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Relaunch. Seit einem Jahr ebbt die Diskussion nicht ab, was für eine Zeitung der (neue) Freitag eigentlich sein soll? Eine linke Zeitung? Eine irgendwie linke Zeitung? Eine linksliberale Zeitung? Ein Organ der Gegenöffentlichkeit? Eines des Anti-Mainstream? Eine gute alte Wochenzeitung? Oder doch lieber eine Netzplattform? Oder alles zusammen? Und was genau hat man eigentlich unter dem „Meinungsmedium“, als der er jetzt firmiert, zu verstehen?
Eine unerwartete Antwort auf diesen Richtungsstreit hat jetzt der Schweizer Bestsellerautor Martin Suter gegeben. In seinem neuen Roman Der Koch lässt er den Freitag in einer ganz ungewohnten Rolle auftreten. Zum einen schreibt er ihn ohne den Artikel, den er seit einem Jahr vor sich her schleppt. Damit könnten wir vielleicht noch leben. Schwerer wiegt, als was er ihn definiert: Als Organ des investigativen Journalismus.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Der Koch ähnelt stark diversen Simmel-Romanen. Von der globalen Finanzkrise, den Problemen von Migranten in der Schweiz, dem Bürgerkrieg in Sri Lanka und dem internationalen Waffenhandel hat Suter von allen derzeit gängigen Weltproblemen etwas eingerührt in dieses literarische Mainstreamgericht. Sogar eine Steuerrsünderkartei kommt vor. Dieses überaus verzwickte Konglomerat gründet - natürlich – auf einer umöglichen Liebesgeschichte.
Der tamilische Asylbewerber Maravan arbeitet als Hilfskoch in einem Zürcher Nobelrestaurant. Als er wegen einer Lappalie gefeuert wird, greift er zur Selbsthilfe. Zusammen mit seiner Kollegin Andrea eröffnet er einen Catering-Service der besonderen Art.: Essen für liebeswillige aber – unfähige Paare. Denn Maravan ist Experte für die sogenannte aphrodisische Küche. Die Rezepte für das, was im Roman „anregende Menüs“ heisst, hat er von seiner Großmutter in Colombo.
Es kommt, wie es kommen muss: Love Food, so heisst der Service, erfreut sich großer Beliebtheit. Doch mit den Kunden kommen die Tränen. Nicht nur, dass der erotische side effect langsam überhand nimmt. Bald sind auch dubiose Herrschaften unter den Liebhabern der Zwei-Mann-Agentur. Unter anderen zwei Herren mit den unauffälligen Namen Schaeffer und Dalmann.
Als die dunklen Geschäfte gestört werden, denen sie insgeheim nachgehen, beschließen sie, sich der Hilfe einer Zeitung bei der Lancierung einer Indiskretion zu bedienen. Man würde unwillkürlich an die WOZ denken. Eine kleine linke Wochenzeitschrift in Zürich, die einer kleinen Zeitung in Berlin zum Verwechseln ähnelt. Doch nein, Martin Suter greift zu einem anderen Blatt. Auf Seite 244 des Kochs heisst es plötzlich: „Die Wochenzeitschrift Freitag hatte die Meldung der Waffenexportgegner aufgenommen und unter dem Aufmacher „Die Schrott-Connection“ den Handel mit den ausgemusterten Panzerhaubitzen enthüllt“.
Die Sache zieht ihre Kreise. Der Freitag kommt ganz groß raus. Bald spricht die ganze Schweiz von der Waffenschieber-Affäre. Bis der herzkranke Herr Dalmann aus lauter Übermut den Love Menues etwas zuviel zuspricht. Sodass am Schluss ein „schöner Nachruf im Freitag“ erscheinen muss.
Für eine kleine Zeitung wie den der Freitag ist es immer noch schwer, in den Medien mit einer absatzfördernden Meinung, Meldung oder einem guten Artikel zitiert zu werden. Für dieses product placement sind wir Martin Suter deshalb natürlich äußerst dankbar. Denn dieser Roman wird die sprichwörtliche Tagesaktualität des publizistischen Gewerbes sicher überdauern.
Gleichzeitig versichern wir hoch und heilig: Keine „Freitag-Connection“ hat diesen Deal pünktlich zum einjährigen Relaunch-Jubiläum am kommenden Wochenende eingefädelt. Sondern einzig und allein der begnadete Autor. Nur über die Rollendefinition des Freitag, die sich Suter hat einfallen lassen, darf man streiten. Soll der gute alte, neue Freitag wirklich ein Enthüllungsorgan werden?
