aber es stimmt schon, es gibt immer Meckerer, die irgendwo einen verletzenden, vernichtungsschreibenden youtube-Kommentar hinklecksen. Andererseits wäre es interessant, welche Form der Kritik denn als "gut" übrigbleibt, wenn alle Kritik sowieso nur von "Armleuchtern", "Hipstern", "Anti-Hipstern", und einer "Armee aus Feinden, Neidern, Hetzern und unbeeindruckten Kritikern" stammt? Letztendlich ist das überhebliche Abkanzeln von Lady Gaga ("Gestöhne") und Christina Aguilera ("Balztänze") ja auch nicht besser. Aber das sind Widersprüche, die sich in einem einzigen Text auch kaum ganz auflösen lassen. Ich habe den Blog jedenfalls sehr gerne gelesen. Ich finde Lana Del Rey übrigens auch sehr gut, besonders ihre Stimme und den Erinnerungsfetzentouch, den ihre Musik im Zusammenspiel mit den Videos hat. Zumindest die beiden Hits. Sie ist da halt auch einfach Kind ihrer Jetzt-Zeit, die das Sehnen nach verklärter Vegangenheit mit heutigen Medien spiegelt und filtert. Ich bin kein Freund von aufgepimpten Lolita-Inszenierungen, mache sowas aber auch davon abhängig, wie bewusst Lana Del Rey selbst diese Rolle wählt. Denn natürlich kann ihre total künstliche, unnahbare Makellosigkeit auch wieder eine suversive Bedrohung sein. Wird sie in diesen Kontext jedoch mehr von außen hinein gezwungen, schlägt die Wahrnehmung ins Gegenteil um: Sie wird zur gesteuerten Puppe, auf die dann noch mehr Häme und Verletzung ausgeschüttet werden kann. Besonders von denjenigen Männern, die immer jede Schwäche und Femdbestimmtheit von Frauen ausnutzen, um sie klein zu machen und klein zu halten. |
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Vielen Dank für diesen wirklich außergewöhnlich guten Kommentar. Du stellst da ein paar verdammt gute Fragen, die mir eindrucksvoll vor Augen führen, wie paradox mein Post wirklich war. Aber eine paradoxe Welt braucht vielleicht auch etwas paradoxen Journalismus.
Ich mag Kritiken nicht... und für gewöhnlich lese ich sie, wenn überhaupt, dann erst post-factum. Entweder liebe ich etwas, hasse es, oder es ist mir sehr egal. Mein Leben ist (aller Wahrscheinlichkeit nach) viel zu kurz, um es mit irgendetwas dazwischen zu vergeuden. Alle Plattenkritiken, die ich bis jetzt geschrieben habe, waren daher entweder Satiren oder große Lobpreisungen auf Alben, die bereits lange erschienen waren. Ich glaube, unterbewusst wollte ich darauf hinaus: Hör nicht auf Kritiken. Schreib deine eigenen. Lass dir nicht von jemand anderem sagen, dass das, was du magst, "in Wirklichkeit" schlecht ist. Dass du mich der Doppelmoral überführst (re: Gaga & Aguilera), stimmt bedingt. Pop-Musik ist wirklich nicht meine Welt, die beiden waren einfach die einzigen Beispiele, die mir einfielen... ich musste diesen Satz irgendwie zu Ende bringen! Aber ich habe nichts gegen sie. Wenn es nicht provoziert werden würde, würde ich mich daher nicht hinsetzen & freiwillig einen Verriss über eine der beiden schreiben - ich könnte daraus wenig Befriedigung erfahren. Fuck, ich gönne den Leuten sogar ihren Justin Bieber & ihre Twilight Sagas. Ich glaube in dem konkreten Absatz ging es mir primär um die Frage des Inhalts... und ich bin gerne bereit zu argumentieren, dass der Text einer Single wie "Off to the Races" - bei mehr oder weniger dem selben Thema - weitaus mehr Tiefgang aufweist als der Text von etwa dem hier www.youtube.com/watch?v=AJDx3H_hvI8 |
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Zitat: "Ich mag Kritiken nicht... und für gewöhnlich lese ich sie, wenn überhaupt, dann erst post-factum. Entweder liebe ich etwas, hasse es, oder es ist mir sehr egal. Mein Leben ist (aller Wahrscheinlichkeit nach) viel zu kurz, um es mit irgendetwas dazwischen zu vergeuden.
