Henry Mertens

Blog von Henry Mertens

Blogbeiträge

04.03.2010 | 14:23 Henry Mertens

Die Kultur stirbt - hoch lebe die Kultur! Teil 2

Den nachdrücklichsten Satz am Ende der gestrigen Podiumsdiskussion „Wieviel Kultur braucht Dessau-Roßlau?“ sprach der Verwaltungschef des Anhaltischen Theaters, Joachim Landgraf aus: „Wann fahren wir alle gemeinsam nach Magdeburg... >> mehr
01.03.2010 | 18:05 Henry Mertens

Die Kultur stirbt - hoch lebe die Kultur!

Hunderte Menschen demonstrierten vergangenen Freitag unter dem Motto „Land braucht Stadt“ vor dem Anhaltischen Theater in Dessau-Roßlau für den Erhalt der Kultur. Gleichzeitig ging es ihnen um die Perspektive ihrer Stadt und um deren Auf... >> mehr
27.01.2009 | 22:30 Henry Mertens

The World is a camera, so please smile!

Fast hätte ich dieses pinkfarbene Emailleschild übersehen. Es prankte in Knöchelhöhe. Um es ordentlich lesen zu können, zwang ich mich in die Knie. Um gleich darauf los zu grinsen. Aber auch um sofort meinen Blick umherzuschweifen zu lassen, um irgendeine Ka... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

The World is a camera, so please smile!

27.01.2009 | 22:30 Henry Mertens
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05.03.2010 | 15:58 Falk Roeske
Hi Henry, im Sommer 2008 sind wir auf Urlaub in Rotterdam gew.esen und besuchten unsere Freunde in Maasdam. Leider haben wir das Schild nicht entdeckt...aber wir hatten ne geile Zeit. Salute von Hin...
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05.03.2010 | 20:01 Henry Mertens
Es gibt gute Gründe, anderen europäischen Städten einen Besuch abzustatten. In diesem Fall war es beruflich für ein Interview mit dem Architekten Floris Alkemade. In der kurzen Zeit: umschwirrt vom Filmfestival, von einer potenten Lebendigkeit und von Frühlingsluft... Servus Rotterdam!!!
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04.03.2010 | 15:57 NadjaS
Dessau-Roßlaus Tragik verdient einen Namen: Konfusion. Viele Köche gucken verwirrt in den brodelnden Topf. Der eine schreit: Rühren! Der nächste: Ist denn schon alles drin? Ein anderer: Ich hab nichts...
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05.03.2010 | 11:00 Henry Mertens
Dem Bild des „verängstigten“ Bauhauses braucht Schärfung: Bereits seit der Wende zog es kreative nach Dessau ans Bauhaus (einem unbekannten Rufe folgend). Erwähnt sei die Entwicklung des Stadtteils Nord/Dessau mit dem KIEZ, woran da eben diese Pioniere beteiligt waren - und - man will es ihnen nicht verdenken - weiterzogen. „Ein Kommen und Gehen“ Im Zuge des 10-jährigen IBA_Prozesses ist die Institution „Bauhaus“ maßgeblich“ beteiligt - als Motivator und „Kreativator“ zugleich ist. Der Weg: ist das Anschieben und Experimentieren. Das Ergebnis: Ungewöhnliche Lösungen, die dem Prozess der Schrumpfung da entgegengesetzt werden: „Einen Landschaftszug in die Stadt holen“, Claimpatenschaften von Bürgern und Vereinen, die die Beteiligung dokumentieren, er „Roter Faden“, der die Geschichte und die Entstehung des Landschaftzuges beschreibt...usw Es werden immer wieder „Pioniere“ einem unbekannten Rufe folgen und ihr ungewöhnliches Denken einbringen.
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04.03.2010 | 15:57 NadjaS
Dessau-Roßlaus Tragik verdient einen Namen: Konfusion. Viele Köche gucken verwirrt in den brodelnden Topf. Der eine schreit: Rühren! Der nächste: Ist denn schon alles drin? Ein anderer: Ich hab nichts...
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04.03.2010 | 17:33 Henry Mertens
Liebe NadjaS, vielen Dank für die herrlichen Bilder. Ich denke, darum geht es: Bilder erzeugen, welche Phantasien auslösen, inspirieren und aktivieren und Phantastisches entstehen lassen. Das passiert im Kindergartenalter doch noch häufiger und führt dazu, die Welt neu zu erfinden. Geht es verloren oder ist das Interesse zwischen Currybude und Couchtisch auf wesentlich einfacher zu konsumierende "Ware" beschränkt? Noch einmal: den Hund peppeln oder kultivieren hieße, die Harke selbst in die Hand nehmen, eigene Ideen umsetzen, inspiriert durch gute Beispiele und dem Mut auch einer Stadt oder Stadtverwaltung, dieser Kreativität seinen Lauf zu lassen? Wann machen wir ein Projekt zusammen?
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Der Alex schreibt wieder Geschichte

