Herr Kunze

Eine Rose im Sommer

Blogbeiträge

28.01.2012 | 13:48 Herr Kunze

Cry Wulff

Es dürfte eigentlich kein Geheimnis sein, dass der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Mathias Döpfner, ein besonders kritischer Zeitzeuge des Islamismus ist, birgt doch der Islam als zweitgrößte Weltreligion hinter dem Christentum ... >> mehr
28.01.2012 | 12:43 Herr Kunze

Glaubwürdigkeit im Amt

Christian Wulff scheint sich seit seinem Amtsantritt als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland in der Medienbranche nicht besonders viele Freunde gemacht zu haben. Seinem einstigen Nimbus als glatter Medienprofi sind spätestens seit seinen d... >> mehr
28.01.2012 | 11:48 Herr Kunze

Die gekaufte Meinung

Der Bundespräsident Christian Wulff ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Als "neutrale Macht" im Staat soll er seine politische Wirkung hauptsächlich durch repräsentative Reden entfalten, die gesellschaftliche und politische T... >> mehr
09.11.2011 | 15:08 Herr Kunze

Döpfners persönlicher Balanceakt

  Wenn Mathias Döpfner morgens das Axel-Springer-Hochaus betritt, dann wird er durch ein Kunstwerk an seine publizistischen Prinzipien ermahnt. Auf dem Vorhof des Verlagsgebäudes steht eine Skulptur des Künstlers Stephan Balkenhol, die ein... >> mehr
29.10.2011 | 15:32 Herr Kunze

Die Internationalisierung der Krise des Euro

Europa hat den Gipfel zur Krise des Euro euphorisch abgesegnet, die Aktienmärkte verzeichneten spontane Kurssprünge, und das Lob für die Kanzlerin Angela Merkel wurde bis auf einige Ausnahmen ohne Vorbehalte erteilt. Griechenland bekommt seinen ... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Döpfners persönlicher Balanceakt

09.11.2011 | 15:08 Herr Kunze
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09.11.2011 | 23:38 Ehemaliger Nutzer
Hallo Herr Kunze, es ist ja niedlich, dass Herr Döpfner in Ihnen einen eifrigen Hofberichterstatter gefunden hat. Mitten im Hochglanzbericht taucht plötzlich dieses Tricolon "eitel, arrogant, macht...
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12.11.2011 | 11:48 Herr Kunze
Liebe Frau Smilla, da Sie sich aber nun so fulminant über mich lustig gemacht haben, kann ich mir nicht verkneifen, Ihnen mitzuteilen, dass Sie sich offenbar die Freiheit genommen haben, Ihre eigenen logischen Fähigkeiten infrage zu stellen, was nach der Verfassung dieses Landes allerdings nicht verboten ist. Die Freiheit des Wortes, die Glaubwürdigkeit des Journalisten und das höchste Gut könnten theoretisch in einen Zusammenhang gebracht werden. Das alles aber einfach nur nacheinander aufzuzählen, ergibt leider noch überhaupt keine Sinn. Es ist nicht nachvollziehbar, was Sie auch nur Ansatzweise damit gemeint haben könnten. Ihr Herr Kunze
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Döpfners persönlicher Balanceakt