Alle Plattenkritiken, die ich bis jetzt geschrieben habe, waren daher entweder Satiren oder große Lobpreisungen auf Alben, die bereits lange erschienen waren. Ich glaube, unterbewusst wollte ich darauf hinaus: Hör nicht auf Kritiken. Schreib deine eigenen. Lass dir nicht von jemand anderem sagen, dass das, was du magst, "in Wirklichkeit" schlecht ist." Musik wird aber nie unabhängig gehört, sondern man schleppt automatisch immer den ganzen Kram mit sich, der einen kulturell geprägt hat. Und dieses kulturelle Gepäck trägst du auch mit dir, wenn du irgendwas (an Musik) entweder liebst, es hasst, oder es dir sehr egal ist. Daher sind Kritiken jetzt nichts, was man separat betrachten kann, sie sind vielmehr ein Echo von anderen, die ebenfalls von ihrer Kultur geprägt sind. Und da deren Kultur tendenziell auch meist diejenige ist, die einen selber geprägt hat, finde ich Kritiken spannend. Denn sie erzählen im günstigsten Fall etwas darüber, wie sich die Musik zur Kultur verhält, in welchem Kontext sie steht. Nichts anders hast du mit deinem Text zu Nana Del Rey gemacht. Du hast Kontexte beschrieben, innerhalb derer ihre Musik stattfindet und innerhalb derer sie von anderen wahrgenommen wird – nämlich zum Teil sehr negativ. Du hast Stellung dazu bezogen und die Musik verteidigt. In anderen Worten: Du hast eine lupenreine, kundige, um Kontexte bemühte Kritik geschrieben. Ich finde es immer wieder schön, festzustellen, dass diejenigen, die eigentlich Gegner von Kritiken sind, sehr oft selber sehr gute Kritiken schreiben. |
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Lana Del Rey statt Nana Del Rey
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Lieber Henrie,
da hast Du es wieder geschafft, mit einem Text etwas auszulösen, in diesem Fall, Neugier auf dieses Mädel. Das erste Stück 'Video Games' kannte ich dann doch, das zweite noch nicht, das aber ist besser. Coole, tiefe Stimmlage. Und zur Zeit ist sie in allen Medien. Sixties, cool, clean, sehnsuchtsvoll, erfolgreich. |
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Genau das mag ich ja an ihr: Die ist garnicht so clean, wie man denkt. Hör mal genauer hin ;-)
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Hey, sie singt von Blue Jeans ... ; )
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'Angeblich' macht sie alles selbst:
Text, Musik, Video, Gesang ... 'Blue jeans White shirt Walked into the room you know you made my eyes burn It was like, James Dean, for sure Your so fresh to death and sick as ca-ca-cancer You were sorta punk rock, I grew up on air pop But you fit me better than my favorite sweater - and I know That love is mean, and love hurts But I still remember that day we met in December' besser mit oder ohne Augen zu ? ; ) |
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With every Beat of my Cocaine Heart.... :-)
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eyes wide shut,
ears open heart |
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Gekauft und gehört? Und?
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@Henrie
"scheinen 50 Jahre Feminismus und Emanzipation zwar sehr non-chalant beiseite gewischt zu werden... aber andererseits müssen wir uns nach dem Gestöhne einer Lady Gaga oder den Balztänzen von Christina Aguilera auch irgendwann mit der unangenehmen Frage auseinandersetzen, ob dies nicht vielleicht ein erstrebenswerter Trend sein könnte - zumindest für die Pop-Industrie." Der Text vom Weibchen, das sich hingebungsvoll und bedingungslos an's Männchen wirft, als "erstrebenswerter Trend für die Popindustrie"? Als Gegenentwurf zur Übersexualisierung? Wäre zunächst ja irgendwie "retro" und damit aber ebenso in einer Pop-Kategorie, die wunderbar funkt. "Erstrebenswerte Trends"? Das ist etwas, was die Popkultur noch nie gebraucht hat. Trend sind eine immanente Kategorie der Popkultur. Erstrebt wird ein Trend aber nie - dann wäre es keiner mehr! Künstler zu produzieren ist auch stets ein geschäftliches Wagnis für die Plattenfirma. Erfolge lassen sich nicht annähernd so verläßlich anpeilen, wie es i.F. eines z.B. neuen Getränks via Marktforschung möglich ist ("verläßlich" ist selbst hier das falsche Wort). Man kann also, du erkennst es ja richtig, viel herbeireden und viel hinwegreden (vermutlich zitierst du oben als "das Internet" aber auch nur einige Stimmen aus irgendwelchen Foren). Überwältigend vielen gefällt die Lana, viele reden sie aus gottweiß was für Launen herunter. Zu Pop gehörte auch schon immer der gossip. Ach, was red' ich: Die gesamte Musikgeschichte ist voll davon! So neu ist das als Phänomen nämlich gar nicht! Nur, dass wir heute das Internet haben ... |
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Sie bedient Knöpfe,
beim Hochladen eines Videos auf utube gibt es kein Risiko, danach erst ward der Trend geboren: Innerhalb eines Monats one million klicks, mittlerweile über 22 millions. Männer sind so ...? Frauen nutzen es...?! Und es hört sich doch geil an, es ist noch nicht mal gossip, es ist die Sehnsucht pur, dass es da jemand gibt, der für einen bestimmt ist, ja, albern, wir sind ja brain-defined, do you like a little storming, maybe it's healing ...; ) |
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@Suzie
Geht das an meinen Kommentar? |
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@miauxx
hab mich doch drangehängt, for sure. |
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Dass du dich drangehängt hast, sehe ich ...
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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