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nur zur info: wir bereiten jetzt schon umfangreiche berichterstattung über demos ende märz und auch die attac-konferenz in berlin vor.
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Die Debatte über den BildBlogger und Medienjournalisten Stefan Niggemeier geht, dank Jakob Augstein Kommentar, gar nicht von der Journalismus und Blogosphäre aus, wie es zunächst offenkundig scheint, sondern von der Verwischung des real- existierenden Sozialismus und real vegetierenden Kapitalismus seit dem Ende des Kalten Krieges, des Ost- West- Konflikts mit dem Ergebnis des Fall der Berliner Mauer vom 09. November 1989.
Warum?, weil sich in Zeiten explodoerender Produktivität, global & lokal, bei gleichzeitig krisenhaft wachsender Vernichtung von Lohnarbeit, auch im realexistierenden Journalismus alte Fragen nach Einkommen als Auskommen für Privathaushalte, Unternehmen ganz neu stellen. Sind nicht in einer vernetzten Welt von Arbeitenden und Arbeitlosen längst die Grenzen zwischen beiden durch alltägliches Mitwirken in der Gesellschaft verwischt? (siehe Auslagerung der Lohn- Arbeit im Umgang mit Postleitzahlen auf Briefen, Paketen an nicht entlohnte Verbraucher?). Wer sich dieser Fragestellung annimmt, ist schließlich zwingend bei der Frage der Verwertung von Urheber- Rechten an Texten, sei es von Journalisten/innen, sei es von Bloggern/innen. Da diese Fragestellung so abgründig tief die System- Frage stellt, als ob heute gefragt würde, wem gehört der Petersdom, dem Vatikanstaat oder jenen, die über erpresste wie freiwillige Ablassbriefe als Katholiken/innen wie spätere Prostestanten/innen desssen Bau finanziert?, begnüge ich mich „Immer elegant bleiben“ mit der Feststellung, dass die Menschheit krisengeschüttelt an einen weltwirtschaftlichen Punkt angelangt ist, der System- Fragen sich selber überläßt, sich lieber Kompensationsfragen entfallener Erträge für Privathaushalte, Unternehmen, urbi et orbi, stellt. Geht es folglich bei dieser Debatte um Journalismus und Blogosphäre als Teilhaberschaft an Communities stellvertretend für alle Bereiche unserer Gesellschaft um die Frage der Kompensation entgangener Erträge aus der Verwertung von Urheber- Rechten an Texten? Wäre insofern hier ein Grundstein für ein Kompensationseinkommen gelegt, das ökonomisch eher begründbar darstellbar scheint als ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“, dass Rechte vorgaukelt, ohne ökonomisch wertschöpfend Rechte zu schaffen wie ein aktivierendes Kompensationseinkommen? So können wir hier im Freitag wie anderswo mit Fug & Recht dereinst verkünden, wir sind nicht nur an irgendeinem gewöhnlichen Freitag bei der Grundsteinlegung eines gesellschaftlich pauschalisierten Kompensationseinkommens dabei gewesen, sondern federführend im Freitag daselbst. JP |
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Lieber Joachim Petrick, vielen Dank für den wirklich sehr wegweisenden und sinnvollen Beitrag zu meinem Beitrag!
