hest

Es wird immer weiter gehen

17.06.2011 | 12:50

Ich will akustische Patina hören

 

Digitaler Musik fehlt das Echte, das Wahre, ihr fehlen die Spuren der Benutzung. Das treibt manche zurück zum Vinyl. Doch auch Schallplatten müssen gebraucht werden, um schön benutzt zu klingen. Oder vielleicht doch nicht?

Schallplatten sollen ja wieder im Kommen sein. Also „richtige“ Platten: Pizza-groß, tiefschwarz, kreisrund und am besten massiv schwer, (aktualisiert) 180 Gramm Vinyl. So ein Diskus kommt aber schon lange nicht mehr aus der Presse industrialisierter Major-Labels. Heute dominieren die Tonträgerherstellung – wieder – kleine Manufakturen enthusiastischer Nerds, die sich in ihren Mini-Presswerken von ebenso enthusiastischen Musikalien-Händler hinterhofieren lassen. 

Handgemacht heisst das Zauberwort: Als Einzelteil einer streng limitierten Auflage macht so eine wahrhaftige „Schall-Platte“ all das her, was ein „Digital Download“ nie haben kann: Liegt gut in der Hand, hat das magisch „reale“, ist analog und „haptisch“, ja, riecht sogar irgendwie nach, nach, … , nach irgendwas eben. Und Vinyl glänzt so schön. Jedenfalls wenn die Platte neu ist, unbenutzt. Doch, halt, was ist schon eine unbenutzte Platte? Laaaaangweilig!

Zum Benutzen, mithin zum „Auflegen“ sind Schallplatten ja wohl ursächlich gemacht, heute mehr denn je. Und an sich kaufen Vinyl-Platten ja eh nur stehengebliebene Sammler und DJ’s. Also zumindest jene (stehen gebliebenen?) DJ’s, die das gute, alte Turntabling praktizieren, ob nun aus Traditionsliebe, Trägheit oder Trotz. Oder weil sie angeben wollen. Wobei: Im Grunde ist DJerismus ohnehin pure Angeberei. Der Aufleger als solcher prahlt gerne: mit seinem Musikgeschmack, seinen Raritäten, seinen eigenen Mixes, seiner Routine – und mit seinen Kratzern!

Ganz abgesehen davon, dass DJs, die auf ihrer Knöpfchen-, Regler- und Bildschirm-Kommandobrücke stehen und irgendwie fummelig Digital-Tracks abfahren ohnehin ziemlich öde rüberkommen. Da haben die Vinylisten, die grobmotorisch mit fetten, schwarzen Scheiben rumhantieren, von Hause aus schon mal ein besseres Performance-Potenzial. Viel erheblicher ist jedoch der akustische Unterschied: so ein digitaler Track klingt nicht nur bei jedem Abspielen gleich, er klingt auch bei jedem DJ gleich.

Dem Digitalen fehlt schlichtweg das Abnutzen, dem Digitalen fehlt die akustische Patina!

„Gimme some static!“ forderte James Brown zu Beginn eines seiner Songs in den Achtzigern. Denn die klanglich nicht nur saubere sondern reine CD verdrängte den Knistersound der Vinylscheibe, entstanden durch elektrostatische Aufladung oder eben puren Verschleiß. Seit James Browns gesungenem Ruf nach Staub und Kratzern gibt es zwar digital nachgeahmtes Knistern, um real existierende Kratzereien vorzutäuschen. Aber, ähem, wie armselig ist das denn? Das ist wie Publikumslacher vom Band, das will man doch nicht wirklich hören. Gimme some „real static!“ 

Ich meine, nur Audiophile und Pedanten rümpfen die Nase, wenn es aus den Boxen aufladestatisch knistert oder ein kratzerbedingter Tonarmhüpfer zu tänzerischen Artefakten zwingt, weil man sich mit dem Groove neu synchronisieren muss. Hey, das ist Leben! Kratzer und Narben sind Leben, weil sie Zeugnis von Erlebtem, von Erlebnissen sind. Echte Kratzer haben ‘ne Geschichte. DJ’S die ihre Platten schutzlos den Gefahren von Rauch und Nebel, Flüssigkeiten und Staub, fettigen Fingern und spitzen Gegenständen aussetzen, sie ohne Hüllen ins Depot stopfen, die haben was zu erzählen – und das erzählen ihre Kratzer! 

