Ich habe soeben News gegooglt (ohne Zeitbegrenzung): Zu den Begriffen "Türkenhass", "Türkenfeindlichkeit" und "türkenfeindlich" wurde nur ein einziger Treffer (ein Artikel mit dem Titel „Man könnte von einer Auswandererelite sprechen“ vom 21.10.2011) geliefert. Schande!
Nur so am Rande: Der Staat heißt nicht Kirgistan, sondern Kirgisistan! -stan bedeutet "Land". "Kirgistan" würde bedeuten "Land der Kirgen", das Volk heißt aber nicht Kirgen, sondern Kirgisen, ergo "...
@osman: Du hast absolut recht mit dem Ezafeh und seinem nicht ausgesprochen werden im Kirgisischen. Ich hatte mich nur auf die Aussage auf Wikipedia bezogen und diese in Zweifel gezogen. Dort wird behauptet das 3. 'i' im DEUTSCHEN Wort "Kirgisistan" sei ein Bindungs-i. Das, so behaupte ich, stimmt nicht, das heißt aber selbst verständlich nicht, dass dieses i im kirgisischen, englischen oder spanischen Wort für diesen Staat artikuliert oder geschrieben werden muss. Es ging um ein speziefisches deutsches Wort.
Nur so am Rande: Der Staat heißt nicht Kirgistan, sondern Kirgisistan! -stan bedeutet "Land". "Kirgistan" würde bedeuten "Land der Kirgen", das Volk heißt aber nicht Kirgen, sondern Kirgisen, ergo "...
Ich bezweifle, dass Sie mir auch nur ein einziges Dokument nennen können, das in Kirgisisch verfasst ist, und welches älter als sagen wir mal 150 Jahre ist. Zu der Zeit gab es keine wirklichen Grenzen zwischen Tatarisch, Kasachisch, Kirgisisch, Altaiisch, etc. aber sehr wohl gab es regionale Unterschiede. Das heißt ausdrücklich nicht, dass Sie mir nicht einen älteren Text einer als kirgisisch bezeichneten Person zeigen könnten. De facto ist der Begriff "Kirgisistan" (meinetwegen auch in seiner kirgisischen Form Кыргызстан) keine 25 Jahre alt, wobei ich nicht ausschließen mag, dass es in der UdSSR separatistische Grüppchen gab, die diesen Begriff bereits vorher verwendet hätten. Das Land hieß im Deutschen von Anfang an Kirgisistan, plötzlich taucht aus dem Nichts "Kirgistan" in deutschen Zeitungen auf (ich schätze etwa Ende der 90-er Jahre). Anfangs waren es allerdings vereinzelte "Fehlschreibungen" in einzelnen Artikeln, wer auch immer damit angefangen hat. Wie oben beschrieben sehe ich beim besten Willen nicht (und noch weniger höre ich es), dass Kirgistan näher an irgendeiner tatsächlichen Aussprache läge. Ein Schreibfehler macht Karriere und keiner korrigiert's, mehr ist es nicht. Eine Zusammenfassung finden Sie übrigens auch im Abschnitt "Kirgistan, Kirgisistan, Kirgisien" im Artikel auf www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&Alias=WZO&cob=484308 . In Österreich und der Schweiz hält man sich größtenteils noch an die korrekte deutsche Bezeichnung; in Deutschland ist es ausschließlich die Deutsche Welle, welche das Land korrekt bezeichnet.
@ her: Und wie soll ich eine Kritik von jemandem ernst nehmen, der/die den Plural von "Lexikon" nicht kennt ? Zitat-Auszug von her: 2.) Gäbe es diese Konvention, müßte diese Wiederhall in Lexikas, Ja...
Personifizierte Kulturbereicherung der Nord-Badener Separatisten-Szene. Spezialist für Turkologie und Blödsinn... außerdem bin ich (seit 1987) Hansa-Fan und (seit Neuem) Gott und Du sollst keinen neben mir haben.
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