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@J.P. - Stichwort "Kompesationseinkommen"
Ist diese Idee wirklich so weltbewegend, dass man so dereinst davon reden wird? Oder habe ich sie nicht kapiert? Ich entnehme Deinen Worten nur, dass Du das Kind anders nennen willst, weil man ja nichts geschenkt nimmt und man sich das ganze außerdem ja auch irgendwie verdient hat (durch Postleitzahlen-Raussuchen und so) und Anerkennung von Leistung bekanntlich Leistung fördert. Sollte in dem Begriff noch mehr drin stecken, als ich Deinem Text entnehmen konnte, weise doch mal auf die maßgebliche Quelle dafür hin, die Du nicht genannt und die ich wohl verpasst habe - oder übersetze noch mal den Sinn in einfachere Worte, vielleicht die thesenhaft-dogmatischen Substantivierungen in Satzgefüge auflösend. (Aber bitte nur, wenn wirklich mehr in der Idee steckt als ein nooooch euphemistischeres Etikett). |
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Indem die Linke zur Mitte wird, bzw links und rechts aufgehoben wird und das linke Denken in Taten vollbracht wird und dann funktioniert das GANZE nach dem Prinzipder Nachahmung und so vertrauen wir auf die Liebe und Nächstenliebe, euch allen ein schönen Abend :-)
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Ich glaube Sie gehen von falschen vorraussetzungen aus. Unsere Mitbürger sind zum grössten Teil zu Unaufgeklärt und denken nicht nach. Die Warheit will doch der Ottonormalbürger gar nicht sehen. Deshalb ist es unsinnig forderungen zu stellen die von der mehrheit nicht verstanden wird. Nehmen Sie Schaeffler und den neuesten Spiegelartikel die Gewerkschaft die Staatshilfe fordert, bilder in den Nachrichten wo ist den da noch eine Kritik.Solange die Mehrheit so Maniepuliert wird hätten radikalere Gedanken keine Chance auf Umsetzung.
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Ich glaube Sie gehen von falschen vorraussetzungen aus. Unsere Mitbürger sind zum grössten Teil zu Unaufgeklärt und denken nicht nach. Die Warheit will doch der Ottonormalbürger gar nicht sehen. Deshalb ist es unsinnig forderungen zu stellen die von der mehrheit nicht verstanden wird. Nehmen Sie Schaeffler und den neuesten Spiegelartikel die Gewerkschaft die Staatshilfe fordert, bilder in den Nachrichten wo ist den da noch eine Kritik.Solange die Mehrheit so Maniepuliert wird hätten radikalere Gedanken keine Chance auf Umsetzung.
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Mir ging es nicht um "die Leute", sondern um die Linken jeglicher Couleur - organisiert oder unorganisiert. Die Linke muss zu einer gesellschaftlichen Kraft werden, damit gesellschaftlich wahrnehmbar andere Fragen gestellt werden, andere Antworten hörbar werden. Dafür habe ich eine Perspektive skizziert. Das ist eine Voraussetzung, dass "die Leute" überhaupt alternativen denken können. Gerade jetzt gilt es eben das Fenster weit aufzustoßen! Wenn nicht jetzt, wann dann?!
Ihre Perspektive macht es sich nicht nur zu einfach, sondern verstellt den Blick auf die tatsächlichen Herausforderungen. Mit der Vorstellung, dass der größte Teil der in Deutschland lebenden Menschen "unaufgeklärt" ist, nicht nachdenkt, die Wahrheit nicht hören will und sowieso manipuliert wird, ist nämlich nicht viel zu bewegen... |
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Das ein Großteil der Menschen - wir alle eingeschlossen - einer Vielzahl ideologischer Verblendungen unterliegt ist geschenkt. Ihr Kommentar klingt nun aber so, als sei es deshalb völlig egal, wie wir uns verhalten. Statt aber auf diese Weise den Kopf in den Sand zu stecken sucht der Text nach Lösungswegen - und zeigt durchaus einige auf. Die Abkehr von der Staatszentriertheit linker Politik etwa oder die Einforderung von sozialen Kämpfen im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen. Genau darüber bräuchte es jetzt eine Debatte!
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"Auseinandersetzung um Privatisierung von öffentlichem Eigentum, bei Kämpfen gegen prekäre Arbeit, Löhne, sozialstaatliche Zumutungen und Disziplinierungen, Überwachungen, Gentrifizierung unseres Wohn- und Lebensraums"
Was verstehst du hier unter radikal, die Themen, die Art der Auseinandersetzung oder beides? Ich halte mich nicht für radikal, nicht mal für wirklich links, aber mit beidem wäre ich einverstanden, solange niemand meint sich schwarz verhüllen und Autos anzünden zu müssen. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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