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und Friktion.
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Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert.
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Sehr geehrter Streifzug,
darf ich Ihnen, sozusagen als flankierende Maßnahme, ein "c" zur beliebigen Verwendung anbieten, ganz im Sinne des besprochenen Romans? |
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Meine Güte, wie prüde werdet ihr denn? Jetzt werden schon süße Smileys zensiert.
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Dann schreib ich in Zukunft doch lieber einen Artikel über Votzen, das scheint kein Problem zu sein.
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Der Link zu einem dieser abgrundtief schrecklichen Smileys.
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"Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert."
Warum? Das angediente "c" von Frau Murrow darf aber bleiben? |
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@ WeinStein
Na dann geben Sie mal schön obacht, vor lauter krampfhaft stehen nicht ständig am Urinal vorbei zu pinkeln. |
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wohin ein durchaus ernst und informativ gemeintes blog so abdriften kann. wunder der kommunikation...
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"erotische side effect"
"wohin ein durchaus ernst und informativ gemeintes blog so abdriften kann. wunder der kommunikation..." Schnall ich nicht. |
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schrieb am
03.02.2010 um 15:03
Ich finde den Kommentarverlauf langweilig - und überflüssig.
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Kann ich nicht e i n m a l die erste Kommentatorin sein, nein? ;)
Ob der Freitag ein Enthüllungsorgan werden soll? Aber unbedingt! Teilweise ist er das auch schon, oder beteiligt sich zumindest an den medienüblichen in Umlauf befindlichen "Kampagnen". Aber ich sag mal so: Wahrscheinlich ist in Zukunft überhaupt kein Enthüllungsmedium mehr nötig. Denn die meisten Leute entblößen sich doch alle sehr gern selber! ;) |
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schrieb am
02.02.2010 um 15:25
...oder heißt das Ent b l ö d e n ...?
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Wow!
Der deaktivierte Nutzer ist nach kurzem Zwischenspiel zum neuen deaktivierten Nutzer geworden. Da sind wir ja mal gespannt, als was oder wer oder wie oder überhaupt warum mein Freund Harvey mit galore textuser reflexione etc. pp. wieder aus der Versenkung auftauchen wird! Flexi etc.pp.: Wir warten! |
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@ Redaktion/Moderation von freitag.de:
Da wird weiter oben ein hamloser Smiley (eine andere Bezeichnug wieß ich dafür nicht) gelöscht, weil er gegen die Netiquette verstoßen haben soll. Und gleichzeitig spielen hier manche sog. User - ich würde solche eher als abuser bezeichnen - Bäumchen-wechsel-dich galore, sozusagen. Inwiefern stimmt da die Netiquette? Wie stehen eigentlich Redaktion und Moderation zu diesen Springteufelchen? |
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schrieb am
02.02.2010 um 16:43
Meine Großmutter pflegte stets zu sagen: "Der schlimmste Lump im Ganzen Land - das ist und bleibt der Denunziant."
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schrieb am
02.02.2010 um 16:47
@I.D.A. Liszt/Ida Liszt/Spaßguerilla
Quod licet Ida Liszt, non licet Reflexione Galore. Apropos erlaubt: An Ihrer Stelle würde mich mal ganz scharf darüber nachdenken, ob üble Nachrede nicht üble Nachrede bleibt, auch wenn sie auf Latein vorgetragen wird. |
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Sehr geehrter I.D.A Liszt, in seinem letzten Logbuch hat Jörn Kabisch darauf hingeweisen, dass noch bis zum 4. Februar die Möglichkeit besteht, seinen Nutzernamen zu ändern. (Der Account hingegen bleibt ja der gleiche.):
1. Ich hatte ja bereits angekündigt, es wird der Tag kommen, da wir die Möglichkeit einschränken, seinen Nickname in den Account-Einstellungen zu wechseln. Der Tag ist nun da. Es wird Donnerstag, der 4. Februar sein. Sollte jemand noch überlegen, ob er künftig nicht lieber sauerkraut statt hortensie heißen will (ein ganz zufällig gewähltes beispiel), dann sollte er/sie das bis zum Donnerstag entscheiden und es in seinen Einstellungen ändern, danach ist das nur noch in Ausnahmefällen per Mail an Community-Support möglich. Und zwar bitte mit einer Begründung. Sehr geehrter derDonnerstag, bitte weiten Sie den Streit aus dem anderen Thread nicht auch auf diesen hier aus. Dankeschön. |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:09
"Wow!
