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Blogbeiträge

27.09.2009 | 19:06 holstebro

Eskapismus, Baby!

Was für ein schöner Sonntag, oder? Ich meine natürlich das Wetter, versteht sich von selbst. Aber seien wir mal ehrlich: Wer redet jetzt nicht gerne vom Wetter? Mitglieder der CDU/CSU beispielsweise. Roland Koch sieht gerade einen guten Tag f&u... >> mehr
23.08.2009 | 14:38 holstebro

Die große Leere der Signifikanten oder reale Fiktionspolitik

Der SPIEGEL ist ja immer für einen intelligenten Kommentar zu haben. Jüngst wurde sich im Kulturteil damit auseinandergesetzt, wie fiktiv doch der reale, wie real der fiktive Wahlkampf ist, wie unterschiedlich sich die Gesichter und Phrasen mit Bedeu... >> mehr
18.08.2009 | 15:28 holstebro

Sport verwechselt Körper nicht

An Leib und Seele gesund   Der Sommer ist da, die Begeeisterung kommt. Die körperbetonte Jahreszeit lässt den Sport sprießen, und abgesehen von eklantanten Selbsversuchen in brühender Hitze gibt es ja noch die Bildschirme, der direk... >> mehr
15.08.2009 | 16:26 holstebro

Körpersterben, Schattenmenschen, ScienceFiction

Der Tank ist gefüllt mit lebenserhaltenden Substanzen, der Körper fällt auseinander, er muss überwunden werden. Leichname sind keine Todesurteile. Das Netz, der Netzkern, die Innerlichkeit der Virtualität, der Traum der Entkörpert... >> mehr
02.08.2009 | 13:03 holstebro

Wer regiert hier eigentlich wen? Menschen und Maschine Teil I

Möglicherweise ist die Koppelung zwischen Mensch und Maschine überhaupt keine Koppelung, sondern ein Krieg. Mensch gegen Maschine. Was für ein Topos, was für ein Alptraum. Die Frage ist nur die Wahl der Waffen. Ein kleiner Versuch eines Gan... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Watschen mit Gesang

Kultur | 04.03.2010 | 05:00 Jörg Magenau
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04.03.2010 | 12:43 holstebro
Wenn Roland Barhes Recht hatte, und die einzige Aufgabe der Kritik darin besteht, dem Autoren auf die Schliche zu kommen und ihn als Fixpunkt, ja heiligen Gral ihrer Arbeit versteht, dann muss der Tod des Kritikers auch gleich den Tod des Autoren beinhalten. In dieser Hinsicht sind ja nunmal alle verknüpft, die im Diskursfeld Kultur überhaupt zu Gange sind (müßig zu fragen, auf welches Element in diesem Netzwerk verzichtet werden könnte). Was merkwürdig erscheint, sind die sogenannten Machtspiele, die überhaupt nichts mit Vernichtung oder subjektiver Objektivität zu tun haben, sondern im Grunde nur Katalysatoren des Diskursnetzes sind: Man zitiert sich gegenseitig herbei, bringt Texte, Aussagen und auktoriale Fixpunkte im kulturellen Feld unter, und wer hier was zu sagen hat, hat nunmal nichts mit einer Herausgeberschaft, einer verletzenden Erfahrung oder einer bestimmten Herkunft mitsamt Sprachvermögen zu tun. Sich im Kulturbetrieb immernoch am Kampf der Giganten zu ergötzen, ist pure und archaische Nostalgie. Was sich aber wie oben zu Protokoll gegeben abspielt, ist lediglich eine Versumpfung unter der Schirmherrschaft des Narzissmus, der den Unetrhaltungswert von Dramödien aufbringt, mit Kultur aber (hoffentlich, hoffentlich), nichts zu tun hat. Und ein weiteres Mal muss man die Abschaffung der Biographien fordern, die uns ja ach so sehr beherrschen wollen und im Grunde nur eines Produzieren: Heiße Luft und Langeweile. Die Giganten müssten ihre Kämpfe nun auf der Couch und mit Rorschach ausfechten, wenn sie weiterhin an das glauben, was allgemein Erfahrung genannt wird. Und das ist moralisch fast schon verwerflich.
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11.12.2009 | 12:46 Megan Fox-Smith
klingt alles nach william gibson
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26.02.2010 | 14:32 holstebro
ganz sicher, gibson ist im grunde auch einer der großen denker des posthumanen überhaupt. ihm ist sicherlich vieles dessen zu verdanken, was heutzutage so als zukunft gilt.
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Der Vorher-Nachher-Effekt