Klar, es gibt auch zu viel des Echten. Wenn ein fünf-Minuten-Song durch herbe Schürfwunden auf ein 30-Sekunden-Stakkato runtergecrasht wird, hört der Spaß am Fehler auf. Aber so ein hübscher „Bass-Jump“, der bei dieser Scheibe dieses DJ’s verlässlich bei 3:30 kommt, der hat genau dieses Eigene, Einmalige, dieses Echte. Das ist menschlich, das ist sympatisch, das ist cool. Das will ich hören!

OK, man kann Vinyl hegen und pflegen. Aber reinraum-mässig funkelnde Vorzeige-Scheiben, penible Nassreinigung und antistatische Innenhüllen, das ist doch was für Spießer. Bääh! Ich sage nur: Ge-brauchs-ge-gen-stand! Echte und echt benutzte Vinylscheiben sind eben matt und zerkratzt, die Knistern und Knacken, mitunter so krass, dass es einem auch mal in die Glieder fährt. Na, und?!

So weit, so klar. Nur woher sollen bei Nicht-Profis Benutzungsspuren auf der wohfeilen Vinyl-Sammlung kommen, wenn die Heim- oder Party-Beschallung irgendwie doch per iPod- und Computer erfolgt? Da hätte ich einen Vorschlag, so eine Art „Scratched Reality“. Das Verfahren ist von den „Stone Washed-Jeans“ bekannt, nur abgewandelt: Fabrikneue Scheiben legt der Hersteller beispielsweise für ein paar Tage auf dem Parkplatz eines Gewerbehofes aus. Oder neben den Katzenbaum des Büro-Tigers. Oder in den Krabbelraum der benachbarten Kita. Nach ein paar Tagen „randomized use“ sollte die „individuelle Maserung“ jeder einzelnen Platte deutlich zu sehen sein – und zu hören. So eine „Patina Edition“ kostet natürlich mehr.

Auf diese Weise können Pseudo-DJs oder  auch Neu-Einsteiger ihre „Marke“ als hippe Aufleger sozusagen statisch aufladen; sie können amtlich angeben mit dutzenden wilden Parties, die sie und ihre Scheibe schon durchgemacht haben. „Respekt, Alter.“ Und wer zu fantasielos ist, sich zum artifiziellen Kratzer eine passende, schön Hangover-mässige Anekdote aus den Rillen zu schneiden, dem liefert der textsichere Vinyl-Händler eine solche eben gleich mit – gegen Aufpreis, versteht sich.

Everybody, say yeah-knack-ay-yeah-knack-ay-yeah-knack-ay-yeah!

 

 
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Kommentare
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 17:23
Um mich nicht ständig wiederholen zu müssen, zitiere ich einfach 'mal wieder einen eigenen Kommentar ...

"(...) Und das hier ist eine (technisch inzwischen) völlig überholte Aussage:

"Phineas Freek schrieb am 15.05.2011 um 12:46
Hallo Knüppel, (...) Die Vinylplatte ist zum Hören da - als Musikenthusiast wird Dir der Unterschied doch sicherlich bekannt sein (...)"

Herablassend formuliert und ... in der Aussage gestrig und nicht mehr aussagekräftig.

Fakten:
Zu Beginn der CD-Ära wurde zu recht (und auch von mir) der "harte und sterile" Klang von CDs gegenüber dem "weicheren" Klang der Vinyl-Scheiben kritisiert. Damals arbeitete die Aufnahme und Abspiel-Technik mit 16 Bit 2-fach Oversampling (SONY) und 14 Bit 4-fach Oversampling (PHILIPS). Das ist jedoch seit Jahrzehnten Vergangenheit!