Der deaktivierte Nutzer ist nach kurzem Zwischenspiel zum neuen deaktivierten Nutzer geworden. Da sind wir ja mal gespannt, als was oder wer oder wie oder überhaupt warum mein Freund Harvey mit galore textuser reflexione etc. pp. wieder aus der Versenkung auftauchen wird! Flexi etc.pp.: Wir warten!" du machst dich lächerlich - ebenso wie weitere user, die chrisamars marktgeschrei von vor weihnachten noch immer nachplappern. j.k. hat selbst gesagt, man könne bis donnerstag seinen nick ändern. hatte mich entschlossen, dann wieder reflexione galore zu heißen. hatte niemals einen doppelaccount (doch das scheinen mir verschwörungstheoretiker ja eh nicht zu gleuben), lediglich die namenwechsel. auch lustig: weinzstein und felicitas' x-nicks verstehen sich blendend, und ausgerechnet mir wirft er es alle paar tage vor, obwohl es bereits vor wochen per pn besprochen war, das fällt unter üble nachrede, mobbing, beleidigung hatten wir auch schon, usw. und feli taucht ständig wieder auf und bemitleidet sich selbst. prost mahlzeit. |
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Sehr geehrter Der Freitag,
vielen Dank. Ja, Jörn Kabischs letztes Logbuch hatte ich zwar gelesen, aber dann vergessen. Das war auch der Grund, warum ich schnell wieder zu meinem Original-Pseudonym zurückgewechselt bin. Im Augenblick überlege ich mir aber, ob ich mich nicht geschwind noch in Deaktivierter Nutzer umbenennen soll. Das scheint augenblicklich ja ein ganz beliebter Nick zu sein... ;-) Ist der im Moment frei? ;-) Herzlichst, Oma Ida |
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Das ist doch so ein Spruch von ganz alten Altlinken, nicht wahr?
Mit denen haben Sie doch nichts zu tun. Aber wenn Sie damit jetzt nicht klarkommen, was ich meine, lassen Sie sich das doch bei Gelegenheit mal von derDonnerstag erklären. Der versteht ganz viel von Linken und ihren Sprüchen. |
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Verzeihung!
Obiges war als Antwort auf nameleon am 02.02.10 - 16:43 gedacht gewesen. Nur um Mißverständnisse zu vermeiden. |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:42
Mit wem ich etwas zu tun habe oder zu tun hatte, können Sie nicht beurteilen. Ich brauche auch niemanden, der mir was darüber erklärt.
Ihnen hingegen möchte ich ein Anti-Aggressions-Training empfehlen. Da gibt es tolle Angebote - so auf dem Schrottplatz mit Vorschlaghämmern auf Autos rumhämmern. Vielleicht hilft das und macht Sie etwas entspannter. |
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schrieb am
02.02.2010 um 18:38
Nee, nee mein lieber Liszt, du bist auf dem falschen Dampfer.
Zur Zeit gibt es hier hauptsächlich einen deaktivierten Nutzer, und das bin ich. Weil ich die einzige hier bin, die einen zweifachen Nick hatte! Jawohl, die einzige! Da kann man auch zu stehen. Nix galore, und wen du noch versuchst, da reinzuziehen. Es ist Feli und nochmals Feli, die hier nicht reindarf. Und auch nicht will. Aber es macht doch Spaß, du weißt schon, wie als Kind, alles was verboten ist...?! Aber ansonsten bin ich ganz deiner Meinung, diese Springteufelchen sind gräßlich, lästig und gehören ein für alle mal ausgerottet. Nicht, dass ich rassistisch wäre, aber irgendwo hört der Spaß doch auf, oder?! ;) Feli |
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@ nameleon:
Da haben Sie recht. Es entspannt in der Tat ganz ungemein, wenn man auf Blech hämmert, vorzugsweise auf solches, das geredet (und manchmal eben auch geschrieben) wird. |
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schrieb am
03.02.2010 um 15:08
Und dieser Gesprächsverlauf erinnert mich stark an die gute alte Bewertung "Thema verfehlt".
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Der Freitag ist bereits ein Enthüllungsorgan mit einem investigativen Herausgeber an der Spitze.
(Kleiner Hinweis von mir: Feli soll die Wagenknecht sein.) |
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>Denn dieser Roman wird die sprichwörtliche Tagesaktualität des publizistischen Gewerbes sicher überdauern.< - Nun ja, man soll die Hoffnung nie aufgeben!