Kultur | 21.02.2010 | 10:45 Christine Fischer
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23.02.2010 | 11:15 holstebro
Man muss ja kein Hellseher sein, um ein Festival für Filme wie die Berlinale vorher genauso langweilig zu finden wie nachher. Dass es sich um fortwährend auf "pc" und Künstlersolidarität (andere sprechen von Klüngelei) gebürstete Abläufe handelt, entweiht im Grunde jede Veranstaltung, in der man sich von der Kunst, und besonders dem Film, etwas erhofft. Nur, weil Preise vergeben werden, laufen dort noch lange keine guten Filme. Und dass ein Preis keinen Film je besser gemacht hat (wie auch?), ist denke ich in der Tautologie von Filmvestivals und deren Beiträgen ohnehin angelegt. Man kann also mitschwimmen, begeistert sein, oder man kann angewiedert sein von dem Drumherum und dann nachher einen Verriss schreiben, der die Filme für ihre Boulevard-Güte lobt (Skandal! als Qualitätsmerkmal?), den man auch vorher hätte schreiben können. Man weiß ja, wie sowas läuft. Insofern ein überflüssiger Artikel. Aber er befriedigt mein veoyeuristisches Verriss-Bedürfnis. Danke dafür. Spart das Geld für die Gala. So und so gesehen.
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03.11.2009 | 21:22 holstebro
Liebe Verena, künstlerisch gesehen ist das self-made ja immer wünschenswert, besonders für den/die KünstlerIn, insofern ist es in jeder Form zu begrüßen, wenn MusikerInnen sich von keinem Label in ihr Werk reinquatschen lassen. Auch das war mal der Grundgedanke von DIY, des Hardcore, Punk und Metal (weiterhin, leider, männliche Domäne), der in vielen aus der Zeit hervorgegangenen Labels jedoch von Majors geschluckt wurde (rühmliche Ausnahme spontan: Epitaph). Gerade in Zeiten der Vernetzung und der sich kaum lohnenden Produktions- und Aufnahmekosten für viele ein interessanter Weg (siehe zuletzt sogar ein Anbiedermann wie Westernhagen). BTW: Was ist in diesem Zusammenhang eigentlich von Soap&Skin zu halten? Weiterhin danke für die Veröffentlichung interessanter Acts und Strömungen, h.
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Wo bleibt der Mittelfinger?

Alltag | 19.10.2009 | 14:00 Verena Reygers
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19.10.2009 | 18:41 holstebro
Ein Hauptpunkt der Feminismuskritik bei Judith Butler war ja die fortwährende Dichotomisierung des Materie-Geist-Verhältnisses, das der Feminismus im Umkehrschluss zum Patriarchat ja weiterhin betreib...
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29.10.2009 | 12:06 holstebro
Liebe Verena, von Difamierung weiblicher Künstlerinnen habe ich in deinem Artikel auch nichts bemerkt, lediglich die Unterschlagung der hohen kreativen Leistung durch die Forderung plakativer und anscheinend öffentlichkeitswirksamer Attitüde. Das klang mir alles zu präskriptiv, das klang nach "Du bist Frau, du sollst dieses und jenes, wenn du dieses und jenes wilst". Das klang nach klarer und dichotomer Geschlechterkategorie (Frau sein) und hat mit gender nichts zu tun. Wenn ein Act wie Amanda Palmer auf der Spiegel-Online-Homepage Artikel und Videobeitrag erhält, dann hat er es geschafft. Selbst Kittyo, Florence and the Machine, Ebony Bones und andere sind dort repräsentiert und öffentlichkeitswirksam in Szene gesetzt. Was Yo! Majesty auf jeden Fall auch gebühren würde, aber das ist wohl doch zu krass für die großen Spieler der Öffentlichkeit. Und ja, anscheinend kommt Pop immernoch von populär.
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holstebro
Sagen Sie, sind Sie nicht der.. nein? Sie sehen ganz anders aus, also im Fernsehen...
Mitglied seit:
2 Jahre 28 Wochen
Zuletzt aktiv:
04.03.2010
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Kommentare: 16
Logbuch
20:12
seriousguy47 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:11
thinktankgirl hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:04
Red Bavarian hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
20:03
Helena Neumann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:02
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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