Heutige Spitzentechnologie bei CD-Aufnahme und Wiedergabe übertreffen die professionelle Analog-Studio-Technik der 1980er Jahre (in denen die CD-Ära begann) bei weitem.

Damals war es so eine Art "Glaubenskrieg", da waren die Anhänger der schwarzen Scheiben, die von "warmem" Klang und "Leben" faselten, damit aber nur kaschierten, dass diese Scheiben häufig zwar mit ihrem unsauberen Klang "dem Ohr schmeichelten, aber im Grunde die Musik überhaupt nicht naturgetreu wiedergaben".

Zudem waren die Knister- und Kratzgeräusche nicht "authentisch", denn bei der Aufnahme im Tonstudio waren sie schließlich noch nicht Bestandteil der Songs, sondern kamen als Abnutzungserscheinungen dazu :-).

Diese Vergötterung (um mal "Deinen religiösen Tick aufzugreifen" :-) ) der analogen Vinyl-Scheibe, war es also, die "irrational" war und ist.

Heutige Spitzen-CDs bieten eine Klangqualität in höchster Auflösung, die keine LP jemals bieten konnte, weder die Half-Speed-Pressungen, noch Direct-Mastering-Cuts.

Klar, ein guter CD-Player (ich verwende derzeit einen "semi-professionellen" Pioneer-CD-Player/Recorder) und ein solider Verstärker + sehr gute Lautsprecher sind Voraussetzung, um den Unterschied zu hören. Aber eine gute Anlage setze ich bei Dir ja ebenfalls voraus, weil Du Dich so sachkundig gibst ..."

Quelle: www.freitag.de/community/blogs/sexpower/motowns-womanizer-marvin-gaye--the-duets
(irgendwo in der letzten Hälfte des Threads ...)

Nachtrag:
Weder Knistern noch Knacken war damals im Studio zu hören, als die Künstler Ihre Songs aufnahmen, das hat also mit "Original" nichts zu tun, sondern nur mit technischen Unzulänglichkeiten ...
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 17:26
Nachtrag:

"(...) kreisrund und am besten massiv schwer, 80 oder sogar 100 Gramm Vinyl ..."

WIE BITTE?

Ich schreibe von 180 Gramm Vinyl-Pressungen, that's THE REAL STUFF Honey!!!
wahr schrieb am 17.06.2011 um 18:13
Lieber Knüppel, es geht hier gar nicht um den besseren/schlechteren Sound, sondern um die Abnutzung als Teil des Hörerlebnisses. Es spielt dabei keine Rolle, wie die Künstler nun selbst ihre Aufnahmen wahrnehmen (knisterfrei im Studio). Denn indem die Aufnahmen in die Welt entlassen werden, entwickeln sie ein Eigenleben, auf das der Künstler keinen Einfluss mehr hat. Sie werden quasi flügge. Ein Käufer bekommt in Form des Tonträgers ein individuelles Exemplar des Kunstwerks, mit dem der Musikschaffende dann nichts mehr zu tun hat. Und das Medium selbst beeinflusst eben immer auch das Kunstwerk. Gerade die Übertragung von einem Medium (Vinyl) auf ein anderes (besseres) (CD) kann die vorherigen Limitierungen erst so richtig als Teil des Hörgenusses bewusst machen. Das Knistern und Rauschen wird erst durch sein Nicht-Mehr-Vorhanden-Sein als begehrlich wahrgenommen. Das mag irrational sein, aber ich denke, es geht "hest" unter anderem auch darum, diese Irrationalität zu pflegen, anstatt sie auszuschalten.
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 18:13
Hier sind so einige dieser (bis heute unübertroffen gut anzuhörenden 180 g Vinyl-LPs), na klar, weiß ich, dass in der MOTOWN-Diaspora Deutschland (warum nur bin ich nicht bereits in den 1960er Jahren aus diesem Spießerland geflüchtet, ich Feigling?) ... diese Musik nach wie vor völlig unterschätzt und ignoriert wird (ich hasse dieses Land :-) )