09.11.2011 | 15:08 Herr Kunze
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09.11.2011 | 23:38 Ehemaliger Nutzer
Hallo Herr Kunze, es ist ja niedlich, dass Herr Döpfner in Ihnen einen eifrigen Hofberichterstatter gefunden hat. Mitten im Hochglanzbericht taucht plötzlich dieses Tricolon "eitel, arrogant, macht...
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12.11.2011 | 11:36 Herr Kunze
Liebe Frau Smilla, es tut mir leid, wenn Ihnen mein Beitrag zu schleimig und anbiedernd geworden ist. Ihren Gedankengang kann ich aber nicht nachvollziehen: Mathias Döpfner ist Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Für welches Publikum er also schreibt, kann er sich praktisch selber aussuchen, sei es für jenes der Bild-Zeitung, oder für jenes der Welt, oder, oder. Als Publizist wird er wahrscheinlich nicht zuletzt andere Publizisten angesprochen haben. Man muss wahrscheinlich auch konzedieren, dass viele Intellektuelle dieses Landes die Bild-Zeitung "lesen", um sich danach darüber aufregen zu dürfen. Aber verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Es geht mir nicht um die Bild-Zeitung. Wenn es Ihnen an kritischer Reflexion gefehlt hat, dann möchte ich das hiermit gerne nachtragen: Es gibt beispielsweise einen Satz in Döpfners Buch, den ich überhaupt nicht unterstreichen würde: "Das ist eben das Schöne an der Freiheit, dass man sie auch kritisieren und verachten darf. Dass man sich so frei fühlen darf, sogar die Freiheit wieder abschaffen zu wollen." Achja? Denken Sie bitte an die Ewigkeitsklausel des Grundgesetztes, nach der bestimmte Verfassungsprinzipien auf ewig einer Verfassungsänderung entzogen sein sollen. Die Menschenwürde, die Republik, die Demokratie, der Bundesstaat und Rechtsstaat sowie der Sozialstaat sind eben nicht demokratisch frei verhandelbar. Das ist übrigens auch ein ganz übler Fehler des Lektorats, und ich bin mir sicher, dass man eine Änderung dieses Satzes juristisch sofort einfordern könnte: Wir haben eben in diesem Land nicht die Freiheit, die Freiheit zu verachten. Dieses Wort alleine schon ist ein Beleidigung der Verfassung. Ich halte Döpfner jedoch für so intelligent, dass er selber mit dieser Grenze absichtlich ein wenig zu spielen scheint, weil es eben so schwer objektivierbar ist. Es ist eben wirklich ein Balanceakt, auch wenn Ihnen das jetzt wieder zu sehr gelobhudelt erscheint. Ihr Herr Kunze
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Dirty Kitty

22.11.2010 | 13:18 Herr Kunze
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22.11.2010 | 18:38 born2bmild
Texte verfassen sollte jedenfalls Kopfsache sein und einen Leser nicht ratlos zurücklassen: was will der Dichter mit diesem Parforceklitterritt durch die Geschichte sagen? Im Osten die nahtlose Forts...
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29.11.2010 | 15:47 Herr Kunze
Also, ich möchte mich da wirklich nicht wiederholen oder etwas doppelt sagen. Es geht in dem Text grundsätzlich um die Frage nach einem demokratischen Rechtsstaat. Es ist mir klar, dass man die Gestapo nicht mit der Stasi gleichsetzen kann. Es muss aber auch klar sein, dass die BRD ein demokratischer Rechtsstaat ist (oder zumindest sein soll), und dass das Dritte Reich und die DDR keine demokratischen Rechtsstaaten waren. Auch hier kann man natürlich die Nazis nicht mit der DDR gleichsetzen. Was aber meiner Meinung nach nur sehr wenig bringt, wenn man die in den Regierungsapparat übernommenen Altnazis im Nachkriegsdeutschland als Beleg dafür nehmen möchte, dass die BRD ein verkommenes System sei. So einfach ist das nicht, denn die BRD ist ein demokratischer Rechtsstaat, und die DDR war es eben nicht. Auch in der DDR waren sicher irgendwo Altnazis im Regierungsapparat, alleine deswegen, weil man es nicht immer wissen konnte. Es geht hier um die Frage einer auf rechtsstaatlichen Prinzipien basierenden Demokratie und nicht darum, ob wissentlich oder unwissentlich ein paar Altnazis weiterhin verantwortlich waren. Natürlich war das Beispiel mit den Abhöreinrichtungen des Sicherheitsdienstes etwas banal. Der freie Umgang mit Informationen könnte ja auch im Sinne einer Demokratie funktionieren. Daher hat es ja auch diese Diskussion um den Lauschangriff gegeben. Grundsätzlich sollte man sich fragen: Woher stammen diese Informationen. In welcher Weise will man diese Informationen verwerten und warum will man sie in dieser Weise verwerten. Man sollte immer in der Lage sein, sich selbst im Umgang mit Informationen transparent zu machen.
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Ich denke, also spinne ich

