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Kriegsminister Guttenberg hat sich gegen den Einsatz von Leopard-Panzern in Afghanistan ausgesprochen. Diese seien aufgrund ihrer Größe und des Gewichts nicht für einen Einsatz in Kundus geeignet.
Der neueste Leopard 2 (A6M) ist vermutlich der beste Kampfpanzer der Welt. Bei Vergleichstests hat der Tank "Made in Germany" alle anderen modernen Panzer wie den M1 Abrams (USA), den T-90 (Russland) und den Challanger (Grossbritannien) geschlagen
Entwickelt wurde der Leo als Folgemodell von Leo-1. Die Entwicklungskosten betrugen ca 300 Millionen € und die heutigen Anschaffungskosten werden, je nach bestellter Stückzahl, auf 3-12 Millionen € beziffert. Die Bundeswehr selbst hat derzeit ca. 400 Leos im Einsatz.
Der Leo gilt als vielfältig einsetzbar, verschieden Modelle und Module sind nahezu weltweit verkauft worden und auf verschiedensten Geländen im Einsatz.
Die Aussage von Guttenbergs, der Leo-2 sei in Kundus aufgrund des dortigen (schweren) Geländes nicht einsetzbar, ist schlicht und einfach nicht stimmig:
Kanada zum Beispiel nutzt gegenwärtig 20 Leopard 2A6M-CAN in Afghanistan beim ISAF-Einsatz. Bei einem Anschlag mit einer großen Sprengfalle auf einen kanadischen Leopard am 2. November 2007 überlebte die gesamte Besatzung: „Meine Crew stieß auf ein IED und ging in die Geschichte als erste Besatzung ein, die das 'M'-Paket getestet hat. Es funktionierte so, wie es sollte,“ schrieb ein kanadischer Offizier an das deutsche Verteidigungsministerium und sagte, dass es in einem anderen Fahrzeug wohl keine Überlebenden gegeben hätte.
"Die Taliban haben in mehreren Hinterhalten die neuen Leopard-2-Panzer angegriffen“. Als Ergebnis hätten die Taliban „einige sehr harte Lektionen gelernt“ und „den Kampf sehr schnell und sehr gewaltsam verloren“, so der Chef des kanadischen Generalstabes, General Rick Hillier.
Auch Dänemark hat einen Zug Leopard 2A5DK nach Afghanistan verlegt und dort in der Provinz Helmand im Einsatz. Am 5. Januar 2008 bewährten sich die Panzer in einem ersten Feuergefecht bei der Unterstützung britischer Truppen gegen Talibankämpfer. Am 26. Februar 2008 wurde ein dänischer Leopard 2 von einer Sprengladung getroffen. Eine Kette des Fahrzeugs wurde zerstört, die Besatzung blieb unverletzt. Der Panzer konnte trotz der zerstörten Kette durch eigene Kraft ins Lager zurückkehren und dort repariert werden. Am 25. Juli 2008 wurde ein weiterer dänischer Leopard in Afghanistan von einer Sprengladung getroffen. Der Fahrer kam dabei ums Leben, da der 2A5DK zu der Zeit nicht über eine zusätzliche Minenschutzausstattung verfügte.
Die Bundeswehr selbst setzte 28 Leopard (2A5) im Rahmen des KFOR-Einsatzes als Objektschutz- und Patrouillenfahrzeuge ein.
Auch der designierte Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus (FDP) hat Kritik an seiner Forderung zurückgewiesen, dieBundeswehr müsse in Nordafghanistan auch den Kampfpanzer Leopard 2 einsetzen:
"Die Niederländer, Kanadier und Dänen setzen den Leopard-2-Kampfpanzer ein – so ganz ungeeignet kann er also nicht sein...auch und gerade im Raum Kundus ist die Topografie kein Grund, Kampfpanzer nicht einzusetzen. Hier ist es nicht gebirgig, Flugplatz und Feldlager liegen auf einer Hochebene."
Bleibt die Frage, warum von Guttenberg, der derzeit ja sehr als soldatennaher Vater der Truppe posiert, so gegen den Einsatz des Leo stellt.
Ist er inkompetent oder ist seine Aussage die indirekte Bestätigung, daß die Bundesrepublik seit Jahrzehnten in untaugliche Waffensysteme investiert?