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PS Sorry, ich reagiere extrem auf Musik ...
taz 21.03.2011

„(…) Kanadische Wissenschaftler haben per Kernspin-Tomografie Einblick ins Gehirn von Probanden genommen, während diese geliebten Musikstücken zuhörten. Das Belohnungszentrum reagiere wie beim Sex oder beim Konsum von Drogen. Allein die Vorfreude auf eine Liedzeile könne diese Reaktion schon auslösen, so die Forscher (…)“
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 18:15
@wahr

unsere Kommentar haben sich überschnitten, ich hatte Deinen noch nicht gelesen, als ich postete ..., klar hast Du recht ...

Gruß
Knüppel
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 18:18
Korrektur:
Hier sollte nicht zweimal Marvin Gaye stehen, sondern einmal die Temptations ... :-)



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hest schrieb am 17.06.2011 um 18:22
Ooops, ausgerechnet bei der Gramm-Zahl habe ich mich vertan, das hätte mir nicht passieren dürfen. Natürlich meinte ich 180 Gramm.
Danke für den Hinweis, habe ich jetzt verbessert.
hest schrieb am 17.06.2011 um 18:26
wahr kommentierte den Knüppel-Kommentar: „es geht "hest" unter anderem auch darum, diese Irrationalität zu pflegen, anstatt sie auszuschalten.“

Ja. Genau darum geht's mir.
Irr-ationel-en ist menschlich ;-)
hest schrieb am 17.06.2011 um 18:35
Großartige Musik, tolle Platten, schöne Cover. Und da es sich bei den – von ImageShack.us „geborgten“ Cover-Abbildungen offenbar um Scans von „benutzten“ Platten handelt, sieht man diese Patina, die ein Cover mit der Zeit erhält. Am deutlichsten bei der Marvin Gaye-Scheibe, diese weisslichen Farbverluste, entstanden durch Abschubbern beim in die Sammlung schieben oder dort herausziehen.
Wunderbar, genau das meine ich!
hest schrieb am 17.06.2011 um 18:38
@Knüppel: „Das Belohnungszentrum reagiere wie beim Sex oder beim Konsum von Drogen. Allein die Vorfreude auf eine Liedzeile könne diese Reaktion schon auslösen, so die Forscher (…)“

Unterschreibe ich sofort, spricht doch aber nicht gegen akustische Patina, oder?

Heisst es nicht immer „knisternde Erotik“?
Ha!
Phineas Freek schrieb am 18.06.2011 um 20:17
(Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 17:23)

Hi Knüppel,

Du bist mir ja eine olle und nachtragende (digitale) Leberwurst.
Nur weil es wohl noch ein paar Leutchen zu geben scheint, denen es komplett wurst ist, ob sie selbst oder deren Aussagen „gestrig“ oder ZEITGEMÄß sind – erstens weil ihnen ein derartig trauriges (kulturelles) Affirmationsbedürfnis wie Zeitgemäßheit völlig abgeht, es sich zweitens aber auch um komplett untaugliche und ziemlich alberne Kriterien über die Redlichkeit von irgendwelchen Aussagen und Vorlieben handeln würde.
Solche Menschen können sich sogar der Dinge erfreuen, die IM Kapitalismus ausnahmsweise auch mal über lobenswerte Qualität verfügten – weil ihre sinnlichen Bedürfnisse außer eben diesen selbst, zu ihrer zweckmäßigen Befriedigung keine anderen und fremden Kriterien bedürfen.
Und welchem Material sich da zeitgemäße Charaktermasken zur gelungenen Selbstdarstellung auch immer bedienen mögen – ob Vinyl, CD, Bierdeckel oder die Affinität zu bestimmten Recordcompanys – geht solchen gestrigen Menschen deswegen auch immer am Allerwertesten vorbei.

PS
Den "Wissenschaftler", dem die sensationelle Weltentdeckung und der Nachweis eines angeblichen „Belohnungszentrums“ im menschlichen Hirn gelungen sein soll, würde ich auch brennend gern kennenlernen.
Knüppel schrieb am 17.06.2011 um 18:50
@hest

Sorry, wenn ich zu aggressiv war!