Kultur | 13.05.2009 | 21:00 Michael Angele
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22.05.2009 | 14:43 Henry Mertens
Lieber Michael Angele, sehr anregend Ihr Artikel vor allem darüber nachzudenken, wie viel mehr Möglichkeiten es gibt, Jungendlichen die letzten Jahre der DDR zu vermitteln. Samisdat - die Art und Weise der "Verbreitung von alternativer, nicht systemkonformer Literatur" - ist ja schon eine Geschichte für sich. Möglicherweise wird er ja sogar auch in der Ausstellung erklärt. Die Verbreitung derartiger Literatur "auf nichtoffiziellen Kanälen" in Verbindung mit den technischen Möglichkeiten, zum Beispiel "durch Handschrift, Abtippen oder Fotokopie und das Weitergeben der so produzierten Exemplare" war in der politischen Arbeit oppositioneller Gruppen in der DDR eine entscheidende Art der Informationsverbreitung. In Ihrem Artikel taucht der Begriff im Zusammenhang mit dem "Friedrichsfelder Feuermelder" auf. Herausgeber des "Friedrichsfelder Feuermelder" wurde von der Evangelischer Freidenskreis der Geminde Friedrichsfelde. Insgesamt wurden von 1987 bis 1989 19 Ausgaben des "Friedrichsfelder Feuermelders" und 14 Hefte des "Friedrichsfelder Extrablattes" herausgegeben. (Sammlung Samisdat in der DDR) In der Juniausgabe von 1989 des Friedrichsfelder findet sich ein hochbrisantes Thema: Die Zerschlagung der Studentenproteste in Peking. Die DDR-Medienberichterstattung vom Juni 1989 spiegelt den offiziellen politischen Kurs der DDR-Führung wider: "Die Volkskammer verabschiedete eine Resolution, in der die DDR ihre Unterstützung für die Niederschlagung der „konterrevolutionären Unruhen“ bekanntmachte. In der Juniausgabe des "Friedrichsfelder Feuermelders" von 1989 wird ein Offener Brief des Friedrichsfelder Friedenskreises an die Chinesische Regierung veröffentlicht und der inhumane Militäreinsatz verurteilt sowie Solidarität "mit allen chinesischen Menschen, die seit Wochen beharrlich und gewaltfrei für ihre Forderungen eintreten" bekundet. Obwohl die Originalausgaben des "Friedrichsfelder Feuermelders" nur für den "internen kirchlichen Gebrauch" bestimmt waren erfuhren sie doch beachtliche Multiplikation eben durch die Art ihrer Verbreitung. Die Verbreitungstechnik, traditionell mit dem politischen Flugblatt verwandt, stellt möglicherweise Bezüge zu heutigen Guerilla-Praktiken politischer AktivistInnen her. Ob der geschichtliche Stoff dadurch verständlich vermittelt werden kann? Ich war im Juni 1989 22 Jahre alt und geschockt über die zynische Haltung der DDR-Regierung, der Regierung meines Landes. Oppositionelle Gruppen besaßen den Mut, ihre Meinung zu solchen Themen zu veröffentlichen. Untergrund, Flugblatt Guerilla - vielleicht kann man Jugendlichen damit ja doch "kommen" bei soviel Arsch in der Hose der Herausgeber dieser Schriften...
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Henry Mertens
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Logbuch
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carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Rene Artois hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:22
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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