Oder geht es darum, auf Teufel komm raus nicht zugeben zu wollen, daß dort der krieg tobt, mit allen Mitteln?
Alles Fragen, die noch zu beantworten sind.
Quellen:
nachrichten.t-online.de/guttenberg-lehnt-panzereinsatz-in-afghanistan-ab/id_41252024/index
www.xtranews.de/2010/04/07/neuer-wehrbeauftragter-leopard-2-panzer-fuer-kundus/
de.wikipedia.org/wiki/Leopard_2
www.youtube.com/watch?v=Z_XP85nlgZo&;;;feature=related
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Der Plasmastrahl der neuen Bazoukka Generationen schneidet auch beim Leo wie ein heisses Messer durch dessen Panzerung. Mit jedem erledigten Leo wäre diese Investition für den Verkauf abgebrannt.
Ausserdem sind Panzer heutzutage so etwas wie Ritterrüstungen als Gewehre eingeführt wurden. Guttenberg will die anderen, leichteren Dinge dort verticken und da wurde in Deutschland ganz massiv entwickelt, ist nur noch nicht "vermarktet". |
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schrieb am
17.04.2010 um 23:22
Nur leider haben die Taliban solche modernen Panzerfäuste nicht sonst wär der "kriegsähnliche Zustand" bald vorbei. Wenn jeden Tag ein dutzend US geführte Soldaten draufgehen würde dann wär der innenpolitische Druck viel zu groß.
Gegen Indianer waren Ritter bestimmt wirkungsvoll - gegen Langbogenschützen dann allerdings nicht mehr. |
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Der Bundes-Theo
will keinen Leo am Hindukusch? Bravo! Husch, husch, schnell ab nach Haus mit Mann und Maus! Bei Muttchen Merkel gibt's dann Spanferkel und gut gekühltes Bier, sind die 'Helden' hier, wo sie doch hingehören dann solln sie schwören dass ihnen der Arm abfallen möge, wenn sie noch einmal so blöd sein sollten, sich von dummbatzigen Politdarstellern mißbrauchen zu lassen! |
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Hallo Hermanitou. was muß ich da lesen. Toll!
In den frühen 80ern saß ich in der Lüneburger Heide in einem Leo-Brückenpanzer. Der hätte locker eine bis an den Hindukusch geschlagen. Dann aber mußte ich wieder in meinen Marder, dumm rumfunken. Mit dem kamen wir aber durchs Wasser, könnten also auch durch alle Ozeane und durch Ökowildwuchs vertrocknete Gewässer weit kommen. Na, ich sags ja: AK47, billig & effektiv. Überall. |
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Hallo Rainer,
willst Du damit echt sagen, daß Du im Leo Brücken schlagen kannst zwischen West und Talibanalquaidabinladen? Chapeau! |
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Wenn der Leo zu schwer und zu groß für den Einsatz in Afghanistan ist, hat der Theo womöglich schon was Neues, kleines, leichtes in der Hinterhand, vielleicht ein Butterfly-Kampfgerät, eine Art Mini-Hubschrauber in Libellenform, der ferngesteuert Bomben abwirft, ohne dass Leute drinsitzen müssen.
Statt Leo bringt der Theo den Neo-Beo Neuerdings soll ja statt Kampfgas mit einer millionenfach konzentrierten Sorte von Chilipulver eingesetzt werden. Auch Kriege oder kriegsähnliche Zustände können biologisch wertvoll und nachhaltig geführt werden! Dann sind auch die Toten biologisch abbaubar... |
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schrieb am
17.04.2010 um 15:34
Neo-Beo ist gut!
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...gut, aber auch schmerzhaft, oder.
Marketing für die Waffenindustrie, ich finde mich zum Kotzen! |
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schrieb am
17.04.2010 um 15:43
wie, gips den wirklich?
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bestimmt bald... fürchte ich.
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Gegen die Taliban hilft nur eins: Ninja
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An dieser Stelle sei noch mal auf das Interview mit Oberstleutnant Sanftleben verwiesen, der sich zur neuen Aufgabe der Bundeswehr in der Welt äußert.
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Grüße an Oleu Sanftleben!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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