Vielleicht bin ich wirklich ein bißchen "verrückt" ... :-)

Musik (und Sex) sind "schon immer" meine "Drogen" ... (vielleicht hat mich das vor Kokain und Heroin bewahrt ...

Wenn diese amerikanischen Original MOTOWN-LPs aus den U.S.A. hier ankamen (ich bestellte die damals, wie von Sinnen, nachdem ich den Klangunterschied zu den deutschen Pressungen festgestellt hatte), hatte ich so etwas, wie einen "multiplen Orgasmus" :-) - ich habe die alle noch.

Heute aber kenne ich DIE Quellen ... und dort arbeiten Leute, die diese Musik mindestens genauso lieben wie ich ... und ... sie pressen sie auf wahnsinnig gut klingende CDs

www.hip-oselect.com/scr.public.catalog.asp?cat_id=9BE6C651-2C04-4F9B-A867-99626310086F

www.rhinorecords.com/

PS Ohne MOTOWN, ohne die Musik der 1960er Jahre, wäre ich seit Jahrzehnten tot! (kein Scherz!)
Columbus schrieb am 17.06.2011 um 22:20
Mit Selbstironie und schön geschrieben. Danke.
Knüppel hat schon Recht. Heute muss das nicht mehr sein, technische Artefakte als Teil der gehörten Musik zu sehen. - Fürs Gefühl und die Erinnerung ist es halt manchmal gut. Aber sonst.

Wohin das führen und verführen kann, zeigen die eigentlich doch musikalisch bestens geschulten "Pink Martini". Unbedingt auf altes Grammophon, bzw. Plattenspieler trimmen, das ist was für den Film, die Ausstattung und die Erinnerung, aber musikalisch anachronistisch:

Akustische Patina, wenn auch ohne Kratzer, aus dem Studio:

www.youtube.com/watch?v=FeVJbhXuRek&feature=related

Schönes Wochenende

Christoph Leusch
Columbus schrieb am 17.06.2011 um 22:20
Mit Selbstironie und schön geschrieben. Danke.
Knüppel hat schon Recht. Heute muss das nicht mehr sein, technische Artefakte als Teil der gehörten Musik zu sehen. - Fürs Gefühl und die Erinnerung ist es halt manchmal gut. Aber sonst.

Wohin das führen und verführen kann, zeigen die eigentlich doch musikalisch bestens geschulten "Pink Martini". Unbedingt auf altes Grammophon, bzw. Plattenspieler trimmen, das ist was für den Film, die Ausstattung und die Erinnerung, aber musikalisch anachronistisch:

Akustische Patina, wenn auch ohne Kratzer, aus dem Studio:

www.youtube.com/watch?v=FeVJbhXuRek&feature=related

Schönes Wochenende

Christoph Leusch
Blinkfeuer schrieb am 17.06.2011 um 22:57
Ich sag mal so:
Lieber "frisches" CD Knistern als eine Platte, die rumpelt, bollert, rauscht, sprich: für den Kopfhörer zu abgenudelt ist.
Also her mit......

youtu.be/ApRnHiu7kCo

(Da Links zu Waits oft verschwinden, da stand:
Tom Waits , Real Gone ,
Circus, knister, knister)
goedzak schrieb am 18.06.2011 um 18:15
hest schrieb am 18.06.2011 um 19:37
Danke :-)
Verwendungszweck schrieb am 19.06.2011 um 12:14
Heute, mit den Unmengen MP3s auf der Platte, kann man sich die Vinyl-Nostalgie locker leisten.

Wie wär's mit nächste Woche eine romantische Verklärung der Höhenverluste und Gleichlaufschwankungen bei Musikkassetten?

Ich dachte einige Zeit, dass z. B. Chicago von CSN&Y oder auch einige Sachen von Dylan nur von Kassette so leiern würde. Tja, der künstlerische Ausdruck eben.
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