Herr Suter sollte manl von seinen Pilztrips herunterkommen (Die dunkle Seite des Mondes). Vielleicht könnte er dann auch ein bißchen schreiben lernen. Er hat einen Hang zu Courths-Malheurscher Dramatik und Figuren-Regie. da würde ich mir eher Sorgen um die Zukunft des Freitag machen. |
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lieber liszt, die entsprechende passage war natürlich ironisch gemeint. deswegen auch am anfang der vergleich mit good old simmel....
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Lieber Ingo Arend,
echt jetzt? Da haben Sie mich eiskalt erwischt Sehen Sie, deshalb schreibe ich in die tags meiner ironischn Anmerkungen immer "Satire" oder "Ironie" usw. Im Zweifelsfall hilft das meiner Erinnerung auf, wenn ich mich über meinen eigenen Blogbeitrag ob seiner Unsachlichkeit ärgere. ;-) Ich bitte vielmals um Verzeihung für meine Unachtsamkeit. Das soll nie wieder vorkommen. ;-) |
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das mit den tags muss ich mir merken. super tipp! und so verstehensfördernd...
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Gell?
Manchmal hat sogar die olle Oma Ida noch ganz patente Lösungen fürs Netz - auch wenn man es einer so alten Dame gar nicht zutrauen möchte. |
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wer suters roman liest, wird staunen, was für geile rezepte alte omas da so auf lager haben. mehr will ich hier nicht verraten...
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Vielleicht hat Meister Jakob noch von Vaterseite einen Draht zu Stefan Aust und kann ihn als 1€-Kraft - amerikanisch 1-Dollar-Man - anheuern. Aust war dunnemals gemeinsam mit Broder bei den 'St. Pauli Nachrichten' und kennt sich mit allerlei Enthüllungen aus. Orientiert am meistverkauften Tagesblatt dieses unseren Landes könnte das Freitag-Mädchen des Tages freizügig enthüllend die gewünschte Leserstruktur schaffen. Weg mit den ewig nörgelnden Altlinken und her mit irgendwie linken flexiblen Jungdynamikern.
K2R (Klaus Rainer Röhl) gibt sicher auch gern Hilfestellung. |
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K²R könnte wirklich helfen. Evtl auch mit Geld einer 1956 verbotenen Partei, mit dem er sich später völlig selbstständig machte. So wurde mir erzählt. Schönes Thema für Suter.
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Ich bin dafür. Enthüllen ist nun mal wichtig und auch der Vorschlag, den Titel zu femininisieren, halte ich für äußerst sinnvoll. So sicher wir irgendwie linken Enthüllungsjournalismus brauchen, so sicher brauchen wir auch ein lupenrein linkes Seite-1-Girl.
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Genau. dieFreitag.
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Was Martin Suter wohl selbst dazu sagt? Lässt sich in der nächsten Ausgabe des Freitag nachlesen. Ab Donnerstag am Kiosk.
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Na, dem müssen aber die Ohren klingeln!
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Lesen Sie in der kommenden Ausgabe:
DiätlinX: Schlank mit Borschtsch Red-Style-District: Träume in Dralon Rosa Sex rät: Geil auch ohne Veet |
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Ich habs gern gelesen und finde die Sache einfach witzig. Notiert für den nächsten Gang zu Buchhandlung.
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es ist ja immer gut und schön, dass im rahmen solcher blogs alles mögliche diskutiert wird, was gerade so anliegt. schon merkwürdig aber, dass die eigentliche (identitäts-)frage, die suter implizit formuliert, nicht aufgegriffen wird...
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naja, ich habe hier eher auf mehr satire gehofft. denn 1. ist es bei suter freitag, nicht der freitag, 2. sowieso fiktion und 3. die rolle des freitag bei ihm nicht sooo des anlehnens wert, da er ja durchaus benutzt wird. und 4., wenn man so will ,ist es sein schlechtestes buch seit jahren. sich darauf zu beziehen, sollte satirisch gemeint sein, sonst ist es provinziell.
kk |
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Soll der Freitag ein Enthüllungsorgan werden? Ja, aber nicht im eigentlichen Sinne. Der Freitag kann sich keinen Hans Leyendecker leisten. Aber er kann das Unausgesprochene, von den anderen Medien vergessene, enthüllen. Das wäre der investigative Journalismus des Freitags.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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