17.11.2010 | 16:57 Herr Kunze
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17.11.2010 | 22:13 seriousguy47
Wie wäre es damit: 1. Ich denke (zweifle), also bin ich ein Mensch. 2. Ich fühle, also bin ich ein Lebewesen. Wobei man da vermutlich eine weitere Teilung vornehmen könnte, zu der ich mich im Mome...
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23.11.2010 | 14:40 Herr Kunze
Das mit dem Denken und der Sinneserfahrung bezieht sich glaube ich nicht in erster Hinsicht auf die Abgrenzung zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen. Ich finde den Ansatzpunkt von Descartes sehr nachvollziehbar: Jede Sinneserfahrung könnte eine Täuschung sein. Die Sinneserfahrung könnte also grundsätzlich keine Gewissheit über die Existenz vermitteln, ob nun als Mensch oder "nur" als Lebewesen. Da nun die Sinneserfahrung anzweifelbar ist, da selbst bestimmte Schlussfolgerungen des abstrakten Denkens anzweifelbar sind, so kann jedoch nicht angezweifelt werden, dass all diese Zweifel existieren. Damit ist der radikale Zweifel an einen Punkt gelangt, wo sich der Zweifel selbst nicht mehr anzweifeln lässt. Daher gilt der Satz "Ich denke, also bin ich" beziehungsweise "Ich zweifel, also bin ich" als unumstößlich. Der Satz ist aber sehr abstrakt. Und das wollte ich damit verdeutlichen, dass man die Perspektiven gegeneinander ausspielen kann: Genau genommen darf ich gar nicht wissen, woher ich diesen Satz denn nun kenne, denn das könnte eine Sinnestäuschung gewesen sein. Vielleicht habe ich den Satz in einem Buch der Philosophie gelesen, vielleicht hat mir gerade jemand diesen Satz ins Ohr geflüstert oder auf einer Tonbandaufzeichnung vorgelesen. Denn René Descartes hat ja gesagt, dass die Sinneswahrnehmung eine Täuschung sein könne. Die Geschichte, dass alle Lebenwesen irgendwie fühlen, aber nur Menschen fühlen und denken können, ist philosophisch gesehen natürlich nicht besonders neu. Natürlich wollen wir wissen, wie sich denn nun das eine zum anderen verhält, an welchem Punkt der Mensch "nur" Lebenwesen ist, und wo er denn anfängt, wirklich Mensch zu sein? Bekannterweise können ja auch Maschinen denken, nur gelten sie nicht als Lebewesen. Demgegenüber wird angenommen, dass Tiere nicht denken können aber trotzdem Lebewesen sind. Vielleicht könnte der Mensch also die Mischung aus einer (denkenden) Maschine und einem Lebewesen sein...nur leider wäre das wohl nicht das, was wir so besonders toll finden würden, einfach nur zu sagen: der Mensch sei eine Mischung aus einem Roboter und einem Tier. Aber möglicherweise ist er das?
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Kunst braucht keine Drecksfaschisten

12.09.2010 | 20:44 Herr Kunze
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12.09.2010 | 23:45 Deaktivierter Nutzer
Meese als Beispiel ist etwas alleinstehend. Man könnte den an Kunst überaus uninteressanten Neo Rauch z.B. mal diskutieren, der eine Schule gegründet zu haben für sich in Anspruch nimmt und damit ganz...
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09.10.2010 | 19:59 Herr Kunze
Lieber Gill Bost, Kunst braucht meiner Meinung nach kein politisches Statement wie beispielsweise gegen Drecksfaschisten, das sich Daniel Richter offenbar wünscht. Denn Kunst muss nicht politisch, religiös oder sonstwie ideologisch motiviert sein. Ansonsten reden wir von Staatskunst (bspw. Sozialistischer Realismus) oder von Kirchenkunst (bspw. biblische Darstellungen). Und zum "Bruderschaftsfaschismus": Ich hatte hier einen Blog beim Freitag gelesen, der unter dem Titel "S.S. Bruderschaft" Thilo Sarrazin und Peter Sloterdijk als faschistische Brüder im Geiste aus meiner Sicht etwas beleidigt hat. Ich fand das extrem unpassend, auch wenn beide Autoren sicherlich problematische Referenzen zulassen. Ich erlebe es auch hin und wieder, dass ich als rassistisch oder homophob bezeichnet werde und wundere mich immer nur, wie wenig solche Behauptungen belegt werden. In diesem Sinne meine ich nur: Es gibt ja die so genannten "Burschenschaften", und all diese anderen etwas brüderlich anmutenden Bünde, die mir immer dann etwas problematisch erscheinen, wenn der gemeinsame Zusammenhalt vorwiegend durch einen gemeinsamen Gegner hergestellt wird. Es ist dann oftmals so, dass die Bruderschaft erst durch einen gemeinsamen Feind begründet wird, und daher meine ich, auch der Bruder an deiner Seite kann ein Konkurrent sein. Man sollte keinen gemeinsamen Feind brauchen, um das vergessen zu lassen. Ich möchte eine Bruderschaft also nicht hauptsächlich von einem gemeinsamen Feind abhängig machen.
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Herr Kunze
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luggi hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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carsten plaug hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Rene Artois hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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